Welche Bedeutung haben Kreditwürdigkeit und Bonität?

Freitag, 04. Mai 2012

Bei Beantragung eines Kredites oder eines Immobiliendarlehens bei einem Kreditinstitut wird dieses neben anderen Kriterien insbesondere die Kreditwürdigkeit und die Bonität des Antragstellers prüfen. Die Kriterien für die Kreditbewilligung werden in nächster Zeit noch strenger werden, da die Banken sich aufgrund der Euro-Krise selbst auferlegt haben, Ihre Eigenkapitalbasis weiter zu stärken.

Was bedeutet das?

Für den Darlehensgeber ist es entscheidend, ob die wirtschaftliche Lage eine störungsfreie Kreditrückzahlung zulässt. Die Kreditwürdigkeit hängt zudem von der persönlichen Integrität ab: Diese sollte dabei neben zuverlässigem Rückzahlungsverhalten auch eine entsprechende Vita beinhalten, damit eine materielle Grundlage für die Kreditratenbedienung vorhanden ist. Insbesondere bei größeren Krediten ab 125.000 Euro nehmen Kreditinstitute dabei Einsicht in vertrauliche Unterlagen des Kreditnehmers. Auch schon bei kleineren Darlehensbeträgen wird der sog. SCHUFA-Score abgefragt, der Aufschluss über die Bonität des Kreditnehmers gibt. Die Schufa verfügt dabei nicht über Daten der individuellen wirtschaftlichen Situation des Kreditnehmers, sondern nur über die persönlichen Daten zur Identifizierung (Name, Alter, Adresse etc.) und über Daten betreffend der Abwicklung von entsprechend relevanten Verträgen.

Dies können z.B. sein:

Bestehende Kreditverträge (ggf. auch nur Kreditanfragen), Kontoverträge, Ratenkredite oder auch Mobilfunkverträge. Somit wird hier in erster Linie die Zuverlässigkeit der Zahlungserfüllung beurteilt, nicht aber die wirtschaftliche Fähigkeit, zukünftige Darlehen vereinbarungsgemäß zurück zu zahlen. Der Schufa Score (der Basis-Score ist eine Zahl von 0 bis 1000 und wird in Gruppen – den sog. Ratingstufen – eingeteilt) gibt kurz gesagt die Wahrscheinlichkeit an, mit der eine Person mit den ausgewiesenen Merkmalen das Darlehen zurückzahlen wird.

Richtiges Verhalten bei Arbeitslosigkeit im Bezug auf eine Wohnbaufinanzierung

Montag, 23. November 2009

Die Verunsicherung bei den Menschen ist groß, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert. Diejenigen, die eine Baufinanzierung abzuzahlen haben, fürchten berechtigterweise um ihre Immobilie. Wie sollte man sich beim Verlust des Arbeitsplatzes gegenüber der Bank verhalten und was kann hier unternommen werden, um eine mögliche Zwangsversteigerung abzuwenden?  In erster Linie sollte man sich schleunigst um einen neuen Arbeitsplatz bemühen. Diejenigen, die beim Abschluss des Darlehensvertrages eine Arbeitslosenversicherung abgeschlossen haben, können im Regelfall erst mal beruhigt aufatmen. Hier übernimmt die Versicherung die Zahlung der anfallenden Kreditraten. Dadurch gewinnt man etwas Zeit, um sich in Ruhe nach einem neuen Job umzusehen.  Auf keinen Fall sollte man zu lange mit der Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse warten. Gemäß Kreditvertrag ist der Kreditnehmer verpflichtet die Bank über alle Umstände zu informieren, die für das Kreditverhältnis ausschlaggebend sein können. Hier liegt die Verpflichtung eindeutig beim Kreditnehmer. Man sollte daher nicht solange warten, bis die erste Rate nicht mehr bezahlt werden kann, sondern frühzeitig gemeinsam mit der Bank eine einvernehmliche Lösung suchen. Die Bank wird in solchen Fällen stets Kooperationsbereitschaft zeigen.  Ein mögliches Entgegenkommen der Bank könnte sich in Form von Ratenaussetzungen für einen bestimmten Zeitraum zeigen. Auf diese Weise wird die angespannte Liquiditätslage entlastet und der Kreditnehmer erhält einen zeitlichen Aufschub. Natürlich hat die Bank bei wesentlicher Verschlechterung der Einkommensverhältnisse einen außerordentlichen Kündigungsgrund. Doch jede Bank wird in erster Linie bemüht sein die Kündigung zu vermeiden. Der Grund liegt darin, dass im Falle einer Kündigung der gesamte noch offene Kreditbetrag unter Einräumung einer gewissen Frist fällig gestellt wird. Die meisten Baufinanzierungen können aber nur mit dem Verkauf des Objekts zurückgeführt werden. Im Zuge einer Zwangsversteigerung werden aber oft für die Bank nur unbefriedigende Erlöse erzielt.

