Auslandsfinanzierung - Grundlegendes zum Thema Auslandsimmobilien finanzieren 1
Finanzierung von Immobilien im Ausland
Immer mehr deutsche investieren in eine Zweitimmobilie bzw. Ferienimmobilie, da sie schon mit dem Urlaubsort verwachsen sind oder auf eine sichere Kapitalanlage im Ausland bauen.
Nach wie vor ist die Nachfrage von deutschen Käufern nach Auslandsimmobilien sehr hoch.
Wer hätte nicht gerne ein Bungalow oder eine Finca an der Costa Daurada mit Blick auf das Meer, gute Luft und viel Sonne?
Im Vergleich zu Deutschland sind die Preise von Immobilien im Ausland oftmals geringer, können klimatisch betrachtet angenehmer und eventuell geografisch gesehen in Meeresnähe liegen.
Es gibt mit Sicherheit eine Vielzahl von Gründen oder Vorteilen, die für eine Auslandsimmobilie sprechen, ob nun als Zweitwohnsitz, Urlaubsimmobilie oder Kapitalanlage, jedoch sollte die Auswahl der Immobilie sowie deren Finanzierung gut durchdacht und vorbereitet sein.
Oft Verlangen deutsche Finanzierer hohe Sicherheiten für die Vergabe eines Darlehens für eine Auslandsimmobilie (Ferienhaus oder Ferienwohnung). Die Auslandsimmobilie selbst wir meistens nicht als Sicherheit anerkannt, sondern ein entsprechender Immobilienbesitz im Inland!
Folgend ein paar Tipps, die beim Hauskauf im Ausland zu beachten sind?
Lassen Sie sich Zeit mit der Suche und lassen Sie sich nicht überrumpeln – im Urlaub liegt das Geld ein bisschen lockerer in der Tasche und die gute Laune hat schon mansch einen schnell eine Fehlentscheidung treffen lassen.
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Sprechen Sie die Sprache?
Sollte dies nicht der Fall sein, dann sollten Sie nicht auf einen unabhängigen Dolmetscher verzichten. Der Vertrag sollte grundsätzlich in zweisprachiger Ausführung vorliegen (auch dem, der z.B. der englischen Sprache mächtig ist, sei gesagt, zwischen Englisch und Wirtschaftsenglisch liegen Welten).
Nebenkosten klären – a) Welche? und b) Wie hoch?
Die Nebenkosten können deutlich höher sein! In Deutschland zahlt man bis zu 10 Prozent Erwerbsnebenkosten beim Kauf einer Immobilie. Im Ausland können die Erwerbsnebenkosten zwischen 10 und 30 Prozent liegen.
In Spanien gibt es z.B. eine Wertzuwachssteuer, diese trägt grundsätzlich der Käufer, wenn nicht anders vereinbart.
Beispiel Spanien:
Erwerbskosten:
- Grunderwerbssteuer: 7%
- Notar- und Eintragungsgebühren: 1 bis 1,5%
- Übersetzungskosten, Schätzgebühren: 1 bis 1,5%
Jährliche Folgekosten:
- Vermögenssteuer: 0,2%
- Einkommenssteuer: 0,5%
- Grundsteuer: 0,4 bis 0,8%
» Auslandsfinanzierung - Seite 2/2 - Welcher Baufinanzierer kann wo finanzieren!














