Vorsicht im Zinstief

Dienstag, 09. März 2010

(München, 9. März 2010) Wie die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 ergab, gehören für 40 Prozent der deutschen Immobilieninteressenten die sehr niedrigen Baugeldzinsen zu den Top-3-Motiven für den Eigenheimerwerb. “So erfreulich die Niedrigzinsen auch sind: Bauherren und Immobilienkäufer sollten im Zinstief unbedingt auf eine erhöhte Tilgung achten – sonst kann sich die Entschuldung um Jahrzehnte hinauszögern“, weiß Robert Haselsteiner, Gründer und Zinsexperte der Interhyp AG.

Generell gilt bei klassischen Annuitätendarlehen die Regel: Je günstiger die Zinsen, desto länger die Gesamtlaufzeit. Darlehensnehmer benötigen in einem Zinsumfeld von 6 Prozent rund 30 Jahre, um ein Darlehen mit einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent vollständig zurückzuzahlen. Bei einem Zinsniveau von 4 Prozent bedarf es beim gleichen Tilgungssatz bereits rund 40 Jahre bis zur Schuldenfreiheit.

Hintergrund der erhöhten Laufzeit ist die gleichbleibende Rate eines Annuitätendarlehens, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Bei niedrigen Zinsen reduziert sich der Zinsanteil langsamer – und dadurch steigt auch der Tilgungsanteil weniger schnell als bei höheren Zinsen.

“In einem Zinsumfeld wie dem derzeitigen, das 10jährige Darlehen zu 3,7 Prozent möglich macht, sollte die Tilgung mindestens 2 Prozent betragen, um in einem überschaubaren Zeitraum von rund 25 Jahren schuldenfrei zu sein”, rät Haselsteiner und fügt hinzu: “Allein seit Mitte 2009 sind die Bestkonditionen für 10-Jahres-Darlehen um 70 Basispunkte nach unten gegangen. Dieser Zinsvorteil sollte unbedingt in die höhere Tilgung – und damit schnelleren Schuldenabbau – gesteckt werden.” Haselsteiner rechnet vor: Bei einem 100.000 Euro-Darlehen mit einprozentiger Tilgung betrug die monatliche Kreditrate im Sommer vergangenen Jahres 438 Euro und die gesamte Darlehenslaufzeit 39 Jahre. Durch den Zinsrückgang kann ein Immobilienkäufer heute bei gleicher Monatsrate eine Tilgung von 1,7 Prozent vereinbaren und so mehr als sieben Jahre früher komplett entschuldet sein.

KfW-Darlehen – Weiteren Zinzvorteil von 0,5 Prozent über Creditweb

Mittwoch, 03. Juni 2009

Wenn Sie Anspruch auf ein KfW-Darlehen haben, können Sie sich über die Creditweb zu einem zusätzlichen Vorteil in Form eines Zinsvorteils in Höhe von 0,5 Prozent verhelfen.

Creditweb bietet die günstigsten KfW-Darlehen

Die Creditweb bietet bereits ab dem 02.06.2009 zusammen mit einem Bankpartner staatlich geförderte Baukredite zu günstigeren Konditionen, nämlich mit einer Zinsvergünstigung von 0,5 Prozent an.

Die Vergünstigungen sind für die folgenden KfW-Programme gültig:

  • KfW Effizienzhaus 55 (153)
  • KfW Effizienzhaus 70 (154)
  • Wohneigentumsprogramm (124)
  • Wohnraum Modernisieren Standard (141)
  • Energieeffizient Sanieren (152)

Creditweb-Tipp:

Prüfen Sie, welche Fördermöglichkeiten Sie in Anspruch nehmen können. Einfach unter >> Baufinanzierung >> Fördermittel-Check den entsprechenden Fragebogen ausfüllen. Sie erhalten – direkt und online – eine Aufstellung der für Sie in Frage kommenden Förderprogramme samt der Kontaktdaten der entsprechenden Beratungsstellen.

Aktueller Experten-Tipp: Zinsrutsch beim Baugeld jetzt ausnutzen!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Seit Anfang Oktober beschert die Unsicherheit an den Kapitalmärkten Bauherren und Immobilienkäufern kurzfristig sehr attraktive Baugeld-Konditionen.

