23. August 2014
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I – Immobilienmakler

Immobilienmakler

Als Immobilienmakler werden Gewerbetreibende bezeichnet, die sich auf die Vermittlung oder den Nachweis von Immobiliengeschäften spezialisiert haben. Demnach stellen Immobilienmakler den Kontakt zwischen Interessent und Verkäufer bzw. Vermieter eines Objektes her. Grundsätzlich wird bei der Tätigkeit eines Maklers in zwei verschiedene Arten unterschieden. Bei einer Nachweistätigkeit beschränkt sich die Arbeit des Immobilienmaklers lediglich darauf, dem Auftraggeber die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen, sodass dieser in Kontakt mit dem Vertragspartner treten kann.

Bei einer Vermittlungstätigkeit wirkt er hingegen aktiv an dem Geschäft mit, sodass die Vertragsparteien zum Abschluss des Kauf- oder Mietvertrages über eine Immobilie veranlasst werden. Diese Unterscheidung ist in der Praxis relevant, da der Immobilienmakler nur bei Erfüllung mindestens einer der beiden Tätigkeiten seinen Provisionsanspruch nach Abschluss des Vertrages geltend machen kann. Makler sind für den Immobilienmarkt wichtig, da sie die potenziellen Käufer und Eigentümer der Objekte zusammenbringen. Sie verfügen über das erforderliche Fachwissen und Kenntnisse zum lokalen Markt, um ihre Kunden beraten zu können. Der Immobilienmakler ist in Deutschland allerdings kein Ausbildungsberuf, für den es einer speziellen Qualifikation zur Ausübung bedarf.

Immobilienmakler müssen jedoch über eine Genehmigung nach § 34c GewO verfügen, um tätig zu werden. Außerdem hat er sich bei seiner Arbeit nach den Vorschriften der Makler- und Bauträgerverordnung zu richten. Viele der Immobilienmakler spezialisieren sich auf einen bestimmten Markt oder eine gewisse Immobilienart, um ihren Kunden eine fundierte Beratung und ein passenden Angebot bieten zu können. Für den Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages erhält der Immobilienmakler eine Provision, die gemäß der Vereinbarung von einer der Vertragsparteien oder beiden gemeinsam zu tragen ist.