Archiv für die Kategorie 'Anschlussfinanzierung'

Günstige Anschlussfinanzierung für die Weiterfinanzierung der Immobilie

Montag, 05. September 2011

Die Anschlussfinanzierung eröffnet Darlehensnehmer nicht nur die Chance auf eine günstigere Weiterfinanzierung der Immobilie, sondern verbessert bestenfalls alle Konditionen rund um die Immobilienfinanzierung. Der Schuldenstand hat sich in der Regel nach der Erstfinanzierung bei einer Zinsfestschreibung von beispielsweise zehn Jahren und einer entsprechenden anfänglichen Tilgung um bis zu 30 Prozent verringert. Bauherren profitieren dann bei der Anschlussfinanzierung in der Regel von einer Einstufung in eine günstigere Beleihungskategorie, was eventuelle Zinsaufschläge vergangener Tage wett macht. Hinzu kommt eine Weiterentwicklung des Marktes mit einer größeren Angebotsvielfalt – so besteht die Wahl auf eine große Anzahl verschiedener Anbieter und neuer regionaler Banken und Sparkassen. Heutzutage werden die Baufinanzierung Konditionen aus über 300 Anbietern ermittelt – dabei wird nicht nur der günstige Zins berücksichtigt, sondern auch das beste Finanzierungsmodell. Insgesamt kann auch mit flexibleren Finanzierungsmodellen gerechnet werden. Beispielsweise musste man vor einigen Jahren noch für Sondertilgungsoptionen mit hohen Zinsaufschlägen rechnen oder bekam diese überhaupt nicht angeboten. Viele Darlehensgeber haben heutzutage Sondertilgungen meist standardisiert und bieten eine gewisse Anzahl von Sondertilgungsleistungen kostenlos an.

Anschlussfinanzierung ermitteln

Bauherren sollten in jedem Fall verschiedene Angebote für die Weiterfinanzierung des Hauses bzw. der Eigentumswohnung einholen. Dabei empfiehlt es sich das Angebot eines unabhängigen Baufinanzierungsvermittlers in Anspruch zu nehmen, da dieser aus einem großen Pool von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen, das Angebot mit dem günstigsten Zins und dem besten Finanzierungsmodell ermittelt. Fordern Sie einen kostenlosen Anschlussfinanzierung Vergleich eines unabhängigen Finanzierungsvermittles an.

Wann anschlussfinanzieren?

Ende der Zinsbindung

Das ist der günstigste Zeitpunkt für einen Bankwechsel, da alle Konditionen neu verhandelt werden können.

Während der Zinsbindung

Eine Umschuldung während der Zinsbindungsfrist lohnt sich in der Regel nicht, es sei denn, das Darlehensnehmer von einem prägnanten Zinsunterschied profitieren können, der in der Summe größer ist, als die von der bisherigen Bank erhobene Vorfälligkeitsentschädigung. Darlehensnehmer sollten jedoch diese Möglichkeit hin und wieder in Frage stellen.

Heute im Voraus

Dafür eignet sich eine Anschlussfinanzierung mit Forward-Darlehen. Bei diesem Finanzierungsmodell können aktuelle Baufinanzierungskonditionen bis zu 5 Jahre im Voraus gesichert werden.

Forward-Darlehen erhöhen die Planungssicherheit

Montag, 22. August 2011

Das Forward-Darlehen ist ein klassisches Annuitätendarlehen, welches bereits im Voraus (mit einer im Voraus festgelegten Vorlaufzeit) abgeschlossen wird. Dies bedeutet, dass die Darlehenssumme erst nach dem Ende dieser Vorlaufzeit zur Auszahlung kommt, wobei die Vorlaufzeit bis zu 5 Jahre vor dem Auszahlungstermin betragen kann. Die Konditionen werden jedoch bereits zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung fixiert. Dies sichert die aktuell am Markt herrschenden Zinskonditionen (nebst einem kleinen Zinsaufschlag für die Vorausfixierung) für ein in der Zukunft beanspruchbares Darlehen.