» Baufinanzierung: Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit

Baufinanzierung und Arbeitslosigkeit – Mögliche Risiken während der Baufinanzierung vermeiden

Dienstag, 01. September 2009

Eine Baufinanzierung bedeutet eine langjährige finanzielle Verpflichtung. Beim Abschluss des Kreditvertrages will niemand negativ denken. Doch es sollten alle Eventualitäten bedacht werden, um sich gegen mögliche Risiken zu schützen, wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Jeder vierte Arbeitnehmer beendet sein aktives Berufsleben aufgrund gesundheitlicher bzw. körperlicher Schäden, die es ihm nicht erlauben seinen Beruf beschwerdefrei auszuüben. Aufgrund der steigenden Anforderungen am Arbeitsplatz nehmen nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Schäden zu. Bei Arbeits- bzw. Berufsunfähigkeit fehlt das Einkommen zur Zahlung von Kreditraten. In vielen Fällen ist es daher durchaus ratsam bei laufender Wohnbaufinanzierung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Insbesondere ist dies dann sinnvoll, wenn es nur einen Hauptverdiener in einer Familie gibt. Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung die vereinbarte Summe an den Versicherungsnehmer, aus der die fälligen Kreditraten bedient werden können. So kann eine wahrscheinliche Zwangsversteigerung abgewendet werden. Ähnlich ist es auch mit der Arbeitslosenversicherung. Kein Arbeitsplatz gilt heute als krisensicher. Der Abschluss einer Arbeitslosenversicherung sollte daher in Erwägung gezogen werden. Die Kosten für diese sind allerdings nicht zu unterschätzen. Die Arbeitslosenversicherung übernimmt beim Arbeitsplatzverlust die anfallenden Kreditraten für einen Zeitraum von einem Jahr. Mit den oben genannten Versicherungen hat ein Kreditnehmer die Chance die möglichen Risiken während der Kreditlaufzeit abzuschirmen. Natürlich wird die Bank nicht bei den ersten Anzeichen von finanziellen Schwierigkeiten sofort ein Zwangsversteigerungsverfahren einleiten. Fast jede Bank versucht diese endgültige Lösung zu vermeiden, da Zwangsversteigerungsobjekte oft nicht den gewünschten Erlös bringen. Trotzdem sollten die möglichen Risiken nicht unterschätzt und die Bereitschaft der Bank zur gemeinsamen Problemlösung nicht überschätzt werden. Gerade die Kreditnehmer, die ohne Eigenkapital und mit sehr knapper Kalkulation finanziert haben, sollten gewarnt sein.

>> Finanzierung in unsicheren Zeiten! Wie verhalte ich mich bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit?

Kreditvergabe – Tipps für grünes Licht bei der Bank

Mittwoch, 10. Juni 2009

(München, 9. Juni 2009) Banken müssen sich vor der Kreditvergabe ein umfassendes Bild über die Finanzsituation ihrer Kunden machen können. Wer hier gründliche Vorarbeit leistet und schon im Vorfeld alle relevanten Unterlagen zusammenstellt, kann nicht nur Zeit und Aufwand sparen – manchmal lassen sich auch bessere Konditionen erzielen“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Die einzelnen Banken haben individuelle Kreditrichtlinien und gewichten Bonitätskriterien durchaus unterschiedlich. Daher lohnt es sich einen unabhängigen Finanzierungsspezialisten aufzusuchen, der genau weiß, auf welche Aspekte die jeweiligen Anbieter besonderen Wert legen.” Worauf man vor seiner Darlehensanfrage genau achten sollte, haben die Baugeldexperten bei Interhyp zusammengefasst.

