Fondsdepot-Vergleich trägt zur Renditemaximierung bei

Freitag, 13. April 2012

Fondsdepot Vergleich (Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.

Welche Anbieter für Fondsdepots gibt es?

Spezielle Fondsdepots werden von vielen Fondsgesellschaften angeboten. Ein solches Fondsdepot ist allerdings abhängig vom Emittenten und bietet meist nicht die Möglichkeit, Fonds anderer Emittenten oder andere Wertpapierarten zu verwahren. Für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist es zudem in der Regel nicht zwingend notwendig, ein spezielles Fondsdepot zu eröffnen – auch reguläre Wertpapierdepotkonten eines Kreditinstitutes (z.B. Depotkonten von Banken und Sparkassen) erfüllen diesen Zweck. Für die Auswahl des günstigsten Anbieters sollte sich der Anleger zunächst darüber klar werden, welche Anlagen er in seinem zukünftigen Depot verwahren möchte. Will er nur in Fonds investieren (z.B. einzelne Anteilskäufe oder Fondssparpläne) so kann ein reines Fondsdepot genutzt werden oder ein reguläres Depotkonto einer Bank bzw. Sparkasse.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Depotkontenanbieter?

Spezielle Fondsdepots sind – wie der Name schon sagt – nur für die Verwahrung von Fondsanteilen gedacht. Sie bieten oft Rabatte auf Ausgabeaufschläge und einen direkte Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeit mit dem Fondsemittenten. Einige Formen der Geldanlage, wie z.B. das fondsgebundene Ansparen von Vermögenswirksamen Leistungen, sind oft ausschließlich über ein spezielles Fondsdepot möglich. Aktiendepotkonten – gerade von Filialbanken – sind in der Regel teurer, dafür aber auch für verschiedenartige Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheine) geeignet. Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch vor allem die Depotkonten von Direktbanken. Sie bieten neben der Fondsanteilverwahrung die volle Funktionalität von Bankendepotkonten (also auch geeignet für Aktienanlagen usw.), sind jedoch mit oft sehr attraktiven Konditionen ausgestattet: So wird durch den Verzicht auf Beratung und Filialnetze eine Kostenersparnis generiert, die an den Kunden weitergegeben wird. Zusätzlich können bei den meisten Direktbanken fast alle in Deutschland zugelassenen Fonds gekauft und verkauft werden – meist sogar mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag. Auch auf die laufenden Kosten sollte der Interessent achten: So erheben einige Fondsdepotanbieter, aber vor allem auch Filialbanken Depotkontogebühren und Postengebühren für die Verwahrung von Wertpapierpositionen. Fondssparpläne aller Anbieter lassen sich problemlos bei einem Depotkonto einer Direktbank einrichten, zumeist sogar kostenlos. Wer schon im Vorfeld sicher weiß, dass er nicht nur ausschließlich Fondsanteile kaufen möchte, ist daher in jedem Fall mit einem vollwertigen Depotkonto bei einer Direktbank am günstigsten bedient. Wer Beratung benötigt, sollte ein Depotkonto bei einer Filialbank einrichten und wer bestimmte Vorteile bei speziellen Fondsanlagen nutzen möchte, ist je nach Anbieter ggf. mit einem speziellen Fondsdepot besser bedient.

Fazit

Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist nur möglich, wenn ein entsprechendes Wertpapierdepot besteht. Dies kann ein spezielles Fondsdepot oder auch ein allgemeines Depotkonto eines Kreditinstitutes sein – je nach gewünschter Anlageform können hier unterschiedliche Maßstäbe für die Bewertung des besten Angebotes gelten. Die aus Gebührensicht mit Abstand günstigsten Depotkonten bieten die großen Direktbanken in Deutschland an. Fondanteile bestimmter Fonds können dort oft mit großen Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag erworben werden und die Verwahrung ist kostenlos. Einen Vergleich der verschiedenen Konten bietet das Internetportal www.investmentfonds24.eu an. Hier kann sich der Interessent eine detaillierte und aussagekräftige Meinung bilden, welches Depotkonto für seine Anlagevorstellung am günstigsten ist. Ohne die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Konditionen wird sonst die mögliche Rendite der Kapitalanlage unnötig geschmälert.

