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Kompakt: Das wichtigste Wissen
Kreditbeträge und Summen
Der Auszahlungsbetrag ist die Summe, die die Bank nach Abzug der Bearbeitungsgebühr oder des Disagios auszahlt – also der Betrag, der dem Kreditnehmer tatsächlich zur Verfügung steht, um sein Vorhaben zu finanzieren. Der Auszahlungsbetrag sollte deshalb dem tatsächlich ermittelten Finanzierungsbedarf entsprechen.
Der Nominalbetrag bzw. die Nominalschuld ist die Kreditsumme, über die ein Darlehen dem Namen nach aufgenommen wird. Diese Summe stimmt in der Regel nicht mit dem tatsächlich ausgezahlten Betrag überein, ist aber der Betrag, der für die Berechnung der Zinsen und der Tilgung entscheidend ist.
Der Auszahlungsmodus legt fest, in welchen Teilbeträgen die Darlehenssumme ausgezahlt wird. Für Neubauten werden Darlehen meist in mehreren Teilbeträgen in Abhängigkeit vom Verlauf des Baugeschehens und den daraus resultierenden Zahlungspflichten des Bauherrn ausgezahlt. Eine Alternative dazu sind feste Auszahlungsrhythmen, bzw. Auszahlungs-Ratenregelungen. Unter Umständen muss der Kreditkunde gar eine Zwischenfinanzierung eingehen, um seinen Verbindlichkeiten gegenüber dem Bauträger oder anderer Dienstleister pünktlich nachkommen zu können.
Die Restschuld am Ende der Zinsbindung beziffert die Summe, die nach Ablauf der Zinsbindung weiter finanziert werden muss. Dabei gilt: Je kleiner die Restschuld ist, umso geringer ist auch das Risiko einer Zinserhöhung.
Baufinanzierung Leitfaden und Checkliste
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