Einkommens-Check

Was auf den ersten Blick so banal aussieht, kann es ganz schön in sich haben: Die genaue Ermittlung des nachhaltigen Haushaltseinkommen. Da ein höheres Einkommen von den Banken positiv bewertet wird, sollten hier auch alle Positionen genannt werden: Neben dem Gehalt also auch Kindergeld, Unterhaltseinkünfte, belegbares Nebeneinkommen, Einkünfte aus regelmäßigen Überstunden, Zinserträge oder Rentenzahlungen. Auch ein 13. Monatsgehalt oder das vertraglich festgelegte Urlaubs- und Weihnachtsgeld dürfen nicht fehlen. “Um die Bank zu überzeugen, sollten aber nur die Geldzuflüsse aufgeführt werden, die langfristig zur Verfügung stehen und belegbar sind”, gibt Haselsteiner zu bedenken.

Eigenkapital-Check

Hat man Vermögenswerte in der Hinterhand und setzt mehr Eigenkapital ein, belohnen die Banken dies mit besseren Konditionen. Daher gilt es unbedingt zu prüfen, ob noch unverplante “stille” Reserven – z.B. auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto – verfügbar sind und diese in die Finanzierung eingebracht werden können. Oftmals kommt es nur darauf an, schon mit relativ niedrigen Beträgen einen niedrigeren Beleihungsauslauf, also ein besseres Verhältnis der aufgenommenen Darlehenssumme zum Objektwert, zu erreichen. “Hier ist es ratsam, sich eng mit seinem Finanzierungsexperten abzustimmen. Denn er weiß, ob schon der Einsatz von kleineren Geldsummen lohnt, um den Beleihungsauslauf zu optimieren und so günstigere Konditionen zu erhalten”, erklärt Haselsteiner.

Verbindlichkeiten-Check

Zu einem gründlichen Finanz-Check gehört es auch, eine ehrliche Aufstellung aller monatlichen und jährlichen Ausgaben vorzunehmen. Neben den Ausgaben fürs tägliche Leben interessieren sich Finanzinstitute besonders für die Schulden des Darlehensnehmers. Hat der Immobilienkäufer Ratenkredite aufgenommen und wenn ja, wie viele und wie hoch? Banken schätzen es, wenn die Kunden keine oder nur wenige Kleindarlehen bedienen müssen. “Immobilienkäufer sollten vor dem Stellen einer Finanzierungsanfrage klären, wann ihre Ratenkredite abbezahlt sind. Läuft der Ratenkredit bald aus oder ist die Restsumme gering, kann es sich lohnen, das Ablaufdatum abzuwarten oder eine vorgezogene Tilgung vorzunehmen”, erläutert Haselsteiner.

