Bauzinsen und Baufinanzierung – Vergleich beim Testsieger

Montag, 05. März 2012

Bauzinsen & Baufinanzierung Vergleich (Berlin, 05.03.2012) Die aktuelle Zinsentwicklung für Baufinanzierungen hat einen Tiefpunkt erreicht, wie er auch im langfristigen Rückblick kaum jemals zu verzeichnen war. Derzeit können Baufinanzierungsvorhaben extrem günstig realisiert werden – Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren keinen günstigeren Einstiegszeitpunkt mehr geben wird. Wer nun also vor der Entscheidung steht, wo und wie er sein Vorhaben finanzieren soll, sollte sich professioneller Hilfe bedienen. Dies ist relativ einfach zu erreichen – zudem ist es kostenlos für den Finanzierungswilligen. Das Risiko wird ebenfalls reduziert, da nicht nur eine geringere Gesamtbelastung erreicht, sondern auch eine Einschätzung der Situation vorgenommen wird. Ist das Unterfangen nach Einschätzung der persönlichen Finanzsituation generell zu risikobehaftet, wird ein entsprechender Hinweis erfolgen – das gibt zusätzliche Sicherheit.

Baufinanzierungsvergleiche früher und heute

Noch bis vor wenigen Jahren war es üblich, bei einer anstehenden Immobilienfinanzierung bei der Bank „um die Ecke“ anzufragen und sich dort beraten zu lassen. Im besten Falle wurden noch weitere Banken befragt, die sich im Wohnort des Interessenten befanden. Dieses Vorgehen beschränkt die mögliche Anbieterauswahl nicht nur in höchstem Maße, sondern der angehende Immobilienbesitzer erhält obendrauf noch eine parteiische Beratung, welche nur das Ziel hat, die Produkte der jeweils beratenden Bank zu verkaufen. Dieses „Abklappern zu Fuß“ der Finanzierungsanbieter findet auch heute noch immer wieder statt – dies schließt auch Anfragen per E-Mail oder Fax an bestimmte Banken ein. Dabei gibt es eine einfache und viel effektivere Methode, Zinskonditionen und verschiedene Finanzierungsformen auf die individuelle Situation abzustimmen und das daraus resultierende, günstigstmögliche Angebot aus vielen hundert Anbietern herauszufiltern: Ein Online-Vergleich bei einem Immobilienportal wie z.B. Immokredit24.com. Der Einstieg erfolgt dabei in der Regel anonym über den Internetauftritt – schon hier kann der Interessent wichtige Basisinformationen sowie Tipps und Tricks „ersurfen“. Erst bei der Anfragestellung über das Kontaktformular beim jeweiligen Anbieter müssen dann weitere Daten angegeben werden. Kostenlos ist das Angebot für den Kunden immer.

Bauzinsen und Baufinanzierungsvergleich – Immokredit24 hat die Testsieger

Von der Erstinformation bis zum individuellen Finanzierungsangebot – ein Vergleich der optimierten Finanzierungsanfrage wird bei Immokredit24 aus über 300 Kreditinstituten generiert. Das erhöht die Chancen im Vergleich zu einem manuellen Einholen bei verschiedenen Anbietern durch den Kunden selbst beträchtlich. Dabei stehen renommierte Partner mit hervorragenden Referenzen als Partner zur Verfügung: Z.B. die DTW-Immobilienfinanzierung, die Debeka, Interhyp oder Dr. Klein, um nur einige zu nennen. Diese Partnerunternehmen haben mehrfache Testsiege bei unterschiedlichen unabhängigen Prüfeinrichtungen (wie beispielsweise Stiftung Warentest – Finanztest, Focus Money oder Euro usw.) errungen – Qualität und Objektivität sind somit selbstverständlich. Bei der Prüfung der individuellen Möglichkeiten wird auch eruiert, welche Finanzierungsform die günstigste und sicherste Möglichkeit für die Realisation des Immobilienwunsches darstellt. So kann es z.B. bei zu wenig Eigenkapital sinnvoll sein, noch etwas abzuwarten, bevor die Finanzierung aufgenommen wird. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, die niedrigen Zinsen für die nächste Zukunft zu sichern: Mittels eines Forward-Kredites. Hier werden (bis zu 5 Jahre im Voraus) die Konditionen für einen in der Zukunft ausgezahlten Kreditbetrag die Zinsen fixiert – gegen einen vergleichsweise geringen Aufschlag.

