Was muss beim Kauf von Investmentfonds beachtet werden?

Montag, 07. November 2011

Offene Investmentfonds erfreuen sich seit Jahren starker Beliebtheit. Entsprechend groß ist das Angebot der Fondsgesellschaften. Es kommt für den Anleger darauf an, den bzw. die richtigen Fonds für sein Depot auszuwählen, damit das eingesetzte Kapital entsprechend seinen Anlagevorstellungen investiert wird. Immer wieder werden beim Kauf von Investmentfonds Fehler gemacht, weil der Käufer sich nicht vorab über Anlagestrategie, Risikoprofil und Kostenstruktur des einzelnen Fonds informiert hat. Zunächst sollte sich der Anleger informieren, wie und wo er die Fondsanteile kaufen möchte.

Die bisher noch immer größte Zahl der Privatanleger kauft Fondsanteile über Hausbank oder mittels Depot bei der Fondsgesellschaft. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Kostenseite oft von Nachteil: Obwohl mittlerweile die meisten Depots kostenlos geführt werden, sind die anfallenden Gebühren bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen im Vergleich zu Online-Brokern deutlich höher. Dies ist naturgemäß bedingt durch den Aufwand (z.B. Filialen, Berater), welchen „die Bank um die Ecke“ natürlich einrechnen muss. Bei einem Online-Broker hingegen können die gleichen Fondsanteile in den meisten Fällen viel günstiger erworben werden, da Ausgabeaufschläge reduziert angeboten werden oder gar ganz wegfallen.

Um die Rendite noch weiter zu steigern, sollten die Bedingungen des Fonds anhand des Fondsprospektes sehr genau studiert werden. In welche Werte legt der Investmentfonds an? Wie oft wird die Zusammensetzung geprüft und ggf. umgeschichtet? Wie hoch sind Verwaltungs- und Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag? Mit ein wenig Übung und den notwendigen Basisinformationen kann jeder Anleger so selbst zur optimalen Gestaltung seines Fondsdepots beitragen. Diese Basisinformationen können über Internet bzw. bei einem unabhängigen Berater erworben werden. Die persönliche Beratung bei einem Kreditinstitut hingegen hat meist den Nachteil, dass der Berater vorrangig die Fonds verkaufen möchte, an denen das Institut am besten verdient.

Geschlossene Fonds als Geldanlage

Freitag, 23. September 2011


Geschlossene Fonds zu Top-Konditionen
Warum geschlossene Fonds zur Risikostreuung beitragen

Wer Kapital anlegt ist darauf bedacht, möglichst viel Rendite bei möglichst kleinem Risiko zu erwirtschaften. Wer zu 100% sicher anlegen möchte, erzielt jedoch meist nur minimale Renditen. Es kommt also darauf an, den richtigen Mix für das eigene Portfolio zu finden. Abhängig vom zur Verfügung stehenden Kapital und der eigenen Risikobereitschaft kann eine Risikostreuung mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen.

Eines davon stellen geschlossene Fonds dar. Diese sind faktisch unternehmerische Beteiligungen an bestimmten Projekten und sind daher weitestgehend losgelöst von den Entwicklungen an den internationalen Börsenmärkten. Diese Unabhängigkeit ist ideal für einen Risikomix, jedoch birgt sie auch Gefahren: Entwickelt sich das Projekt nicht wie gewünscht, können Verluste entstehen. Auch ist eine gewisse Kapitaldecke Voraussetzung für eine solche Investition. Die detaillierte Informationsbeschaffung steht also vor dem Erwerb von Anteilen, damit der Anleger das einzugehende Risiko richtig einschätzen kann. Geschlossene Fonds dienen darüber hinaus zur steuerlichen Optimierung und generieren regelmäßige Ausschüttungen, mit denen der Anleger planen kann. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Anlage in geschlossene Fonds immer eine langfristige Kapitalanlage ist.

Es sollte also nur Kapital investiert werden, was in der nächsten Zeit sicher nicht benötigt wird. Wer geschlossene Fonds als Depotbeimischung geschickt einsetzt, kann so eine langfristige, stabile, börsenunabhängige und risikoderivative zusätzliche Kapitalanlage sein Eigen nennen. Die Laufzeiten sind jedoch nur für Anleger mit langem Anlagehorizont geeignet: Man sollte mindestens 10, besser 15 bis 20 Jahre für das Investment in einen geschlossenen Fonds veranschlagen. Das Kapital wird dabei nicht direkt zurückgezahlt, sondern fließt nach einigen Jahren über die Ausschüttungen inklusive Rendite wieder an den Investor retour.

Aktien Depot Check – Angst vor weiteren Verlusten?

Samstag, 17. Oktober 2009

Zwischen 40 und 70 Prozent haben die Aktienmärkte im letzten Jahr verloren. Aus Angst vor weiteren Verlusten zogen Kleinanleger allein im ersten Quartal 2009 über eine Milliarde Euro aus Publikumsfonds ab, meldete der Branchenverband BVI für Deutschland. Im selben Zeitraum investierten jedoch institutionelle Anleger bereits wieder über 5,3 Milliarden Euro in Aktien-Spezialfonds. Warum? Viele Experten sehen jetzt eine „Generationenchance“ zum Einstieg.

Der Vorstand der Adlatus Vermögensverwaltung, Michael Dutz erinnert: „Aktien sind werthaltige Sachwerte.“ Schließlich kauft der Anleger mit jeder Aktie einen Anteil an einem Unternehmen. Michael Dutz schätzt besonders „Aktien mit Substanz“, also Papiere von Unternehmen, die über Grundstücke, Gebäude und Maschinen verfügen. Die Auswahl eines Einzeltitels birgt für Privatanleger allerdings ein unkalkulierbares Risiko. Die Adlatus Vermögensverwaltung holt sich darum die nötigen Hintergrundinformationen und verfolgt dafür Finanz- und Wirtschaftsmärkte weltweit. Dazu hat nicht jeder Zeit. Für Privatanleger lohnt es, Expertenrat einzuholen.

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