Baufinanzierung: Es müssen nicht immer die eigenen vier Wände sein

Mittwoch, 22. September 2010

(München, 21. September 2010) Es mag Situationen geben, warum Mieter ihre bisherigen vier Wände nicht aufgeben möchten, wie z.B. einmalig niedrige Mietkosten, eine einzigartige Lage oder besondere Ausstattung der Immobilie. “Die persönliche Bevorzugung eines Mietverhältnisses sollte aber kein Grund sein, nicht über den Erwerb einer Immobilie nachzudenken”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Angesichts der historisch tiefen Zinsen und vielerorts attraktiver und stabiler Immobilienpreise bietet es sich an, über eine Vermietung langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben.”

Des einen Freud, des anderen Leid – dieses Sprichwort passt gut zum allgemeinen Zinsniveau, das sich seit Monaten auf Rekordtief bewegt. Während sich also Häuslebauer und Wohnungskäufer über historisch günstige Darlehenskonditionen freuen, gehören die Sparer zu den Verlierern. Denn die Verzinsung für ihre Rücklagen beträgt momentan bei kurzfristiger Anlage selten mehr als zwei Prozent. Diese magere Verzinsung trifft auch viele Mieter, die nicht spekulieren möchten, sondern mittels kontinuierlichen Sparens versuchen für später vorzusorgen.

“Privates Wohneigentum in Deutschland gehört zu den sichersten Anlageformen des Eigenkapitals”, ist Haselsteiner überzeugt und empfiehlt daher: “Auch Mieter sollten sich in der jetzigen Zinssituation überlegen, ob sie nicht die niedrigen Baugeld-Konditionen nutzen wollen, um über den Kauf einer Immobilie einen soliden Vermögensaufbau voran zu treiben.”

20 Jahre Zinssicherheit für den Preis von 10 Jahren

Dienstag, 20. Oktober 2009

(München, 20. Oktober 2009) In bewegten Zeiten wie diesen steht für viele Immobilienkäufer und Bauherren Planungssicherheit an oberster Stelle. Diesem Bedürfnis kommen die jetzigen Baugeld-Konditionen entgegen: “Seit der Verschärfung der Finanzkrise vergangenes Jahr sind die Bestsätze für Immobilienkredite kontinuierlich gesunken, mit heute 4,48 Prozent effektiv kostet 20-jähriges Baugeld sogar weniger als 10-jährige Zinsbindungen im Oktober 2008″, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Damit bekommen Darlehensnehmer heute doppelt solange Zins- und Kalkulationssicherheit wie noch vor einem Jahr.”

Über alle Zinsbindungen hinweg hat es einen deutlichen Konditionsrutsch gegeben, die Zinsvorteile liegen im Vergleich zum Vorjahr zwischen 0,4 bis 1,5 Prozentpunkte. “Den Zinsrückgang der vergangenen Wochen und Monate sollten Immobilienkäufer nutzen, um sehr lange Laufzeiten zu wählen und so die monatliche Rate möglichst für die gesamte Darlehenslaufzeit festzuschreiben”, empfiehlt Zinsexperte Haselsteiner.

Um ihre Flexibilität müssen Darlehensnehmer trotz langer Zinsbindung nicht fürchten: Aufgrund der gesetzlichen Ausstiegsmöglichkeit haben sie nach zehn Jahren Vertragslaufzeit das Recht, ihren Kredit mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzuführen.

Zinsen auf Jahrestief

Dienstag, 08. September 2009

(München, 8. September 2009) Mit Bestsätzen von 3,83 Prozent effektiv für 10-jährige Immobiliendarlehen befinden sich die Baugeld-Konditionen auf Jahrestiefstand. Auch die sehr langfristigen Zinsbindungen von 20 und 25 Jahren kratzen an der 4,5-Prozent-Marke. “Für Immobilienkäufer und Bauherren ist der Zeitpunkt jetzt ideal, um hohe Kalkulationssicherheit zum kleinen Preis zu erwerben, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Nach Zinsanstiegen im April und Mai haben die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Juni um bis zu 40 Basispunkte nachgegeben. Auf Zehnjahressicht verbilligt ein solcher Konditionsrutsch ein 150.000 Euro-Darlehen um rund 6.000 Euro.