Fazit

Der Vergleich von Konditionen für Baufinanzierungen erfordert einen großen Marktüberblick und einen breiten Zugang zu renommierten Anbietern mit dem entsprechenden Know-how. Auf Immokredit24.com kann der Nutzer kostenlos und von Experten, die bereits mehrfach Testsieger waren, Vergleiche anstellen lassen. Zusätzlich erfährt er darüber hinaus alles Wichtige und Wissenswerte in Bezug auf Risiken und finanzielle Belastungen anhand seiner persönlichen Situation. Das Herausfinden der Finanzierungsvarianten mit den günstigsten Konditionen ist für den einzelnen Interessenten durch direkte Angebotsanforderung an die Kreditinstitute kaum möglich – zu unübersichtlich der Markt und zu unterschiedlich die einzelnen Konditionen. Eine unabhängige Analyse der finanziellen Situation ermöglicht zudem die Betrachtung unterschiedlichen Finanzierungsalternativen, die nur durch ein entsprechendes Fachwissen überhaupt bedacht werden können.

Weitere Informationen

» Aktuelle Bauzinsen im Vergleich
» Baufinanzierung Vergleich beim Testsieger

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Dr. Klein gibt Gas!

Montag, 20. Februar 2012

Lübeck, 20. Januar 2011: Die Strategie des Lübecker Finanzdienstleisters Dr. Klein ging 2010 auf der ganzen Linie auf: So konnte das Unternehmen seine Profitabilität steigern, die Abschlussvolumina aller Produktsparten erhöhen und die geplante Markenzusammenführung in Rekordzeit umsetzen.

Die Dr. Klein & Co. AG, das Lübecker Traditionsunternehmen, konnte im Jahr 2010 in allen Bereichen wachsen. Bundesweit wurden rund 5 Prozent neue Filialen eröffnet. Damit ist Dr. Klein mit 184 Filialen in Deutschland flächendeckend präsent. Demgegenüber erhöhte sich die Anzahl der Berater um 40 Prozent auf 544 Spezialisten. Dieses Ergebnis entspricht der gewählten Strategie, denn „mit dem überproportional starken Beraterwachstum konnten wir wie geplant die Profitabilität der einzelnen Filialen deutlich steigern“, erklärt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher von Dr. Klein.

Hervorzuheben ist dabei das Wachstum im vermittelten Baufinanzierungsvolumen. Nach stabiler Entwicklung im Vorjahr steigerte der Finanzdienstleister das Volumen der abgeschlossenen Baufinanzierungen in 2010 um 38 Prozent. Aber auch die Volumina der verschiedenen Versicherungsprodukte verzeichnen durchwegs Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. So erhöhte sich das Volumen bei den Krankenversicherungen um 12 Prozent, bei den Sachversicherungen um 24 Prozent und bei den Lebensversicherungen um 42 Prozent. Neben der erfolgreichen Verstriebsstrategie führten die Veränderungen am Finanzmarkt zusätzlich zu dem guten Ergebnis. „Viele Kunden sind aktuell sehr sensibilisiert und prüfen genau, bei wem sie sich beraten lassen“, sagt Gawarecki. Hierbei schätzten die Kunden an Dr. Klein nicht nur die langjährige Erfahrung sondern vor allem die Unabhängigkeit von einzelnen Produktgebern, meint Gawarecki und fügt an: „Dass Qualität momentan höchste Priorität hat, kommt uns sehr zu Gute. Denn die Marke Dr. Klein steht seit jeher für vertrauensvolle und ganzheitliche Beratung.“

