Zwischenfinanzierung – die Suche nach der passenden Liquiditätsbrücke

Dienstag, 19. Juli 2011

zwischenfinanzierung(Berlin, 19.07.2011) Bis zum Erhalt einer Darlehensleistung aus einer Immobilienfinanzierung entsteht oft eine Liquiditätslücke beim Darlehensnehmer. Diese kann durch notwendige Vorleistungen verursacht werden, die bezahlt werden müssen, obwohl der Darlehensgeber erst nach Fertigstellung bestimmter Abschnitte Kapitalleistungen erbringt (Stichwort: Fertigstellungsnachweis). Ein anderes Szenario für die Notwendigkeit einer Zwischenfinanzierung könnte ein Gelegenheitskauf sein, für den schnell Eigenkapital benötigt wird, was jedoch in der geforderten Zeit nicht liquidiert werden kann. Eine solche Zwischenfinanzierung kann durch einen herkömmlichen Ratenkredit, einen Bausparvertrag (bzw. dessen Beleihung) oder auch ein Policendarlehen realisiert werden. Was davon für die eigene Situation am besten geeignet ist, hängt von einigen wichtigen Faktoren ab, die im individuellen Umfeld des Darlehensnehmers liegen.

Zwischenfinanzierung mittels Policendarlehen

Besteht eine Lebens- oder Rentenversicherung, kann diese bestehende Substanz als Grundlage für ein Policendarlehen dienen. Voraussetzung ist, dass bereits ein gewisser Rückkaufswert besteht (mind. 5.000 € bei kapitalbildenden bzw. 8.000 € bei fondsgebundenen Versicherungen). Die Vorteile eines solchen Darlehens sind die in der Regel zügige und unkomplizierte Bearbeitung (es sind keine weiteren Sicherheiten und keine Bonitätsprüfung notwendig – daher erfolgt die Auszahlung meist binnen 2 Wochen) und die günstigen Konditionen. Der Versicherungsschutz bleibt trotzdem bestehen. Die Rückzahlung erfolgt flexibel je nach Verfügbarkeit der liquiden Mittel – damit kann die finanzielle Belastung dieses Darlehen bereits im Vorfeld genauestens einkalkuliert werden. Nicht beliehen werden können allerdings Versicherungspolicen mit mehreren Zessionaren und Direktversicherungen lt. Betriebsrentengesetz.

Andere Formen der Zwischenfinanzierung

Natürlich können (z.B. wenn keine entsprechend beleihbaren Policen vorhanden sind) auch andere Darlehensarten für eine Zwischenfinanzierung dienen. Hier können die Varianten eines Vorausdarlehens oder die Beleihung eines Bausparvertrages ebenfalls recht günstige Alternativen sein. Hier muss die jeweilige Bausparkasse zu entsprechenden Angeboten kontaktiert werden. Bei einem Vorausdarlehen wird die Immobilie samt eines neu abzuschließenden Bausparvertrages vorab finanziert, wobei dieser neu abzuschließende Bausparvertrag die Tilgung sicherstellt. Für derlei Angebote der Bausparkassen sollten unbedingt verschiedene Angebote miteinander verglichen werden, da die Konditionen teilweise sehr stark unterschiedlich sein können. Eine weitere Alternative kann auch der „herkömmliche“ Ratenkredit sein. Hier sollte darauf geachtet werden, dass ebenfalls verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter verglichen werden. Ggf. kann auch ein klassischer Zwischenfinanzierungskredit mit Auszahlungsabtretung und Grundpfandsicherung eine günstige Alternative darstellen. Allerdings ist diese Variante etwas umständlicher, da viele bürokratische Schritte erfüllt werden müssen, wodurch die Konditionen aber in der Regel etwas günstiger werden, da das Kreditinstitut eine größere Sicherheit erhält.

