Denkmalschutzimmobilien - Denkmalschutz und wirtschaftliche Nutzbarkeit

Ein in die Jahre gekommener Altbau ist gewöhnlich in einem Zustand, der die weitere Bewohnbarkeit oder Vermietbarkeit nicht zulässt. Die Anerkennung und Deklaration als Baudenkmal erfolgt durch die örtliche Denkmalschutzbehörde beim Bauaufsichtsamt.

Um das Objekt wieder nachhaltig nutzbar und wirtschaftlich tragfähig zu machen, ist deshalb eine Kernsanierung erforderlich.

Die Attraktivität und Marktfähigkeit einer sanierten Denkmalimmobilie beruht heute auf einer infrastrukturell hervorragenden Lage, der erhaltenen historischen Architektur, dem überwiegend kunstvollen Ambiente und einer modernen, zukunftsfähigen Technologie, die den Besitzern und Bewohnern ein Höchstmaß an Wohnkomfort garantieren kann. Dazu zählen unter anderem auch moderne Wärmedämmungen sowie innovative, Energie und Kosten sparende Heizungs- und Versorgungstechnik.

Eine als Denkmal deklarierte Wohnimmobilie zu sanieren, erfordert in allen Planungs- und Prozessphasen einen weitaus höheren Aufwand als bei einer vergleichbaren konventionellen Altbausanierung. Ein langer, anspruchsvoller Auflagen-Katalog ist zu erfüllen.

Die meisten Arbeiten können nur mit entsprechend hoch qualifizierten Spezialisten realisiert werden, und nur erfahrene Bauträger mit spezifischem Know-how und einem nachweisbaren Kompetenz- und Leistungsprofil werden zur Denkmalsanierung zugelassen. Bei einer umfangreichen, denkmalgerechten Kernsanierung entsprechen die Baukosten in etwa denen eines Neubaus.