Weitere Informationen

» Fondsdepot – Depotkonto-Vergleich und Optimierung
» Fonds – Kapitalanlage für Einsteiger und Profis

Immobilien und Spareinlagen sind Anlagerenner

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Trotz Euro-Krise und fortgesetzter Schuldenproblematik der Euroländer bleiben die Privatvermögen in Deutschland stabil. Für die große Mehrheit der Bundesbürger ist die Geldanlage bzw. das Sparverhalten von enormer Wichtigkeit. Die Anlageformen kurzfristige Geldanlagen und Immobilien sind dabei aktuell diejenigen mit der höchsten Bevorzugung. Die inflationsgeschützte Anlage in Sachwerte erfährt durch Immobilien und mittlerweile vermehrt auch durch Edelmetalle einen regen Zulauf. Die Anleger möchten eine sichere, wertstabile und altersvorsorgewirksame Wertanlage realisieren, wozu auch eine günstige Finanzierung gehört. Diese ist durch die starken Zinssenkungen der Vergangenheit und noch nicht zu starkem Preisauftrieb sehr attraktiv geworden. Die Spareinlagen dienen dabei der schnellen Verfügbarkeit, z.B. für geplante Anschaffungen oder als zusätzliche, liquide Eigenkapitalbasis.

Anlagen, die den Risiken und Schwankungen des Finanzmarkts unterworfen sind – wie beispielsweise Aktien oder Anleihen – erfahren durch entsprechende Profispekulanten zwar einen Umsatzschub, der jedoch in weiten Teilen nicht von substanziellen Privatanlegern getragen wird. Die Kapitalanlagequote über Wertpapiere ist hierzulande im internationalen Vergleich sehr gering. Dies ist realwirtschaftlich allerdings nicht unbedingt gerechtfertigt: Viele Unternehmen in Deutschland sind exzellent aufgestellt und werden an den Märkten nur moderat bewertet. Anleger mit entsprechender Sachkenntnis und einem ausreichend langen Atem könnten hier von hervorragenden Anlagechancen profitieren – auch diese Aufklärung ist Aufgabe der Politik- und Wirtschaftsfachleute hierzulande. Der Trend in Richtung Immobilie hingegen ist nach wie vor positiv zu werten, denn Immobilien bilden einen wichtigen Grundstock der persönlichen Altersvorsorge.

Tagesgeldkonto: Renditekiller oder echte Anlagealternative?

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Schaffung von Eigenkapital für einen Immobilienkauf, die Altersvorsorge oder schlicht als Ansparung für eine größere Anschaffung sollte neben einer relativ großen Sicherheit des eingesetzten Kapitals auch eine möglichst attraktive Rendite bringen. Die Banken werben hierfür immer wieder mit Tagesgeldkonten, teils sogar mit „Gimmicks“, wie Sonderverzinsungen mit begrenzter Laufzeit oder Starteinlagen. Wer sich auf das Sparen mit einem Tagesgeldkonto einlässt, sollte zunächst einmal einen ausführlichen Vergleich der angebotenen Konditionen möglichst vieler verschiedener Kreditinstitute anstellen. Auch sind die Höchstbeträge und die Laufzeiten, für die der angepriesene Zins gilt, zu beachten.

Oft werden Tagesgeldkonten auch nur in Kombination mit Giro- oder Depotkonten angeboten, für die dann wieder eine Gebühr fällig wird. Ergo: Wachsamkeit ist Trumpf. Der Interessent sollte immer genau die Bedingungen und Konditionen studieren, bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet. Derzeit sind mit Tagesgeldkonten zwischen 0,5 und etwa 3 Prozent Zinsen p.a. zu erwirtschaften, was inflationsbereinigt allerding kaum noch einen Zuwachs realisiert. Allerdings ist das Kapital aufgrund des Einlagensicherfonds (die Einlagensicherung variiert von Bank zu Bank, daher auch dies hinterfragen!) extrem sicher. Bei risikoreicheren Anlagen, also z.B. Wertpapiere oder Anleihen, können über bestimmte Zeiträume teils auch größere Verluste auftreten. Die persönliche Risikobereitschaft und der Anlagehorizont sind also von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidung für oder gegen eine Anlage mittels Tagesgeldkonten.

