Hauskauf mit Annuitätendarlehen

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Die am meisten beantragte Darlehensform bei Immobilienkäufen ist nach wie vor das Annuitätendarlehen. Gerade aktuell hat diese Form der Finanzierung viele Vorzüge: Niedrige Zinsen, relativ lange Zinsbindungsfristen und damit eine hohe Planungssicherheit, gleichbleibende monatliche Raten und meist flexibel verhandelbare Sondertilgungsmöglichkeiten ohne zusätzliche Gebühren. Als Sicherheit fungiert dabei die Immobilie selbst, da im Grundbuch eine erstrangige Hypothekenschuld zu Gunsten der Bank eingetragen wird. Einmal initiiert, läuft die Rückzahlung quasi von selbst, der Darlehensnehmer muss sich erst wieder um das Darlehen kümmern, wenn das Ende der Zinsbindungsfrist bevorsteht und ggf. eine Anschlussfinanzierung auf den Weg gebracht werden muss.

Die immer gleich hohen Raten setzen sich dabei aus jeweils dem Zins- und dem Tilgungsanteil zusammen. Der anfängliche Tilgungssatz wird dabei vertraglich vereinbart und kann im günstigsten Falle bei Bedarf angepasst werden. Durch die regelmäßigen Tilgungsraten reduziert sich nach jeder Ratenzahlung der Zinsanteil zu Gunsten des Tilgungsanteiles. Doch auch angesichts der aktuellen (niedrigen) Zinssituation sollte die Vertragsunterzeichnung nicht überstürzt werden, da – je nach persönlicher Einkommens- und Vermögenssituation – auch ausreichend Eigenkapital mit eingebracht werden sollte. Die Rückzahlungssicherheit sollte an erster Stelle stehen, um nicht das gesamte Projekt und die eigene finanzielle Situation zu gefährden. Hilfe zum Hauskauf und der Finanzierung kann der Interessent kostenlos bei unabhängigen Baufinanzierern erhalten.

Geldwerte Tipps für Immobilienfinanzierungen angesichts der aktuellen Situation

Donnerstag, 08. Dezember 2011

Zwar sind die Zinskonditionen aktuell allgemein sehr günstig für Immobiliendarlehen, doch es ist noch lange nicht alles Gold, was glänzt. Viele Kreditinstitute befürchten weitere Darlehensausfälle und die Konjunktur- sowie Inflationssorgen tragen zu einer hohen Bandbreite an offerierten Konditionen bei, da bei den Finanzentscheidern durchaus unterschiedliche Ansichten zur aktuellen Lage und den Zukunftsaussichten bestehen. Wie kann der Immobilieninteressent nun die für ihn günstigste Lösung finden?

Hier einige geldwerte Tipps zum Vorgehen:

1. Flexibilität vereinbaren: Die Zinssituation ist so günstig, dass gegen geringe Aufschläge (manchmal sogar kostenlos!) größere Flexibilität z.B. bei Sondertilgungsmöglichkeiten oder bei der Tilgungsrate vereinbart werden kann

2. Lange Zinsbindung erhöht die Sicherheit: Die Aufschläge für besonders lange Zinsbindungen bis 20 Jahre sind durch die generell niedrigen Zinsen verkraftbar und erhöhen die finanzielle Planbarkeit je nach persönlicher Situation sehr stark

3. Prüfung auf Zuschüsse und Förderungen: Trotz günstiger Zinsen für Regulärdarlehen verbilligen Förderkredite oder staatliche Zuschüsse das ganze Vorhaben noch einmal merklich – deshalb die Möglichkeit auf KfW-Darlehen checken

4. Wohn-Riester: Ggf. lohnt ein Darlehensvertrag mit entsprechender Riester-Förderung. Ein unabhängiger Finanzierungsberater kann hier helfen, die optimalste Variante zu finden

Die Kreditanfrage sollte erst erfolgen, wenn obige Punkte und der daraus resultierende Darlehensbedarf exakt geklärt sind. Die Anfrage sollte ferner so gestaltet sein, dass die wichtigsten Eckpunkte komplett vorgegeben sind, so dass der Angebotsvergleich einfacher durchzuführen ist. Trotz niedriger Bauzinsen sollten Darlehensnehmer nicht gleich das erste Finanzierungsangebot unterschreiben und keinesfalls auf einen unabhängigen Baufinanzierung Vergleich verzichten, denn selbst ein kleiner Zinsunterschied kann eine große Wirkung haben.