Fazit

Welche Art der Zwischenfinanzierung am besten geeignet ist, hängt von vielerlei Faktoren ab. So z.B. davon, welche Darlehenshöhe benötigt wird, wie schnell die Mittel benötigt werden und ob ggf. entsprechend beleihbare Substanzen (z.B. eine Versicherungspolice für das Policendarlehen oder ein bestehender Bausparvertrag für die Verhandlung mit der Bausparkasse) vorhanden sind. Wichtig ist, sich bereits im Vorfeld einer Immobilienfinanzierung bzw. eines Immobilienerwerbs ein möglichst genaues Bild darüber zu verschaffen, wann welche Mittel benötigt werden und wann Darlehensmittel zur Verfügung stehen. Dies verhindert die Gefahr eines „Liquiditätslochs“ und gibt dem Darlehensnehmer etwas Zeit, sich über verschiedene Angebote hinreichend zu informieren und entsprechende Vergleiche durchzuführen. Das vorhandene Eigenkapital spielt hier ebenfalls eine große Rolle: Zwischenfinanzierungen sind in der Regel teurer als die Hauptfinanzierung, daher empfiehlt es sich, das freie Eigenkapital als „Zwischenfinanzierung“ zu nutzen, um der im Verhältnis großen Belastung der Fremdkapital-Zwischenfinanzierung zu entgehen.

Weitere Informationen

» Zwischenfinanzierung – Liquiditätslücke bei der Immobilienfinanzierung schließen
» Policendarlehen – Zwischenfinanzierung mittels Policendarlehen

Wohn-Riester Bausparvertrag – Bausparen beim Testsieger

Freitag, 15. Juli 2011

Die Finanzierung des Eigenheims ist eine langwierige Angelegenheit, die eine ebenso lange Planung voraussetzt. Daher ist es wichtig, dass man sich mit den aktuellen Möglichkeiten vertraut macht, die die Finanzierung erleichtern bzw. vergünstigen können. Neben einem günstigeren Darlehen, das für bestimmte Sanierungsmaßnahmen, einem Energiesparhaus oder dem Einsatz Erneuerbare Energien u.a. von der KfW-Bank vergeben werden, können Interessenten, die sofort oder später bauen von Wohn-Riester Bausparen profitieren. Mit Wohn-Riester Bausparen handelt man nicht nur verantwortungsvoll, da dieses Art von Geldanlage eine der sichersten ihre Art ist, sondern man verschafft sich den Anspruch auf ein Bauspardarlehen mit günstigeren Zinsen und profitiert zusätzlich von der vollen staatlichen Riester-Förderung, die die Gesamtfinanzierung letztendlich verbilligt.

Wohn-Riester Bausparen mit staatlicher Förderung

Eine Familie mit zwei Kindern kann eine staatliche Förderung von bis zu 908,00 EURO / Jahr erhalten. Die Grundzulage beträgt 154,00 EURO pro Erwachsenen bzw. 185,00 EURO pro Kind (Kinder, die ab 2008 oder später geboren wurden, bekommen sogar 300,00 EURO /Jahr). Der Höchstmögliche Sparbetrag beträgt 2.100,00 EURO / Jahr. Aufwendungen sind grundsätzlich auch als Sonderausgaben abzugsfähig.

Riester-Bausparvertrag AL easy Finanz Riester der Alten Leipziger

- Keine Kontogebühr, keine Darlehensgebühr
- 1,4 % Guthabenzins p.a.; 3,9 % Darlehenszins nominal (effektiv 4,08 % – 4,17 % p.a.)
- nur 40 % Mindestansparung
- garantiert 60 % Darlehensanspruch, mit Mehrzuteilung bis zu 90 % garantierter Darlehensanspruch
- Tilgungsdauer 11 – 20 Jahre, bei Mehrzuteilung 7,5 – 14 Jahre
- Stattliche, staatliche Prämien!
(Stand: 15.07.2011)

Sollten Sie in den nächsten Jahren den Wunsch der eigenen vier Wände verwirklichen wollen, dann setzen mit dem Wohn-Riester-Bausparvertrag der Alten Leipziger heute die richtigen Grundsteine für eine solide Finanzierung. Wenn es um Wohn-Riester geht, dann sind Riester-Bausparverträge die erste Wahl lt. Finanztest. Dabei ist der Tarif AL easy Finanz Riester klarer Testsieger.

Bausparen – aber richtig! Wo liegen die Unterschiede und auf was sollte zwingend geachtet werden?