Was muss beim Kauf von Investmentfonds beachtet werden?

Montag, 07. November 2011

Offene Investmentfonds erfreuen sich seit Jahren starker Beliebtheit. Entsprechend groß ist das Angebot der Fondsgesellschaften. Es kommt für den Anleger darauf an, den bzw. die richtigen Fonds für sein Depot auszuwählen, damit das eingesetzte Kapital entsprechend seinen Anlagevorstellungen investiert wird. Immer wieder werden beim Kauf von Investmentfonds Fehler gemacht, weil der Käufer sich nicht vorab über Anlagestrategie, Risikoprofil und Kostenstruktur des einzelnen Fonds informiert hat. Zunächst sollte sich der Anleger informieren, wie und wo er die Fondsanteile kaufen möchte.

Die bisher noch immer größte Zahl der Privatanleger kauft Fondsanteile über Hausbank oder mittels Depot bei der Fondsgesellschaft. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Kostenseite oft von Nachteil: Obwohl mittlerweile die meisten Depots kostenlos geführt werden, sind die anfallenden Gebühren bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen im Vergleich zu Online-Brokern deutlich höher. Dies ist naturgemäß bedingt durch den Aufwand (z.B. Filialen, Berater), welchen „die Bank um die Ecke“ natürlich einrechnen muss. Bei einem Online-Broker hingegen können die gleichen Fondsanteile in den meisten Fällen viel günstiger erworben werden, da Ausgabeaufschläge reduziert angeboten werden oder gar ganz wegfallen.

Um die Rendite noch weiter zu steigern, sollten die Bedingungen des Fonds anhand des Fondsprospektes sehr genau studiert werden. In welche Werte legt der Investmentfonds an? Wie oft wird die Zusammensetzung geprüft und ggf. umgeschichtet? Wie hoch sind Verwaltungs- und Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag? Mit ein wenig Übung und den notwendigen Basisinformationen kann jeder Anleger so selbst zur optimalen Gestaltung seines Fondsdepots beitragen. Diese Basisinformationen können über Internet bzw. bei einem unabhängigen Berater erworben werden. Die persönliche Beratung bei einem Kreditinstitut hingegen hat meist den Nachteil, dass der Berater vorrangig die Fonds verkaufen möchte, an denen das Institut am besten verdient.

Baufinanzierungsrechner: Rentiert sich eine Kapitalanlageimmobilie?

Samstag, 06. November 2010

(München, 4. November 2010) Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist insbesondere in den Metropolen immens und auch die Kapitalanleger sind zurück: So sucht laut Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 bereits jeder siebte Käufer eine Immobilie zur Vermietung – Tendenz steigend. Mit einem neuen Online-Rechner hilft Interhyp, Deutschlands größter Anbieter privater Baufinanzierungen, die Wirtschaftlichkeit einer Kapitalanlageimmobilie zu berechnen. Mit Hilfe dieses kostenlosen Online-Tools können potenzielle Anleger ab sofort die Entwicklung einer Immobilieninvestition einfach und schnell mit einer festverzinslichen Geldanlage vergleichen.

Schon mit wenigen Angaben zu Vergleichszeitraum, Objektwert, Finanzierungsbedarf, Kaltmiete und Zinsen sowie der Möglichkeit Parameter wie die Wertentwicklung individuell zu definieren, lässt sich schnell ein erster Vergleich der Anlageformen erstellen. Dabei weist der Kapitalanlagerechner nicht nur die Wertentwicklung der beiden Anlageformen über den Berechnungszeitraum aus, sondern auch den nötigen Anlagezins, um die Wertentwicklung der Immobilienanlage zu erreichen.

Dabei zeigt sich im aktuellen Niedrigzinsumfeld, wie attraktiv die Immobile sein kann: Unterstellt man über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren bei einem Kaufpreis einer Wohnung von 250.000 Euro in einer Großstadt und einem Eigenkapitalanteil von 100.000 Euro nur eine konservative Wertentwicklung und eine ebenfalls sehr vorsichtige Mietsteigerung von jeweils 1,5 Prozent p.a. bei einer Kaltmiete von 800 Euro, muss die Geldanlage mindestens 4,75 Prozent bringen – was im aktuellen Marktumfeld mit einer sicheren Geldanlage kaum zu erreichen ist.

