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Immobilien finanzieren

Baugeld5. Baugeld – das Geld zum Bauen

Baugeld wird im Allgemeinen der Finanzbedarf bezeichnet, der für die Realisierung eines Bauvorhabens oder den Erwerb einer Immobilie erforderlich ist.

Baugeld kann bei Bauherren selbstverständlich auch bereits in ausreichender Höhe vorhanden sein – zum Beispiel in Form von Ersparnissen oder vielleicht auch infolge einer Erbschaft. Meist aber ist der Bauherr in der Situation, das erforderliche Baugeld in Form eines Baukredites zu beschaffen.

Baugeld heißt meist Baukredit

Im engeren Sinne bezeichnet man mit Baugeld deshalb auch oft die Summe, die im Rahmen einer Baufinanzierung durch einen Kredit erbracht werden muss. Die günstige Finanzierungsvariante unter Einbziehung der besten Konditionen findet man durch einen Baugeldvergleich eines versierten und unabhängigen Finanzierungsvermittlers.

Das Baugeld kann sowohl für einen Neubau, als auch für einen Grundstücks- oder Wohneigentums-Erwerb verwendet werden – zum Beispiel beim Kauf einer gebrauchten Immobilie oder einer Eigentumswohnung. Darüber hinaus kann es aber auch zur Modernisierung, Sanierung oder Renovierung einer bereits im Besitz befindlichen Immobilie eingesetzt werden, um damit Wert erhaltende oder Wert steigernde Maßnahmen zu realisieren. Auch Um- und Ausbauarbeiten werden durch Baugeld finanziert. Besonders im Bereich der Sanierung und Modernisierung ergeben sich für das Baugeld zusätzliche attraktive Fördermöglichkeiten, wenn zum Beispiel umweltschonende Haustechnik und energieeffiziente Heizsysteme installiert werden. Umfangreiche Hinweise dazu finden Sie in unserem Ratgeber.

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Die geplante zweckgebundene Verwendung muss im Rahmen der Kreditbeantragung glaubhaft gemacht werden können. Ebenso wie der für das konkrete Vorhaben veranschlagte Finanzbedarf. Hierzu ist in jedem Falle immer der Rat und die Hilfe eines Bau-Fachmannes erforderlich und sei dringend empfohlen.


Renommierte Anbieter, moderne Angebote

Baugeld wird als Baufinanzierung von nahezu allen bekannten Banken und den Sparkassen in Form unterschiedlichster Baukredite angeboten. Eine der populärsten Formen ist das Bausparen, das für den Bauherrn vor allem eine langfristige Sicherheit sowie günstige Spar- und Tilgungskonditionen bietet und darüber hinaus durch staatliche Förderungen und Zulagen unterstützt wird.

Neben dem Bausparvertrag gibt es eine Reihe klassischer Methoden und Formen der Baufinanzierung. Die bekanntesten und häufigsten sind hier aufgelistet und in Kürze erklärt:

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen ist ein klassischer Baukredit, bzw. eine klassische Form der Immobilienfinanzierung. Käufer oder Bauherr nehmen einen Kredit zur Finanzierung einer Immobilie auf, der eine bestimmte Laufzeit, eine bestimmte Ratenhöhe und einen festen Zins hat. Die Annuität – das sind die Raten - besteht aus einem Zins- und einen Tilgungsanteil. Sie bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Die Laufzeit kann über einen festen Zeitraum von fünf, zehn oder auch fünfzehn Jahren vereinbart werden. Die Tilgungsrate liegt gewöhnlich bei einem Prozent und nimmt im Verlauf des Kredites zu, wobei sich der Zinsanteil verringert.

Ratentilgungsdarlehen

Bei einem Ratentilgungsdarlehen wird die Kreditschuld durch gleich bleibende Tilgungsraten abgezahlt. Bei diesem Darlehen liegt die Tilgungsrate bei über einem Prozent. Man zahlt entsprechend weniger Zinsen. Die Leistungsrate setzt sich aus der Tilgung und den Zinsen auf die Restschuld zusammen.

Forward-Darlehen

Mit einem Forward-Darlehen kann man sich heutige Konditionen bis zu 5 Jahre im Voraus sichern. Das heißt, der Baukredit wird heute abgeschlossen, und die Auszahlung und Inanspruchnahme erfolgt zu einem vereinbarten Termin in der Zukunft. Forward-Darlehen werden meist als Anschluss- oder Umschuldungsfinanzierung genutzt.

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Fremdwährungsdarlehen

Ein Fremdwährungsdarlehen ist eine gewöhnliche Baufinanzierung in einer fremden Währung. Der Kreditgeber ist in der regel eine ausländische Bank. Aus der Fremdwährungsfinanzierung können sich infolge von internationalen Kursentwicklungen Vorteile ergeben – selbstverständlich aber auch Nachteile.

Konstant-Darlehen

Ein Konstant-Darlehen sichert man über die gesamte Laufzeit des Baukredites das aktuelle Zinsniveau sowie eine konstante Rate. Diese Kreditform ist besonders für sicherheitsbedachte Bauherrn und Kreditkunden geeignet, denen damit eine gleich bleibende monatliche Rate bis zur vollständigen Tilgung garantiert wird. Ein solches Darlehen aufzunehmen, sollte möglichst in einer Phase mit sehr niedrigem Zinsniveau erfolgen.

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