Im September 2010 gab das Unternehmen bekannt, dass die Berater von Dr. Klein und die Baufinanzierungsspezialisten der Freie Hypo GmbH künftig unter der gemeinsamen Marke Dr. Klein tätig sein werden. In Zuge dessen werden die beiden Gesellschaften verschmolzen. Zudem werden zum 1. Februar 2011 alle Werbemittel sowie der Außenauftritt auf die Marke Dr. Klein ausgerichtet. Eine neue und auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Webseite begleitet die Markenzusammenführung. Neben einer verbesserten Nutzerführung und vielen informativen Produktseiten unterstreichen die einzelnen Profile der Spezialisten den direkten, vertrauensvollen und individuellen Charakter des Beratungsansatzes von Dr. Klein.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Dr. Klein zeigt Stärke als Profi rund um die Immobilie

Freitag, 20. Januar 2012

Das Privatkundensegment der Dr. Klein & Co. AG geht gestärkt ins neue Jahr. Die Strategie der unabhängigen und ganzheitlichen Beratung rund um die Immobilie führte zu starkem Wachstum im Transaktionsvolumen und der Beraterzahl. Der Erfolg des Dr. Klein-Konzeptes zog 99 neue Berater an und ließ mit einem Plus von 18 Prozent die Beraterzahl auf 643 klettern. Im selben Zeitraum erhöhte sich das Volumen für vermittelte Finanzierungsprodukte um 18 Prozent, das für Versicherungen um 45 Prozent.

Dr. Klein & Co. AG hat maßgeblich zum Wachstum des Geschäftsbereichs Privatkunden im Hypoport-Konzern beigetragen. Im Segment der Finanzierungen weist der Geschäftsbereich für 2011 ein Transaktionsvolumen von rund 3,86 Mrd. Euro aus, was einer Steigerung von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2010: 3,10 Mrd. Euro). Mit einem Plus von 88 Prozent auf aktuell 27,5 Mio. Euro wuchs das Transaktionsvolumen über alle Versicherungsprodukte noch stärker (2010: 14,6 Mio. Euro). Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG kommentiert: „Immobilienprodukte zählen seit 1954 zur Kernkompetenz unseres Unternehmens. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich dies zu Zeiten des Immobilienbooms in Deutschland auszahlt. Aber auch abseits der momentanen Einflüsse bestätigt das Modell der ganzheitlichen Beratung, dass Eigenheimbesitzer heute vermehrt eine Gesamtberatung zur Finanzierung, Vorsorge und Absicherung wünschen.“

Wer an Finanzierungsprodukte für Immobilien denkt, denkt an Dr. Klein

Die Marke Dr. Klein positionierte sich im vergangenen Jahr noch stärker im Bereich der Immobilienprodukte. Deutlich erkennbar ist dies auf Konzernebene an der Steigerung im Transaktionsvolumen von 3,46 Mrd. Euro (2010: 2,73 Mrd. Euro). Noch stärker verdeutlicht das Wachstum im Bereich der Bausparprodukte die Verankerung bei Immobilienprodukten: Das Transaktionsvolumen für Bausparen erhöhte sich in 2011 auf 73,1 Mio. Euro (2010: 36 Mio. Euro). Das entspricht einem Wachstum von 103 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kredite für kleinere Anschaffungen fragten die Deutschen in 2011 generell weniger nach. Analog dazu entwickelte sich das Transaktionsvolumen für Ratenkredite mit 319,8 Mio. Euro (2010: 339,2 Mio. Euro leicht rückläufig.

Wer eine unabhängige Lösung für seine Versicherungen braucht, geht zu Dr. Klein

Durch die Optimierung der Versicherungsportfolien vieler Kunden trug Dr. Klein zu einem starken Wachstum über alle Versicherungsprodukte hinweg bei. Das Transaktionsvolumen im Bereich der Krankenversicherungen hat mit einem konzernweiten Plus von 103 Prozent auf aktuell 14,1 Mio. Euro (2010: 6,9 Mio. Euro) zugelegt. Lebensversicherungen und Geldanlagen verzeichneten einen Zuwachs im Abschlussvolumen von 77 Prozent auf 11,5 Mio. Euro (2010: 6,5 Mio. Euro). Der kleinste Produktbereich, die Sachversicherungen weisen mit rund 1,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (2010: 1,2 Mio. Euro) ebenfalls ein deutliches Wachstum von rund 59 Prozent aus.

