Formen der Baufinanzierung: Annuitäten- und Volltilgerdarlehen im Vergleich

Donnerstag, 05. September 2013

Steht eine Immobilienfinanzierung an, dann kann der Zeitpunkt darüber entscheiden, ob die Finanzierung kostengünstig möglich ist oder nicht. Denn die Bauzinsen sind ein entscheidender Faktor für die Kosten der Baufinanzierung.

Derzeit liegen die Bauzinsen auf einem sehr niedrigen Niveau. Das ermöglicht besonders günstige Finanzierungen. Teilweise wurden in den letzten Monaten sogar Rekord-Tiefststände erreicht. Ende letzten bzw. Anfang dieses Jahres wurden beispielsweise noch historische Tiefststände erreicht, die Bauzinsen von unter zwei Prozent ermöglichten. Die Zinsen haben sich in den letzten Monaten zwar etwas nach oben entwickelt, jedoch liegen die Bauzinsen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau, sodass bei Abschluss eines Kredits mit einer Laufzeit von beispielsweise zehn Jahren immer noch günstige Zinsen von etwa 2,5 Prozent möglich sind. Jedoch können sich die Zinsen tagesaktuell verändern, sodass Schwankungen bei der Planung einberechnet werden sollten.

Neben der derzeitigen Zinssituation bestimmen noch andere Faktoren über die Höhe der Zinsen. Denn auch die persönliche Situation des Kreditnehmers fließt in die Berechnung der Zinshöhe ein. Dabei spielt insbesondere die Bonität eine entscheidende Rolle. Ein Kreditnehmer mit einer festen Anstellung und ausreichendem Einkommen und Sicherheiten, der eine gute Schufa-Abfrage vorweisen kann, kann in der Regel damit rechnen, dass ihm ein Baukredit mit den jeweils günstigsten Zinsen angeboten wird. Bei nicht so guter Bonität ist normalerweise mit Zinsaufschlägen zu rechnen, denn dadurch erhöht sich für den Kreditgeber das Risiko des Kreditausfalls. Daneben entscheiden aber auch die Kredithöhe sowie die Laufzeit des Kredites über die Höhe der Bauzinsen. Natürlich unterscheiden sich die Angebote der einzelnen Kreditgeber voneinander, sodass sich ein Vergleich vor Aufnahme des Kredits lohnt.

Annuitäten- und Volltilgerdarlehen im Vergleich

Für die Aufnahme des Baukredits stehen dem Kreditnehmer unterschiedliche Kreditarten zur Auswahl. Zu den viel genutzten Krediten zur Baufinanzierung zählt insbesondere das Annuitätendarlehen. Dabei handelt es sich um ein Darlehen mit Raten, die während der gesamten Laufzeit gleich bleiben. Die zu zahlenden Kreditraten setzen sich dabei aus dem Tilgungsanteil und den Zinsen zusammen. Zu Beginn ist der Zinsanteil noch deutlich höher als der Tilgungsanteil, sodass die Zinsen zunächst vorrangig beglichen werden. Am Ende der Laufzeit kann noch eine Restschuld vorhanden sein, sodass es bei einem Annuitätendarlehen häufiger einer Anschlussfinanzierung bedarf.

Ist die Rede hingegen von einem Volltilgerdarlehen, dann handelt es sich dabei zunächst auch um ein Annuitätendarlehen. Jedoch besteht dabei der Unterschied, dass das Darlehen am Ende der Laufzeit vollständig getilgt wurde. Zugleich wird für die gesamte Laufzeit eine feste Zinsbindung vereinbart, wodurch sich der einmal vereinbarte Zinssatz bis zur vollständigen Tilgung des Kredites nicht mehr ändert.

Das Volltilgerdarlehen ermöglicht dem Kreditnehmer somit eine besonders sichere Kalkulation der entstehenden Kosten. Allerdings werden die Kreditraten in der Regel höher gewählt als bei einem Annuitätendarlehen, sodass sich diese Kreditart nur für Kreditnehmer eignet, die diese Raten jeden Monat aufbringen können. Sollen die Raten möglichst niedrig ausfallen, dann ist ein Annuitätendarlehen eher geeignet. Jedoch besteht in diesem Fall aufgrund der benötigten Anschlussfinanzierung noch ein Zinsrisiko. Deshalb ist abzuwägen, ob höhere Zinsen oder Kreditraten für die Wahl der Finanzierung entscheidend sind. [mehr]

Baufinanzierung: Trotz günstiger Bauzinsen können niedrige Raten zur Laufzeitfalle werden

Montag, 01. Oktober 2012

Die Rahmenbedingungen für eine Baufinanzierung sind derzeit extrem günstig: Historisch niedrige Zinskonditionen ermöglichen die Aufnahme von langfristigen Immobilienfinanzierungen zu Zinssätzen (abhängig von der individuellen Situation) unter 3 %. Doch sollte der Finanzierungsinteressent immer auch ein Auge auf eine möglichst planbare Finanzierungsbelastung werfen:

Wird beispielsweise der Tilgungssatz zu niedrig gewählt, verlängert sich die Laufzeit erheblich und die Zinsbelastung nach einer ggf. vereinbarten Sollzinsbindungsfrist wird zum va banque Spiel. Verträge mit Laufzeiten bis zu 10 Jahren sind meist die günstigsten, doch sind auch Verträge mit 15 oder 20 Jahren Laufzeit aktuell gegen geringe Aufschläge im Bereich von 0,3 bis 0,5 % zu haben.

