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Ratgeber
Wärmepumpentechnik – zukunftssichere Investition
Das Prinzip der Wärmepumpentechnik beruht auf dem Entzug der in der Umwelt gespeicherten Wärme und ihrer Umwandlung zu nutzbarer Heizwärme. Jeder Stoff, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt von -273°C liegt, enthält Wärmeenergie. Diese ist jedoch mit unserem natürlichen Temperaturempfinden kaum feststell- oder begreifbar. Die Restwärme des Stoffes kann entzogen werden, wenn es gelingt, den Stoff weiter abzukühlen.
Heizen mit Wärmepumpentechnik – im Einvernehmen und im Austausch mit der Umwelt
Über ein Austauschsystem wird ein Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch mit einer Umwälzpumpe in den Wärmekollektor oder die tief liegende Sonde gepumpt, wo es dem Erdreich (oder der Luft oder dem Grundwasser) die Wärme entzieht. Dadurch wird also die in der Erde gespeicherte Sonnenenergie in den Kollektoren gesammelt und über Austausch- und Wandlungstechnik sowie Wärmepumpen in den Heizungskreislauf des Gebäudes abgegeben, wo sie über die Wandheizkörper oder die Fußbodenheizung die Räume beheizt. Gleichermaßen funktioniert die Erzeugung von Heißwasser.
Das Haus sollte mit einem modernen Niedertemperatur-Heizsystem ausgestattet sein. Eine besonders hohe Effizienz kann bei Fußbodenheizungen erreicht werden, da die Wärmeübertragungsfläche sehr groß ist. Darüber hinaus sollte das zu beheizende Gebäude eine gute Wärmedämmung aufweisen.
Creditweb belegt im Testfeld "Hausverkauf mit KfW Förderkredit" den ersten Platz
Der Baufinanzierungsvermittler Creditweb liegt bei Hauskäufen mit einem KfW Förderkredit mit deutlichem Abstand vorn. Das stellt FINANZtest in seiner Ausgabe 03/2008 fest. Creditweb bietet KfW-Darlehen günstiger als die KfW selbst an!
Staatliche Förderung von Wärmepumpetechnik
Wärmepumpentechnik gilt als umweltschonende, nachhaltige Technologie zur Energie- und Wärmegewinnung. Durch gezielte Förderprogramme wird deshalb die Integration solcher fortschrittlicher Heizsysteme unterstützt. Das Förderprogramm „Ökologisch Bauen“ der KfW-Förderbank, einer öffentlich rechtlichen Kreditanstalt, die bereits seit 1948 im Auftrag der Gesellschaft als Finanzierer privater und öffentlicher Bauvorhaben und anderer Projekte fungiert, unterstützt unter anderem den Einbau von Wärmepumpen. Die KfW-Förderbank arbeitet bei privaten Bauvorhaben mit der Bank für die Baufinanzierung des Bauherrn zusammen. Weitere Informationen und Einzelheiten über die Voraussetzungen, Kriterien und Möglichkeiten des Förderprogramms „Ökologisch Bauen“ finden Sie auf dieser Website.

Vereinfachte Darstellung des Einsatzes von Wärmepumpentechnik.
1. Erdwärme – 2. Grundwasserwärme – 3. Außenluftwärme
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Wärmequellen für den Einsatz von Kollektoren und Wärmepumpentechnik:
- Erdwärmekollektoren sind in geringer Tiefe von ein bis zwei Metern in einem Abstand von etwa einem Meter im Erdboden verlegte „Heizschlangen“ – die horizontale Variante einer Erdwärmeheizung.
- Erdwärmesonden sind Bohrungen in den Boden bis zu mehreren 100 Metern, meist aber bis zu einer Tiefe von etwa 50 Metern. Wenn eine Sonde nicht ausreicht, müssen mehrere Bohrungen realisiert werden. Es ist die aufwändigere vertikale Variante, die zum Einsatz kommt, wenn zum Beispiel die Grundstücksfläche für die horizontale Variante mit Erdwärmekollektoren nicht ausreicht.
- Nutzung des Grundwassers - hierbei wird Grundwasser über einen Brunnen entnommen und nach der Wärmeabgabe im Heizkreislauf des Hauses wieder über einen anderen Brunnen zurückgeführt.
- Nutzung des Trinkwasserversorgungssystems. Dabei wird an die Trinkwasser-Versorgungsleitung ein zusätzlicher Anschluss und ein Wärmetauscher installiert. Das System ist noch in der Erforschung.
- Nutzung der Außenluft aus der direkten Umgebung, in Verbindung mit einem Erdwärmeübertrager, der die Luft durch ein Leitungssystem innerhalb der Erde erwärmen lässt und in den Heizkreislauf des Objektes transportiert – bzw. die warme Luft aus dem Objekt in der Erde abkühlen lässt. Einfaches Prinzip, hoch entwickelte Technik