Für Eigenheimbesitzer reduziert die ganzheitliche Beratung Kosten und erhöht die Sicherheit

Auch im Bereich der Versicherungen rund um die Immobilie hat sich Dr. Klein in 2011 somit deutlich positioniert. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um Sachversicherungen, die direkt mit der Immobilie in Zusammenhang stehen. Vielmehr verweist der Immobilienexperte Dr. Klein im Rahmen der Konzeptberatung auch auf die Bedeutung einer soliden Absicherung gegen Krankheit oder Berufsunfähigkeit hin. „Eigenheimbesitzer können sowohl im Finanzierungs- als auch im Versicherungsbereich von einer fundierten Beratung nicht nur Sicherheit gewinnen, sondern oft auch Kosten einsparen“, sagt Gawarecki und verweist damit auf die bei Dr. Klein praktizierte  Konzeptberatung. Im Zentrum dieser Beratung steht die Kundensituation und nicht das Produkt. Auf die Kundensituation abgestimmt, werden alle Produkte der Finanzierung, Absicherung und Vorsorge harmonisiert und optimiert. Gerade bei Kunden, die Immobilien besitzen oder diese erwerben möchten, ist die Konzeptberatung sinnvoll. Oft können durch eine Vereinheitlichung der Versicherungsverträge Kosten eingespart werden, die zur Tilgung von Finanzierungsprodukten verwendet werden können.

Über die Dr. Klein & Co. AG

» Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Dr. Klein berät unabhängig und legt damit deutlich zu!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das Privatkundensegment der Dr. Klein & Co. AG hat in den ersten neun Monaten 2011 deutlich mehr Finanzierungen und Versicherungen vermittelt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Volumen für vermittelte Finanzierungsprodukte erhöhte sich um 17 Prozent, das für Versicherungen um 77 Prozent.

Damit entwickelt sich das Transaktionsvolumen der Dr. Klein & Co. AG nahezu proportional zum Wachstum des gesamten Transaktionsvolumens des Privatkundenbereichs des Hypoport-Konzerns. In den ersten neun Monaten 2011 vermittelte der unabhängige Finanzdienstleistungskonzern rund 2,85 Mrd. Euro an privaten Finanzierungen. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber den Neunmonatszahlen von 2010 (2,26 Mrd. Euro). Das Transaktionsvolumen über alle Versicherungsprodukte erhöhte sich um 116 Prozent und beläuft sich aktuell auf 20,6 Mio. Euro (9M 2010: 9,5 Mio. Euro). Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG sieht darin eine Bestätigung des eigenen Geschäftsmodells: „Kunden verlangen heute eine unabhängige Beratung, basierend auf ihrer ganzheitlich betrachteten Finanzierungs-, Versicherungs- und Vorsorgesituation. Sowohl unsere bundesweite Präsenz mit rund 600 Versicherungs- und Finanzierungsspezialisten als auch unser Zugang zu allen bedeutenden Produktpartnern ermöglicht ebendiese Unabhängigkeit und Ganzheitlichkeit. Dies spiegelt sich schlussendlich in unseren Zahlen wider.“