Anlagenotstand bei Banken – Ausweichen auf Immobilienfinanzierungen

Mittwoch, 27. Mai 2009

Die Banken haben derzeit mit vielen Problemen zu kämpfen. Die Abschreibungen im Investmentgeschäft haben die Bilanzergebnisse deutlich verhagelt. Stille Reserven mussten teilweise aufgelöst werden. Vielen Banken ging es an die Substanz. Die fehlende Liquidität wurde von der EZB zu günstigen Zinssätzen zur Verfügung gestellt, und die Banken haben diese Gelder dankend angenommen. Aufgrund des starken Rückgangs beim Zinsniveau und der großen Menge an Geld, das die Banken aufgenommen haben, schwimmen derzeit viele Banken förmlich in Liquidität. Die günstige Refinanzierung ist zwar gut, aber die Wahl der Geldanlage gestaltet sich derzeit als äußerst schwierig. Die sicheren Geldanlagen bieten derzeit nur sehr geringe Renditen – und risikoreiche Papiere vermag derzeit niemand anzufassen. Viele Banken entdecken daher das Kundengeschäft für sich neu und versuchen in diesem Bereich eine hohe Rendite zu erzielen und die Liquidität dort unterzubringen. So werden beispielsweise Baufinanzierungen zu sehr günstigen Konditionen angeboten. 3,65% pa. nominal sind für zehn Jahre Zinsfestschreibung aus Sicht eines Verbrauchers sehr günstig. Aus Sicht einer Bank ist dies aber eine relativ sichere Geldanlage zu akzeptablen Konditionen. Doch die Banken kämpfen gleichzeitig mit einem anderen Dilemma. Bei steigenden Zinsen, die relativ bald erwartet werden, bedeuten die derzeit ausgereichten günstigen Immobilienfinanzierungen ein Zinsänderungsrisiko, da diese dann zu niedrig verzinst sind und die variable Refinanzierung teurer wird. Aus diesem Grund können bei den derzeitigen Immobilienfinanzierungen relativ hohe Sondertilgungen vereinbart werden. Die Banken werden in den nächsten Jahren um jeden Euro froh sein, der vorzeitig zurückbezahlt wird. Vereinzelte Banken haben das Risiko bereits erkannt und reagieren entsprechend. Teilweise sind hohe Sondertilgungsmöglichkeiten bei den Immobilienfinanzierungen bereits heute kostenlos möglich. Es ist allerdings fraglich, ob die Verbraucher die niedrig verzinsten Darlehen vorzeitig zurückbezahlen wollen.

Baufinanzierung Vergleich – Vermittler helfen bei der Entscheidung

Donnerstag, 09. April 2009

Die Baufinanzierung ist eine der wichtigsten Entscheidungen, wenn es um den Hausbau und dessen Planung geht. Unabhängige Vermittler können helfen, den Finanzmarkt besser zu überblicken, einen umfassenden Baufinanzierung Vergleich über die verschiedenen Angebote einzuholen und bei der Entscheidung beratend zur Seite zu stehen. Meist ist ein unabhängiger Berater einem Mitarbeiter einer Bank vorzuziehen, da der unabhängige Vermittler neutraler berät und auf individuelle Wünsche besser eingehen kann als der Banker, der um jeden Preis versucht, sein eigenes Produkt zu verkaufen. Trotz des oftmals schlechten Rufes unabhängiger Vermittler sind diese häufig eine gute und professionelle Hilfe, was den Baufinanzierung Vergleich und die schlussendliche Entscheidung für ein Kreditangebot angeht. In der Regel wird der Vermittler zunächst gemeinsam mit dem Bauherren eine Kostenaufstellung machen, bei der alle anfallenden Kosten des Baus, inklusive aller Nebenkosten, aufgelistet werden. Anschließend kann der Vermittler attraktive Angebote von verschiedenen Finanzierungsanbietern vorlegen. Dabei ist auch ausschlaggebend, ob beispielsweise ein Bausparvertrag mit in die Finanzierung eingebunden werden kann, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals an der Baufinanzierung ist oder ob eventuell Fördergelder des Staates in Anspruch genommen werden können.  Der Vermittler analysiert genau die persönliche Situation und kann seine Angebote darauf ausrichten. Zwischen den präsentierten Kreditangeboten kann dann nochmals im Detail verglichen werden, sodass das tatsächlich am besten passendste Angebot herausgefunden werden kann.  Neben dem Baufinanzierung Vergleich und der Angebotserstellung steht der Vermittler seinen Kunden auch bei komplexen Fragen rund um die Baufinanzierung zur Verfügung, sodass noch vor Vertragsabschluss sämtliche offene Fragen geklärt werden können.