Baufinanzierung: Kombi-Darlehen bieten hohe Flexibilität bei moderater Zinsbelastung

Freitag, 25. März 2011

Kombi-Darlehen(Berlin, 25.03.2011) Eine Variante des bekannten Annuitätendarlehens mit gleichzeitig höherer Sondertilgungsmöglichkeit zu günstigen Konditionen ist das immer beliebter werdende Kombi-Darlehen. Hierbei können bis zu maximal 50% der Darlehenssumme als spezieller Sondertilgungsanteil vereinbart werden, der monatlich ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann. Für diesen Teil des Darlehens orientiert sich der Sollzinssatz am 3-Monats-Euribor (EURO INTERBANK OFFERED RATE = Zinssatz für Termingelder im Interbankengeschäft), während der Rest des Darlehens (mind. 50% der Darlehenssumme) als herkömmliches Annuitätendarlehen mit langfristiger Zinsbindung (mind. 5 Jahre) läuft. Da der Euribor eine variable Größe ist, besteht so die Möglichkeit von Zinssenkungen zu profitieren. Eine Anpassung des Zinssatzes erfolgt alle 3 Monate. Der Kreditnehmer ist dabei jederzeit in der Lage (z.B. bei steigenden Zinsen), den Sondertilgungsanteil in einen fixen Darlehensteil mit gebundenem Zinssatz umzuwandeln.

Für wen empfiehlt sich ein Kombi-Darlehen?

Bei der Vereinbarung von Sondertilgungsmodalitäten muss der Kreditnehmer beim herkömmlichen Annuitätendarlehen im Regelfall mit einer Verschlechterung der Konditionen rechnen. Ist aber gerade die flexible Ausgestaltung mittels weitreichender Sondertilgungsmöglichkeiten für den Immobilienerwerber wichtig (z.B. aufgrund einer zu erwartenden Erbschaft, Versicherungsleistung o.ä.), so stellt das Kombi-Darlehen eine günstige Alternative zum regulären Annuitätendarlehen dar. Dort würden diese Möglichkeiten meist nämlich zusätzlich eingepreist. Ferner bietet die Teilflexibilisierung des Zinssatzes die Möglichkeit an Zinssenkungen zu partizipieren. Im gegenteiligen Falle kann der „Flex-Teil“ jederzeit zu einem regulären langfristig gebundenen Darlehen zu den aktuellen Konditionen umgewandelt werden.

Welche Vor- und Nachteile birgt ein Kombi-Darlehen und welche Alternativen gibt es?

Neben der schon angesprochenen höheren Flexibilität bei den Tilgungsmöglichkeiten wird der Anteil des „flexiblen“ Darlehensteils oftmals nicht in die Gesamtbeleihung eingerechnet. Dies bedeutet oftmals günstigere Konditionen für den fixen Darlehensteil. Die kurze Zinsbindung (3 Monate) des flexiblen Teiles kann jedoch Vor- und Nachteil zugleich sein: Bei Zinssenkungen verringert sich die Belastung des Darlehensnehmers, bei Erhöhungen steht er vor der Entscheidung, eine höhere Belastung zu Gunsten der ausgeweiteten Sondertilgungsmöglichkeiten in Kauf zu nehmen oder doch wieder auf diese zu verzichten und eine neue langfristige Bindung einzugehen (die dann meist mit konditionellen Nachteilen verbunden ist). Die Planungssicherheit wird damit durch mögliche Zinsschwankungen reduziert. Daher sollten die Möglichkeiten des regulären Annuitätendarlehens vorab eingehend geprüft werden: Oft können auch Sondertilgungsmöglichkeiten in „herkömmlichen“ Annuitätendarlehen bis zu gewissen Grenzen ohne Konditionsverschlechterung vereinbart werden. Dagegen steht wiederum die einfache Kündbarkeit von flexiblen Darlehensteilen ohne weitere Kosten. Wird hingegen ein Annuitätendarlehen mit langfristiger Zinsbindung gekündigt, berechnet die Bank Vorfälligkeitsentschädigungen.