Starke Verankerung bei Finanzierungsprodukten für Immobilien

Mit rund 2,55 Mrd. Euro vermitteltem Transaktionsvolumen für private Immobilienfinanzierungen ist der Privatkundenbereich des Konzerns fest im Baufinanzierungsmarkt verankert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht diese einem Wachstum von 30 Prozent (9M 2010: 1,96 Mrd. Euro). Auch Bausparprodukte wurden in diesem Jahr vermehrt nachgefragt: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Transaktionsvolumen für Bausparen am stärksten von allen Finanzierungsprodukten um 108 Prozent auf 59,47 Mio. Euro (9M 2010: 28,52 Mio. Euro). Das Transaktionsvolumen für Ratenkredite legte im dritten Quartal 2011 um 27 Prozent auf 85,6 Mrd. Euro zu (Q3 2010: 67,4 Mrd. Euro). Wie der Gesamtmarkt bewegte sich das Ratenkreditvolumen des Konzerns für das erste Halbjahr unter Vorjahresniveau und steht aktuell auf 246 Mio. Euro (9M 2010: 268 Mio. Euro). „Anders als einige Banken und Staaten legen Privatkunden in Deutschland heute großen Wert darauf, dass ihre Kredite einen sicheren, realen Gegenwert haben. So halten sich viele zurück, wenn es um kleinere Anschaffungen wie Autos oder den neuen Fernseher geht. Immobilien sind aber gefragter denn je, auch um mögliche Auswirkungen zunehmender Staatsschulden auf die eigene Altersvorsorge und auf Ersparnisse abzufedern“, so Gawarecki.

Vertrauen in Staat sinkt: Immer mehr Bürger kümmern sich selbst um Gesundheit und Alter

Bei den Versicherungen ist das Abschlussvolumen am stärksten im Bereich der Lebensversicherungen und Geldanlagen gestiegen. Ein Plus von 128 Prozent auf 10,5 Mio. Euro (9M 2010: 4,6 Mio. Euro) zeugt von der steigenden Nachfrage nach diesen Produkten. Die eigene Gesundheit wird über Zusatz- oder private Krankenversicherungen vermehrt selbst abgesichert: Das Transaktionsvolumen ist in diesem Produktbereich um 111 Prozent auf 8,8 Mio. Euro (9M 2010: 4,2 Mio. Euro) angestiegen. Der kleinste Spross, die Sachversicherungen, überschritten in diesem Jahr die Millionengrenze und stehen mit einem Zuwachs von 67 Prozent auf 1,2 Mio. Euro (9M 2010: 725 TEUR). „Das enorme Wachstum in der Versicherungssparte führen wir auf die zunehmende Bedeutung wirklich unabhängiger Beratung einerseits und ein kontinuierlich sinkendes Vertrauen in staatliche Renten- und Krankenversicherungen andererseits zurück“, kommentiert Gawarecki die Zahlen. Der Versicherungsbestand über alle Sparten hat dabei um 52,7 Prozent auf 42,6 Mio. Euro (9M 2010: 27,9 Mio. Euro) zugelegt.

Über die Dr. Klein & Co. AG

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Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Immer mehr Immobilienprofis finanzieren über Finanzdienstleister

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Lübeck, 30. September 2011: Was beim privaten Häuslebauer schon fast der Normalfall ist, entdecken auch zunehmend immer mehr professionelle Immobilieninvestoren: Die Beschaffung von günstigem Fremdkapital über Finanzdienstleister.

Anders lassen sich die aktuellen Zahlen des in diesem Segment marktführenden Finanzdienstleisters Dr. Klein & Co. AG nicht interpretieren. So steigerte Dr. Klein in den ersten drei Quartalen sein Neugeschäftsvolumen im Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden um über 35 % von 977 Mio. Euro in 2010 auf aktuell 1.327 Mio. Euro. Noch deutlicher wird diese Entwicklung bei einem Vergleich zum Jahr 2007: Vor Subprime- und Finanzkrise arrangierte Dr. Klein Finanzierungen in Höhe von 690 Mio. Euro und somit nur rund die Hälfte des heutigen Volumens.

Für den zuständigen Vorstand, Hans Peter Trampe, ist diese Entwicklung nicht überraschend: „Unsere Finanzierungspartner sind eben nicht nur die bekannten Banken, sondern auch Versicherungen, Versorgungskassen und Bausparkassen, die alle über viel Liquidität verfügen.“ Dadurch wird großen Investoren ein viel breiterer Marktzugang bei Kreditgebern ermöglicht, die selber keine Beratungskompetenz im professionellen Geschäft aufbauen wollen. Einen weiteren Erfolgsfaktor sieht Trampe in seinem umfangreichen Dienstleistungsangebot. „So analysieren wir für den Kunden bei jeder Finanzierung, welche Finanzierungs- und Besicherungsstruktur für sein Unternehmen optimal ist – und suchen dann den für ihn günstigsten Kreditgeber.“

Die Dr. Klein & Co. AG ist auf der ExpoReal in der Halle B2, Stand 220, vertreten.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Dr. Klein-Trendindikator Baufinanzierung Juli 2011

Dienstag, 30. August 2011

Lübeck, 25. August 2011: Der DTB spiegelt die Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter wider. Er wird monatlich auf Basis von rund zehntausend tatsächlich in Deutschland abgeschlossenen Immobilienfinanzierungen ermittelt.