Insbesondere zu empfehlen ist diese Variante des Annuitätendarlehens bei Erwartung steigender Zinsen für Immobilienfinanzierungen. Am meisten in Anspruch genommen werden Forward-Darlehen als Prolongationsdarlehen, d.h. wenn das Ende der Zinsbindungsfrist für eine existierende Baufinanzierung naht (= Anschlussfinanzierung). Die Höhe des Zinsaufschlages für die vom Kreditinstitut garantierte Zinssicherheit ist abhängig von der derzeitigen Zinsstruktur am Markt sowie von der Länge der Vorlaufzeit. In der Regel kann mit durchschnittlichen Aufschlägen von 0,5% bis 1% gerechnet werden. Grundsätzlich erhöhen damit Forward-Darlehen die finanzielle Planungssicherheit, da der Kreditnehmer genau weiß, mit welchen Zinsbelastungen er in Zukunft rechnen muss. Das Risiko einer solchen Finanzierungsvariante liegt allein in der nicht erwarteten Zinsentwicklung – also z.B. stagnierende oder gar fallende Zinsen. Dann ist das Forward-Darlehen für den Darlehensnehmer teurer ein regulär zum Zeitpunkt der Notwendigkeit aufgenommenes Annuitätendarlehen.

Aufpassen sollte der Interessent bei den Vertragsmodalitäten: So gibt es durchaus unterschiedliche Vereinbarungsmöglichkeiten für die Zinsbindungsfrist aus einem Forward-Darlehen. Beginnt die vereinbarte Laufzeit für die Zinsbindung beispielsweise schon mit Vertragsabschluss, spricht man von einem „unechten Forward-Darlehen“, da im Normalfall diese erst mit der Darlehensauszahlung zu laufen beginnen sollte. Auch sollte der Interessent immer gut vergleichen und die Anfrage an möglichst viele unterschiedliche Kreditinstitute stellen.

Die Anschlussfinanzierung bei einem Immobilienkredit

Montag, 25. Juli 2011

Läuft die Zinsbindungsfrist eines Immobiliendarlehens aus oder soll aus anderen Gründen umgeschuldet werden, muss eine günstige und passende Anschlussfinanzierung gefunden werden. Es ist jedem Kreditnehmer anzuraten, von Zeit zu Zeit die marktüblichen Konditionen für Immobilienkredite zu prüfen und mit den eigenen Konditionen zu vergleichen. Im günstigsten Falle kann es sich sogar lohnen, trotz Vorfälligkeitsentschädigungen und Nebengebühren auf das Angebot eines anderen Anbieters einzugehen. In den meisten Fällen jedoch findet ein Anbieterwechsel seitens des Darlehensnehmers statt, weil die Zinsbindungsfrist ausläuft.

Um das günstigste Angebot zu finden, sollte einiger Aufwand betrieben werden. Dies setzt voraus, dass sich der Darlehensnehmer frühzeitig und möglichst umfassend informiert und bei möglichst vielen Anbietern anfragt. Wichtig ist die genaue Angabe der entscheidenden Eckdaten wie Restbetrag des Darlehens, Laufzeit, Tilgungssatz und gewünschte Sondertilgungsmöglichkeiten. Werden die Anfragen an die verschiedenen Kreditinstitute gleichlautend versandt, vereinfacht dies den späteren Anschlussfinanzierung Vergleich. Nicht zu unterschätzen sind ggf. anfallende Nebenkosten, wie z.B. Bearbeitungsgebühren, Umschreibung der Grundschuld, Notargebühren etc. Diese sollten ebenfalls erfragt und verglichen werden.