Weitere Darlehensformen mit flexiblen Anteilen können sein:
- Das Cap-Darlehen, welches ein variables Darlehen mit vereinbarter Zinsobergrenze darstellt. Hierfür wird jedoch in der Regel ein Zinsaufschlag berechnet.
- Das Flex-Darlehen, welches den kompletten Darlehensbetrag als variables Darlehen (Orientierung am 3-Monats-EURIBOR) zur Verfügung stellt. Ein Wandlungsrecht in ein Darlehen mit langfristiger Sollzinsbindung ist gegeben. Grundsätzlich ist dieses Darlehen nur geeignet, wenn mit fallenden Zinsen gerechnet wird.

Fazit

Kombi-Darlehen können eine gute Wahl sein, wenn der Kreditnehmer berechtigte Gründe für ein teilflexibles Darlehen hat. Wird in naher Zukunft eine größere Summe erwartet, ist eine entsprechende Sondertilgungsvereinbarung für ein langfristig gebundenes Darlehen meist nur mit Aufschlägen möglich. Die für den flexiblen Teil anfallenden Zinsen können allerdings bei ungünstiger Marktentwicklung auch später zu einer Gesamtverteuerung führen. Ferner wird die Bindung an die Bank durch die Teilflexibilisierung erhöht: Soll nämlich später doch in ein langfristig gebundenes Darlehen umgewandelt werden, wird dies bei anderen Banken zu sehr deutlichen Aufschlägen führen, da ja bereits ein solches Darlehen besteht.

Weitere Informationen
» Kombi-Darlehen – hohe Flexibilität bei moderater Zinsbelastung
» Baufinanzierungen – individuelle Finanzierungsformen

Frühjahrsputz – auch bei der Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 25. März 2010

(München, 25. März 2010) Ob Kleiderschrank ausräumen, Fenster putzen oder Gefriertruhe abtauen – das Winterende ist für viele Immobilienbesitzer ein guter Anlass, um Haus und Garten auf Vordermann zu bringen. “Die positive Frühjahrsenergie sollten Haus- und Wohnungsbesitzer auch nutzen, um einen prüfenden Blick auf die bestehende Baufinanzierung zu werfen“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und erklärt: “Mit einem kurzen Check der Finanzierungsbedingungen können Eigenheimbesitzer ihre Anschlussfinanzierung rechtzeitig und gezielt angehen – und so viel Geld sparen.” Die wichtigsten drei Finanzcheck-Fragen für Immobilienbesitzer haben die Interhyp-Experten zusammengestellt.

1. Wann endet die Zinsbindung meines Darlehens?

“Selbst wenn die Zinsbindung des bestehenden Darlehens erst Mitte 2011 endet, haben Eigenheimbesitzer gute Chancen, ihren Kredit zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in 15 Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind”, weiß Haselsteiner. Von dem günstigen Zinsniveau profitieren aber auch Kreditnehmer, deren Zinsbindung erst im April 2016 ausläuft. Gegen Zahlung eines geringen Zinsaufschlags kann der jetzige Zinssatz über ein Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus festgeschrieben werden. Mit Bestsätzen von 4,00 Prozent für 15jährige Baudarlehen und 4,19 Prozent effektiv für 20jährige Immobilienkredite sind besonders langfristige Baugeldzinsen so günstig wie selten zuvor. “Hausbesitzer sollten sich jetzt das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sichern, um absolute Kalkulationssicherheit zu erlangen”, empfiehlt Haselsteiner.

2. Wie hoch ist meine Tilgungsrate?

“Wer vor Jahren einen Baukredit mit 1 Prozent Anfangstilgung aufgenommen hat, sollte bei der Anschlussfinanzierung mindestens 2 Prozent wählen”, meint Haselsteiner. Grund: Bei einem Annuitätendarlehen steigt der Tilgungsanteil monatlich an. So hat sich eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent nach zehn Jahren automatisch auf rund 2,06 Prozent erhöht. Interhyp rät im derzeitigen Zinstief die Höhe der bisherigen Monatsrate auf jeden Fall beizubehalten. “So wird die Zinsersparnis direkt in eine erhöhte Tilgung – und damit schnellere Schuldenfreiheit – investiert”, so Haselsteiner.