Der Tilgungssatz sollte nach Möglichkeit dabei so gewählt werden, dass das Darlehen nach Ablauf dieser Zinsbindung so gut wie zurückgezahlt ist. Nur so kann der Darlehensnehmer vom günstigen Zinssatz maximal profitieren – außerdem steigt die Kalkulationssicherheit merklich. Bleibt nach der vereinbarten Zinsbindung keine oder nur noch eine geringe Restschuld, können selbst viel höhere Zinsen nicht mehr viel Schaden anrichten. War jedoch der Tilgungssatz sehr gering, um niedrige Monatsraten zu erreichen, verbleibt am Ende der Zinsbindung meist eine sehr hohe Restschuld. Bei stark angestiegenen Zinsen wird dann die Finanzierung doch noch zu einer teuren Angelegenheit.

Bauzinsen Prognose: Baufinanzierung Zinsen im 3. Quartal 2012 weiter auf niedrigem Niveau

Montag, 25. Juni 2012

Bauzinsen Prognose 3. Q. 2012(Berlin, 25.06.12) Die Erhaltung der Stabilität im Euroraum macht es nach Einschätzung der EZB (Europäische Zentralbank) weiterhin erforderlich, das anhaltend niedrige Leitzinsniveau aufrecht zu erhalten. Die wirtschaftliche Entwicklung muss weiterhin gegen eine deutliche rezessive Tendenz anlaufen und wird daher mit allen erforderlichen Mitteln seitens des Währungshüter unterstützt. Der Hauptrefinanzierungssatz bleibt bei historisch niedrigen 1,0%, was nicht nur für die gewerbliche Kreditaufnahme, sondern auch für Bauherren und Immobilienfinanzierungsinteressierte attraktiv erscheint. Die Versorgung der europäischen Banken mit billigem Geld soll allgemein die Wirtschaftstätigkeit ankurbeln und so die negativen Auswirkungen der Schuldenkrise einiger Länder im Euroraum abmildern.

Spielraum der Finanzmarktsteuerungsinstrumente durch die EZB ist begrenzt

Die hohe Schuldenlast der ins Straucheln geratenen Länder Griechenland, Portugal und Spanien lässt bei vielen Experten mittlerweile die Frage aufkommen, wie lange eine Währungseinheit ohne politische Union noch gehalten werden kann. Außereuropäische Marktteilnehmer verlieren zusehends das Vertrauen in den Euro. Das Instrumentarium der EZB zur Gegensteuerung der Konjunkturschwäche scheint angesichts der erreichten Zinslevel und der bereits angewandten Maßnahmen nur noch begrenzt ausdehnbar zu sein. Insgesamt herrscht eine Art latenter Krisenstimmung, in der kein Anleger und kaum ein Gewerbetreibender noch Vertrauen in die Euro-Währung aufbaut. Mindestens scheint somit klar zu sein, dass höhere Leitzinssätze derzeit nicht zu erwarten sind – sondern erst dann, wenn sich Besserung am Horizont abzeichnet.

Kapitalanlageprojekte und Immobilienfinanzierungen sollten jetzt realisiert werden

Angesichts der historischen Zinstiefs sind die Bauzinsen derzeit äußerst attraktiv. So können auch langfristige Darlehen mit relativ langen Zinsbindungszeiträumen zu sehr günstigen Zinskonditionen abgeschlossen werden. Die finanzielle Gesamtbelastung für Immobilienprojekte ist somit bereits auch für moderate Einkommenshöhen geeignet. Der Spielraum nach unten zu noch niedrigeren Bauzinsen ist sehr eng – jedoch kann in naher Zukunft wieder eine Entwicklung eintreten, die eine Zinsanpassung nach oben durchaus rechtfertigen würde, insbesondere aus inflationsseitiger Sicht. Stimmen die Umgebungsvoraussetzungen für eine Immobilienfinanzierung (wie Eigenkapitalanteil, Einkommenssituation, Objektpreis etc.), gibt es derzeit nur die klare Expertenempfehlung, die günstigen Konditionen auszunutzen und das Wunschprojekt zu realisieren.
Diese Empfehlung gilt dabei unabhängig vom letztendlichen Zweck des Immobilienerwerbs: Ob als Kapitalanlage oder zu eigenen Wohnzwecken, die finanzielle Tragbarkeit ist enorm gestiegen durch die aktuellen Bauzinskonditionen.

Welche Bedingungen und Finanzierungsformen sind aktuell besonders interessant?

