Immobilienfinanzierung: Außenanlagen mit einkalkulieren

Dienstag, 29. November 2011

Für eine anstehende Immobilienfinanzierung ist es von entscheidender Wichtigkeit, die Baukosten richtig einzukalkulieren, um den genauen Kapitalbedarf zu ermitteln. Dabei sollten nicht nur evtl. Nebenkosten (wie Notarkosten und Grundbucheintragungsgebühren oder Vermessungskosten) berücksichtigt werden, sondern auch die Kosten für die Außenanlagen.

Diese werden oft schlicht vergessen, da die meisten Bauträger diese nicht automatisch mit anbieten. So sollten Wege, Zufahrten, Pflasterungen, Grünanlagen und Tore bzw. Türen (ggf. sogar Carports oder Garagen etc.) unbedingt mit einfließen. Finden Kosten für Außenanlagen keine Berücksichtigung und fehlen die Mittel dann, muss der frischgebackene Immobilienbesitzer oft jahrelang in einem Provisorium aus Erdaushub und Steinen rund um seine Immobilie vegetieren. Dazu kommt, dass neben einem Sicherheitsproblem beim Zugang zum Grundstück ggf. auch Absenkungen oder Probleme mit dem Fundament auftreten können.

Nach Expertenschätzungen sollten deshalb je nach Lage und Objekt zwischen 5 und 15 Prozent der gesamten Baukosten zusätzlich für wichtige Außenbefestigungen einkalkuliert werden. Sind darüber hinaus spezielle Wünsche vorhanden, wie z.B. eine weitläufige Terrasse, ein Außenpool oder besondere gärtnerische Gestaltungen, so sollte dies vorab bei einem entsprechenden Anbieter kostenseitig grob überschlagen werden. Es gibt sicherlich Gestaltungen, die zu einem späteren Zeitpunkt beendet werden können, doch grundlegende Elemente (welche das beim eigenen Projekt sind, kann man am besten bei einem Bausachverständigen erfahren) dulden keinen Aufschub.

Baufinanzierung Konditionen im Hinblick auf das Eigenkapital

Donnerstag, 17. März 2011

Die Baufinanzierung Konditionen sind in den letzten Jahren deutlich rückläufig gewesen. Unter anderem ist diese Entwicklung auf die Finanzkrise zurückzuführen. Dies ist in erster Linie positiv zu werten (zumindest aus Sicht der Verbraucher). Die Baufinanzierungskonditionen erreichten ihr historisches Tief und boten damit eine günstige Einstiegsgelegenheit für diejenigen, die mit dem Gedanken spielten, Immobilieneigentum zu erwerben.

Beim Abschluss einer Baufinanzierung mit den aktuellen Baufinanzierung Konditionen kann die monatliche Belastung unter Umständen niedriger sein, als in der gleichwertigen Immobilie zur Miete zu wohnen. Bei Zinssätzen deutlich unter 4,00 % und ausreichender Eigenkapitalausstattung kann der Traum von den eigenen Wänden relativ schnell und günstig erfüllt werden. Selbstverständlich muss die Immobilie den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Der Kauf nur wegen den niedrigen Zinsen ist nicht unbedingt die beste Entscheidung. Doch wenn die gewünschte Immobilie bereits seit längerer Zeit bekannt ist, dann sollte die Gelegenheit genutzt werden. Baufinanzierung Konditionen sind unter anderem vom Eigenkapital abhängig.

Wer ca. 40% des Kaufpreises plus Nebenkosten aus vorhandenen Mitteln stemmen kann, kann mit den günstigsten Konditionen rechnen. Zu dem Eigenkapital zählen Guthaben auf Tagesgeld-und Termingeldkonten. Auch sonstige Spareinlagen, über die kurzfristig verfügt werden kann, können in Form vom Eigenkapital in eine Baufinanzierung eingebracht werden, um damit die Baufinanzierung Konditionen positiv zu beeinflussen. Oft unterstützen auch Eltern ihre Kinder mit Geldgeschenken. Eine eventuell bereits vorhandene Immobilie kann verkauft, und der Erlös für eine neue Baufinanzierung verwendet werden. Je mehr Eigenkapital eingesetzt werden kann, desto besser sind die Baufinanzierung Konditionen – dies ist eine Grundregel, die für jede Baufinanzierung gilt.

Baufinanzierung: Zinsen auf Tief-, Grunderwerbsteuer auf Höchststand

Dienstag, 28. September 2010

(München, 28. September 2010) Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen die Bundesländer den Satz der Grunderwerbsteuer selbst festlegen und sind nicht mehr an die vorher üblichen 3,5 Prozent gebunden. Während im Süden der Republik dieser Satz beibehalten wurde, bezahlen seither Berliner und Hamburger 4,5 Prozent. Diesem Beispiel folgte im März auch Sachsen-Anhalt und weitere fünf Bundesländer planen nun Erhöhungen ab 2011. “Mit diesen Verteuerungen setzen die Bundesländer ein völlig falsches Signal”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Besonders Familien wird es damit noch schwieriger gemacht, sich ihren Wunsch nach privatem Wohneigentum zu erfüllen und damit vernünftige Altersvorsorge zu betreiben.”

Bei jedem Immobilien- oder Grundstückskauf entstehen so genannte Kaufnebenkosten. Dazu gehören Notarkosten, Grundbuchamt-Gebühren, Grunderwerbsteuer und eventuelle Maklerprovisionen. Während die Notarkosten und Grundbuchamt einheitlich sind, unterscheidet sich die Höhe der Grunderwerbsteuer und der Maklerprovision je nach Bundesland. Spitzenreiter bei Steuersatz und Vermittlungsprovision ist derzeit Berlin mit 4,5 Prozent Grunderwerbsteuer und einer Maklergebühr von bis zu 7,14 Prozent. Deutlich günstiger sind die Kaufnebenkosten im Süden des Landes: Bayern erhebt eine Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent und die ortsübliche Maklerprovision liegt bei 3,57 Prozent inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. So betragen die Kaufnebenkosten für eine 250.000 Euro teure Immobilie in der Region München 21.425 Euro. Die Nebenkosten für eine vergleichbare Immobilie in Berlin hingegen liegen bei 32.850 Euro, das sind rund 50 Prozent mehr als in Bayern.

“Es steht zu befürchten, dass durch die geplanten Erhöhungen der Grunderwerbsteuer die Kaufvorhaben vieler Familien unrealisierbar werden und ihnen damit die Chance genommen wird, nachhaltiges Vermögen aufzubauen”, so Haselsteiner und merkt an: “Und das zu einer Zeit, in der die aktuellen Konditionen für lange Zinsbindungen zu den niedrigsten gehören, die Deutschland historisch je gesehen hat.”

Weitere Informationen

» Nebenkosten beim Bau – Kaufnebenkosten