3. Wie hat sich meine Einkommenssituation verändert?

Lebensumstände ändern sich, erst recht über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren. Gerade wenn der Darlehensabschluss lange zurückliegt, sollte man vergleichen, wie viel Einkommen damals zur Verfügung stand und wie hoch die Einkünfte heute sind. Sind z.B. Belastungen wie Ratenkredite unterdessen weggefallen oder hat sich das Gehalt erhöht, ist es sinnvoll, die Tilgungsrate an die veränderte Einkommenssituation anzupassen. Ein Beispiel: Liegt die Restschuld bei 87.000 Euro und die Tilgungsrate inzwischen bei 2,06 Prozent, wird das Darlehen noch 28 Jahre und 5 Monate laufen, bis es vollständig abbezahlt ist. Kann der Kreditnehmer aber heute monatlich 150 Euro mehr in seine Tilgung investieren, wird er bereits 11 Jahre früher, also in 17 Jahren und 7 Monaten, schuldenfrei sein.

Zinsfestbindung bei einer Baufinanzierung

Montag, 04. Januar 2010

Die meisten Baufinanzierungsdarlehen in Deutschland haben eine Bindungsklausel hinsichtlich der Darlehensverzinsung. Der ursprünglich vereinbarte Zinssatz gilt meistens für mehrere Jahre. Im Regelfall beträgt die durchschnittliche Zinsfestbindungsdauer zehn Jahre. Damit hat der Kreditnehmer eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der laufenden Belastung. Selbst wenn die Kapitalmarktzinsen stark ansteigen, bleibt die Nominalverzinsung während der Zinsfestschreibungsdauer konstant. Anders sieht es bei variabel verzinslichen Baufinanzierungen aus. Hier wird der Nominalzins meistens an die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen angepasst. Bei fallenden Marktzinsen profitiert der Kreditnehmer von einer rückläufigen Zinsbelastung. Bei steigenden Zinsen besteht für den Kreditnehmer ein so genanntes Zinsänderungsrisiko. Bei starken Zinsanstiegen kann es zu einer starken Zinsbelastung aus der Baufinanzierung kommen. In manchen Fällen kann dies dazu führen, dass die laufende Kreditverpflichtung nicht mehr ordentlich bedient werden kann. In den USA beispielsweise gibt es im Bereich der Baufinanzierung keine Zinsfestschreibungen. Bei zu knappen, im Hinblick auf die finanziellen Verhältnisse, kalkulierten Raten führt ein Zinsanstieg zu einem starken Liquiditätsengpass. Aus diesem Grund waren die Auswirkungen der steigenden Zinsen auf die Hypothekenkredite während der Immobilienkrise so gravierend. Bei einer Zinsfestschreibung besteht für die Dauer der Zinsbindung kein Zinsänderungsrisiko. Nach Ablauf der Zinsbindung wird meistens ein neuer Zinssatz für die nächsten Jahre vereinbart. Das Zinsänderungsrisiko besteht damit immer zum Ablauf der bestehenden Zinsfestbindungsdauer. Aus diesem Grund wird empfohlen, sich bei einem niedrigen Zinsniveau langfristige Zinsen zu sichern. In Zeiten der niedrigen Zinsen sind beispielsweise Zinsbindungsdauern von 15 Jahren und länger absolut an der Tagesordnung. In Hochzinsphasen wird dagegen empfohlen kurze Zinsbindungen einzugehen, um die Chance zu wahren bei Ablauf der Zinsbindung von niedrigeren Zinsen zu profitieren.

Top-Anschlussfinanzierung: Creditweb Forward-Edition

Montag, 14. Dezember 2009

Creditweb Forward-Edition ab 14.12.2009

30 Jahre Zinsbindung zum Preis von 10 Jahren – Ab 36 Monaten Forward-Laufzeit

Wenn Ihre Zinsbindung während der nächsten 36 bis 60 Monate ausläuft, dann können Sie sich ab dem 14.12.2009 für Ihre Anschlussfinanzierung günstige Zinsen für eine Laufzeit von 30 Jahren zu Baufinanzierung Konditionen für Forward-Darlehen mit 10 Jahren Laufzeit sichern.