Alternativ kann der Darlehensnehmer prüfen, ob es lohnenswert ist, ein Forward-Darlehen ins Auge zu fassen. Bei einem Forward-Darlehen kann bis max. 5 Jahre im Voraus das aktuell niedrige Zinsniveau „eingefroren“ werden für eine künftige Anschlussfinanzierung. Voraussetzung ist natürlich, dass das bestehende Darlehen in dieser Zeit umgeschuldet werden soll (z.B. wegen bevorstehendem Ende der Zinsbindungsfrist) und die Konditionen im Vergleich wirklich günstiger sind. Die Aufschläge der Kreditinstitute für diese Sicherung der Zinskonditionen sind vergleichsweise gering. Neben den reinen Zinskonditionen sollte bei einer Anschlussfinanzierung auch auf erweiterte Flexibilisierungsmöglichkeiten geachtet werden – so kann z.B. bei einer großzügigen Sondertilgungsvereinbarung das Darlehen früher als geplant getilgt werden.

Baufinanzierung und Umschuldung

Donnerstag, 23. Juni 2011

Wer eine bestehende Baufinanzierung umschulden möchte (z.B. weil die Zinsbindungsfrist ausläuft) oder auf der Suche nach einer neuen Baufinanzierung ist, ist natürlich in erster Linie am günstigsten Angebot am Markt interessiert. Eine Baufinanzierung ist jedoch keine Packung Kaugummi – es ist mitunter recht schwierig, die komplexen Angebote miteinander zu vergleichen. Grundvoraussetzung ist zunächst einmal das Wissen um die notwendigen Eckdaten und Gestaltungsmöglichkeiten einer (Anschluss-) Baufinanzierung.

Nur wer eine entsprechend abgestimmte Anfrageaktion startet, wird vergleichbare Angebote erhalten. Zu beachten sind ferner die entstehenden Nebenkosten: So wird z.B. bei einer Umschuldung die Umschreibung der Grundschuld notwendig, bei einem Neubau muss diese zunächst erst einmal eingetragen werden. Wird eine bestehende Finanzierung vor Ablauf der Zinsbindungsfrist umgeschuldet, verlangt der alte Kreditgeber in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung. Damit sich diese rechnet, muss das neue Angebot schon sehr gut sein. Das A und O ist die detaillierte und umfassende Information vor einem Vertragsabschluss. Der Kreditnehmer ist nur dann gut vorbereitet, wenn er alle Optimierungsmöglichkeiten für seine persönliche Situation geprüft und entsprechend in die Anfrage eingebunden hat.

Die Angebotskonditionen und die Flexibilisierungsmöglichkeiten der verschiedenen Kreditinstitute sind oft sehr unterschiedlich – daher lohnt sich ein möglichst breiter Umschuldung Vergleich in jedem Fall. Wer sich nicht selbst gut genug auskennt, kann sich einen Finanzierungsberater oder Darlehensvermittler mit ins Boot holen. Ein solcher Fachmann (der möglichst unabhängig sein sollte) prüft und optimiert die Anfrage vor der Abgabe an einen möglichen Darlehensgeber und kann so meist schon im Vorfeld die Chancen für eine Zusage abschätzen. Ob Neufinanzierung oder Umschuldung – es sollten IMMER alle Möglichkeiten und Angebote in Ruhe geprüft und ggf. nachverhandelt werden!

Anschlussfinanzierung für ein Baudarlehen

Dienstag, 17. Mai 2011

Rückt das Ende der Zinsbindungsfrist für eine bestehende Baufinanzierung näher, muss sich der Darlehensnehmer unweigerlich Gedanken machen, wie die weitere Zukunft für die Darlehenstilgung aussehen soll. In den meisten Fällen kann die Restschuld nicht auf einen Schlag getilgt werden, daher gibt es folgende Möglichkeiten:

a) Weiterführung des alten Kredites beim bisherigen Kreditinstitut zu neuen Konditionen
b) Übertrag der Anschlussfinanzierung auf einen neuen (ggf. günstigeren) Anbieter
c) Rechtzeitige Anfrage eines Forward-Darlehens beim bisherigen Darlehensgeber UND bei anderen Anbietern

