Fondsdepot-Vergleich trägt zur Renditemaximierung bei

Freitag, 13. April 2012

Fondsdepot Vergleich (Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.

Welche Anbieter für Fondsdepots gibt es?

Spezielle Fondsdepots werden von vielen Fondsgesellschaften angeboten. Ein solches Fondsdepot ist allerdings abhängig vom Emittenten und bietet meist nicht die Möglichkeit, Fonds anderer Emittenten oder andere Wertpapierarten zu verwahren. Für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist es zudem in der Regel nicht zwingend notwendig, ein spezielles Fondsdepot zu eröffnen – auch reguläre Wertpapierdepotkonten eines Kreditinstitutes (z.B. Depotkonten von Banken und Sparkassen) erfüllen diesen Zweck. Für die Auswahl des günstigsten Anbieters sollte sich der Anleger zunächst darüber klar werden, welche Anlagen er in seinem zukünftigen Depot verwahren möchte. Will er nur in Fonds investieren (z.B. einzelne Anteilskäufe oder Fondssparpläne) so kann ein reines Fondsdepot genutzt werden oder ein reguläres Depotkonto einer Bank bzw. Sparkasse.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Depotkontenanbieter?

Spezielle Fondsdepots sind – wie der Name schon sagt – nur für die Verwahrung von Fondsanteilen gedacht. Sie bieten oft Rabatte auf Ausgabeaufschläge und einen direkte Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeit mit dem Fondsemittenten. Einige Formen der Geldanlage, wie z.B. das fondsgebundene Ansparen von Vermögenswirksamen Leistungen, sind oft ausschließlich über ein spezielles Fondsdepot möglich. Aktiendepotkonten – gerade von Filialbanken – sind in der Regel teurer, dafür aber auch für verschiedenartige Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheine) geeignet. Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch vor allem die Depotkonten von Direktbanken. Sie bieten neben der Fondsanteilverwahrung die volle Funktionalität von Bankendepotkonten (also auch geeignet für Aktienanlagen usw.), sind jedoch mit oft sehr attraktiven Konditionen ausgestattet: So wird durch den Verzicht auf Beratung und Filialnetze eine Kostenersparnis generiert, die an den Kunden weitergegeben wird. Zusätzlich können bei den meisten Direktbanken fast alle in Deutschland zugelassenen Fonds gekauft und verkauft werden – meist sogar mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag. Auch auf die laufenden Kosten sollte der Interessent achten: So erheben einige Fondsdepotanbieter, aber vor allem auch Filialbanken Depotkontogebühren und Postengebühren für die Verwahrung von Wertpapierpositionen. Fondssparpläne aller Anbieter lassen sich problemlos bei einem Depotkonto einer Direktbank einrichten, zumeist sogar kostenlos. Wer schon im Vorfeld sicher weiß, dass er nicht nur ausschließlich Fondsanteile kaufen möchte, ist daher in jedem Fall mit einem vollwertigen Depotkonto bei einer Direktbank am günstigsten bedient. Wer Beratung benötigt, sollte ein Depotkonto bei einer Filialbank einrichten und wer bestimmte Vorteile bei speziellen Fondsanlagen nutzen möchte, ist je nach Anbieter ggf. mit einem speziellen Fondsdepot besser bedient.

Fazit

Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist nur möglich, wenn ein entsprechendes Wertpapierdepot besteht. Dies kann ein spezielles Fondsdepot oder auch ein allgemeines Depotkonto eines Kreditinstitutes sein – je nach gewünschter Anlageform können hier unterschiedliche Maßstäbe für die Bewertung des besten Angebotes gelten. Die aus Gebührensicht mit Abstand günstigsten Depotkonten bieten die großen Direktbanken in Deutschland an. Fondanteile bestimmter Fonds können dort oft mit großen Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag erworben werden und die Verwahrung ist kostenlos. Einen Vergleich der verschiedenen Konten bietet das Internetportal www.investmentfonds24.eu an. Hier kann sich der Interessent eine detaillierte und aussagekräftige Meinung bilden, welches Depotkonto für seine Anlagevorstellung am günstigsten ist. Ohne die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Konditionen wird sonst die mögliche Rendite der Kapitalanlage unnötig geschmälert.

Weitere Informationen

» Fondsdepot – Depotkonto-Vergleich und Optimierung
» Fonds – Kapitalanlage für Einsteiger und Profis

Was muss beim Kauf von Investmentfonds beachtet werden?

Montag, 07. November 2011

Offene Investmentfonds erfreuen sich seit Jahren starker Beliebtheit. Entsprechend groß ist das Angebot der Fondsgesellschaften. Es kommt für den Anleger darauf an, den bzw. die richtigen Fonds für sein Depot auszuwählen, damit das eingesetzte Kapital entsprechend seinen Anlagevorstellungen investiert wird. Immer wieder werden beim Kauf von Investmentfonds Fehler gemacht, weil der Käufer sich nicht vorab über Anlagestrategie, Risikoprofil und Kostenstruktur des einzelnen Fonds informiert hat. Zunächst sollte sich der Anleger informieren, wie und wo er die Fondsanteile kaufen möchte.

Die bisher noch immer größte Zahl der Privatanleger kauft Fondsanteile über Hausbank oder mittels Depot bei der Fondsgesellschaft. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Kostenseite oft von Nachteil: Obwohl mittlerweile die meisten Depots kostenlos geführt werden, sind die anfallenden Gebühren bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen im Vergleich zu Online-Brokern deutlich höher. Dies ist naturgemäß bedingt durch den Aufwand (z.B. Filialen, Berater), welchen „die Bank um die Ecke“ natürlich einrechnen muss. Bei einem Online-Broker hingegen können die gleichen Fondsanteile in den meisten Fällen viel günstiger erworben werden, da Ausgabeaufschläge reduziert angeboten werden oder gar ganz wegfallen.