» Baufinanzierungsrechner
» Immobilie als Kapitalanlage

Eine Baufinanzierung als Geldanlage

Dienstag, 09. März 2010

Einen Kredit aufnehmen, um mit diesem eine positive Rendite erzielen: Klingt unglaublich, ist jedoch wahr. Dabei handelt es sich nicht um riskante Wertpapierkredite, sondern um eine schlichte Baufinanzierung. In Zeiten der dürftigen Zinsen gelten konstante Mieteinnahmen als besonders attraktiv. Eine Immobilie ist zudem eine wertbeständige Sachanlage, die absolut inflationssicher ist. Des Weiteren lässt sich ein steuerlicher Vorteil erzielen, da die Darlehenszinsen als Kapitalbeschaffungskosten in Abzug gebracht werden können. Der Abzug ist damit gerechtfertigt, dass dies die Aufwendungen zum Erzielen der Mieteinkünfte sind. Der mögliche Wertverlust durch Abnutzung lässt sich durch Abschreibungen ebenfalls im Rahmen der Einkommensteuererklärung absetzen.

Doch bei einem Kredit, mit dem eine Immobilie finanziert werden soll, muss aufgepasst werden. In den letzten Jahren wurde viele Objekte quasi ungesehen und nur auf Empfehlung gekauft. Komplette Wohnparks wurden als renditestarke Objekte angepriesen – heute sind die Top-Objekte oftmals unvermietete Schrottimmobilien.  Aus diesem Grund sollte bei einer Baufinanzierung das Renditeobjekt auf jeden Fall besichtigt werden. Die Mietverträge und die Nachweise über Mietzahlungen sollten dabei vorgelegt werden. Bei einer Baufinanzierung, bei der direkt vom Bauträger gekauft wird, sollte auch der Quadratmeterpreis genau unter die Lupe genommen und mit den Objekten in näherer Umgebung verglichen werden. Die hohen Vertriebskosten der Bauträger werden oft auf den Kaufpreis draufgesattelt. Eine Mietgarantie ist nur so gut wie derjenige, der die Miete auch garantiert. Bei vielen Objekten wird eine langjährige Mietgarantie versprochen, die völlig utopisch ist und nicht eingehalten werden kann. Eine Baufinanzierung einer vermieteten Immobilie sollte erst dann umgesetzt werden, wenn eine Netto-Rendite von mindestens 4,00% pro Jahr erzielbar ist. Ansonsten kann das Kapital auch anderweitig angelegt werden.

Private Altersvorsorge: Festgeld nur bedingt geeignet

Freitag, 12. Februar 2010

Viele Menschen setzen bei langfristigem Anlagehorizont auf Festgeld als Geldanlage. Das Festgeldkonto bietet den Vorteil, dass die Zinsen bereits von Vorneherein feststehen und sich über die gesamte Laufzeit der Anlage hinweg nicht mehr verändern. Der Anleger erhält damit ein hohes Maß an Planungssicherheit – er weiß, welche Rendite er zu erwarten hat, und kann Zinsänderungsrisiken ausschließen.

Variabel verzinste Anlagen bringen höhere Rendite

Allerdings raten Experten dazu, die private Altersvorsorge nicht ausschließlich auf Festgeldanlagen zu stützen. Die Initiative „Altersvorsorge macht Schule“ in Berlin, die unter anderem von der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, empfiehlt bevorzugt auf variabel verzinste Anlagen zurückzugreifen.  Zwar bietet der feste Zinssatz einer Festgeldanlage einen Vorteil bei sinkenden Zinsen – umgekehrt jedoch bleiben die Zinsen von Festgeld auch dann fix, wenn die Marktzinsen wieder ansteigen. Langfristig gesehen ergibt sich mit variabel verzinsten Geldanlagen die bessere Rendite. Zinsschwankungen werden über einen längeren Anlagezeitraum hinweg wieder ausgeglichen.

Festgeld vor allem kurz- und mittelfristig interessant

Wer jedoch sein Geld nur kurz- oder mittelfristig anlegen möchte, ist mit dem Festgeldkonto gut bedient. Auch als Beimischung zum Altersvorsorge-Portfolio ist das Festgeld interessant.

Der Drei-Punkte-Plan der Baufinanzierung

Donnerstag, 29. Oktober 2009

(München, 28. Oktober 2009) Beleihungsauslauf, Zinsbindung, Muskelhypothek sind nur einige der vielen Fachbegriffe, mit denen Bauherren und Immobilienkäufer beim Eigenheimerwerb zum ersten Mal konfrontiert werden. Gar nicht so einfach zu wissen, worauf es wirklich ankommt. “Generell ist bei jeder Finanzierung die Wahl der richtigen Zusammensetzung von drei Maßgrößen entscheidend: Laufzeit, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Besonders in volatilen Marktphasen wie diesen hilft eine Art Drei-Punkte-Plan an alle wichtigen Eckpunkte der Finanzierung zu denken.

Punkt 1: Lange Laufzeit wählen

“Baugeldkunden müssen mit ihrem Monats-Budget sorgsam über die nächsten 20-25 Jahre planen. Daher ist es für sie entscheidend sich gegen Zinsanstiege und zukünftige überraschend hohe Belastungen zu schützen”, erklärt Haselsteiner und empfiehlt: “Zumindest einen großen Teil der Kreditsumme sollte man mit langen Zinsbindungen absichern. Zumal es für Eigenheimerwerber selten so günstig war, sehr langfristige Zinssicherheit zu vereinbaren.” Mit Bestsätzen von 4,28 Prozent und 4,56 Prozent effektiv für 15- und 20jährige Zinsbindungen befinden sich diese Langläufer-Konditionen deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Punkt 2: Auf angemessene Tilgungshöhe achten

“In Zeiten niedriger Zinsen sollten Darlehensnehmer in eine schnellere Schuldenfreiheit investieren und frei nach dem Motto ‘hoch und schnell statt niedrig und lang’ handeln”, meint Zinsexperte Haselsteiner und erklärt: “Denn wer beispielsweise statt der oft üblichen einprozentigen Tilgung zwei Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 12 Jahre. Und spart mit der direkten Tilgung mehr als ihm sichere Geldanlagen an Zinserträgen einbringen.”

Punkt 3: Staatliche Fördermittel ausschöpfen

Staat und Kommunen unterstützen den Erwerb der eigenen vier Wände. Seit einem Jahr gibt es zertifizierte Wohn-Riester-Produkte, die es ermöglichen mit den jährlichen Riester-Zulagen oder dem bereits ersparten Riester-Guthaben den Baukredit zu tilgen und so schneller schuldenfrei zu werden. Daneben bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit ihren zinsgünstigen Förderprogrammen wie beispielsweise dem “Wohneigentumsprogramm” finanzielle Anreize zum Eigenheimerwerb. “Jeder Immobilienkäufer sollte seinen Berater auf KfW-Förderung ansprechen und von ihm prüfen lassen, welches Programm in Frage kommt und ob sich dadurch günstiger finanzieren lässt”, empfiehlt Haselsteiner.

Sicher zum Erfolg mit einem Geldanlage Vergleich

Samstag, 16. Mai 2009

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass momentan in Deutschland ein akuter Anlagenotstand herrscht. Bis noch vor wenigen Monaten gab es Festgeldangebote, die bis zu 6% an Zinsen für eine Laufzeit von nur einem Jahr geboten haben. Aktuell ist es schwierig Anlagen zu finden, die über 2,5% für mehrere Jahre hinausgehen. Erfreulich in dieser Situation ist nur die Tatsache, dass die Inflationsrate so niedrig wie schon lange nicht mehr ist. Diese liegt gemäß dem aktuellen Wirtschaftsbericht bei ca. 0,7%. Läge die Inflation weiterhin bei 3,00 %, wie es noch vor wenigen Jahren der Fall war, würde sie die Rendite komplett auffressen. So kann der Anleger zumindest eine positive Rendite erzielen. Die Zielvorgabe für die Rendite heißt aber nicht nur positiv, sondern maximal. Dabei sollte auch das Risiko einer Geldanlage im Auge behalten werden. Die Anlage in Form von Termingeld gilt als äußerst risikolos. Das mögliche Risiko, dass eine Bank pleite geht (Fachsprache: Adressausfallrisiko) ist bei vielen Kreditinstituten zwischenzeitlich ausgeschlossen. Dafür stehen der Einlagensicherungsfonds sowie die Garantie der Bundesregierung ein. Ein Geldanlage Vergleich hilft in der derzeitigen Situation die besten Angebote zu finden. Dabei ist der Vergleich absolut bequem von zu Hause aus möglich. Im Internet ist ein Geldanlage Vergleich beispielsweise innerhalb weniger Minuten möglich. Dabei sollte berücksichtigt werden, wie die Zinsen bei den Geldanlagen kapitalisiert werden. Es gibt Angebote, bei denen die Zinsen vierteljährlich oder jährlich bezahlt werden. Je häufiger die Zinskapitalisierung, desto höher ist die Rendite durch den Zinseszinseffekt. Aus diesem Grund sollte bei einem Geldanlage Vergleich nicht allein nach dem Nominalzins verglichen werden.

Weitere Informationen:
>> Geldanlage  Vergleich – Vergleichsrechner helfen Ihnen das Top Angebot zu finden
>> Festgeldkonto Vergleich – garantierte Zinsen
>> Tagesgeldkonto Vergleich – hohe Zinsen, Sicherheit und Flexibilität
>> Depotkonto Vergleich – das Konto für Börsengeschäfte

Baufinanzierung – Die bessere Geldanlage

Dienstag, 31. März 2009

(München, 31. März 2009) Während noch vor wenigen Monaten die Banken vor dem Hintergrund hoher Leitzinsen mit Tagesgeldzinsen von 5 Prozent und mehr um private Guthaben buhlten, müssen sich Sparer heutzutage glücklich schätzen, wenn sie für ihre Rücklage mehr als 2 Prozent Verzinsung bekommen. Das momentane Zinsumfeld ist ungeeignet, um mittels kontinuierlichen Sparens für später vorzusorgen“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und empfiehlt: “Sparer sollten in der jetzigen Zinssituation vielmehr überlegen, ob sie nicht die niedrigen Baugeld-Konditionen nutzen wollen, um über den Kauf einer eigenen Immobilie einen soliden Vermögensaufbau voran zu treiben. Denn in diesen unsicheren Zeiten ist privates Wohneigentum mit die sicherste Anlage des Eigenkapitals.

Mit den Leitzinssenkungen der vergangenen Monate ist auch die Guthabenverzinsung für Tages- und Festgeld drastisch nach unten gegangen. Ein Ende der Niedrigverzinsung ist nicht in Sicht, EZB-Präsident Trichet hat jüngst erklärt, dass der Leitzins noch nicht auf seinem niedrigsten Stand angekommen sei. Dementsprechend könnte bereits diesen Donnerstag in der nächsten EZB-Sitzung ein weiterer Zinsschritt nach unten verkündet werden. So unschön diese Situation für Sparer auch ist, so bietet dieses Umfeld doch auch erhebliche Chancen: Schließlich befinden sich auch die Baugeldkonditionen auf Tiefniveau während die Immobilienpreise in Deutschland seit Jahren stagnieren. Ideale Bedingungen also, um als Kapitalanleger oder Eigenheimnutzer einen Haus- oder Wohnungskauf zu finanzieren.

Aktuell kostet ein 10-Jahres-Darlehen 3,99 Prozent effektiv, wer 15jährige Zinssicherheit wünscht, erhält einen Baukredit bereits ab 4,26 Prozent. Zum Vergleich: Im Juli 2008 waren die Top-Konditionen mit 5,0 bzw. 5,2 Prozent einen ganzen Prozentpunkt teurer. “Da es bei einer Baufinanzierung meist um große Summen geht, zahlen sich die jetzt erzielbaren Zinsvorteile besonders aus”, weiß Haselsteiner und verdeutlicht:  “Das eigene Sparguthaben als Eigenkapital in die Finanzierung einzubauen ist bei den derzeit tiefen Einlagezinsen besonders vorteilhaft, da Banken einen hohen Eigenkapitalanteil mit sehr günstigen Baugeldkonditionen honorieren.”

>> Kaufen oder Mieten – Nutzen Sie den Kauf-/Mietrechner der Interhyp und erfahren Sie, ob was sich für Sie lohnt!