Mittwoch, 03. November 2010

Bausparen(Berlin, 03.11.2010) Bausparangebote gibt es inzwischen wie Sand am Meer: Nicht weniger als 100 Tarife gibt es von diversen Anbietern. Der Interessent sollte sich sein Ziel klar vor Augen halten: Soll am Ende ein günstiges Darlehen für ein reales Bauvorhaben in Anspruch genommen werden oder ist das Hauptziel eher im Bereich Sparen (also der Erzielung von möglichst hohen Zinserträgen) angesiedelt?

Bausparen erfordert vorherige Information über Varianten und Möglichkeiten staatlicher Förderung

Wer einen Bausparvertrag abschließen möchte, muss sich vorab über die verschiedenen Tarife und Gestaltungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Anbieter informieren. Prinzipiell ist es immer ein Sparvertrag mit einer Bausparkasse. Dabei ist der Zweck per Definition grundsätzlich die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen unter Ausnutzung staatlicher Förderung. So können VL (Vermögenswirksame Leistungen) zur Gewährung der Arbeitnehmersparzulage sowie Wohnungsbauprämien beantragt werden. Generell sind diese Förderungen abhängig von Einkommenshöchstgrenzen des Arbeitnehmers und können im Falle der Arbeitnehmersparzulage bis zu 9% von max. 470 Euro jährlich und im Falle der Wohnungsbauprämie 8,8% von max. 512 Euro (bzw. bei Ehegatten 1024 Euro) betragen. Ob nun mit oder ohne staatliche Förderung: Bausparen kann immer interessant sein! Dabei sollte der Sparer sich möglichst von vorn herein über sein Ziel im Klaren sein: Soll nach Ablauf der Ansparphase (plus ggf. Sperrphase) Wohnungseigentum erworben und mit einem vergünstigten Darlehensvertrag finanziert werden oder dient der Sparvertrag der Erzielung von Kapitalzuwächsen und soll nach der Ansparphase ausgezahlt werden? Für beide Varianten gibt es unterschiedliche Angebote der entsprechenden Bausparkassen, die verglichen werden sollten.

Bausparsumme, Mindestsparzeit, Bewertungszahl und Co. – Kennzeichen des geeigneten Bausparvertrages

Bei jedem neuen Bausparvertrag muss eine Bausparsumme festgelegt werden. Dies ist die Summe, die nach dem Ende der Ansparphase zu einem vorab vertraglich festgelegten Zinssatz als Bauspardarlehen gewährt wird. Je nach Höhe wird eine Abschlussgebühr von 1 bis 1,6% dieser Summe fällig. Die Mindestsparzeit wird im Vertrag definiert und umfasst einen Zeitraum von 12 bis 80 Monaten. Während dieser Sparphase werden regelmäßige (meist monatliche) Einzahlungen (die Sparraten) auf das Bausparkonto eingezahlt. Anhand des Zinssatzes, der Sparrate und der Mindestsparzeit wird die sog. Bewertungszahl errechnet, die Auskunft über den Stand bis zur Zuteilungsreife des Vertrages gibt. Ist die notwendige Bewertungszahl erreicht, erfolgt die Zuteilung. Hier nun kann der Sparer entscheiden, ob er das Darlehen in Höhe der Differenz der Bausparsumme und des angesparten Guthabens in Anspruch nehmen möchte oder ob das Guthaben ausgezahlt werden soll. Das Bauspardarlehen ist prinzipiell ein Annuitätendarlehen mit vorher fixiertem Zins. Jedoch besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Gewährung des Darlehens, die Bausparkasse prüft trotz des bestehenden Bausparvertrages Bonität und weitere Ausfallrisiken, meist ist das Darlehen auch über zusätzlich abzuschließende Risikolebensversicherungen abzusichern. Das angesparte Guthaben jedoch wird in jedem Fall ausgezahlt.

Fazit: Welcher Tarif ist der richtige für welche Zielsetzung?

Zunächst sollten die Anlageziele des Bausparvertrages genau definiert werden. Wird als Priorität die Erzielung eines möglichst hohen Guthabenzinses festgelegt, werden das Bauspardarlehen und der spätere Zinssatz dafür unwichtig. Hier sollte auf einen hohen Guthabenzinssatz sowie die Möglichkeit der Anpassung der Regelbesparung geachtet werden. Ist dagegen in erster Linie das spätere Darlehen interessant, sollten beim Vertrag diejenigen Tarife gewählt werden, die besonders günstige Darlehenszinsen beinhalten. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Bausparvertrag nicht mit regelmäßigen Sparbeiträgen zu besparen, sondern die notwendige Zahlung auch als sofortige Einmalzahlung vorzunehmen.