Letztendlich bestimmen mehrere Einflussgrößen die Höhe der Bauzinsen. Neben der Vorgabe durch die EZB herrscht aktuell auch ein besonders großer Wettbewerb um bonitätsstarke Kreditnehmer. Die neuen Bankenrichtlinien zur Stärkung der Eigenkapitalbasis schränkt die Kreditvergabe als eine der möglichen Maßnahmen ein, was zu Lasten der eher „wackeligen“ Darlehensnehmerkandidaten geht. Beleihungsausläufe mit 60% und bonitätsstarke Kreditnehmer gelten jedoch als sicheres Kreditgeschäft und gerade diese Klientel wird von den Banken und zunehmend auch von den Versicherungsunternehmen umworben. Der Nutzen für die Altersvorsorge der entsprechenden Interessentengruppen ist gar nicht hoch genug zu bewerten: Wer solche Voraussetzungen besitzt und jetzt keine Immobilienfinanzierung realisiert, wird wohl kaum je wieder bessere Konditionen vorfinden. Je nach persönlicher Situation des Interessenten können Vollfinanzierungen, Anschlussfinanzierungen (auch per Forward-Darlehen) und Kombi-Darlehen derzeit zu fast unglaublich günstigen Zinskonditionen realisiert werden. Insbesondere bei langen Laufzeiten und entsprechenden Zinsfestschreibungsperioden kann so eine geringe Belastung und eine sehr hohe Planbarkeit gewährleistet werden. Dies trägt sicherlich entscheidend zum Erfolg einer Finanzierung bei.

Fazit

Die Bauzinsen im 3.Quartal 2012 verharren auf sehr niedrigem Niveau. Kurzfristig ist keine Steigerung der Leitzinsen zu erwarten. Der Zeitpunkt ist nach Ansicht sehr vieler Experten ideal, um eine Immobilienfinanzierung zu realisieren, sofern die weiteren Umstände aus Sicht des Darlehensnehmers zuträglich sind. Aktuell können sogar Finanzierungen mit langjährigen Zinsbindungsfristen zu historisch niedrigen Zinskonditionen abgeschlossen werden. Der Wettbewerbsdruck erhöht die Chancen für jeden Kreditnehmer, durch Nachverhandlung noch einmal günstigere Konditionen zu erhalten.

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Immobilienkredit: Historisch günstige Zinsen durch Abschluss eines Bausparvertrages sichern

Dienstag, 22. Mai 2012

Immobilienkredit Zinsen (Berlin, 22.05.2012) Bausparverträge sind Klassiker der Immobilienfinanzierung. Nach wie vor sparen viele Bundesbürger (zurzeit etwa 20 Millionen Verträge) über eine Bausparkasse Beträge an, um nach der Zuteilungsreife an ein günstiges Immobiliendarlehen zu gelangen. Die Konditionen für dieses Darlehen orientieren sich an den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses herrschenden Verhältnissen am Finanzmarkt. Da derzeit historisch günstige Bauzinsen präsent sind, können aktuell Bausparverträge mit sehr günstigen Zinskonditionen für ein späteres Darlehen abgeschlossen werden. Der Nachteil liegt dabei in der vergleichsweise langen Ansparphase mit ebenfalls sehr niedrigen Guthabenzinsen. Trotzdem kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Bausparvertrag in der derzeitigen Situation sinnvoll sein. Der Interessent sollte aber alle möglichen Optionen für die Inanspruchnahme einer möglichst günstigen Immobilienfinanzierung prüfen, um so maximal vom derzeitigen Zinstief zu profitieren.

Die aktuelle Situation

Das derzeitige Zinstief am Kapitalmarkt ermuntert viele Immobilieninteressierte, die „eigenen 4 Wände“ zu realisieren. Die eigene Immobilie kann nach wie vor als eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge angesehen werden, da ein Sachwert grundsätzlich kaum von inflationären oder kapitalmarkttechnischen Schwankungen (wie zuletzt in der Finanzkrise beobachtet) beeindruckt wird. Neben der freien Entfaltung im eigenen Wohnraum dient eine Immobilie deshalb auch der Sicherung des Lebensstandards im Alter. Wichtig dabei ist, dass die Ratenzahlungen für Tilgungen und Zinsen möglichst vor Eintritt des Rentenalters abgeschlossen sind, da dann in der Regel die monatlichen Einkünfte im Vergleich zum aktiven Erwerbsleben sinken. Ohne Miet- oder Ratenzahlungen lässt sich so im Alter ein angemessener Lebensstandard halten. Der Trend zur eigenen Immobilie hält aufgrund dieser Vorteile an. Nicht jeder verfügt jedoch aktuell über genügend Eigenkapital, um eine günstige und realisierbare Immobilienfinanzierung direkt zu starten und sich die günstigen Zinsen zu sichern. Doch es gibt Alternativen wie z.B. das Bausparen.

Bausparen sichert die Zinsen und ermöglicht den späteren Erwerb von Immobilieneigentum

Bausparen ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt – nicht ohne Grund: Die meisten Neu-Bausparer möchten so die aktuell niedrigen Zinsen für ein Darlehen in der Zukunft „reservieren“. Beim Abschluss eines Bausparvertrages werden bereits die Zinskonditionen für ein späteres Darlehen fixiert, die sich an den aktuellen (also sehr günstigen) Marktzinskonditionen orientieren. Zudem können Sonderzahlungen jederzeit ohne Vorfälligkeitszinsen erfolgen und Sparer mit niedrigem Einkommen haben sogar Anspruch auf staatliche Unterstützungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage. Auf der anderen Seite haben Bausparverträge aber auch einige Unzulänglichkeiten: So ist der genaue Zeitpunkt der Zuteilung (und damit die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens) nicht von vornherein bekannt. Außerdem wird während der Ansparphase ein nur sehr geringer Guthabenzins gezahlt. Dazu kommen relativ hohe Gebühren, z.B. für den Abschluss oder die Kontoführung. Durch die Bindung an die Bausparkasse besteht zudem keine Möglichkeit, später den Kreditgeber zu wechseln. Die Alternativen zum Bausparen sind jedoch – insbesondere wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht – eher sehr begrenzt. So kann der Interessent zwar z.B. mittels einer Vollfinanzierung oder auch eines Forward-Darlehens die Zinssituation nutzen, doch kommen hier auch einige Mehrkosten im Vergleich zu einem regulären Annuitätendarlehen auf ihn zu, z.B. wegen des gesteigerten Risikos für den Darlehensgeber.

