Wohnbaudarlehen: Alternative Finanzierungsformen im Baufinanzierung Vergleich

Donnerstag, 05. November 2009

Auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen gewinnen Sonderfinanzierungsformen immer mehr an Bedeutung. Die Festzinshypothek bleibt nach wie vor das meist gefragte Produkt. Ein übliches Wohnbaudarlehen ist eine klassische Finanzierungsform, die sich aufgrund ihrer Einfachheit problemlos verkaufen lässt. Es gibt aber durchaus auch andere Finanzierungsalternativen, die zwar eine intensivere Beratung erfordern, beim bedarfsgerechten Einsatz aber deutlich mehr Vorteile bieten. Aus diesem Grund ist jeder Bauherr gut beraten, wenn ein Baufinanzierung Vergleich durchgeführt wird. Dabei sollte sich der Baufinanzierung Vergleich nicht nur auf die klassische Festzinshypothek einschränken. Auch alternative Methoden sollten untereinander verglichen werden. Es gibt beispielsweise Festzinsdarlehen, die eine unbegrenzte Sondertilgungsmöglichkeit beinhalten. Diese Option wird mit geringen Zinsaufschlägen bepreist. Meistens bewegt sich hier der Zinsaufschlag zwischen 0,3% und 0,6%. Dafür hat der Kreditnehmer eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Rückführungsmöglichkeit. Natürlich ist so ein Finanzierungsangebot etwas teurer, allerdings darf der Zinssatz nicht entscheidend sein. Die meisten Bauherren entscheiden allerdings nur nach dem Zinssatz. Dies ist nur dann richtig, wenn homogene Finanzierungsprodukte untereinander einem Baufinanzierung Vergleich unterzogen werden (beispielsweise mehrere Festzinshypotheken). Werden dagegen unterschiedliche Produktarten verglichen – beispielsweise Volltilgerdarlehen versus variabel verzinsliches Darlehen mit Cap – kann die laufende Verzinsung nicht ausschlaggebend sein. Als Fazit lässt sich feststellen, dass auf keinen Fall eine endgültige Festlegung auf eine Produktart erfolgen sollte. Dadurch werden sinnvolle Möglichkeiten außer Acht gelassen und damit bares Geld oder wichtige Flexibilität verspielt. Bei einem Baufinanzierung Vergleich sollte eine kompetente Beratung hinzugezogen werden, die die Unterschiede zwischen mehreren Finanzierungsarten verständlich erläutern kann. Vorzugsweise sollte eine unabhängige Beratung in Anspruch genommen werden, damit die Urteilsbildung möglichst unvoreingenommen erfolgen kann.

Wohnbaudarlehen für Österreicher:

» Wohnbaudarlehen Österreich – Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Burgenland, Wien, Kärnten

Günstige Wohnbaudarlehen in Verbindung mit Wohn-Riester

Montag, 02. Februar 2009

Es besteht die Möglichkeit, ein Wohnbaudarlehen mit geringer Belastung in den ersten Jahren zu bekommen. Gerade junge Familien möchten die Belastung aus den Kreditraten am Anfang einer Wohnbaufinanzierung so gering wie möglich halten. In den ersten zwei bis drei Jahren nach dem Hauskauf oder dem Bau werden häufig Kinderwünsche erfüllt – und genau in dieser Zeit könnte es bei einer zu hohen Belastung aufgrund der Kreditraten eng werden.
Man kann daher folgendes bei einem Kredit vereinbaren: Mit Abschluss eines Kreditvertrages wird ein Bausparvertrag abgeschlossen. In den ersten Jahren zahlt der Kreditnehmer nur die Zinsen für den Bankkredit. Die Tilgung wird nur nach Möglichkeit in den Bausparvertrag einbezahlt. Nach Ablauf der ersten drei bis vier Jahre, also wenn die finanzielle Situation sich stabilisiert hat, zahlt der Kreditnehmer die volle Kreditrate, wobei die Zinsen an die Bank fließen und die Tilgung wieder in den Bausparvertrag. Zum Ende der Zinsfestbindung wird das Bankdarlehen über ein Bauspardarlehen abgelöst. Der Bausparvertrag wurde ja in der Zwischenzeit mit Tilgung angespart.
Auf diese Weise hält man seine finanzielle Belastung in den ersten Jahren nach der Kreditaufnahme relativ gering und kann sich gleichzeitig die Zinsen für ein Bauspardarlehen sichern. Bausparen im Zusammenhang mit einer Wohnbaufinanzierung kann äußerst lukrativ sein, zumal die staatliche Förderung in Form von „Wohn- Riester“ in Anspruch genommen werden kann. Eine ausführliche Beratung sollte daher eine Pflicht sein.
Trotz der vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten darf die eigene finanzielle Kraft nicht überschätzt werden. Eine Wohnbaufinanzierung wäre immer ein einem angemessenen Umfang empfehlenswert. Ein Eigenkapitaleinsatz in Höhe von 20% – 30% des gesamten Finanzierungsvolumens sollte vorhanden sein. Das Eigenkapital sollte auch nie vollständig eingesetzt werden – gewisse Rücklagen für Notfälle sollten aus Dispositionsgründen noch zur freien Verfügung verbleiben.

Weitere Informationen: Wohn-Riester-Förderung