DTB-Kommentar von Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein & Co. AG Stephan Gawarecki berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung und kommentiert die Ergebnisse des DTB.

Standardrate

Zum dritten Mal in Folge waren die Baufinanzierungskosten im Juli rückläufig. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Standardrate um monatlich 17 Euro oder 2,17 Prozent. Der Ansturm auf deutsche Staatsanleihen, der durch die erweiterte Euro-Krise und die Unruhen an den Finanzmärkten hervorgerufen wurde, senkte sowohl deren Renditen als auch die Baufinanzierungszinsen. Letztere sanken im vergangenen Monat um rund 0,2 Prozent und schaffen damit für Häuslebauer eine – in vielerlei Hinsicht – optimale Situation für den Immobilienerwerb. Wer sich eine Immobilie wünscht, sollte die aktuelle Situation auf jeden Fall nutzen, um sich intensiv über den Erwerb eines neuen Heims zu informieren. Der Kostenrahmen sollte gemeinsam mit einem Spezialisten in einer unabhängigen Beratung ermittelt werden. Hier ist es wichtig, dass Zins- und Tilgungszahlungen eines Darlehens nicht so groß sind, dass die kleinste finanzielle Mehrbelastung eine Rückzahlung gefährdet. Hinzu kommen die Nebenkosten für Heizung, Strom und Steuern. Hier gilt die Faustregel, dass monatlich zwei bis drei Euro pro Quadratmeter für diese Zusatzkosten kalkuliert werden sollten. Für zukünftige Renovierungen oder zur Instandhaltung kommt noch ein Euro pro Quadratmeter hinzu.

Tilgungssatz

Der durchschnittliche Tilgungssatz ist im Juli um 3,8 Prozent auf eine absolute Tilgungsrate von 1,64 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vormonat bedeutet diese leicht höhere Tilgung eine um acht Monate kürze Gesamtdarlehenslaufzeit. Dies schlägt sich auch auf die Kosten nieder: Wer 150.000 Euro zu einem Sollzins von vier Prozent von der Bank geliehen hat und dieses mit 1,64 Prozent statt mit 1,58 Prozent tilgt, bezahlt etwa 2.800 Euro weniger Zinsen für sein Darlehen.

Sollzinsbindung

Im Gleichschritt mit den fallenden Zinsen erhöhte sich die durchschnittliche Sollzinsbindung im Juli um einen Monat auf zehn Jahre und sieben Monate. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat der Trend hin zu langen Zinsbindungen Kunden durchschnittlich sechs Monate längere Zinsbindungen vereinbaren lassen. Bei den aktuell attraktiven Konditionen für lange Zinsbindungen von zwanzig und mehr Jahren nutzen immer mehr Kunden die Chance auf langfristige Sicherheit. Diesen Wunsch haben Banken vermehrt aufgenommen und zusätzliche Angebote mit langen Zinsbindungen geschaffen. Kunden können davon nur profitieren, denn sollten sie sich wider Erwarten nach zehn Jahren doch für eine andere Finanzierung entscheiden wollen, so haben sie per Gesetz (BGB § 489) jederzeit das Recht, das Darlehen kostenfrei zu kündigen. Inwiefern sich die attraktiven, langen Zinsbindungen vor dem Hintergrund neuer Regulierungen aus Brüssel halten können, ist ungewiss. Eine aktuelle Diskussion stellt die Vorfälligkeitsentschädigung in Frage. Diese Entschädigung erhalten Banken bisher, wenn Kunden vor dem Ablauf der maximal zehnjährigen Sollzinsbindung ihre Darlehen ablösen wollen. Das gibt den Banken eine Sicherheit, die – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – in Deutschland langfristige Zinsbindungen ermöglicht und für Stabilität im Markt sorgt.