Vorteile:

  • Gegen steigende Zinsen langfristig absichern, trotz voller Wahrung der Möglichkeiten auch in Zukunft von fallenden Zinsen profitieren zu können (§489 BGB)
  • Anpassung der monatlichen Annuität möglich: nach Ablauf 10 Jahren kann die monatliche Belastung Ihren Möglichkeiten angepasst werden -  bei Verringerung, z.B. auf 1% Regeltilgung auf die Restschuld. Die lange Zinsbindung der Forward-Finanzierung gewährleistet eine Zinsabsicherung über beinahe die komplette verlängerte Restlaufzeit des Darlehens.
  • Bankpartner von Creditweb übernehmen die Notar- und Grundbuchkosten

EZB-Leitzinssenkung: Mit dem Kombi-Darlehen auch bei der Baufinanzierung direkt profitieren

Montag, 09. März 2009



Interhyp – der führende Baufinanzierungsvermittler
(München, 5. März 2009) Mit dem soeben verkündeten Zinsschritt der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 1,50 Prozent erreicht der Leitzins im Euro-Raum ein historisch niedriges Niveau. Doch weitere Anpassungen sind denkbar: “Vor dem Hintergrund schwacher Konjunkturprognosen und einer niedrigen Inflationsrate halten wir bis in den Sommer weitere Zinssenkungen für wahrscheinlich“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Während sinkende Leitzinsen jedoch nicht automatisch auf die Baufinanzierungskonditionen mit fester Zinsbindung durchschlagen, können sich private Bauherren und Immobilienkäufer diese Entwicklung mit dem Kombi-Darlehen von Interhyp zunutze machen: Neben einem klassischen Annuitätendarlehen mit fester Zinsbindung wird hier ein Teil der  Darlehenssumme über ein an den 3-Monats-Zins (EURIBOR) gekoppeltes variables Darlehen finanziert. Mit diesem profitiert man direkt von niedrigen Leitzinsen und weiteren EZB-Zinssenkungen. Falls der Leitzins wieder steigen sollte, kann der variable Darlehensteil jederzeit in eine langfristige Zinsbindung gewandelt werden.

Mit dem Kombi-Darlehen der Interhyp vereinbart der Immobilienkäufer für mindestens 33 Prozent des Darlehensbetrags ein klassisches Annuitätendarlehen mit einer langfristigen Zinsbindung. Für den Restbetrag (maximal 67 Prozent der Darlehenssumme) nimmt der Kunde ein an den EURIBOR gebundenes variables Darlehen auf, das zum Ende eines Kalendervierteljahres vollständig oder teilweise zurückgezahlt werden kann – und das damit höchst flexible Sondertilgungsmöglichkeiten eröffnet.

Vor allem aber profitiert man gegenüber klassischen Annuitätendarlehen von einem attraktiven Zinsvorteil: Durch die Kombination eines langfristigen Darlehens mit dem auf Basis der 3-Monats-Zinsen (EURIBOR) kalkulierten variablen Finanzierungsanteil ergibt sich bei niedrigen Leitzinsen ein entsprechend günstiger Mischzins. Hintergrund dafür ist die direkte Bindung des EURIBOR an die Leitzinsen der EZB. Während zum Beispiel die aktuellen Bestsätze für ein 15jähriges Annuitätendarlehen über 150.000 Euro bei 4,28% effektiv liegen, kostet ein entsprechendes Kombi-Darlehen gegenwärtig nur 3,64% effektiv.

“Die Vorteile des Kombi-Darlehens im aktuellen Umfeld liegen auf der Hand: Erstens können Darlehensnehmer durch ihre variable Tranche direkt an Zinssenkungen der EZB partizipieren und sich so einen echten Zinsvorteil sichern. Zweitens bekommt man mit dem Kombi-Darlehen  ein umfassendes kostenloses Sondertilgungsrecht. Und drittens bietet die jederzeitige Wandlungsmöglichkeit des variablen Darlehensteils in eine langfristige Zinsbindung entsprechende Sicherheit vor möglichen Anstiegen der Leitzinsen in der Zukunft”, fasst Haselsteiner die Vorzüge des Kombi-Darlehens von Interhyp zusammen.