Vorteile bei einer Baufinanzierung ohne Bausparvertrag

Wer eine Baufinanzierung ohne Bausparvertrag realisieren möchte, sollte nach Expertenmeinung mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufbringen. Dies ist notwendig, um den Beleihungsauslauf und damit die Zinskosten für ein Immobiliendarlehen zu senken, sowie alle Nebenkosten und mögliche Kosten durch Unvorhergesehenes zu decken. Ein Vorteil dabei ist, dass der Darlehensnehmer nicht erst warten muss, bis z.B. ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist und somit direkt „loslegen“ kann. Weiterhin decken die Darlehenssummen aus Bausparverträgen meist auch nicht den kompletten Kapitalbedarf ab, sodass zusätzliche Darlehen aufgenommen werden müssen. Je höher die Darlehenssumme sein soll, umso höher ist auch der regelmäßige Sparbeitrag. Diese Sparbeiträge sind nur gering verzinst, bei der Abzahlung einer laufenden Finanzierung bringen die gleichen Beiträge hingegen sehr viel mehr finanziellen Nutzen.

Fazit

Der Erwerb einer Immobilie steht nach wie vor hoch im Kurs bei den Deutschen: Die sachwertuntermauerte Altersvorsorge hat gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten besonders viele Interessenten. Wer Vor- und Nachteile von Immobilienfinanzierungen und Bausparverträgen abwägt, wird zu dem Schluss kommen, dass Bausparverträge vor allem für Immobilieninteressenten mit niedrigerem Einkommen und wenig Eigenkapital geeignet sind. Wer jedoch über einen gewissen Eigenkapitalstock und ggf. über ein hohes Einkommen verfügt, ist mit einer herkömmlichen Baufinanzierung ohne Bausparvertrag besser bedient.

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Bauzinsen und Baufinanzierung – Vergleich beim Testsieger

Montag, 05. März 2012

Bauzinsen & Baufinanzierung Vergleich (Berlin, 05.03.2012) Die aktuelle Zinsentwicklung für Baufinanzierungen hat einen Tiefpunkt erreicht, wie er auch im langfristigen Rückblick kaum jemals zu verzeichnen war. Derzeit können Baufinanzierungsvorhaben extrem günstig realisiert werden – Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren keinen günstigeren Einstiegszeitpunkt mehr geben wird. Wer nun also vor der Entscheidung steht, wo und wie er sein Vorhaben finanzieren soll, sollte sich professioneller Hilfe bedienen. Dies ist relativ einfach zu erreichen – zudem ist es kostenlos für den Finanzierungswilligen. Das Risiko wird ebenfalls reduziert, da nicht nur eine geringere Gesamtbelastung erreicht, sondern auch eine Einschätzung der Situation vorgenommen wird. Ist das Unterfangen nach Einschätzung der persönlichen Finanzsituation generell zu risikobehaftet, wird ein entsprechender Hinweis erfolgen – das gibt zusätzliche Sicherheit.

Baufinanzierungsvergleiche früher und heute

Noch bis vor wenigen Jahren war es üblich, bei einer anstehenden Immobilienfinanzierung bei der Bank „um die Ecke“ anzufragen und sich dort beraten zu lassen. Im besten Falle wurden noch weitere Banken befragt, die sich im Wohnort des Interessenten befanden. Dieses Vorgehen beschränkt die mögliche Anbieterauswahl nicht nur in höchstem Maße, sondern der angehende Immobilienbesitzer erhält obendrauf noch eine parteiische Beratung, welche nur das Ziel hat, die Produkte der jeweils beratenden Bank zu verkaufen. Dieses „Abklappern zu Fuß“ der Finanzierungsanbieter findet auch heute noch immer wieder statt – dies schließt auch Anfragen per E-Mail oder Fax an bestimmte Banken ein. Dabei gibt es eine einfache und viel effektivere Methode, Zinskonditionen und verschiedene Finanzierungsformen auf die individuelle Situation abzustimmen und das daraus resultierende, günstigstmögliche Angebot aus vielen hundert Anbietern herauszufiltern: Ein Online-Vergleich bei einem Immobilienportal wie z.B. Immokredit24.com. Der Einstieg erfolgt dabei in der Regel anonym über den Internetauftritt – schon hier kann der Interessent wichtige Basisinformationen sowie Tipps und Tricks „ersurfen“. Erst bei der Anfragestellung über das Kontaktformular beim jeweiligen Anbieter müssen dann weitere Daten angegeben werden. Kostenlos ist das Angebot für den Kunden immer.