Weitere Informationen:

» Bausparen
» VL-Bausparvertrag

Baufinanzierung mit Plan: Bausparen und viele Alternativen

Montag, 11. Oktober 2010

Bei der Hausfinanzierung ist der Bausparvertrag nach wie vor eine der beliebtesten Strategien, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Die klassische Form der Eigenheimfinanzierung bietet im Vergleich zu vielen anderen Möglichkeiten eine Menge Vorteile. Selbst für „Kurzsparer“ ist es attraktiv, eine entsprechend hohe Summe für eine geringe Laufzeit einzuzahlen, um damit den Anspruch auf ein günstiges, zinsfestes Baudarlehen zu erlangen. Attraktiv sind auch die staatlichen Zuschüsse, die jeder Bausparer, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, erhält: die Bausparprämie sowie, für Arbeitnehmer, die Arbeitnehmersparzulage zu den vermögensbildenden Leistungen. Die Entscheidung für ein eigenes Haus ist eine wichtige Zukunftsentscheidung, die man gewöhnlich nur einmal im Leben fällt. Umfassende Kenntnisse und ebenso umfassende und ausführliche Informationen über Angebote, Möglichkeiten und Konditionen verschiedener potenzieller Finanzierungspartner sind dafür unerlässlich. Neben dem klassischen Bausparmodell gibt es etliche Alternativen, den Bau des Eigenheims oder den Erwerb einer Immobilie gut und günstig zu finanzieren.

Baufinanzierungen sind heute so schnell zu bekommen wie nie zuvor. Auch ohne nennenswertes Eigenkapital lassen sich Partner für die Hausfinanzierung finden, die den Wunsch zu fairen Konditionen erfüllen helfen. Sicher handelt es sich dabei nicht immer um die optimale Lösung – aber eine praktikable Alternative zu konventionellen Modellen und damit eine Möglichkeit für die nicht über ein entsprechendes Vermögen verfügenden Bauherrn oder Käufer ist es in jedem Fall. Bauherrn und künftige Hausbesitzer sollten allerdings stets verantwortungsbewusst handeln und vor allem immer ehrlich zu sich selbst sein. Denn immer gilt die Faustregel: Je geringer das Eigenkapital, umso höher sind die monatlichen Belastungen. Schnell können die Tilgungsraten zu einer jahrzehntelangen Geißel werden und das anfängliche Glück zum Fluch werden lassen. Informieren Sie sich eingehend über die verschiedenen Varianten der Baufinanzierung auf unserem Portal und lassen Sie sich dann ein unabhängiges Angebot erstellen, dass Ihnen Aufschluss über Ihre persönlichen Möglichkeiten gibt. Die Finanzierung einer Immobilie muss individuell betrachtet werden – diese Information gibt keine Tabelle her!

Bausparen – günstige Zinsen für die Zukunft sichern

Dienstag, 09. Februar 2010

(Berlin, 09.02.2010) Die aktuellen Bauzinsen sind so niedrig wie schon seit Jahren nicht mehr. Wer vorhat, sich in den nächsten Jahren ein Eigenheim zuzulegen, kann sich heute schon die günstigen Konditionen mit Hilfe eines Bausparvertrages sichern.

Das derzeitige Zinsniveau bietet Immobilienkäufern gute Chancen, um einen günstigen Kredit zur Baufinanzierung zu erhalten. Wer bereits vor Jahren einen Bausparvertrag geschlossen hat und diesen nun in die Finanzierung einbringen möchte, macht jedoch ein weniger gutes Geschäft: Die Zinsen, die in Bausparverträgen von vor sechs bis acht Jahren festgehalten wurden, betragen durchschnittlich rund 4,75 %. Dahingegen kostet eine Baufinanzierung über die Bank aktuell nur etwa 4,20 % im Schnitt. Hinzu kommt, dass Sparer, die sich seinerzeit für einen Bausparvertrag entschieden haben, während der jahrelangen Ansparphase auf eine gute Verzinsung ihres Kapitals verzichtet haben.