Das Forward-Darlehen kann bis zu 5 Jahre im Voraus vor Ablauf der Zinsbindungsfrist beantragt werden und sichert so die Zinsen für die Zukunft. Diese Art der Weiterführung lohnt allerdings nur, wenn in der Zukunft steigende Zinsen erwartet werden, da die Festschreibung des aktuellen Zinssatzes für die Zukunft natürlich Kosten (in Form von Zinsaufschlägen) verursacht. Dabei gilt: Je länger die Vorlaufzeit, umso höher der Zinsaufschlag für die Zinssatzsicherung. Sollten dann später die Zinsen am Markt sinken, hat man einen finanziellen Verlust generiert. Zu diesem Zweck gibt es auch die Möglichkeit, kurzfristig kündbare Forward-Darlehen mit dem Kreditinstitut zu vereinbaren. Für einen Zuschlag zwischen 0,2% und 0,4% kann man hier kurzfristige (z.B. zum Quartalsende) kündbare Darlehensverträge abschließen, um ggf. später auf eine günstigere Variante umzusteigen. Dies vermindert das Risiko, aber auch die Möglichkeit einer höheren Einsparung. Wie auch immer die Entscheidung später ausfällt, unabdinglich sind die rechtzeitige und ausführliche Informationsbeschaffung und der unabhängige Vergleich der Angebote verschiedener Anbieter. Nur wer sich in diesem Sinne richtig mit der Anschlussfinanzierung seines Darlehens auseinander setzt und diese in das passende Verhältnis zur individuellen Situation bringt, wird spürbare finanzielle Nachteile vermeiden.

Anschlussfinanzierung: Für wen sich Forward-Darlehen lohnen

Donnerstag, 03. März 2011

(München, 3. März 2011) Die Konditionen für Baugeld sind in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich teurer geworden, sowohl im Bereich der kurzen als auch langfristigen Sollzinsbindungen betrugen die Anstiege über 1,2 Prozentpunkte. “Der Zinstrend zeigt weiter nach oben. Doch trotz der Anstiege befinden sich die Konditionen für Forward-Darlehen auf Niedrigniveau, d.h. Immobilienbesitzer mit laufender Finanzierung können noch immer langfristige Zinssicherheit zum kleinen Preis fixieren”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.  Für wen Forward-Darlehen sinnvoll sind, hat Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Mittels Forward-Darlehen können sich Anschlussfinanzierer vor möglichen Zinsanstiegen in der Zukunft schützen. Das Prinzip ist einfach: Der Immobilienbesitzer schließt ein Darlehen ab, dessen Laufzeit zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnt. Der bisherige Kredit läuft bis zum regulären Ende der Zinsfrist, dann greift das Forward-Darlehen auf Basis der Zinsen von heute. Für das Recht, sich das heutige Zinsniveau für die Zukunft zu sichern, wird ein Konditionsaufschlag erhoben, der von der Länge der Vorlaufszeit (Forward-Periode) abhängt.

“Ob ein Forward-Darlehen sinnvoll ist, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab”, erklärt Zinsexperte Haselsteiner und zählt auf: “Einschätzung der weiteren Zinsentwicklung, das persönliche Sicherheitsbedürfnis und der finanzielle Spielraum.” Rechnet ein Darlehensnehmer mit spürbar steigenden Zinsen in der Zukunft, lohnt sich die Fixierung der heute gültigen Konditionen – besonders in Zeiten von Niedrigzinsphasen wie gegenwärtig. Geht der Immobilienbesitzer zum Beispiel von einem einprozentigen Anstieg in den nächsten zwei Jahren aus, wird das Zinsniveau für ein 100.000-Euro-Darlehen bei 4,8 Prozent effektiv liegen. Ein 100.000 Euro-Forward-Darlehen, das heute vereinbart wird, aber im April 2013 beginnt, kostet hingegen aktuell 4,3 effektiv. Durch die Zinsdifferenz von 0,5 Prozentpunkten würde der Immobilienbesitzer mit einem Forward-Darlehen auf 10-Jahressicht 5.900 Euro sparen.

Wichtig bei der Entscheidung ist zudem das eigene persönliche Sicherheitsbedürfnis des Eigenheimbesitzers. Wer das Risiko steigender Zinsen fürchtet und nicht kontinuierlich die Entwicklung der Kapital- und Zinsmärkte beobachten möchte, kann das Zinsanstiegsrisiko durch ein Forward-Darlehen ausschalten.