Bauzinsen und Baufinanzierungsvergleich – Immokredit24 hat die Testsieger

Von der Erstinformation bis zum individuellen Finanzierungsangebot – ein Vergleich der optimierten Finanzierungsanfrage wird bei Immokredit24 aus über 300 Kreditinstituten generiert. Das erhöht die Chancen im Vergleich zu einem manuellen Einholen bei verschiedenen Anbietern durch den Kunden selbst beträchtlich. Dabei stehen renommierte Partner mit hervorragenden Referenzen als Partner zur Verfügung: Z.B. die DTW-Immobilienfinanzierung, die Debeka, Interhyp oder Dr. Klein, um nur einige zu nennen. Diese Partnerunternehmen haben mehrfache Testsiege bei unterschiedlichen unabhängigen Prüfeinrichtungen (wie beispielsweise Stiftung Warentest – Finanztest, Focus Money oder Euro usw.) errungen – Qualität und Objektivität sind somit selbstverständlich. Bei der Prüfung der individuellen Möglichkeiten wird auch eruiert, welche Finanzierungsform die günstigste und sicherste Möglichkeit für die Realisation des Immobilienwunsches darstellt. So kann es z.B. bei zu wenig Eigenkapital sinnvoll sein, noch etwas abzuwarten, bevor die Finanzierung aufgenommen wird. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, die niedrigen Zinsen für die nächste Zukunft zu sichern: Mittels eines Forward-Kredites. Hier werden (bis zu 5 Jahre im Voraus) die Konditionen für einen in der Zukunft ausgezahlten Kreditbetrag die Zinsen fixiert – gegen einen vergleichsweise geringen Aufschlag.

Fazit

Der Vergleich von Konditionen für Baufinanzierungen erfordert einen großen Marktüberblick und einen breiten Zugang zu renommierten Anbietern mit dem entsprechenden Know-how. Auf Immokredit24.com kann der Nutzer kostenlos und von Experten, die bereits mehrfach Testsieger waren, Vergleiche anstellen lassen. Zusätzlich erfährt er darüber hinaus alles Wichtige und Wissenswerte in Bezug auf Risiken und finanzielle Belastungen anhand seiner persönlichen Situation. Das Herausfinden der Finanzierungsvarianten mit den günstigsten Konditionen ist für den einzelnen Interessenten durch direkte Angebotsanforderung an die Kreditinstitute kaum möglich – zu unübersichtlich der Markt und zu unterschiedlich die einzelnen Konditionen. Eine unabhängige Analyse der finanziellen Situation ermöglicht zudem die Betrachtung unterschiedlichen Finanzierungsalternativen, die nur durch ein entsprechendes Fachwissen überhaupt bedacht werden können.

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Baufinanzierung: Entwicklung der Bauzinsen in 2012 ohne klare Richtung

Montag, 09. Januar 2012

Baufinanzierung 2012 (Berlin, 09.01.2012) Die aktuelle Lage am Zinsmarkt verheißt derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien. Wohin die Reise in 2012 gehen wird, ist noch nicht eindeutig absehbar, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen eher gering. Das aktuelle Zinsniveau befindet sich bereits auf historischem Tiefstand. Daraus ergeben sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten für angehende Immobilienbesitzer oder für die Vereinbarung von Anschlussfinanzierungen. Wer seine Traumimmobilie bereits gefunden hat, sollte jetzt nicht mehr länger warten und auf tiefere Zinsstände hoffen. Entsprechendes Einkommen vorausgesetzt, könnten Volltilgerdarlehen auch historisch betrachtet derzeit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung darstellen – bei regulären Annuitätendarlehen sollte auf lange Zinsbindungen geachtet werden.

Chancen für Bauherren stehen aktuell gut

Der Zeitpunkt ist günstig für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens oder den Abschluss einer Anschlussfinanzierung. Bauherren, die eine Finanzierung jetzt beginnen, erhalten momentan so günstige Zinskonditionen wie schon lange nicht mehr. Die Mehrheit der Experten prognostiziert eine verhaltene Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in der nahen Zukunft. Die Chancen für eine Anhebung des Leitzinssatzes stehen besser als für eine weitere Absenkung. Die erst kürzlich getroffenen Maßnahmen und Zinssenkungen sollten in absehbarer Zeit Wirkung zeigen und die Konjunktur wieder beleben. Somit stehen die Chancen, gerade jetzt oder in der nahen Zukunft eine wirklich zinsgünstige Finanzierung zu erhalten, sehr gut. Die Spekulation auf weiter fallende Zinsen hingegen erscheint riskant – gerade bei den üblicherweise sehr langen Finanzierungszeiträumen über 15 Jahre hinaus sollte eine konsequente und risikoarme Handlungsweise bestimmend sein. Hier können schon Unterschiede von einem Viertel oder halben Prozent beim Finanzierungsvertrag erhebliche Mehrkosten verursachen. Dementsprechend langfristig sollte auch die Sollzinsbindung mit dem Kreditinstitut vereinbart werden. Auch bei Anschlussfinanzierungen sollte vorausschauend gehandelt werden: Ggf. sind schon jetzt entsprechende Vereinbarungen mit dem Kreditinstitut vereinbar, wenn eine bestehende Finanzierung in den nächsten 5 Jahren ausläuft (Stichwort: Forward-Darlehen).