Zinsanstieg erwartet: Mit Bausparen dem Zinsänderungsrisiko entgegenwirken

Doch Experten prognostizieren für die Zukunft einen nachhaltigen Zinsanstieg. Kredite zur Baufinanzierung könnten demzufolge schon bald deutlich teurer werden. Für all diejenigen, die ihrer Finanzierung berechenbare Kosten zugrunde legen möchten, ist Bausparen daher eine gute Wahl. Der Abschluss eines Bausparvertrages ist auf dem derzeitigen Zinsniveau günstig – und garantiert einen guten Schnitt im Laufe der nächsten Jahre. Der Anleger erhält eine Zinsgarantie, die die finanzielle Belastung des späteren Immobilienkredits kalkulierbar macht.

Bausparen – viele Vorteile

Während der Ansparphase können Bausparer frei entscheiden, ob sie ihre Sparraten gegebenenfalls erhöhen oder auch reduzieren möchten. Darüber hinaus gewährt der Staat eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 90 Euro pro Jahr für alle Sparer, die (verheiratet) weniger als 51.200 Euro Jahreseinkommen generieren. Wird der Bausparkredit in Anspruch genommen, so lässt er sich jederzeit ganz oder auch teilweise zurückführen. Anders als bei klassischen Bankdarlehen wird bei Bauspardarlehen keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, wenn der Immobilienkredit bereits vor Ablauf der Zinsbindungsfrist zurückbezahlt wird.

Kindergeld effektiv einsetzen – Bausparen lohnt sich auch für Kinder

Nicht nur für die eigenen Wohn(t)räume ist ein Bausparvertrag eine interessante Möglichkeit. Auch zur sicheren und langfristigen Vermögensbildung für Kinder eignet sich das Bausparen hervorragend. Eltern können beispielsweise regelmäßig einen Teil des Kindergeldes in den Bausparvertrag einfließen lassen, und damit beispielsweise die spätere Ausbildung ihres Kindes, das Studium, die erste Wohnungseinrichtung oder andere Wünsche finanzieren. Zudem können auch Kinder nach Erreichen der Volljährigkeit ein zinsgünstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen
» Bausparen – günstige Zinsen für die Zukunft sichern
» Kindergeld im Bausparvertrag

Bauspardarlehen

Dienstag, 01. Dezember 2009

Jeder träumt von den eigenen vier Wänden. Für die meisten ist dieser Traum aus eigener Finanzkraft jedoch nicht zu erreichen. Um eine Immobilie zu erwerben, sind daher oft Finanzierungsmittel in Form von Krediten erforderlich. Dabei dient die Immobilie in der Regel als Sicherheit für die Bank, da die meisten Kredite über Banken abgewickelt werden.  Selbstverständlich ist das eine Möglichkeit, um sich seinen Traum zu erfüllen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Darlehensanspruch im Voraus zu sichern und dabei die künftigen Kreditkonditionen bereits heute als feste Kalkulationsgrundlage für die Zukunft festzulegen. All dies ermöglicht ein Bausparvertrag.  Das Bausparen funktioniert relativ einfach. Die Idee, die dahinter steckt ist die Idee der gegenseitigen Unterstützung: Man zahlt einen gewissen Betrag in einen Gemeinschaftstopf ein, aus dem in festgelegter Reihenfolge die übrigen Mitglieder der Bauspargemeinschaft günstige Kredite bekommen. Mit der Rückzahlung der Kredite und weiterer Einzahlung der Sparbeiträge können sich die anderen Mitglieder ebenfalls zu günstigen Konditionen finanzieren. Die zeitliche Reihenfolge wird anhand von den so genannten Bewertungskennzahlen ermittelt. Das Bausparen ist daher eine solide Alternative zum üblichen Bankdarlehen.
Die Vorteile eines Bauspardarlehens liegen aber oft nicht nur in der Tatsache, dass die Darlehenskonditionen schon im Voraus bekannt sind – vielmehr sind die Konditionen beim Bausparen deutlich günstiger. Bausparen ist daher eine Alternative für all diejenigen, die fest mit dem Kauf oder dem Bau einer Immobilie in der Zukunft planen. Ein Bausparvertrag kann aber auch als Zinssicherungsinstrument in Form einer Anschlussfinanzierung genutzt werden. Dies funktioniert so, dass das Bankdarlehen mit Ablauf der Zinsfestschreibung von einem Bauspardarlehen abgelöst wird. Während der Rückzahlung des Bankdarlehens wird gleichzeitig ein Bausparvertrag angespart. Der Zeitpunkt, in dem der Bausparvertrag zuteilungsreif wird, also das Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden kann, wird dabei im Voraus genau geplant und auf den Zeitpunkt des Zinsablaufes des Bankdarlehens abgestimmt.

Debeka setzt neue Maßstäbe bei der Kundenzufriedenheit – Krankenversicherer und Bausparkasse erneut Testsieger im Kundenmonitor 2009

Montag, 28. September 2009

Mit Top-Bewertungen kann die Koblenzer Debeka im jüngst erschienenen Kundenmonitor 2009 aufwarten. Aus der jährlich durchgeführten Verbraucherumfrage der Servicebarometer AG sind die Debeka Krankenversicherung und die Debeka Bausparkasse erneut als Testsieger in ihren Branchen hervorgegangen. Beide Gesellschaften haben damit die zufriedensten Kunden.

Anhand einer Skala von 1 (“vollkommen zufrieden”) bis 5 (“unzufrieden”) konnten fast 30.000 Verbraucher ihre Anbieter in den verschiedensten Branchen beurteilen. Im Bereich der Globalzufriedenheit erreichte die Debeka Krankenversicherung die “Note” 1,87 und die Bausparkasse eine 1,95. Das sind nicht nur die mit Abstand besten Ergebnisse in beiden Branchen, sondern auch nochmalige Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr. Auffallend ist vor allem der hohe Anteil überzeugter Debeka-Kunden im Vergleich zum Wettbewerb. So sind 49,1 Prozent der deutschen Bausparer von ihrer Bausparkasse überzeugt (“vollkommen” bzw. “sehr zufrieden”), der entsprechende Wert bei den Debeka-Bausparern liegt bei 74,8 Prozent.

Zu den Gründen für die überdurchschnittlichen Kundenbewertungen erklärt Uwe Laue, der Vorstandsvorsitzende der Debeka Versicherungen: “Wir konzentrieren uns seit Jahrzehnten auf das Wesentliche, nämlich unsere Mitglieder und Kunden mit bestmöglichen Produkten und überzeugendem Service zufrieden zu stellen. Diese klare Ausrichtung und deren konsequente Befolgung führen zwangsläufig zu den Ergebnissen, die wir seit Jahren im Bereich der Kundenzufriedenheit erzielen. Und diese Ergebnisse sind weiterhin Ansporn, die Philosophie des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit zu leben und noch mehr für unsere Mitglieder und Kunden zu tun.”