(Interhyp/PR) Die Darlehenszinsen gingen um rund 0,25 Prozentpunkte nach unten. Damit liegen selbst die sehr langfristigen Zinsbindungen über 20 Jahre mit 4,79 Prozent effektiv deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Baufinanzierungsexperten sehen jedoch noch keinen nachhaltigen Abwärtstrend beim Baugeld. Vielmehr sollte man, so wird empfohlen, Tage mit Zwischentiefs konsequent zur Absicherung der Baugeld-Konditionen nutzen.
“Angesichts der unsicheren Lage an den Finanzmärkten ist es zu einer Flucht in sichere Staatsanleihen und damit zu einem Zinsrutsch gekommen. Das hat auch die Konditionen für Baugeld nach unten gezogen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Ob die Finanzkrise jedoch langfristig eher Inflationstendenzen verstärken oder Deflation auslösen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. “Bau- und Kaufinteressierte mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten daher nicht auf sinkende Zinsen spekulieren, sondern rasch den aktuell starken Zinsrutsch nutzen, um günstig langfristige Kalkulationssicherheit zu erlangen”, rät Haselsteiner.
Die Bestsätze bei Annuitätendarlehen für fünf Jahre liegen derzeit bei 4,61%, für zehn Jahre bei 4,75%, für 15 Jahre bei 4,81%, für 20 Jahre bei 4,79% und für 25 Jahre bei 4,80% effektiv.
Gerade in Zeiten kurzfristiger Marktveränderungen zahlt sich die umfassende Anbieterauswahl bei Baufinanzierungs-Brokern aus: Immobilienkäufer und Häuslebauer können so tagesaktuelle Konditionsanpassungen der verschiedenen Anbieter optimal für sich nutzen.

Immobilienbesitzer sollten jetzt Anschlussfinanzierung prüfen

Der Zinsrutsch bietet besonders Immobilienbesitzern mit laufender Finanzierung attraktive Chancen: Wer zwischen Mitte 1999 und Ende 2000 finanzierte, hat in einem Zinsumfeld von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Diese Kunden haben nun die Möglichkeit, sich ihre Zinsverlängerung zu Konditionen von deutlich unter 5 Prozent für alle Laufzeiten zu sichern. Wer für die Anschlussfinanzierung eine Zinsbindung von 10 Jahren benötigt, erhält derzeit sogar Bestsätze ab 4,59 Prozent effektiv und profitiert so von einem Vorteil von rund 1,5 Prozentpunkten gegenüber der laufenden Finanzierung. Möglich wird ein Kreditwechsel für diese Darlehensnehmer durch die vielfach angebotene bereitstellungszinsfreie Zeit von 12 Monaten oder durch Forward-Darlehen, die nach wie vor bei einigen Anbietern ohne Aufschlag verfügbar sind.
“In jedem Fall sollte man als Immobilienbesitzer jetzt die eigene Finanzierungssituation genau prüfen und sich insbesondere das Ende der Zinsbindung wie auch die genaue Zinshöhe ansehen und von einem unabhängigen Baufinanzierungsspezialisten Vergleichsoptionen prüfen lassen”, so Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und ergänzt: “Das aktuelle Zwischentief kann so Immobilienbesitzern helfen, ihre Finanzierung deutlich zu optimieren und mittels zusätzlicher Tilgungsleistung schneller schuldenfrei zu sein.”
Zinsvorteile, die sich durch Bankwechsel bei einer Anschlussfinanzierung ergeben, sollten nach Ansicht der Experten von Interhyp unbedingt in eine höhere Tilgung von 2 Prozent und mehr investiert werden. Der Anbieterwechsel bei der Anschlussfinanzierung ist dabei denkbar einfach, denn in den meisten Fällen regeln die bisherige und die künftige Bank die Grundschuldabtretung untereinander. Damit liegen die Wechselkosten bei einem 100.000 Euro-Darlehen meist unter 200 Euro, während die Ersparnis mehrere Tausend Euro ausmachen kann.

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