Volltilgerdarlehen bieten aktuell besonders gute Einsparmöglichkeiten

Ein Volltilgerdarlehen wird – im Unterschied zum Annuitätendarlehen – innerhalb der gewählten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt. Diese relativ schnelle Tilgung erfordert ein entsprechend hohes, regelmäßiges Einkommen – wird dafür aber von den Kreditinstituten mit besonders günstigen Zinsen offeriert. Diese Finanzierungsform ist durch die Zahlung in Annuitäten extrem gut planbar und bietet den entsprechenden Darlehensnehmern absolute Zinssicherheit. Da jedoch in der Regel keine Sondertilgungen oder Tilgungsanpassungen möglich sind, sollte der Darlehensnehmer wirklich über ein ausreichendes und sicheres Einkommen verfügen, um die regelmäßigen Raten bedienen zu können. Diese Darlehensform bietet dann ein enormes Einsparpotential bei den Zinskosten. Alternativ könnte ein Konstantdarlehen in Frage kommen. Auch hier besteht eine sehr hohe Zinssicherheit bis zur Tilgung, allerdings sind die Gesamtkosten dieser Bausparvorfinanzierungsform meist höher als bei einem Volltilgerdarlehen. Weiterführende Informationen können hier auf einfache Weise im Internet z.B. auf der Website Immokredit24.com eruiert werden.

Fazit

Die Situation am Zinsmarkt ist so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Selten gab es bessere Einstiegsmöglichkeiten für eine Baufinanzierung als heute – eine Spekulation auf noch niedrigere Zinsen macht wenig Sinn. Eine Baufinanzierung sollte mit langen Zinsbindungsfristen abgeschlossen werden, um die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange zu „konservieren“. Je nach Einkommens- und Vermögenslage kommen ggf. auch alternative Finanzierungsformen wie z.B. das Volltilgerdarlehen in Frage – diese sind nicht nur absolut zinssicher, sondern auch äußerst gut planbar. Beispielberechnungen oder weitere Informationen können beispielsweise bei entsprechenden Internetportalen wie Immokredit24.com abgerufen werden.

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KfW-Förderprogramme gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Immobilienfinanzierung

Dienstag, 03. Januar 2012

Für die energetische Sanierung oder den Neubau unter Berücksichtigung der verschiedenen Energiestandards der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hinsichtlich erneuerbarer Energien (z.B. Photovoltaik-Anlagen) können entsprechend notwendige Finanzierungen sehr günstig realisiert werden. Derzeit können neben attraktiven, verbilligten Förderdarlehen auch Tilgungszuschüsse bis zu 12,5 Prozent der Darlehenssumme beantragt werden. Die Kombination mit einem Hypothekendarlehen von der Hausbank erlaubt so eine besonders günstige Immobilienfinanzierung:

Derzeit herrschen niedrige Bauzinsen und ein besonders günstiges Umfeld für die Errichtung zukunftsweisender Energiestrategien. Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (beispielsweise aus Biomasse, Wind, Wasser oder Erdwärme) werden mit differenzierten Förderprogrammen unterstützt. Im Jahr 2010 wurden durch entsprechende Förderdarlehen der KfW Investitionen von insgesamt mehr als 11 Milliarden Euro in erneuerbare Energien unterstützt. Diese Summe stellt fast die Hälfte aller in diesem Bereich getätigten Ausgaben dar. Auch in 2011 und 2012 werden diese Fördermöglichkeiten an Bedeutung gewinnen: Wachstumsraten von bis zu 10% werden erwartet. Letztendlich bedeutet dies nicht nur eine günstige Gesamtfinanzierung der Immobilie, sondern auch eine Verringerung von schädlichen Emissionen. Zuletzt wurden durch die Unterstützung der KfW etwa 5 Millionen Tonnen CO2 p.a. eingespart.

Wer also neben einer günstigen Finanzierung auch etwas für die Umwelt tun möchte, sollte sich jetzt intensiv bei der KfW oder seinem Finanzierungsberater informieren.

Baufinanzierung 2012: Das bringt das neue Jahr

Montag, 02. Januar 2012

(München, 28. Dezember 2011) Mit 2011 geht ein Jahr historisch niedriger Zinsen für Bauherren und Immobilienkäufer zu Ende. Interhyp nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um auf die wichtigsten Marktentwicklungen und deren Folgen für Baugeld-Konditionen einzugehen und gibt Tipps, worauf Häuslebauer und Eigenheimbesitzer in 2012 achten sollten.

IMMOBILIENMARKT - Angebotsmangel, steigende Preise und Steuern

In Zeiten geringer Guthabenverzinsung, hoher Inflation und volatiler Aktienmärkte haben viele Deutsche auf die als sicher geltende Immobilie gesetzt. So war das Jahr 2011 von einer starken Immobiliennachfrage geprägt, die vor allem in Ballungszentren zu steigenden Preisen geführt hat: Laut Marktbericht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) wurden beispielweise bei Bestandswohnungen in München Preissteigerungen von 9,7 Prozent seit dem Frühjahr erreicht. Auch in anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg ist der Markt stellenweise wie leergekauft, entsprechend ähnliche Preisentwicklungen sind dort zu sehen.

