Immobilienrechner: Budget für den Hauskauf und Haustyp ermitteln

Donnerstag, 27. Oktober 2011

HaustypDie Suche nach einem individuell passenden Immobiliendarlehen verlangt dem Interessenten eine Menge Basiswissen ab. Auch wenn ein professioneller Berater hinzugezogen wird, sollte sich jeder Darlehensnehmer mindestens mit einigen wichtigen Begriffen und Zusammenhängen auskennen. Eine gute Möglichkeit, erste Informationen in punkto Baufinanzierung zu sammeln, stellen die sog. Immobilienrechner oder Baufinanzierungsrechner dar. Hier können die wichtigsten Basisdaten eingegeben und verschiedene Szenarien “durchgespielt” werden. Insbesondere die Summen (wie z.B. die Darlehenssumme, Sondertilgungsoptionen etc.) und die damit verbundenen finanziellen Belastungen sind für die meisten Interessenten aus dem Alltagsgebrauch heraus nicht bekannt und damit etwas gewöhnungsbedürftig.

So können schon kleine Unterschiede z.B. beim Zinssatz große Unterschiede in der gesamten finanziellen Belastung ausmachen, da sich diese auf die meist 5- oder 6-stelligen Darlehenssummen beziehen. Auch verschiedene Tilgungssatzhöhen können merkliche Unterschiede in der monatlichen Belastung bei einer Baufinanzierung verursachen. Durch eine Änderung der Zinsbindungsfrist ändern sich Zinssatz, monatliche Belastung und Restschuld. Diese und ähnliche Szenarien sind interessant für den Kreditnehmer, da er später aus seinem Einkommen die jahrelange und regelmäßige Ratenzahlung vornehmen muss.

Natürlich können die bereitgestellten Rechenapplikationen nicht die individuellen Situationen resp. Vertragsmerkmale der einzelnen Kreditnehmer berücksichtigen – hierfür wird dann eine entsprechende Beratung und Betreuung angeboten. Doch im groben Rahmen kann so ein Rechner die regelmäßigen Belastungen anhand der eingegebenen Eckdaten ermitteln und sogar einen kompletten Tilgungsplan erstellen, der für den geplanten Hauskauf unerlässlich ist. So kann einmal ganz unverfänglich geprüft werden, ob die dort ausgewiesenen Ratenhöhen überhaupt mit der eigenen Einkommenssituation vereinbar sind. Ist dies der Fall, hilft der Betreuer die Daten zu optimieren und die aufgrund seiner Erfahrung notwendigen Modifikationen vorzunehmen. Weichen die mit dem Rechner ermittelten Daten hingegen zu weit vom finanziell “Machbaren” ab, sollte der Interessent vielleicht noch etwas warten bis mehr Eigenkapital zu Verfügung steht oder sich eine andere (günstigere) Immobilie findet.

Mithilfe der Immobilienrechner können Bauherren und Immobilienkäufer ungefähr ermitteln wie viel Geld für den Hauskauf und dem entsprechenden Haustyp benötigt wird.

» Hauskauf Ratgeber – den richtigen Haustyp finden

Nachfolgend stellen wir Ihnen verschiedene Haustypen vor

» Einfamilienhaus – wohl der begehrteste Haustyp
» Doppelhaus – die Alternative zum Einfamilienhaus
» Kettenhaus – günstig und individuell
» Reihenhaus – zum günstigen Grundstückspreis
» Gartenhofhaus und Atriumhaus – das Haus mit dem gewissen Etwas
» Stadthaus – beliebt bei großen Familien
» Eigentumswohnung – die Alternative zum Haus

Das Immobiliendarlehen berechnen und das Budget ermitteln

» Immobilienrechner – Immobiliendarlehen Berechnung

Villa, Loft oder Bauwagen: Welche Immobilien passen zu unseren Spitzenpolitikern?

Donnerstag, 23. September 2010

(München, 23. September 2010) Immobilien sagen viel über ihre Eigentümer aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktfor­schungsinstitut Innofact die Bundesbürger gefragt, welcher Immobi­lientyp am besten zu unseren Regierungspolitikern passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass Angela Merkel und Karl-Theodor zu Guttenberg als typische Villen-Besitzer betrachtet werden. Ihre Kollegen aus der CDU / CSU-Fraktion von der Leyen, Schäuble und Seehofer werden dagegen als klassische Eigentümer eines Einfamilienhauses gesehen. Guido Westerwelle und Philipp Rösler von der FDP passen nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft.

Die Regierungspolitiker: Zwischen Bodenständigkeit und Mondänität

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sind nach Ansicht der Deutschen klassische Villen-Besitzer. Diese gelten als die gebildetsten und kultiviertesten Immobilien-Eigentümer. Zudem belegen sie im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern bei den Eigen­schaften “wohlhabend”, “interessant” und “sympathisch” Top-Positionen.

Anders Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Horst Seehofer: Sie gelten als typische Einfamilienhaus-Besitzer. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld.

Als Typ “Loft-Eigentümer” werden Außenminister Guido Westerwelle und Gesundheitsminister Philipp Rösler von der FDP betrachtet. Loft-Besitzer be­legen in Sachen Modebewusstsein, Weltoffenheit und Sex-Appeal mit Abstand den ersten Platz. Zudem gelten sie als die interessantesten und wohl­habendsten Wohneigentümer. Einziger Wermutstropfen: Sie haben kein sym­pathisches Image. Bei den Sympathiepunkten belegen sie den vorletzten Platz – vor den Besitzern von Neubauwohnungen.

Ein kurzer Blick auf die Opposition

Auch zwanzig Jahre nach der Friedens- und Umweltbewegung wird mit den Grünen ein alternativer Lebensstil verbunden. So sind Renate Künast und Claudia Roth für die Befragten typische Bauwagen-Besitzerinnen. Diese haben ein durchaus positives Image. Sie belegen in Sachen Unterhaltsamkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” Werte im oberen Mittelfeld. Eine weitere Politikerin, die sich die Deutschen gut auf einem Bauwagenplatz vorstellen können, ist Sahra Wagenknecht von der Linken. Interessant: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen, gilt anders als seine Kolleginnen als klassischer Besitzer einer Altbauwohnung – so auch Gregor Gysi von der Linken. Eigentümer von Altbauwohnungen belegen im Vergleich zu anderen Immobilien-Bewohnern beim Attribut Unterhaltsamkeit den vorletzten Platz knapp vor Reihenhaus-Bewohnern.

96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren“