Immobilien werden weiterhin als Wertanlage empfohlen

Freitag, 05. April 2013

Für viele Experten sind Immobilien, trotz gestiegener Preise am Immobilienmarkt, immer noch sehr gute Anlageobjekte. Der Werterhalt und die langfristigen Renditemöglichkeiten machen Immobilien auch bei hohen Preisen beliebt.

Vielerorts sind die Preise für Mieten erheblich gestiegen. Insbesondere Mieter in Großstädten müssen deutlich mehr für die monatliche Miete aufbringen. Das macht sich insbesondere in Zeiten der hohen Energiepreise deutlich bemerkbar. Allerdings sind Immobilienkredite momentan zu sehr günstigen Preisen erhältlich, denn die Zinsen bewegen sich auch Anfang des Jahres 2013 noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Die gestiegenen Mieten in Verbindung mit den niedrigen Zinsen für Immobilienkredite bringen viele Mieter dazu, in ein Eigenheim zu investieren. So können sie etwaigen Mieterhöhungen entgehen wirken und zugleich auch für das Alter vorsorgen.

Immobilien gelten als solide und stabil im Wert

Die Nachfrage nach Immobilien hat sich inzwischen erhöht, sodass auch die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser gestiegen sind. Selbst in Randlagen und ländlichen Regionen müssen Käufer heute mehr zahlen, als es noch einige Jahre zuvor der Fall war. Dennoch sehen viele Experten das Wohneigentum immer noch als eine gute Kapitalanlage an. Immobilien gelten in den Zeiten der turbulenten Märkte als sehr solide. Selbst bei den aktuell höheren Preisen sei der Werterhalt der Objekte noch gegeben. Zudem ist in Deutschland derzeit keine Immobilienblase in Sicht, denn die Immobilienpreise steigen mit den Mieten an, und auch die Einkommenssituation der Deutschen verbessert sich dementsprechend. Dadurch müssen Käufer keinen Wertverlust aufgrund aktuell zu hoher Preise befürchten. Sicherlich ist es nicht ratsam, auf überteuerte Objekte zurückzugreifen, aber vielerorts gibt es immer noch Immobilien, die zu bezahlbaren und fairen Preisen angeboten werden. [mehr]

Private Haushalte haben rund die Hälfte des Gesamtvermögens in Immobilien angelegt

Montag, 03. Dezember 2012

Laut einem Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft der Bundesregierung haben private Haushalte ungefähr die Hälfte ihres gesamten Vermögens in Immobilien angelegt.

Damit zählen Immobilien nach wie vor immer zu den beliebten Anlagemöglichkeiten und nicht zuletzt werden Immobilien von vielen Deutschen als solides Mittel zur Altersvorsorge genutzt. Private Haushalte haben laut dem aktuellen Bericht der Bundesregierung ein Vermögen in Höhe von rund 9,5 Billionen Euro in Immobilien angelegt. Und das, obwohl die Immobilienpreise in den letzten Jahren gestiegen sind. So hat sich der Immobilienmarkt seit dem Jahre 2005 stark gewandelt. Zuvor waren es vorzugsweise Immobilien in den großen Metropolen Deutschlands, welche von Preis- und auch von Mieterhöhungen betroffen waren. Mittlerweile ist aber auch in anderen Regionen Deutschlands, außerhalb der großen Städte, mit einem Preisanstieg für den Kauf von Häusern und Wohnungen, aber auch bei den Mietpreisen zu beobachten.

Günstige Baufinanzierung trotz steigender Immobilienpreise

Die derzeit günstigen Zinsen zur Baufinanzierung ermöglichen dennoch eine sehr günstige Finanzierung, denn das niedrige Zinsniveau kann die Preiserhöhungen teilweise sogar ausgleichen. Deshalb überlegen sich immer mehr Mieter, in eine eigene Immobilie zu investieren. Laut dem aktuellen Bericht der Bundesregierung haben die deutschen privaten Haushalte mit rund 338 Milliarden für Immobilien und zum Wohnen ausgegeben. Das ist rund ein Viertel der gesamten Konsumausgaben Deutschlands. Diese Zahlen beziehen sich dabei nicht nur auf den reinen Kaufpreis von Häusern und Wohnungen, sondern auch die Wohnungseinrichtung ist darin enthalten. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entfielen immer noch 22 Prozent der Ausgaben auf Immobilien, wie für Einrichtungen, für den Hochbau und für Häuser und Eigentumswohnungen.

Immobilienrechner: Budget für den Hauskauf und Haustyp ermitteln

Donnerstag, 27. Oktober 2011

HaustypDie Suche nach einem individuell passenden Immobiliendarlehen verlangt dem Interessenten eine Menge Basiswissen ab. Auch wenn ein professioneller Berater hinzugezogen wird, sollte sich jeder Darlehensnehmer mindestens mit einigen wichtigen Begriffen und Zusammenhängen auskennen. Eine gute Möglichkeit, erste Informationen in punkto Baufinanzierung zu sammeln, stellen die sog. Immobilienrechner oder Baufinanzierungsrechner dar. Hier können die wichtigsten Basisdaten eingegeben und verschiedene Szenarien “durchgespielt” werden. Insbesondere die Summen (wie z.B. die Darlehenssumme, Sondertilgungsoptionen etc.) und die damit verbundenen finanziellen Belastungen sind für die meisten Interessenten aus dem Alltagsgebrauch heraus nicht bekannt und damit etwas gewöhnungsbedürftig.

So können schon kleine Unterschiede z.B. beim Zinssatz große Unterschiede in der gesamten finanziellen Belastung ausmachen, da sich diese auf die meist 5- oder 6-stelligen Darlehenssummen beziehen. Auch verschiedene Tilgungssatzhöhen können merkliche Unterschiede in der monatlichen Belastung bei einer Baufinanzierung verursachen. Durch eine Änderung der Zinsbindungsfrist ändern sich Zinssatz, monatliche Belastung und Restschuld. Diese und ähnliche Szenarien sind interessant für den Kreditnehmer, da er später aus seinem Einkommen die jahrelange und regelmäßige Ratenzahlung vornehmen muss.

Natürlich können die bereitgestellten Rechenapplikationen nicht die individuellen Situationen resp. Vertragsmerkmale der einzelnen Kreditnehmer berücksichtigen – hierfür wird dann eine entsprechende Beratung und Betreuung angeboten. Doch im groben Rahmen kann so ein Rechner die regelmäßigen Belastungen anhand der eingegebenen Eckdaten ermitteln und sogar einen kompletten Tilgungsplan erstellen, der für den geplanten Hauskauf unerlässlich ist. So kann einmal ganz unverfänglich geprüft werden, ob die dort ausgewiesenen Ratenhöhen überhaupt mit der eigenen Einkommenssituation vereinbar sind. Ist dies der Fall, hilft der Betreuer die Daten zu optimieren und die aufgrund seiner Erfahrung notwendigen Modifikationen vorzunehmen. Weichen die mit dem Rechner ermittelten Daten hingegen zu weit vom finanziell “Machbaren” ab, sollte der Interessent vielleicht noch etwas warten bis mehr Eigenkapital zu Verfügung steht oder sich eine andere (günstigere) Immobilie findet.

Mithilfe der Immobilienrechner können Bauherren und Immobilienkäufer ungefähr ermitteln wie viel Geld für den Hauskauf und dem entsprechenden Haustyp benötigt wird.

» Hauskauf Ratgeber – den richtigen Haustyp finden

96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren“

Immobilien in Deutschland: Wo ist das Eigenheim besonders teuer?

Samstag, 10. April 2010

Das Nachrichtenmagazin „stern“ hat in seiner aktuellen Ausgabe den „ersten echten deutschen Immobilienatlas“ veröffentlicht. Im Rahmen der Auswertung wurden insgesamt eine Million notarielle Kaufverträge einbezogen.

München bleibt teuerste Region für Immobilienkauf

Kaum überraschend: München ist Deutschlands teuerstes Pflaster im Hinblick auf den Immobilienkauf. Wer hier Wohneigentum erwerben will, muss für Häuser mit einem Quadratmeterpreis von 3.950 Euro rechnen – bei Eigentumswohnungen fallen 2.370 Euro im Schnitt an. Bauland in München kostet 650 Euro je Quadratmeter.