In solch umkämpften Immobilienmärkten ist es wichtiger denn je, schnell und verbindlich einen Kauf zusagen zu können. Interhyp hat auf diesen veränderten Markt reagiert und bietet seit 2011 einen neuen Service an, die VorausBeratung: Kaufinteressenten klären mit ihrem Interhyp-Berater bereits ohne konkretes Objekt ihren Finanzierungsbedarf, um mit einem fertigen Finanzierungskonzept in der Tasche ihre Chance auf den Zuschlag für ihre Wunschimmobilie zu erhöhen.

Neben dem vielerorts ausgeprägten Angebotsmangel an Immobilien wird zudem in 2012 auch deren Erwerb in einigen Bundesländern teurer: Die Grunderwerbsteuer steigt auf fünf Prozent in Schleswig-Holstein (ab Januar), Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (voraussichtlich zum 1. März), Berlin (zum 1. April), und Mecklenburg-Vorpommern (voraussichtlich Mitte 2012).

Interhyp rät: Wer die Möglichkeit hat, sein Kaufvorhaben noch vor den geplanten Erhöhungen unter Dach und Fach zu bringen, sollte sich beeilen. Immobilienkäufer, die vor der Steueranhebung den Kaufvertrag unterschreiben, zahlen den bisherigen Satz – und können so leicht mehrere Tausend Euro sparen.

BAUGELD – Auch 2012: niedrige Zinsen langfristig sichern

Robert Haselsteiner, Zinsexperte der Interhyp AG, analysiert das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick auf 2012: “In 2011 haben Baugeldkunden in Deutschland massiv von der Schuldenkrise im Euroland profitiert und Vorteile aus der Tatsache ziehen können, dass deutsche Bundesanleihen von internationalen Investoren als letzter Hort der Sicherheit innerhalb des Euroraumes gesehen wurden. Nicht nur die Flucht aus den Staatsanleihen von Krisenländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien, sondern auch Verkäufe von italienischen und französischen Staatstiteln haben die Zinsen in diesen Ländern auf Niveaus steigen lassen, die wir seit 1994 nicht mehr gesehen hatten.

Falls also die Schleusen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten geöffnet werden, sollte das zu fallenden Zinsen in den Krisenländern führen, während die Zinsen für längere Bundesanleihen vorerst deutlich steigen könnten, da viele Investoren ihre spekulativen Positionen ‚Short Krisenländer – long Bundesanleihen‘ schließen und die Belastungen für Deutschland über Transferleistungen in den folgenden Jahren drastisch zunehmen würden. Das könnte in Deutschland auch zu einem deutlichen Anstieg der Baugeldkonditionen in den ersten Monaten von 2012 führen.

Mittelfristig gehen wir aber davon aus, dass die EZB alles daran setzen wird, die Zinsen in Euroland sehr tief zu halten, um den Effekt der kontrollierten Inflationierung zu erreichen. Das sollte im Verlauf von 2012 auch deutschen Hypothekenkunden wieder zugutekommen.”

Das Gebot der Stunde heißt aber auf jeden Fall: Die aktuell historisch tiefen Zinsen sichern und möglichst langfristig festschreiben. Damit wird die Immobilieninvestition mit Kalkulationssicherheit versehen und zukünftige Unwägbarkeiten an den Kapitalmärkten können ohne Stress für die Finanzierung des eigenen Heimes beobachtet werden. Interhyp rät zudem, neben möglichst langen Zinsfestschreibungen von 15 Jahren oder mehr eine anfängliche Tilgungshöhe von mindestens zwei Prozent zu vereinbaren. So nutzen Immobilienkäufer die niedrigen Zinsen für eine schnelle Entschuldung.

Bauzinsen ermöglichen aktuell günstige Finanzierungen – Forward Darlehen Vergleich sinnvoll

Dienstag, 13. Dezember 2011

Forwarddarlehen Vergleich(Berlin, 13.12.2011) Die Zinsentwicklung schlägt angesichts der krisenbehafteten Finanzmarktentwicklungen Kapriolen: In der ersten Novemberwoche gab der neue EZB-Präsident Mario Draghi eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent auf nun 1,25 Prozent bekannt und am 8. Dezember folgte die Herabsetzung um weitere 0,25 Prozent auf 1,00 Prozent. Erst im Juli hatte die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht, nachdem Anfang April schon eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent stattgefunden hatte. Der Zinsschritt im November wurde teils mit Überraschung aufgenommen, war doch die Inflationsrate mit etwa 3,0 Prozent weit über der Zielmarke von 2 Prozent. Begründet wurde der Schritt mit einem notwendigen Gegensteuern zu rezessiven Tendenzen, mit denen im Euroraum zunehmend gerechnet werden muss. Was bedeutet dies alles für eine geplante Immobilienfinanzierung? Sollte der Interessent noch abwarten oder ist die Gelegenheit jetzt günstig? Sollten ggf. Anschlussfinanzierungen mittels Forward-Darlehen jetzt fixiert werden?