Zu guter Letzt spielt auch der finanzielle Spielraum des Darlehensnehmers eine entscheidende Rolle: Verfügt der Darlehensnehmer über genügend finanziellen Puffer, wird ihn ein möglicher Zinsanstieg in der Zukunft zwar ärgern, aber nicht ruinieren. Anders ist dies bei Immobilienbesitzern, die ihre Finanzierung sehr knapp kalkuliert haben. Hier könnte ein unerwartet hoher Zinsanstieg die gesamte Finanzierung ins Wanken bringen.

Für Haselsteiner geht Kalkulationssicherheit klar vor Zinsspekulation. Daher rät er jedem Immobilienbesitzer, dessen Baufinanzierung in den nächsten fünf Jahren zur Verlängerung ansteht, die Möglichkeit eines Forward-Darlehens zu prüfen und mit einem unabhängigen Baufinanzierungsberater zu besprechen.

Anschlussfinanzierung: Alle (zehn) Jahre wieder

Samstag, 13. November 2010

(München, 11. November 2010) Ein Großteil der Sollzinsbindungen bestehender Baufinanzierungsdarlehen läuft zum Jahreswechsel ab, etliche Immobilienbesitzer mit laufendem Kredit benötigen also zum Jahresbeginn eine so genannte Anschlussfinanzierung. “Auch wenn man im Idealfall bereits Monate vorher Vergleichsangebote für die Anschlussfinanzierung einholen sollte, ist es jetzt noch nicht zu spät für einen Wechsel, um so von extrem niedrigen Konditionen zu profitieren”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Im Schnitt dauert es 25 bis 30 Jahre bis die eigenen vier Wände abbezahlt sind. Da viele Darlehensnehmer ihren Zinssatz standardmäßig auf 10 Jahre festschreiben, benötigen sie nach Ablauf dieses Zeitraumes noch eine Anschlussfinanzierung. “Das Ende der Sollzinsbindung abzuwarten, ohne rechtzeitig Angebote anderer Anbieter eingeholt zu haben, kann teuer werden”, warnt Haselsteiner und erklärt: “Der Ablauf eines Baukredits ist der ideale Zeitpunkt, um die Konditionen und Rahmenbedingungen für die fällige Anschlussfinanzierung neu zu verhandeln und an die veränderte Lebenssituation anzupassen, Zinsvorteile herauszuholen und so Tausende Euro zu sparen.”

Im Idealfall prüfen Darlehensnehmer sechs bis zwölf Monate vor dem Ende der bisherigen Zinsbindung ihre bestehenden Vertragsbedingungen und holen aktuelle Vergleichsangebote ein. “Aber auch für Haus- und Wohnungsbesitzer, bei denen die Zinsfestschreibung ihres Immobiliendarlehens bereits Ende 2010 abläuft, muss es noch nicht zu spät sein, um die Anschlussfinanzierung noch dieses Jahr ohne Stress unter Dach und Fach zu bringen: Erfahrene Baufinanzierungsspezialisten nehmen Anschlussfinanzierern den intensiven Vergleich der Angebote ab und ersparen ihnen durch geschickte Anpassungen nicht nur viel Geld, sondern können auch die Rückzahlungsdauer des Kredits deutlich verkürzen”, weiß Haselsteiner.

Wer seine Anschlussfinanzierung noch vor der Weihnachtspause fixieren möchte, sollte sich nicht zu viel Zeit lassen: Erfahrungsgemäß dauert es einige Tage, bis der Darlehensnehmer die nötigen Unterlagen zusammenstellt und dem Baufinanzierungsexperten übergibt. Hat sich der Kunde für eine bestimmte Finanzierungslösung entschieden, benötigt die finanzierende Bank noch gut zwei Wochen zur Prüfung des Darlehensantrags.