Den Zinsrückgang und die weiteren Aussichten analysiert Zinsexperte Haselsteiner wie folgt: “Trotz positiver Konjunkturerwartungen und steigenden Aktienkursen setzen überraschend viele Investoren am Anleihemarkt auf tiefe Leitzinsen und niedrige Inflation und kaufen langfristige Anleihen. Sinkende Renditen für Staatsanleihen haben somit auch die Baugeldkonditionen nach unten gezogen. Wir erwarten in den nächsten Wochen jedoch wieder Korrekturen nach oben und empfehlen daher die aktuell tiefen Zinsen zu sichern.”

Die Bestkonditionen für fünfjährige Laufzeiten liegen derzeit nur knapp über der 3-Prozent-Marke und auch 10-Jahres-Darlehen tendieren mit 3,83 Prozent effektiv weit unter dem bisherigen Jahresdurchschnitt von 4,15 Prozent. 15-jährige Baudarlehen gibt es für 4,22 Prozent effektiv und selbst extrem lange Laufzeiten von 20 und 25 Jahren sind ab 4,54 Prozent effektiv erhältlich.

Grundsätzlich empfiehlt Haselsteiner in Zeiten tiefer Baugeldzinsen folgende Finanzierungsstrategie: “Darlehensnehmer sollte das niedrige Zinsniveau nutzen, um die Kreditrate möglichst lange festzuschreiben und sich so von der zukünftigen Zinsentwicklung unabhängig zu machen. Um möglichst schnell schuldenfrei zu werden, sollte zudem eine Tilgungshöhe von 2 Prozent oder mehr vereinbart werden.”

Baufinanzierung – Die bessere Geldanlage

Dienstag, 31. März 2009

(München, 31. März 2009) Während noch vor wenigen Monaten die Banken vor dem Hintergrund hoher Leitzinsen mit Tagesgeldzinsen von 5 Prozent und mehr um private Guthaben buhlten, müssen sich Sparer heutzutage glücklich schätzen, wenn sie für ihre Rücklage mehr als 2 Prozent Verzinsung bekommen. Das momentane Zinsumfeld ist ungeeignet, um mittels kontinuierlichen Sparens für später vorzusorgen“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und empfiehlt: “Sparer sollten in der jetzigen Zinssituation vielmehr überlegen, ob sie nicht die niedrigen Baugeld-Konditionen nutzen wollen, um über den Kauf einer eigenen Immobilie einen soliden Vermögensaufbau voran zu treiben. Denn in diesen unsicheren Zeiten ist privates Wohneigentum mit die sicherste Anlage des Eigenkapitals.

Mit den Leitzinssenkungen der vergangenen Monate ist auch die Guthabenverzinsung für Tages- und Festgeld drastisch nach unten gegangen. Ein Ende der Niedrigverzinsung ist nicht in Sicht, EZB-Präsident Trichet hat jüngst erklärt, dass der Leitzins noch nicht auf seinem niedrigsten Stand angekommen sei. Dementsprechend könnte bereits diesen Donnerstag in der nächsten EZB-Sitzung ein weiterer Zinsschritt nach unten verkündet werden. So unschön diese Situation für Sparer auch ist, so bietet dieses Umfeld doch auch erhebliche Chancen: Schließlich befinden sich auch die Baugeldkonditionen auf Tiefniveau während die Immobilienpreise in Deutschland seit Jahren stagnieren. Ideale Bedingungen also, um als Kapitalanleger oder Eigenheimnutzer einen Haus- oder Wohnungskauf zu finanzieren.

Aktuell kostet ein 10-Jahres-Darlehen 3,99 Prozent effektiv, wer 15jährige Zinssicherheit wünscht, erhält einen Baukredit bereits ab 4,26 Prozent. Zum Vergleich: Im Juli 2008 waren die Top-Konditionen mit 5,0 bzw. 5,2 Prozent einen ganzen Prozentpunkt teurer. “Da es bei einer Baufinanzierung meist um große Summen geht, zahlen sich die jetzt erzielbaren Zinsvorteile besonders aus”, weiß Haselsteiner und verdeutlicht:  “Das eigene Sparguthaben als Eigenkapital in die Finanzierung einzubauen ist bei den derzeit tiefen Einlagezinsen besonders vorteilhaft, da Banken einen hohen Eigenkapitalanteil mit sehr günstigen Baugeldkonditionen honorieren.”

>> Kaufen oder Mieten – Nutzen Sie den Kauf-/Mietrechner der Interhyp und erfahren Sie, ob was sich für Sie lohnt!