Die Prognose für 2012

Auch im kommenden Jahr wird die Zinsentwicklung von der Eurokrise und ggf. deren Auswirkungen bestimmt sein. Schon jetzt ist abzusehen, dass eine Ausweitung der Geldmenge inflationssteigernd wirken wird. Die Grenze nach unten ist bei der Leitzinsentwicklung fast erreicht und die EZB wird darauf „lauern“, den Leitzins sobald als möglich wieder anzuheben. Diese Strategie war schon für 2011 geplant, bis die enormen Auswirkungen der Griechenland- und Südeuropa-Staatsschuldensituationen dieser Strategie Einhalt geboten. Auch ist bereits eine Tendenz abzusehen, dass die Kreditinstitute ihre ausgeliehenen Mittel verteuern werden, da die Angst vor weiteren Kreditausfällen schwer wiegt und eine Kreditvergabe mit „angezogener Handbremse“ erfolgen wird. Das Bankenvertrauen untereinander hat ebenfalls gelitten. Die früheren Gewinnhöhen der großen Banken (bis Eintritt der Finanzkrise) werden trotzdem kaum zu erreichen sein.

Jetzt ist die Chance für Häuslebauer

Für angehende Immobilienbesitzer bietet sich nach dem derzeitigen Stand gerade jetzt eine extrem gute Ausgangssituation, um die Konditionen für ein langjähriges Darlehen zu fixieren. Wer die Darlehensmittel nicht sofort benötigt, kann sich trotzdem die guten Konditionen für die Zukunft sichern: Mit einem Forward-Darlehen. Ein Forward-Darlehen kann für einen Kredit bis zu 5 Jahre im Voraus vereinbart werden, die Aufschläge für die Fixierung der Zinsen sind je nach Vorlaufzeit vergleichsweise gering. Ein Forward-Darlehen eignet sich dabei hervorragend als Anschlussfinanzierung, unter Umständen auch als Erstfinanzierung, wenn schon feststeht, wie viel wann benötigt wird. Interessenten, die sowieso die Absicht haben zu bauen oder zu kaufen, sollten sich also unbedingt die aktuell niedrigen Zinsen sichern. Weitere Informationen hierzu und zum Thema Forward-Darlehen können im Internet z.B. bei Immokredit24.com eingesehen werden. Das Immobilienportal bietet einen unabhängigen Vergleich aus über 300 Anbietern, so dass jeder zu seinem individuell angepassten und günstigen Kredit kommen kann. Die Abdeckung dieser Marktbreite ist für einen sinnvollen Darlehensvergleich wichtig, denn nur so können alle Optimierungsmöglichkeiten auch ausgenutzt werden.

Fazit
Die aktuelle finanzpolitische Lage beschert angehenden Immobilienbesitzern eine nie dagewesene Chance, von niedrigen Zinskonditionen zu profitieren. Wer jetzt seine Finanzierung fixiert, z.B. über ein Forward-Darlehen, kann in den Jahren der Zinsbindung erhebliche Mittel für Zinsaufwendungen sparen. Eine ausgiebige Information freilich sollte am Anfang dieses Bemühens stehen, hilfreich sind hier unabhängige Finanzberater oder auch entsprechende Seiten im Internet, wie beispielsweise Immokredit24.com. Die individuelle Optimierung und ein Vergleich aus mehreren hundert Darlehensanbietern ermöglicht eine maximale Nutzung der Marktmöglichkeiten.

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EZB senkt Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent

Donnerstag, 03. November 2011

Das Interhyp-PrinzipNach zweimaligen diesjährigen Leitzinserhöhungen – 07.04.2011 von 1,00 Prozent um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent und am 07.07.2011 um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 1,50 Prozent – erfolgte nun eine Senkung des Leitzinses wiederum um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent.

Dies spiegelt höchstwahrscheinlich den Ernst der Lage wieder – aufgrund der Staatsschuldenkrise bestehen hohe Konjunkturrisiken. Hinzu kommt, dass die gehebelten EU-Bürgschaften für das historische Finanzdesaster in Griechenland einen folgenschweren Einfluss auf die europäischen Finanzmärkte haben.

Trotz aktueller inflationsrisiken senkte der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, den Leitzins und ermöglicht Banken und Unternehmen leichter und günstiger und Kredite zu kommen. Mit einem niedrigeren Zinssatz wird so versucht die Konjunktur anzukurbeln.

Was bedeutet die Leitzinserhöhung für uns?

Inwieweit sich die Senkung auf die Baufinanzierung Zinsen bleibt erst mal abzuwarten. Normalerweise geben die Geschäftsbanken die Preissenkung auch Schritt für Schritt an den Kunden weiter, da sie ja nun weniger Geld für Kredite zahlen müssen.

Die Europäische Zentralbank (EZB)

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die zentrale Notenbank der Euroländer. Die Festlegung und Ausführung der europäischen Geldmarktpolitik ist eines der wichtigen Aufgaben der EZB. Dabei möchte die EZB für die Preisniveaustabilität bzw. einer max. Inflation in der Eurozone sorgen.

Leitzins

Der Leitzins ist der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren bzw. Geld leihen können. Eine Änderung des Leitzinses hat immer Einfluss auf die Zinspolitik der Banken. Kredite werden bei einer Senkung in der Regel billiger und Geldanlagen bekommen weniger Guthabenzinsen.

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