>> Debeka Bausparen

Bausparen – sicheres Sparen auf das Eigenheim, der Staat hilft mit

Freitag, 03. Juli 2009

Bausparverträge als Form der Baufinanzierung sind seit Generationen von privaten Häuslebauern beliebt. In Deutschland erfolgen Eigenheimfinanzierungen und Wohnungsbau heute zu etwa siebzig Prozent unter Beteilung von Bausparen. Das Konzept des Bausparens basiert darauf, dass der Kunde genügend Eigenkapital bildet und sich gleichzeitig einen Anspruch auf ein zinsgünstiges und zinsstabiles Baudarlehen erarbeitet. Für künftige Bauherren oder Käufer von Immobilien ist es eine günstige und sichere Methode, das für die Immobilienfinanzierung nötige Eigenkapital aufzubringen und sich bis zum Zeitpunkt der Zuteilung des aus dem Bausparvertrag resultierenden zinsgünstigen und zinsfesten Darlehens eine gute finanzielle Ausgangsposition zu erarbeiten. Der Markt ist – temporäre Schwankungen sind unvermeidbar – weitgehend stabil und im Vergleich mit anderen Finanzierungsformen übersichtlich. In Deutschland bieten heute zwei Bauspargruppen ihre Leistungen an: Die Landesbausparkassen und die privaten Bausparkassen. Der Staat fördert das Schaffen von Wohneigentum und unterstützt deshalb das Bausparen mit Wohnungsbauprämien und die Zahlung von Zuschüssen zu den vermögenswirksamen Leistungen, VWL, für Arbeitnehmer. Die Bausparprämie – die so genannte Wohnungsbauprämie – erhalten alle Bausparer, die steuerpflichtig sind, das 16. Lebensjahr vollendet haben und eine bestimmte zu versteuernde Einkommenshöhen nicht überschreiten. Auf die jährlich erbrachten Bausparleistungen erfolgt die Zahlung der Bausparprämie in Höhe von 8,8 Prozent – bis zu einem Höchstbetrag von jährlich 512 Euro. Die zu versteuernde Einkommenshöhe darf dabei für Alleinstehende nicht über 25.600 Euro liegen. Für Verheiratete verdoppelt sich der begünstigte Höchstbetrag auf 1.024 Euro im Jahr. Die Einkommensgrenze steigt auf 51.200 Euro. Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, die Vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers auf einen Bausparvertrag beziehen, erhalten die staatliche Arbeitnehmersparzulage, sofern ihr Einkommen eine bestimmte Höhe nicht überschreitet. Die staatliche Zulage beträgt neun Prozent auf einen jährlichen Höchstbetrag von 470 Euro je Arbeitnehmer. Bei Alleinstehenden darf das zu versteuernde Einkommen 17.900 Euro und bei Verheirateten 35.800 Euro pro Jahr nicht überschreiten.

>> Der Bausparvertrag der Debeka

Immobilienfinanzierung zu Schleuderpreisen?

Montag, 22. Juni 2009

(Berlin, 22.06.2009) Baufinanzierungen ab sagenhaften 2,00% p.a. – unglaublich, aber wahr. Allerdings hat diese Art der Immobilienfinanzierung einen Haken. Es handelt sich hierbei um variable Darlehen. Die variablen Darlehen orientieren sich am 3-Monats-Euribor, der als Referenzzins gilt. Dies ist der Zinssatz, zu dem auf dem Interbankenmarkt kurzfristig Gelder ausgeliehen und aufgenommen werden können. Der Zinssatz für den 3-Monats-Euribor liegt aktuell bei ca. 1,24%. Die Banken schlagen bei der Immobilienfinanzierung noch ca. 0,8% – 1,3% Bruttomarge auf. Damit ergibt sich ein endgültiger Kundenzins, der ab 2,00% angeboten wird.

Die Verzinsung einer variablen Immobilienfinanzierung wird alle drei Monate fixiert bzw. neu festgelegt. Steigt der 3-Monats-Euribor zum nächsten Fixingtermin, so erhöht sich auch die Verzinsung des variablen Darlehens. Daher einigt sich dieser Form der Baufinanzierung hervorragend für kurzfristige Zwischenfinanzierungen. So kann beispielsweise die Auszahlung aus einem Bausparvertrag günstig vorfinanziert werden. Es ist allerdings nicht ratsam die komplette Immobilienfinanzierung langfristig in Form eines variablen Darlehens abzuschließen. Denn das Zinsänderungsrisiko kann bei größerem Volumen mit voller Wucht zuschlagen. So bewirkt eine Zinserhöhung von nur 1,00% bei einem Darlehensbetrag von 150.000,00 Euro eine Mehrbelastung im ersten Jahr der Zinserhöhung von ca. 1.500 Euro. In den nachfolgenden Jahren sind weitere Zinserhöhungen nicht auszuschließen. Das anfängliche Schnäppchen kann sich im Nachhinein als eine teure Immobilienfinanzierung erweisen, wenn nicht entsprechende Absicherungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Ein variables Darlehen kann zwar jederzeit in ein Festzinsdarlehen umgeschuldet werden, doch zum Zeitpunkt der Umschuldung können die Konditionen für langfristige Zinsbindungen so stark angestiegen sein, dass diese nicht mehr attraktiv sind.

