Immobilien in Deutschland: Wo ist das Eigenheim besonders teuer?

Samstag, 10. April 2010

Das Nachrichtenmagazin „stern“ hat in seiner aktuellen Ausgabe den „ersten echten deutschen Immobilienatlas“ veröffentlicht. Im Rahmen der Auswertung wurden insgesamt eine Million notarielle Kaufverträge einbezogen.

München bleibt teuerste Region für Immobilienkauf

Kaum überraschend: München ist Deutschlands teuerstes Pflaster im Hinblick auf den Immobilienkauf. Wer hier Wohneigentum erwerben will, muss für Häuser mit einem Quadratmeterpreis von 3.950 Euro rechnen – bei Eigentumswohnungen fallen 2.370 Euro im Schnitt an. Bauland in München kostet 650 Euro je Quadratmeter.

Düsseldorf, Wiesbaden und Starnberg ähnlich teuer

Der Stadt München folgt im Immobilienatlas auf Platz 2 der Landkreis München in den Kategorien „Eigentumswohnung“ und „Bauland“. Bei den Häuserpreisen rangiert hinter der Stadt München die nordrhein-westfälische Stadt Düsseldorf. Hier zahlen Immobilienkäufer 3.190 Euro pro Quadratmeter. Auf den weiteren Plätzen finden sich Wiesbaden und der Kreis Starnberg wieder, wo ein Quadratmeter mit immer noch exklusiven 2.860 Euro zu Buche schlägt.

Günstige Immobilien und Grundstücke in Rheinland-Pfalz und Ostdeutschland

Besonders günstig ist ein Immobilienerwerb dagegen in Rheinland-Pfalz. Hier muss für einen Quadratmeter eines Ein- oder Zweifamilienhauses ein Preis von nur 490 Euro berappt werden. Gleiches gilt für den brandenburgischen Kreis Prignitz. Ähnlich günstig sind Regionen wie der Kreis Demmin (570 Euro), Görlitz (610 Euro) oder auch der Altmarkkreis Salzwedel (630 Euro). Bauherren auf der Suche nach dem passenden Grundstück sparen insbesondere im Rhein-Hunsrückkreis und im Kreis Märkisch-Oderland viel Geld: Hier fallen für einen Quadratmeter Land gerade einmal 15 Euro an.

Schleuderpreis oder Großinvestition?

Entwicklungen zeigen, dass Angebote mit durchschnittlichen Preisen abnehmen – vielmehr zeigen sich auf dem Immobilienmarkt zunehmende Extreme: Entweder sind Immobilien zu wahren Schnäppchenpreisen zu erwerben – oder sie kosten wiederum ein Vermögen.

Energieausweise sind keine Garantie

Mittwoch, 25. Juni 2008

Mit den Angaben im neuen Energieausweis können Verkäufer von Haus- oder Wohneigentum nicht in Haftung genommen werden. Der “Informationsdienst Notar und Recht” erläutert dazu: Der Verkäufer garantiert mit dem Ausweis weder die Richtigkeit der Verbrauchswerte noch verspricht er eine bestimmte, energetische Beschaffenheit des Objektes. Die Verbrauchswert-Angaben dienen vorrangig der Information und nicht der Haftung. Nur der Aussteller bürgt für die Richtigkeit der Werte, wobei der “Schwankungsbereich” der angegebenen Werte sehr groß sein kann. Wer mehr Sicherheit will, muss im Kaufvertrag sowohl die Angaben im Energieausweis als auch eine Verkäufer-Gewährleistung vereinbaren. Verkäufern sei dies aber nicht zu empfehlen, denn als Laien können sie die Richtigkeit der Angaben nur bedingt überprüfen. Ein Energieausweis für alte Gebäude ist ab 1. Juli 2008 vorgeschrieben. Für Gebäude mit jüngerem Baujahr und modernerem Energiestandard müssen erst 2009 die Angaben für Käufer oder Mieter vorliegen.

Immobilienpreise für Mieten und Wohneigentum in Dresden und Leipzig steigen bis 2016

Mittwoch, 25. Juni 2008

Nach einer Einschätzung im April 2008 des Bundesverbandes Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW) werden die Immobilienpreise bei Mietwohnungen im Neubau bis 2016 von durchschnittlich 5,80 auf bis zu 7,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Dresden und Leipzig wachsen. Auch bei gut sanierten Altbauten weisen die Mietpreis-Prognosen eine Steigerung aus. Die Preise für Wohneigentum werden sich langfristig erhöhen. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen soll sich in Leipzig von 1.400 auf 1.510 Euro und in Dresden von 1.800 auf 2.200 Euro erhöhen.

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