Geldanlagen auf Immokredit24 - Immobilienerwerb als Grundstein der Altersvorsorge 

Immobilie als AltersvorsorgeImmobilienkauf als Altersvorsorge

Mietfrei im Alter – so der weitverbreitete Slogan, auf den man im Internet und in vielen Fachzeitschriften immer wieder neben der Werbung für Immobilienfinanzierer stößt. Doch ganz so einfach ist das nicht, auch wenn die Vorteile einer Immobilie für ein ganzheitliches Altersvorsorgekonzept nicht von der Hand zu weisen sind: Eine Immobilie ist extrem unabhängig von Inflationsrisiken und ist somit ausgesprochen wertbeständig.

Tatsächlich bildet die Gruppe der Immobilieneigentümer den größten Teil des deutschen Anlagevermögens. Die Rentenversicherung wird allgemein als nicht mehr ausreichend zum Erhalt des Lebensstandards im Alter angesehen, was zwingend die Investition in alternative Anlagen zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung erforderlich macht.

Außerdem: Eine Immobilie kann sogar schon vor dem Rentenalter entweder dem Eigennutz oder aber der Verbesserung der Einkommenssituation (z.B. durch Mieteinnahmen oder durch Steueroptimierung) dienen. Unabhängigkeit von den Finanzmärkten ist gerade in Krisenzeiten (wie erst kürzlich geschehen) ein Trumpf-Ass für die eigene Existenzsicherung.

Bei der Finanzierung kann man ggf. sogar auf Unterstützung durch Vater Staat hoffen (z.B. Bausparmodelle oder Förderprogramme etc.). Nicht zuletzt zahlt man natürlich für eine selbstgenutzte Immobilie keine Miete. Doch vor diesen bemerkenswerten finanziellen Vorteilen steht die Finanzierung! Diese bedeutet in den allermeisten Fällen für die Darlehensnehmer eine langjährige und nicht risikolose, regelmäßige finanzielle Belastung. Darum muss die Finanzierung nicht nur anhand der angebotenen Konditionen wie u.a. Zinssatz, Bindungsfrist und Tilgungsraten verglichen werden, sondern sollte auch idealerweise zur individuellen Einkommenssituation passen. Hier können flexibel gestaltbare Tilgungsleistungen oder auch Sondertilgungsvereinbarungen von großem Vorteil sein. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass bei einer eigengenutzten Immobilie in den ersten Jahren die monatliche Belastung nominal höher ist, als die Mietzahlungen bei einer Mietwohnung. Nebenkosten fallen bei beiden Varianten an.

Ist die Immobilie einmal vollständig getilgt, kommen dann allerdings die Vorteile einer relativ kleinen (Nebenkosten) Belastung trotz Nutzung des Wohnraumes zum Tragen. Substanziell stellt das Immobilien- und Grundeigentum nun eine verbriefte Sicherheit dar. Diese kann bei Notwendigkeit liquidiert werden oder als Sicherheit für z.B. Kredite dienen. Zudem ist diese Art Sicherheit kaum Wertschwankungen unterworfen und ist weitgehend unabhängig von Finanzmarktentwicklungen und Inflationsraten. Nachteil: Durch diese Unabhängigkeit kann allerdings auch nicht mit größeren Wertsteigerungen gerechnet werden (Ausnahme: Allgemeine Grundstückspreisentwicklung sowie ggf. Standortaufwertungen). Trotzdem ist die Anlage in Immobilien als Baustein zur Altersvorsorge in der Sache generell jedem zu empfehlen.

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