Bereits jetzt kann der Anstieg am langen Ende der Zinsstrukturkurve beobachtet werden. In den letzten Monaten hat sich der inverse Verlauf der Zinsstruktur hin zu einem normalen Verlauf gedreht. Aus diesem Grund sollten derzeit bei Immobilienfinanzierungen langfristige Zinsbindungen eingegangen werden. Spekulationen auf weitere wesentliche Zinssenkungen werden sich höchstwahrscheinlich als heiße Luft erweisen. Variable Darlehen sollten daher eher defensiv bei einer Immobilienfinanzierung eingesetzt werden.

Weitere Informationen:
Immobilienfinanzierung richtig planen
Zwischenfinanzierung zum Überbrücken der Finanzierungslücke

Debeka Bausparkasse erreichte 2008 ein deutliches Plus – Anzahl der neuen Verträge stieg um über 20 Prozent

Freitag, 27. Februar 2009

(25.02.2009) Die Debeka Bausparkasse hat das Jahr 2008 in allen Sparten mit einem deutlichen Plus im Neuzugang abgeschlossen. Das Unternehmen vermittelte im vergangenen Jahr bundesweit 108.899 Verträge mit einer Bausparsumme von 1.730 Millionen Euro. Die Vertragszahl lag damit um 22,1 Prozent und die Bausparsumme um 12,2 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Der Vertragsbestand stieg zum Jahresende auf 864.764 Verträge mit einer Bausparsumme von 17.195 Millionen Euro. Insgesamt wurden 2008 bei der Debeka Bausparkasse 1.097 Millionen Euro Kapitalanlagen von Kunden neu angelegt. Dies entspricht einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 118,5 Prozent. Der Bestand an Festgeldanlagen belief sich damit auf 2.363 Millionen Euro.

„Bedingt durch die Turbulenzen der allgemeinen Finanzmarktkrise suchen die Kapitalanleger vermehrt stabile und sichere Anlageformen. Dieses Sicherheitsdenken kommt gerade dem zinssicheren Bausparen und den von uns angebotenen Kapitalanlagen sehr entgegen“, erklären die Vorstandsmitglieder Dirk Botzem und Jörg Phlippen. Sie begründen dies damit, dass die Bausparkassen im Vergleich zu anderen Banken systembedingt unabhängiger von den Entwicklungen am Kapitalmarkt sind. Zudem seien die Einlagen der Bausparer umfassend gesichert. Nach Angaben der Vorstände wurde der Neuzugang unter anderem auch dadurch gestärkt, dass sich viele Bausparer noch die alten Förderbedingungen bei der Wohnungsbauprämie sichern wollten.

Im Finanzierungsneugeschäft lag die Summe der zugesagten Darlehen mit rund 1.450 Millionen Euro um 17,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Immobilienvermittlung des Unternehmens konnte im Jahr 2008 mit insgesamt 145 vermittelten Objekten ihr Vorjahresergebnis leicht übertreffen. Die vermittelten Immobilien hatten einen Gesamtwert von 17,2 Millionen Euro. Seit Januar 2008 werden neben Kaufobjekten auch Mietobjekte vermittelt.

Die unabhängige Beratungsagentur MSR Consulting, Köln, hat die Debeka als die Bausparkasse mit den zufriedensten Kunden ausgezeichnet und der Gesellschaft das Gütesiegel „Kubus Bausparen 2008“ verliehen. Nach dem Ergebnis der Studie ist das Unternehmen mit dem Gesamturteil „hervorragend“ Testsieger in den Teilbereichen Gesamtzufriedenheit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Betreuungsqualität und Produktangebot. Zu dem gleichen Ergebnis kommt die ebenfalls unabhängige Studie Kundenmonitor 2008. Wie in den Vorjahren wurde die Debeka Bausparkasse von der GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH, Köln, mit der Bonitätsnote A+ bewertet.

Für das Jahr 2009 sieht sich die Debeka Bausparkasse mit ihren zinssicheren Bausparverträgen und Geldanlagen am Markt gut aufgestellt. Daher erwartet das Unternehmen auch für das laufende Jahr ein positives Neukundengeschäft. Die Vorstände der Debeka Bausparkasse zeigen sich optimistisch: „Wir sind mit unseren kundenorientierten Mitarbeitern und den bedarfsgerechten Produkten für ein gutes Geschäftsjahr 2009 gerüstet.“

Weitere Informationen über die Debeka Immobilienfinanzierung
Weitere Informationen zum Bausparvertrag der Debeka