Um die Rendite noch weiter zu steigern, sollten die Bedingungen des Fonds anhand des Fondsprospektes sehr genau studiert werden. In welche Werte legt der Investmentfonds an? Wie oft wird die Zusammensetzung geprüft und ggf. umgeschichtet? Wie hoch sind Verwaltungs- und Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag? Mit ein wenig Übung und den notwendigen Basisinformationen kann jeder Anleger so selbst zur optimalen Gestaltung seines Fondsdepots beitragen. Diese Basisinformationen können über Internet bzw. bei einem unabhängigen Berater erworben werden. Die persönliche Beratung bei einem Kreditinstitut hingegen hat meist den Nachteil, dass der Berater vorrangig die Fonds verkaufen möchte, an denen das Institut am besten verdient.

Depotkonto ist nicht gleich Depotkonto

Donnerstag, 28. Juli 2011

Die Eröffnung eines Depotkontos im Zusammenhang mit geplanten Wertpapiergeschäften stellt in den meisten Fällen eine grundlegende Entscheidung dar, die auf lange Sicht möglichst leistungsstark und dabei kostengünstig sein soll. Das Depotkonto von Anbieter A unterscheidet sich dabei meist merklich in den Konditionen von dem Depotkonto des Anbieters B oder weiteren Angeboten. Aus diesem Grund sollte sich der Anleger die notwendige Zeit nehmen, um mehrere Angebote detailliert zu vergleichen. Dies kann man z.B. mit Hilfe von Internetseiten tun, die einen Depotkonto-Vergleich anbieten. Hier werden die grundsätzlichen Kosten und ggf. Besonderheiten gegenübergestellt. Dies kann z.B. ein besonders großes Angebot an außerbörslich handelbaren Investmentfonds sein oder besonders günstige Transaktionsgebühren beim Aktienhandel.

Es ist also wichtig, vorher genau den Umfang der geplanten Kapitalanlagen zu umrahmen: Soll nur in Investmentfonds angelegt werden oder auch in Rentenpapiere, Aktien und Derivate? Doch selbst bei gleichartigen Geschäften können sich die Anbieter teilweise erheblich bzgl. der anfallenden Kosten unterscheiden, z.B.: Fonds A kann bei Anbieter A nur regulär von der Kapitalanlagegesellschaft bezogen werden inkl. 5% Ausgabeaufschlag. Für die Verwahrung fällt eine jährliche Gebühr von 1% des Volumens an. Bei Anbieter B sieht das ganz anders aus: Der gleiche Fonds kann mit 100% reduziertem Ausgabeaufschlag erworben werden, da es hier Sondervereinbarungen gibt. Eine Postengebühr für die Verwahrung wird hier überhaupt nicht fällig. Allein bei diesem Geschäft werden so kurzerhand 6% im 1. Jahr eingespart – das ist bei so manchem Fonds die jährliche Performance! Dieses Beispiel macht deutlich, dass die detaillierte Prüfung der Leistungs- und Kostenstruktur von erheblicher Bedeutung bei der Auswahl des Depotkontos ist.

 

Lieber ein Depotkonto beim Online-Broker als bei der Filialbank?

Donnerstag, 01. Juli 2010

Ein Depotkonto wird benötigt, um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können und um die Bestände zu verwalten. Egal ob Fonds, Aktien, Renten oder Derivate – das Depotkonto ist die Grundvoraussetzung für alle Wertpapiergeschäfte. Doch wo soll der Anleger ein solches Depotkonto einrichten? Bei der Filialbank oder doch lieber bei einem günstigen Online-Broker? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

Zunächst sollte der Anleger den Zweck für sein neu geplantes Depotkonto genau definieren: Sollen hier Anteile von Fonds verwaltet werden? Oder Aktien? Oder soll das Ganze ein „Alleskönner“ sein – für jede Art von Wertpapieren mit vielen Transaktionen täglich rund um die Welt? Diese Festlegung nach Art der geplanten Investitionstätigkeit ist von entscheidender Bedeutung für die späteren Kosten. Ggf. können sogar Abwicklungsprobleme auftreten, wenn das falsche Konto eingerichtet wurde.

Doch nicht nur Kosten und Einsatzfähigkeit des Depotkontos sind entscheidend: So bieten die Filialbanken zu Ihren Depotkonten in der Regel auch eine Beratung an, d.h. hier werden Empfehlungen und Kommentare zu den geplanten Transaktionen, zu weiterführenden Themen und zur Gestaltung eines optimalen Portfolios gegeben. Online-Broker dagegen verzichten meist auf derlei Beratungsleistungen (oder bieten diese optional gegen Aufpreis), um die Kosten niedrig halten zu können.

Wer aber nun Beratung benötigt, sollte lieber ein paar Euro mehr bezahlen, dafür aber ggf. viel teurere Fehlkäufe vermeiden. Es hängt also vom Einzelfall ab, wo das Depotkonto eröffnet wird. Trotzdem gibt es auch z.B. bei den Konten der Filialbanken noch große Unterschiede, insbesondere bei den Konditionen und den Beratungsumfängen. Deshalb müssen diese Angebote auch untereinander noch einmal verglichen werden.