>> Der Baufinanzierungsvermittler Interhyp

Anschlussfinanzierung: Niedrige Zinsen ermöglichen deutlich schnellere Schuldenfreiheit

Freitag, 13. Februar 2009

(München, 12. Februar 2009) Angesichts der derzeit günstigen Baugeld-Konditionen haben nicht nur angehende Bauherren und Immobilienkäufer Grund zur Freude. Auch Eigenheimbesitzer, deren Finanzierung bald zur Verlängerung ansteht, profitieren jetzt von Niedrigzinsen. “Darlehensnehmer, die vor gut 10 Jahren ihre Immobilie gekauft haben, haben häufig zu Zinssätzen von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Aktuell liegen aber selbst Kredite mit langen Zinsbindungen deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Das heißt:  Immobilienbesitzer können durch diesen Zinsvorteil bei gleicher monatlicher Belastung erheblich schneller schuldenfrei sein”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Zinssicherheit bis zur Schuldenfreiheit

Auch Anschlussfinanzierer sollten in Zeiten niedriger Baugeldzinsen Konditionen für einen möglichst langen Zeitraum festschreiben. “Haus- und Wohnungsbesitzer können jetzt mit langen Laufzeiten von 15 oder 20 Jahren zu sehr attraktiven Konditionen das Kapitel Finanzierung abschließen – denn mit der richtigen Tilgung ist man dann auch schuldenfrei“, empfiehlt Haselsteiner.

Langjährige Zinsfixierung zum Sparpreis

Eigenheimbesitzer, die in den Jahren 1999 und 2000 zu Zinssätzen von über 6 Prozent gekauft haben, können im jetzigen Umfeld Zinsvorteile von 1,5 bis 2 Prozentpunkten realisieren. Aktuell bewegen sich die Bestsätze für 15- bzw. 20-jährige Baufinanzierungen bei 4,38% und 4,54% effektiv. Haselsteiner rät: “Mit der so erzielten Zinsersparnis können Anschlussfinanzierer ihre monatliche Kreditrate beibehalten, aber ihren Tilgungsanteil deutlich erhöhen und so Jahre früher als gedacht schuldenfrei sein.”

Festschreibung und Flexibilität sind kein Widerspruch

Trotz langfristiger Zinsbindung müssen Darlehensnehmer jedoch nicht um ihre Flexibilität fürchten. “Nach zehn Jahren Vertragslaufzeit hat der Kreditnehmer in Deutschland das Recht, seinen Kredit mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzuführen”, so Haselsteiner weiter.

Weitere Informationen zur Interhyp Baufinanzierung

Baufinanzierung: Zinsen für längere Laufzeiten trotz Leitzinssenkung nicht günstiger

Donnerstag, 22. Januar 2009

Zinskommentar Interhyp

(München, 21. Januar 2009) Obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins von 2,5 auf 2,0 Prozent gesenkt hat, haben sich die Konditionen für private Baufinanzierungen nicht noch einmal nach unten bewegt: “Der Zinsschritt der EZB heißt eben nicht automatisch, dass auch die Baufinanzierungskonditionen für Laufzeiten von 10 oder 15 Jahren sinken. Schließlich kommt es hier darauf an, wie sich die langfristigen Kapitalmarktzinsen entwickeln – und diese könnten sich bald verteuern“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Daher raten die Finanzierungsexperten von Interhyp Immobilienkäufern und Anschlussfinanzieren zu handeln, um sich die derzeit günstigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern: Die Top-Konditionen für 10jährige bzw. 15jährige Zinsbindungen liegen momentan bei 4,19 Prozent bzw. 4,33 Prozent effektiv.

“Während eine Leitzins-Senkung direkt auf die Konditionen für ganz kurze Zinsbindungen durchschlägt, bilden sich die langfristigen Zinsen über Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Da Investoren derzeit die mittelfristigen Auswirkungen der dramatischen weltweiten Neuverschuldung der Staaten nicht klar abschätzen können, werden sie zunehmend einen Risikoaufschlag für langfristige Zinsbindungen fordern – auch weitere Leitzinssenkungen können daher verpuffen”, analysiert Haselsteiner die derzeitige Zinssituation. Sein Rat lautet deshalb wie folgt: “Wer ein konkretes Immobilienobjekt vor Augen hat oder demnächst eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, sollte die Konditionen jetzt fixieren – und das mit langfristigen Zinsbindungen von zehn oder fünfzehn Jahren. Kalkulationssicherheit geht in der Baufinanzierung vor Zinsspekulation.”

Aktueller Experten-Tipp: Zinsrutsch beim Baugeld jetzt ausnutzen!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Seit Anfang Oktober beschert die Unsicherheit an den Kapitalmärkten Bauherren und Immobilienkäufern kurzfristig sehr attraktive Baugeld-Konditionen.

(Interhyp/PR) Die Darlehenszinsen gingen um rund 0,25 Prozentpunkte nach unten. Damit liegen selbst die sehr langfristigen Zinsbindungen über 20 Jahre mit 4,79 Prozent effektiv deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Baufinanzierungsexperten sehen jedoch noch keinen nachhaltigen Abwärtstrend beim Baugeld. Vielmehr sollte man, so wird empfohlen, Tage mit Zwischentiefs konsequent zur Absicherung der Baugeld-Konditionen nutzen.
“Angesichts der unsicheren Lage an den Finanzmärkten ist es zu einer Flucht in sichere Staatsanleihen und damit zu einem Zinsrutsch gekommen. Das hat auch die Konditionen für Baugeld nach unten gezogen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Ob die Finanzkrise jedoch langfristig eher Inflationstendenzen verstärken oder Deflation auslösen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. “Bau- und Kaufinteressierte mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten daher nicht auf sinkende Zinsen spekulieren, sondern rasch den aktuell starken Zinsrutsch nutzen, um günstig langfristige Kalkulationssicherheit zu erlangen”, rät Haselsteiner.
Die Bestsätze bei Annuitätendarlehen für fünf Jahre liegen derzeit bei 4,61%, für zehn Jahre bei 4,75%, für 15 Jahre bei 4,81%, für 20 Jahre bei 4,79% und für 25 Jahre bei 4,80% effektiv.
Gerade in Zeiten kurzfristiger Marktveränderungen zahlt sich die umfassende Anbieterauswahl bei Baufinanzierungs-Brokern aus: Immobilienkäufer und Häuslebauer können so tagesaktuelle Konditionsanpassungen der verschiedenen Anbieter optimal für sich nutzen.

Immobilienbesitzer sollten jetzt Anschlussfinanzierung prüfen

Der Zinsrutsch bietet besonders Immobilienbesitzern mit laufender Finanzierung attraktive Chancen: Wer zwischen Mitte 1999 und Ende 2000 finanzierte, hat in einem Zinsumfeld von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Diese Kunden haben nun die Möglichkeit, sich ihre Zinsverlängerung zu Konditionen von deutlich unter 5 Prozent für alle Laufzeiten zu sichern. Wer für die Anschlussfinanzierung eine Zinsbindung von 10 Jahren benötigt, erhält derzeit sogar Bestsätze ab 4,59 Prozent effektiv und profitiert so von einem Vorteil von rund 1,5 Prozentpunkten gegenüber der laufenden Finanzierung. Möglich wird ein Kreditwechsel für diese Darlehensnehmer durch die vielfach angebotene bereitstellungszinsfreie Zeit von 12 Monaten oder durch Forward-Darlehen, die nach wie vor bei einigen Anbietern ohne Aufschlag verfügbar sind.
“In jedem Fall sollte man als Immobilienbesitzer jetzt die eigene Finanzierungssituation genau prüfen und sich insbesondere das Ende der Zinsbindung wie auch die genaue Zinshöhe ansehen und von einem unabhängigen Baufinanzierungsspezialisten Vergleichsoptionen prüfen lassen”, so Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und ergänzt: “Das aktuelle Zwischentief kann so Immobilienbesitzern helfen, ihre Finanzierung deutlich zu optimieren und mittels zusätzlicher Tilgungsleistung schneller schuldenfrei zu sein.”
Zinsvorteile, die sich durch Bankwechsel bei einer Anschlussfinanzierung ergeben, sollten nach Ansicht der Experten von Interhyp unbedingt in eine höhere Tilgung von 2 Prozent und mehr investiert werden. Der Anbieterwechsel bei der Anschlussfinanzierung ist dabei denkbar einfach, denn in den meisten Fällen regeln die bisherige und die künftige Bank die Grundschuldabtretung untereinander. Damit liegen die Wechselkosten bei einem 100.000 Euro-Darlehen meist unter 200 Euro, während die Ersparnis mehrere Tausend Euro ausmachen kann.

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