Konditionen für ein Anschlussdarlehen sichern

Freitag, 04. Juni 2010

Die Zukunft der Kreditzinsen ist ungewiss. Die Erfahrung der letzen Jahre hat gezeigt, dass niemand die künftige Zinsentwicklung zuverlässig voraussagen kann. Bei einer laufenden Baufinanzierung kann daher über die künftige Entwicklung der Zinsen nur spekuliert werden.  Die Zinsentwicklung ist deswegen interessant, weil hiervon die Konditionen für die Anschlussfinanzierung abhängen. Fast jede Baufinanzierung in Deutschland bedarf zumindest einer Anschlussfinanzierung. Unter einer Anschlussfinanzierung wird die Vereinbarung einer neuen Zinsbindung nach Ablauf der ersten Zinsbindungsdauer verstanden. Da die meisten Darlehen im Bereich der Baufinanzierung mit einer Zinsbindung von 10 Jahren abgeschlossen werden, trifft diese Thematik einen Bauherrn erst zehn Jahre nach Abschluss der ersten Baufinanzierung.

Zu diesem Zeitpunkt besteht ein akutes Zinsänderungsrisiko, das zu einer höheren Zinsbelastung führen kann. Sollten die Geld- und Kapitalmarktzinsen zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung stark gestiegen sein, so steigen die zu zahlenden Zinsen. Bei einem Zinsanstieg um 1,00% bei einer Darlehenssumme von 150.000 Euro bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von 1.500 Euro p.a. Bei einer Zinsbindung von 10 Jahren führt dies zu einer stolzen Summe von ca. 14.000 Euro.

Was tun, um einen extremen Zinsanstieg zu vermeiden? Hier kann beispielsweise ein Forward Darlehen helfen. Bei einem Forward Darlehen können die aktuellen Konditionen (mit einen Forward Aufschlag) für die Zukunft gesichert werden. In Zeiten der niedrigen Zinsen ist ein Forward Darlehen das ideale Mittel, um stärkere Zinsänderungsrisiken zu vermeiden. Da ein Forward Darlehen erst in der Zukunft ausbezahlt wird, entstehen bis zur Auszahlung keine Kosten. Während der ersten laufenden Baufinanzierung bedeutet ein Forward Darlehen somit keine zusätzliche Belastung.

Frühjahrsputz – auch bei der Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 25. März 2010

(München, 25. März 2010) Ob Kleiderschrank ausräumen, Fenster putzen oder Gefriertruhe abtauen – das Winterende ist für viele Immobilienbesitzer ein guter Anlass, um Haus und Garten auf Vordermann zu bringen. “Die positive Frühjahrsenergie sollten Haus- und Wohnungsbesitzer auch nutzen, um einen prüfenden Blick auf die bestehende Baufinanzierung zu werfen“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und erklärt: “Mit einem kurzen Check der Finanzierungsbedingungen können Eigenheimbesitzer ihre Anschlussfinanzierung rechtzeitig und gezielt angehen – und so viel Geld sparen.” Die wichtigsten drei Finanzcheck-Fragen für Immobilienbesitzer haben die Interhyp-Experten zusammengestellt.

1. Wann endet die Zinsbindung meines Darlehens?

“Selbst wenn die Zinsbindung des bestehenden Darlehens erst Mitte 2011 endet, haben Eigenheimbesitzer gute Chancen, ihren Kredit zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in 15 Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind”, weiß Haselsteiner. Von dem günstigen Zinsniveau profitieren aber auch Kreditnehmer, deren Zinsbindung erst im April 2016 ausläuft. Gegen Zahlung eines geringen Zinsaufschlags kann der jetzige Zinssatz über ein Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus festgeschrieben werden. Mit Bestsätzen von 4,00 Prozent für 15jährige Baudarlehen und 4,19 Prozent effektiv für 20jährige Immobilienkredite sind besonders langfristige Baugeldzinsen so günstig wie selten zuvor. “Hausbesitzer sollten sich jetzt das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sichern, um absolute Kalkulationssicherheit zu erlangen”, empfiehlt Haselsteiner.