Darlehenshöhe

Die durchschnittliche Darlehenshöhe lag im Juli bei 146.000 Euro, rund 2.000 Euro mehr als im Vormonat und im Vorjahresmonat. Dabei lässt sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Zinsniveau und der Darlehenshöhe feststellen. Vielmehr zeigt sich darin die Heterogenität des deutschen Immobilienmarktes. So erfuhren Ballungszentren wie München, Berlin oder Hamburg enorme Preissteigerungen, während Immobilien in ländlichen Gegenden teilweise Wertverluste verzeichneten. Die aktuellen Schwankungen in der durchschnittlichen Darlehenssumme sind demnach auf die veränderte Zusammensetzung in Bezug auf die Lage der ermittelten Objekte zurückzuführen.

Darlehensarten

Die insgesamt wenig genutzten Finanzierungen mit variablen Zinsen verloren im Juli erneut an Attraktivität. Das Zinsniveau ist so gering, dass sich momentan nur „Zinsspekulanten“ und Personen, die wissen, dass sie ihren Kredit bald ablösen wollen, auf kurzfristige Darlehen einlassen. Für das Gros der Bevölkerung spielt Spekulation bei der Immobilienfinanzierung keine Rolle. Die aktuelle Situation bietet hier sehr große Chancen, sich günstige Zinsen langfristig zu sichern. Entsprechend hat sich der Anteil der festverzinsten Darlehen von rund 65 Prozent im Juni auf über 66 Prozent im Juli erhöht. Die KfW bietet seit dem ersten Juli keine 15-jährigen Darlehen mehr an. Der Anteil an KfW-Darlehen ist um rund drei Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen.

Beleihungsauslauf

Der durchschnittliche Beleihungsauslauf hat im Vormonatsvergleich um 0,3 Prozent leicht zugenommen. Da die meisten Menschen nur begrenztes Eigenkapital in eine Finanzierung mit einbringen können, müssen sie mehr Fremdkapital aufnehmen, sobald die Immobilienpreise steigen. Laut dem Hypoport-Hauspreisindex sind die Preise für Wohnimmobilien im Juli gegenüber dem Vormonat bundesweit um 0,52 Prozent gestiegen.

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)

Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf rund zehntausend Finanzierungen mit einem monatlichen Finanzierungsvolumen von bis zu 1,5 Mrd. Euro.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB) Mai 2011

Montag, 27. Juni 2011

300x250Lübeck, 22. Juni 2011: Der DTB spiegelt die Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter wider. Er wird monatlich auf Basis von rund zehntausend tatsächlich in Deutschland abgeschlossenen Immobilienfinanzierungen ermittelt.

Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung und kommentiert die Ergebnisse des DTB.

Standardrate

Im Mai sank die Standardrate erstmals seit September 2010. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sie sich um sieben Euro oder 0,9 Prozent. Grund ist die Griechenland-Krise: Das Land kann seine Schulden nicht zurückzahlen, Vertreter der Euroländer debattieren seit Längerem über Unterstützungsmaßnahmen. Dies verunsicherte die Finanzmärkte stark, was dazu führte, dass die Anleger in Staatsanleihen bonitätsstarker Länder, zum Beispiel in deutsche Bundesanleihen, umschichteten. In Folge dessen sanken deren Rendite und ebenso die Zinsen für Baufinanzierungen in Deutschland. Dass Griechenland geholfen werden muss und wird, steht fest. Nur über die Art und Weise wird noch debattiert. Aufgrund der steigenden Inflation im Euroraum ist eine Erhöhung der Leitzinsen so gut wie sicher. Dies wird zu langfristig steigenden Baufinanzierungszinsen führen. Deswegen ist anzunehmen, dass der aktuelle Rückgang der Standardrate nur von kurzer Dauer ist. Für jene, die heute finanzieren oder sich eine Anschlussfinanzierung günstig sichern wollen, eröffnet die kurzfristige Zinsdelle eine Chance, jetzt eine attraktive Finanzierung abzuschließen.

