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Der Baukredit – Baugeld für das eigene Heim
Wer ein eigenes Haus Bauen oder kaufen will, braucht in aller Regel einen Baukredit. Nur die wenigsten privaten Bauherren sind in der Lage, das Vorhaben aus Ersparnissen oder sonstigem Vermögen sofort und ohne zusätzliche Verschuldung zu finanzieren. Mit einem Baukredit werden gewöhnlich alle finanziellen Aufwendungen bezeichnet und bestritten, die zur Realisierung des Bauvorhabens in Form eines Bauspardarlehens oder eines Immobilienkredites aufgebracht werden müssen – also zum Beispiel als klassisches Annuitätendarlehen, als Ratentilgungsdarlehen, Forward-Darlehen, Fremdwährungsdarlehen oder als Konstant-Darlehen.
Zweckgebundene Verwendung
Ein Baukredit wird vom Kreditgeber – von einer Bank oder von einer Bausparkasse – zweckgebunden vergeben. Er muss also der Finanzierung eines Bauvorhabens dienen und kann nicht anderweitig für die Anschaffung wertvoller Güter oder gar eine monatelange Weltreise verwendet werden. Der Kreditgeber bezahlt alle mit dem Bau des Hauses oder der Grundstücksarbeiten im Zusammenhang stehenden Leistungen zu Lasten des Baukredites. Die Höhe eines Baukredites ist demnach auch kaum mit anderen Krediten zu vergleichen, die dem Erwerb von Konsumgütern dienen.
Debeka Baufinanzierung
Die geplante zweckgebundene Verwendung muss im Rahmen der Kreditbeantragung glaubhaft gemacht werden können. Ebenso wie der für das konkrete Vorhaben veranschlagte Finanzbedarf. Hierzu ist in jedem Falle immer der Rat und die Hilfe eines Bau-Fachmannes erforderlich und sei dringend empfohlen.
Voraussetzungen für die Aufnahme eines Baukredits
Da der Baukredit gleichwohl eine Investition in ein wertstabiles Objekt darstellt, gelten andere Regeln und Konditionen als bei einem Verbraucherkredit oder – zum Beispiel - einer Autofinanzierung. Bereits der Erwerb eines Grundstückes stellt einen immobilen Wert dar, der durch das am Ende des Projektes fertige Haus maßgeblich gesteigert wird. Das ist einerseits eine wesentliche Sicherheit für die Bank – und andererseits - im sehr vereinfachten Sinne, aber in mehrfacher Hinsicht - auch eine lohnende, finanzielle Investition.
Auch deshalb sind die Möglichkeiten zur Aufnahme eines Baukredites im Laufe der vielen Jahre deutlich mehr und günstiger geworden. Sogar hundertprozentige Finanzierungen – die so genannten Vollfinanzierungen ohne Eigenkapital – sind keine Seltenheit mehr.
Hinzu kommen neue gesetzliche Regelungen sowie unterschiedlichste staatliche Förderung und Unterstützung – von Arbeitnehmersparzulagen bei Bausparverträgen bis hin zu steuerlichen Abschreibemöglichkeiten, die das Schaffen und den Erwerb von Wohneigentum fördern. Darüber hinaus gibt es verschiedene bundesweite und zahlreiche regionale oder auch lokale Förderprogramme für ökologische und nachhaltige Bauweisen.
Kredit-Bewilligung ist einfacher geworden
Wer heute über ein festes und geregeltes Einkommen verfügt, sollte keine Probleme haben, einen Baukredit bewilligt zu bekommen – solange er in seinen Vorstellungen und Wünschen realistisch bleibt und seine eigenen Möglichkeiten – zum Beispiel auch beim Erbringen von Eigenleistungen – nicht überschätzt.
Die hohe Nachfrage nach Baukrediten führte zum Marktwachstum und damit zu einem überaus breiten Spektrum der Anbieter von verschiedenen Baukrediten und Finanzierungsformen.
Der Kreditzugang wird einem nicht vermögenden Bauherrn damit wesentlich erleichtert. Gleichwohl schwerer fällt allerdings die Auswahl des richtigen Finanzierungspartners.
Auf dieser Website finden Sie zahlreiche Hinweise und Tipps, die Ihnen die Auswahl anhand der für Sie wichtigen Kriterien erleichtert.
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