Zins-Zwischentief nutzen

Donnerstag, 09. Juli 2009

(München, 9. Juli 2009) Nach den kontinuierlichen Aufwärtsbewegungen seit Mitte März ist es beim Baugeld in den vergangenen zwei Wochen zu einem Zinsrückgang von bis zu 0,25 Prozentpunkten gekommen. “Für Immobilieninteressenten mit einem konkreten Objekt an der Hand ist der Zinsrutsch die Gelegenheit die Finanzierung günstig unter Dach und Fach zu bringen. Denn selbst die Effektiv-Konditionen für sehr lange Laufzeiten liegen mit 4,75 Prozent für 25 Jahre deutlich unter der 5-Prozent-Marke”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: Dieses sehr niedrige Niveau wird jedoch nur vorübergehend bestehen. Daher sollten Immobilieninteressenten mit Kaufwunsch aktiv werden und rasch die Konditionen fixieren.

Auch wenn die jüngsten US-Arbeitsmarktzahlen auf die Konsum- und Exporterwartungen der europäischen und asiatischen Unternehmen drücken und die gefallenen Aktienkurse mit der gesunkenen Nachfrage nach sicheren Anleihen zu niedrigen Kapitalmarktzinsen geführt haben, geht Haselsteiner von einem vorübergehenden Zinstief beim Baugeld aus. “Mittelfristig wird die Verunsicherung über die Folgen der Gelddruckaktionen der Notenbanken, die massiven Anleihenemissionen und die hohe Staatsverschuldung Oberhand gewinnen, so dass bald wieder hohe Risikoaufschläge für langfristige Zinsbindungen verlangt werden”, analysiert Zinsexperte Haselsteiner die Situation. Sein Tipp lautet: “Gerade Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer, die hohe Planungssicherheit suchen, sollten im Zinstief handeln und jetzt ihre Baufinanzierung mit möglichst langen Zinsbindungen von 10 Jahren und mehr sichern. Auch Kombinationen aus 5- und 15- jährigen Zinsbindungen können sinnvoll sein, da sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden.”

Ein 10-jähriger Baukredit ist derzeit für 4,11 Prozent effektiv erhältlich, während noch Mitte Juni 4,34 Prozent effektiv zu bezahlen waren. “Bei einem 200.000 Euro-Darlehen verhilft dieser Zinsvorteil immerhin zu einer Ersparnis von 4.400 Euro in 10 Jahren”, rechnet Haselsteiner vor.

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Aktueller Experten-Tipp: Zinsrutsch beim Baugeld jetzt ausnutzen!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Seit Anfang Oktober beschert die Unsicherheit an den Kapitalmärkten Bauherren und Immobilienkäufern kurzfristig sehr attraktive Baugeld-Konditionen.

(Interhyp/PR) Die Darlehenszinsen gingen um rund 0,25 Prozentpunkte nach unten. Damit liegen selbst die sehr langfristigen Zinsbindungen über 20 Jahre mit 4,79 Prozent effektiv deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Baufinanzierungsexperten sehen jedoch noch keinen nachhaltigen Abwärtstrend beim Baugeld. Vielmehr sollte man, so wird empfohlen, Tage mit Zwischentiefs konsequent zur Absicherung der Baugeld-Konditionen nutzen.
“Angesichts der unsicheren Lage an den Finanzmärkten ist es zu einer Flucht in sichere Staatsanleihen und damit zu einem Zinsrutsch gekommen. Das hat auch die Konditionen für Baugeld nach unten gezogen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Ob die Finanzkrise jedoch langfristig eher Inflationstendenzen verstärken oder Deflation auslösen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. “Bau- und Kaufinteressierte mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten daher nicht auf sinkende Zinsen spekulieren, sondern rasch den aktuell starken Zinsrutsch nutzen, um günstig langfristige Kalkulationssicherheit zu erlangen”, rät Haselsteiner.
Die Bestsätze bei Annuitätendarlehen für fünf Jahre liegen derzeit bei 4,61%, für zehn Jahre bei 4,75%, für 15 Jahre bei 4,81%, für 20 Jahre bei 4,79% und für 25 Jahre bei 4,80% effektiv.
Gerade in Zeiten kurzfristiger Marktveränderungen zahlt sich die umfassende Anbieterauswahl bei Baufinanzierungs-Brokern aus: Immobilienkäufer und Häuslebauer können so tagesaktuelle Konditionsanpassungen der verschiedenen Anbieter optimal für sich nutzen.

Immobilienbesitzer sollten jetzt Anschlussfinanzierung prüfen

Der Zinsrutsch bietet besonders Immobilienbesitzern mit laufender Finanzierung attraktive Chancen: Wer zwischen Mitte 1999 und Ende 2000 finanzierte, hat in einem Zinsumfeld von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Diese Kunden haben nun die Möglichkeit, sich ihre Zinsverlängerung zu Konditionen von deutlich unter 5 Prozent für alle Laufzeiten zu sichern. Wer für die Anschlussfinanzierung eine Zinsbindung von 10 Jahren benötigt, erhält derzeit sogar Bestsätze ab 4,59 Prozent effektiv und profitiert so von einem Vorteil von rund 1,5 Prozentpunkten gegenüber der laufenden Finanzierung. Möglich wird ein Kreditwechsel für diese Darlehensnehmer durch die vielfach angebotene bereitstellungszinsfreie Zeit von 12 Monaten oder durch Forward-Darlehen, die nach wie vor bei einigen Anbietern ohne Aufschlag verfügbar sind.
“In jedem Fall sollte man als Immobilienbesitzer jetzt die eigene Finanzierungssituation genau prüfen und sich insbesondere das Ende der Zinsbindung wie auch die genaue Zinshöhe ansehen und von einem unabhängigen Baufinanzierungsspezialisten Vergleichsoptionen prüfen lassen”, so Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und ergänzt: “Das aktuelle Zwischentief kann so Immobilienbesitzern helfen, ihre Finanzierung deutlich zu optimieren und mittels zusätzlicher Tilgungsleistung schneller schuldenfrei zu sein.”
Zinsvorteile, die sich durch Bankwechsel bei einer Anschlussfinanzierung ergeben, sollten nach Ansicht der Experten von Interhyp unbedingt in eine höhere Tilgung von 2 Prozent und mehr investiert werden. Der Anbieterwechsel bei der Anschlussfinanzierung ist dabei denkbar einfach, denn in den meisten Fällen regeln die bisherige und die künftige Bank die Grundschuldabtretung untereinander. Damit liegen die Wechselkosten bei einem 100.000 Euro-Darlehen meist unter 200 Euro, während die Ersparnis mehrere Tausend Euro ausmachen kann.

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