Tilgungssatz

Trotz der im letzten Monat gesunkenen Zinsen hat sich der durchschnittliche Tilgungssatz im Mai leicht verringert. Im Durchschnitt tilgten Eigenheimbesitzer in diesem Monat rund 2,5 Prozent weniger als noch im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sind es sogar rund zehn Prozent. Die langfristige Tendenz, dass die durchschnittlichen Tilgungssätze mit steigenden Zinsen fallen, wurde im Mai durchbrochen. Die kleine Zinsdelle scheint das Tilgungsverhalten der Kunden nicht zu beeinflussen.

Sollzinsbindung

Gegenüber dem Vormonat ist die durchschnittliche Sollzinsbindung wieder leicht angestiegen. Hierfür spielt neben der Erwartung steigender Zinsen auch das aktuelle Marktangebot eine bedeutende Rolle: Den meisten Kunden ist zwischenzeitlich klar, dass es sehr vorteilhaft für sie ist, die derzeit günstigen Zinsen für einen langen Zeitraum zu binden. Den leichten Zinsrückgang der letzten Wochen nutzten viele unserer Kunden dementsprechend und vereinbarten eine im Durchschnitt um drei Monate längere Sollzinsbindung als noch im April. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die durchschnittliche Sollzinsbindung sogar um zehn Monate.

Darlehenshöhe

Die durchschnittliche Darlehenshöhe stieg im Mai rund 3.000 Euro an. Seit Beginn der Berechnungen des DTB gab es zwei Phasen, in denen die Darlehenshöhe über der aktuellen lag. Die erste Phase während des historischen Zinstiefs im August und September 2010 resultierte aus den niedrigen Finanzierungskosten. Die zweite Phase im Januar und Februar 2011 ist darauf zurückzuführen, dass überdurchschnittlich viele hochpreisige Immobilien – gerade in Ballungszentren – den Besitzer gewechselt haben.

Darlehensarten

Wie schon im Vormonat ist der Anteil der Forward-Finanzierungen am gesamten Finanzierungsvolumen auch im Mai zurückgegangen. Folgendes Paradoxon ist häufiger zu beobachten: In Zeiten fallender Zinsen warten Kunden, die eine Anschlussfinanzierung benötigen, mit dem Abschluss eines Darlehens in Erwartung weiter sinkender Zinsen ab. In Zeiten steigender Zinsen hingegen ist die Abschlussbereitschaft höher. Weiterhin ist im angelaufenen Monat der Anteil an KfW-Finanzierungen um 14,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Grund dafür war, dass die KfW ihre Darlehenszinsen nicht nach unten angepasst hat, während die Zinsen am Gesamtmarkt fielen, und somit KfW-Darlehen im Vergleich zu Bankdarlehen unattraktiver wurden.

Beleihungsauslauf

Im Mittel wurde im Mai weniger Eigenkapital in die einzelne Immobilienfinanzierung eingebracht. Der Beleihungsauslauf erhöhte sich entsprechend um 0,6 Prozent auf 77,29 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden die Immobilien im Mai um durchschnittlich 1,2 Prozent mehr beliehen. Das zeigt: In Deutschland schwankt der durchschnittliche Beleihungsauslauf nur geringfügig. Ganz anders stellt sich zum Beispiel die Situation in Spanien dar: Nach dem Platzen der Immobilienblase fiel der Wert vieler Immobilien stark. Viele Eigentümer kämpfen derzeit mit dem Problem, dass die Darlehenshöhe den Wert der Immobilie übersteigt. Der ausgewogene Immobilienmarkt in Deutschland sowie der durchschnittlich hohe Eigenkapitaleinsatz schützen deutsche Immobilieninvestoren vor diesen Gefahren.

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)

Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150 Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf rund zehntausend Finanzierungen mit einem monatlichen Finanzierungsvolumen von bis zu 1,5 Mrd. Euro.

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