2. Wie hoch ist meine Tilgungsrate?

“Wer vor Jahren einen Baukredit mit 1 Prozent Anfangstilgung aufgenommen hat, sollte bei der Anschlussfinanzierung mindestens 2 Prozent wählen”, meint Haselsteiner. Grund: Bei einem Annuitätendarlehen steigt der Tilgungsanteil monatlich an. So hat sich eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent nach zehn Jahren automatisch auf rund 2,06 Prozent erhöht. Interhyp rät im derzeitigen Zinstief die Höhe der bisherigen Monatsrate auf jeden Fall beizubehalten. “So wird die Zinsersparnis direkt in eine erhöhte Tilgung – und damit schnellere Schuldenfreiheit – investiert”, so Haselsteiner.

3. Wie hat sich meine Einkommenssituation verändert?

Lebensumstände ändern sich, erst recht über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren. Gerade wenn der Darlehensabschluss lange zurückliegt, sollte man vergleichen, wie viel Einkommen damals zur Verfügung stand und wie hoch die Einkünfte heute sind. Sind z.B. Belastungen wie Ratenkredite unterdessen weggefallen oder hat sich das Gehalt erhöht, ist es sinnvoll, die Tilgungsrate an die veränderte Einkommenssituation anzupassen. Ein Beispiel: Liegt die Restschuld bei 87.000 Euro und die Tilgungsrate inzwischen bei 2,06 Prozent, wird das Darlehen noch 28 Jahre und 5 Monate laufen, bis es vollständig abbezahlt ist. Kann der Kreditnehmer aber heute monatlich 150 Euro mehr in seine Tilgung investieren, wird er bereits 11 Jahre früher, also in 17 Jahren und 7 Monaten, schuldenfrei sein.

Mit Anschlussfinanzierung Vergleich günstige Zinsen im Voraus sichern

Sonntag, 18. Oktober 2009

Die Zinsen für Baufinanzierungen sind derzeit sehr günstig. Viele Bauherren konnten daher ihre Anschlussfinanzierungen mit Erfolg unter Dach und Fach bringen. Doch einige Bauherren, deren Zinsbindung erst in 2-4 Jahren ausläuft, können derzeit solchen günstigen Zinsen nur hinterher schauen und hoffen, dass die künftigen Zinsanstiege moderat ausfallen. Der Anstieg der Finanzierungszinsen ist nur eine Frage der Zeit. Mit anspringender Konjunktur werden die Zinsen auch nachziehen. Doch kann wirklich nichts unternommen werden, um die derzeit günstigen Zinsen auch für die Zukunft zu sichern? Doch! Gerade die Bauherren, deren Zinsbindung erst in wenigen Jahren ausläuft, haben die Möglichkeit mit dem Abschluss eines Forward-Darlehens die aktuell niedrigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Bereits heute kann ein entsprechender Darlehensvertrag für die Anschlussfinanzierung geschlossen werden. Die Auszahlung erfolgt erst mit Ablauf der bestehenden Finanzierung. Bis dahin werden keine Zinsen bezahlt. Natürlich hat dies auch seinen Preis. Für jeden Monat im Voraus wird ein Aufschlag auf den Nominalzinssatz zwischen 0,01% und 0,02% bezahlt. Auf diese Weise lassen sich Konditionen für eine Anschlussfinanzierung bereits im Voraus sichern. Die Zinsaufschläge, die dabei in kauf genommen werden müssen, sind vertretbar. Noch vor einigen Jahren wären solche Konditionen, die mit Forward-Aufschlägen zustande kommen als Normalkonditionen angesehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, nicht auf die Prolongation eines alten Darlehens zu warten, sondern ein neues zur Ablösung abschließen. Wenn beispielsweise nur ein halbes Jahr oder 9 Monate bis zum Ablauf der Zinsbindung verbleiben, kann man bereits ein neues Darlehen abschließen. Da die Bereitstellungszinsen je nach Bank erst ab 6 -9 Monaten berechnet werden, wäre dies auch eine Möglichkeit eine Anschlussfinanzierung zu sichern. Auf jeden Fall sollte aber ein Anschlussfinanzierung Vergleich durchgeführt werden. Dank einem Anschlussfinanzierung Vergleich kann der günstigste Anbieter gefunden werden.