Arbeitgeberdarlehen besser als Immobilienfinanzierung durch Kreditinstitut?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Immobiliendarlehen von Kreditinstituten sind aktuell mit günstigen Zinskonditionen zu haben, doch existieren daneben auch weitere Belastungen wie beispielsweise Nebenkosten für Bearbeitungsgebühren, Notarkosten für die grundpfandrechtliche Eintragung und die langjährige Bindung an ein (fremdes) Kreditinstitut.

Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hat, kann diesen um ein Arbeitgeberdarlehen für die eigenen 4 Wände bitten: Gerade bei niedrigeren Darlehenssummen kann sich diese Variante durchaus rechnen, da auch der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an solch einer Vereinbarung haben kann. Die Bindung zum Arbeitnehmer sowie dessen Motivation und Loyalität wird erhöht, im Gegenzug profitiert der Kreditnehmer von günstigen Konditionen und gesparten Nebenkosten.

Die Rückzahlung eines so gewährten Darlehens erfolgt in der Regel über die Einbehaltung von monatlichen Raten aus dem gezahlten Nettogehalt. Allerdings müssen auch steuerliche Regelungen beachtet werden: So gilt ein entsprechender Vorteil aus Zinsersparnissen gegenüber banküblichen Darlehen unter bestimmten Bedingungen als steuerpflichtig.

Wichtig sind in jedem Falle die hinreichende Information über die zusammenhängenden Regelungen beim Finanzberater und die schriftliche Fixierung einer mit dem Arbeitgeber getroffenen Vereinbarung. Kommt es zum Streit, können so finanziell nicht tragbare Rückzahlungen oder weitere Nachteile vermieden werden. Grundsätzlich kann bei einem entsprechend guten Verhältnis zum Arbeitgeber aber immer erst mal nach der Machbarkeit und den Konditionen gefragt werden, bevor bei einem Kreditinstitut ein Darlehen angefragt wird.

Der Immobilienkredit als Voraussetzung für die Altersvorsorge mit Immobilien

Freitag, 05. August 2011

Eine (selbstgenutzte) Immobilie eignet sich hervorragend für eine stabilitätsorientierte und „greifbare“ Kapitalvorsorge für das Rentenalter. Neben der relativen Wertstabilität durch weitgehende Unabhängigkeit gegen inflationäre und finanzmarktpolitische Einflüsse zeichnet sich die selbstgenutzte Immobilie insbesondere durch Mietfreiheit aus. Somit können geringer werdende Einkünfte im Rentenalter durch Miet- und Schuldenfreiheit (nach Tilgung des Immobiliendarlehens) kompensiert werden.

Das gewohnte Lebensniveau kann somit annähernd gehalten werden. Daher bildet die eigene Immobilie nach wie vor eine äußerst beliebte Form der Altersvorsorge. Doch neben allen positiven Punkten führt der Weg zum Immobilieneigentum zunächst einmal über eine Verschuldung, meist in Form eines Hypothekendarlehens. Der Immobilienkredit wird somit zum Grundstein für die eigene Altersvorsorge. Entsprechende Bedeutung hat die Auswahl des Kreditgebers und der Vertragsmodalitäten sowie der Konditionen. Jeder Interessent sollte sich vor Beginn eines Vorhabens eingehend über Möglichkeiten, Marktumfeld und Voraussetzungen informieren. Ggf. können auch Förderungen oder Zuschüsse beantragt werden.

Die finanzielle Belastung der kommenden Jahre (Zinsen und Tilgung) sollte aus dem eigenen Einkommen bestritten werden können, ohne dass jegliches freies Kapital dafür in Anspruch genommen werden muss. Es sollte also trotz der monatlichen Kreditraten entweder Eigenkapital oder aber ein Teil freies Kapital hinzukommen, um für unvorhergesehene Ereignisse gewappnet zu sein. Außerdem fallen für jedes Immobilienprojekt Nebenkosten an, die nicht Bestandteil der Darlehenssumme des Immobilienkredits sind und daher aus eigenen Mitteln bestritten werden müssen. Die Empfehlung von Experten lautet daher, dass mindestens 20% bis 30% des Objektwertes als Eigenkapital vorhanden sein sollten. In bestimmten Fällen (z.B. bei dauerhaft gesicherten Einkommensverhältnissen) kann ein Immobilienkredit aber auch mit weniger vorhandenem Eigenkapital sinnvoll sein.

Baufinanzierung Konditionen im Hinblick auf das Eigenkapital

Donnerstag, 17. März 2011

Die Baufinanzierung Konditionen sind in den letzten Jahren deutlich rückläufig gewesen. Unter anderem ist diese Entwicklung auf die Finanzkrise zurückzuführen. Dies ist in erster Linie positiv zu werten (zumindest aus Sicht der Verbraucher). Die Baufinanzierungskonditionen erreichten ihr historisches Tief und boten damit eine günstige Einstiegsgelegenheit für diejenigen, die mit dem Gedanken spielten, Immobilieneigentum zu erwerben.

Beim Abschluss einer Baufinanzierung mit den aktuellen Baufinanzierung Konditionen kann die monatliche Belastung unter Umständen niedriger sein, als in der gleichwertigen Immobilie zur Miete zu wohnen. Bei Zinssätzen deutlich unter 4,00 % und ausreichender Eigenkapitalausstattung kann der Traum von den eigenen Wänden relativ schnell und günstig erfüllt werden. Selbstverständlich muss die Immobilie den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Der Kauf nur wegen den niedrigen Zinsen ist nicht unbedingt die beste Entscheidung. Doch wenn die gewünschte Immobilie bereits seit längerer Zeit bekannt ist, dann sollte die Gelegenheit genutzt werden. Baufinanzierung Konditionen sind unter anderem vom Eigenkapital abhängig.

Wer ca. 40% des Kaufpreises plus Nebenkosten aus vorhandenen Mitteln stemmen kann, kann mit den günstigsten Konditionen rechnen. Zu dem Eigenkapital zählen Guthaben auf Tagesgeld-und Termingeldkonten. Auch sonstige Spareinlagen, über die kurzfristig verfügt werden kann, können in Form vom Eigenkapital in eine Baufinanzierung eingebracht werden, um damit die Baufinanzierung Konditionen positiv zu beeinflussen. Oft unterstützen auch Eltern ihre Kinder mit Geldgeschenken. Eine eventuell bereits vorhandene Immobilie kann verkauft, und der Erlös für eine neue Baufinanzierung verwendet werden. Je mehr Eigenkapital eingesetzt werden kann, desto besser sind die Baufinanzierung Konditionen – dies ist eine Grundregel, die für jede Baufinanzierung gilt.