Düsseldorf, Wiesbaden und Starnberg ähnlich teuer

Der Stadt München folgt im Immobilienatlas auf Platz 2 der Landkreis München in den Kategorien „Eigentumswohnung“ und „Bauland“. Bei den Häuserpreisen rangiert hinter der Stadt München die nordrhein-westfälische Stadt Düsseldorf. Hier zahlen Immobilienkäufer 3.190 Euro pro Quadratmeter. Auf den weiteren Plätzen finden sich Wiesbaden und der Kreis Starnberg wieder, wo ein Quadratmeter mit immer noch exklusiven 2.860 Euro zu Buche schlägt.

Günstige Immobilien und Grundstücke in Rheinland-Pfalz und Ostdeutschland

Besonders günstig ist ein Immobilienerwerb dagegen in Rheinland-Pfalz. Hier muss für einen Quadratmeter eines Ein- oder Zweifamilienhauses ein Preis von nur 490 Euro berappt werden. Gleiches gilt für den brandenburgischen Kreis Prignitz. Ähnlich günstig sind Regionen wie der Kreis Demmin (570 Euro), Görlitz (610 Euro) oder auch der Altmarkkreis Salzwedel (630 Euro). Bauherren auf der Suche nach dem passenden Grundstück sparen insbesondere im Rhein-Hunsrückkreis und im Kreis Märkisch-Oderland viel Geld: Hier fallen für einen Quadratmeter Land gerade einmal 15 Euro an.

Schleuderpreis oder Großinvestition?

Entwicklungen zeigen, dass Angebote mit durchschnittlichen Preisen abnehmen – vielmehr zeigen sich auf dem Immobilienmarkt zunehmende Extreme: Entweder sind Immobilien zu wahren Schnäppchenpreisen zu erwerben – oder sie kosten wiederum ein Vermögen.

Vorteile einer Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung nutzen

Montag, 15. September 2008

Dass eine Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung vorteilhaft funktioniert, hängt von verschiedenen Voraussetzungen und Faktoren ab.

Bei einer Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung wird die Darlehenssumme zunächst – über den Zeitraum des Darlehens – nicht zurückgezahlt. An die den Bau finanzierende Bank werden lediglich die Zinszahlungen geleistet.

Parallel zum Baufinanzierungsdarlehen wird vom Kreditkunden ein weiterer, separater Sparvertrag abgeschlossen. Dabei sollte es sich um eine Geldanlage mit hoher Zinserwartung handeln, deren Laufzeit, Sparsumme und monatlichen Raten mit den Konditionen des Baudarlehens abgestimmt werden. Im Idealfall stimmen diese Eckpunkte überein. Solange die Tilgung für das Baudarlehen vereinbarungsgemäß ausgesetzt wird, zahlt der Darlehenkunde in seinen separaten Sparvertrag ein, um ein entsprechend hohes Guthaben mit Verzinsung zu erarbeiten. Diese entstehende Guthabensumme wird zum Ende des Sparvertrages ausgezahlt und für die vollständige Tilgung der eigentlichen Baufinanzierung verwendet. Eine der wichtigsten Bedingungen für den Erfolg einer solchen Baufinanzierungsstrategie mit Tilgungsaussetzung ist eine sichere Anlageform für den zusätzlichen Sparvertrag, die dem Kunden einen möglichst hohen Ertrag einbringt. Dies können zum Beispiel ein Bausparvertrag, Immobilienfonds oder auch eine Renten- oder Lebensversicherung sein. Die Sicherheit und Ertragserwartung der separaten Anlageform sind auch die wesentlichen Kriterien, nach denen die finanzierende Bank der Tilgungsaussetzung zustimmt. Ohne Einverständnis der Bank kann eine solche Vereinbarung selbstverständlich nicht getroffen werden. Für den Kunden ist eine Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung zum Beispiel dann vorteilhaft, wenn die Zinserträge aus dem separatem Vertrag höher ausfallen, als die Zinsaufwendungen des Baudarlehens. Im Idealfall kann sogar ein Überschuss erwirtschaftet werden. Gute Voraussetzungen bieten unter anderem auch der Erwerb einer Denkmalimmobilie – zum Beispiel einer denkmalgerecht sanierten Eigentumswohnung mittels Baufinanzierung. Hier kommen noch wesentliche steuerliche Vorteile zur Geltung, die die Investitionen in denkmalgeschützte Objekte attraktiv machen und staatlicherseits honorieren.

Detaillierte Informationen über die Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung finden Sie hier.