>> Der Baufinanzierungsvergleich ermittelt aus über 100 Anbieter das günstigste Angebot

Aktuelle Bauzinsen 2009 – Bauzinsen so günstig wie nie!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Unsere Top Baufinanzierungsvermittler unterstützen Sie als professioneller Partner bei Ihrer Baufinanzierung – Basisinformationen zur Baufinanzierung

Das derzeitige Zinsniveau stellt eine nahezu einmalige Chance für Bauherren dar. Analysten und Finanzexperten sind sich darüber einig, dass die Zinsen mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Tiefpunkt gefunden haben und nicht mehr günstiger, sondern vielmehr bald wieder teurer werden. Wer sich mit dem Gedanken einer Baufinanzierung trägt, sollte diese günstige Einstiegschance deshalb nutzen und sich die aktuell besonders attraktiven Bauzinsen sichern. So lohnt es sich derzeit vor allem, die Zinsbindungsfrist möglichst über einen langen Zeitraum zu vereinbaren, da langfristig mit steigenden Zinsen auf dem Kapitalmarkt zu rechnen ist. Für diejenigen, die mit einer Baufinanzierung noch warten, sich aber die günstigen Zinsen nicht entgehen lassen wollen, kommt auch der Abschluss eines Forward-Darlehens in Frage, wodurch das heutige Zinsniveau auch zu einem späteren Auszahlungszeitpunkt des Darlehens gewährleistet werden kann.
Doch nicht nur bei erstmaligem Immobilienkauf ist das Sichern der derzeit attraktiven Darlehenszinsen empfehlenswert – auch eine Umschuldung bzw. Umfinanzierung eines bestehenden Darlehens kann zu diesem Zeitpunkt günstig sein. Auch hier kann eine Anschlussfinanzierung bereits jetzt in Form eines Forward-Darlehens zu niedrigen Zinssätzen gesichert werden, selbst wenn die Zinsbindung erst in ein bis drei Jahren ausläuft.

Bauzinsen sind generell von der Entwicklung auf dem Finanzmarkt sowie von der jeweiligen Bank abhängig. Gewährt eine Bank einen Kredit, so stellt der vereinbarte Zinssatz den für den Kapitalgeber beinhalteten Gewinn sowie eine Risikoabdeckung dar, beispielsweise gegen eine steigende Inflation oder eine Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Bei der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise werden die Zinsen gesenkt, um die Konjunktur anzukurbeln und Investitionen leichter zu ermöglichen. Hiervon profitieren nicht nur Unternehmen, sondern auch Endverbraucher, die eine bestehende Immobilie finanzieren oder ein Haus bauen wollen.

Da die Bauzinsen je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch ausfallen, lohnt es sich, einen Vergleich anzustellen und die einzelnen Angebote genau gegeneinander abzuwägen. Wir stellen Ihnen kostenlos und unabhängig einen Vergleichsrechner zur Verfügung, mit welchem Sie die günstigen Bauzinsen unserer Baufinanzierungsvermittler ersehen können. Der Vergleich erfolgt – gemäß Ihrer persönlichen Vorgaben – zwischen 70 und 100 verschiedenen Angeboten von Kreditinstituten, so dass Sie in der Lage sind, die tatsächlich besten Bauzinsen herausfinden zu können.

Weitere Informationen zu Bauzinsen

Anforderungen an den Kreditnehmer bei Vollfinanzierung

Montag, 09. Februar 2009

Aufgrund des oft relativen hohen Blankoanteils bei Vollfinanzierungen steigen die Anforderungen der Bank an die Kreditnehmer, die eine Finanzierung des Eigenheims ohne Einsatz von Eigenmitteln bewerkstelligen möchten. Zunächst muss eine erstklassige Bonität nachgewiesen werden. Die Bonitätsermittlung im Privatkundenbereich erfolgt bei jeder Bank mit unterschiedlichen Systemen und Scorepunkten, aber die wesentlichen Punkte sind gleich. Die größte Gewichtung erhält dabei der Punkt Einkommensüberschuss. Je höher der prozentuale Anteil des Resteinkommens nach Abzug der Lebenshaltungskosten und der Darlehensraten ist, desto besser ist die Bonität. Des Weiteren werden solche Punkte wie der Ausbildungsgrad berücksichtigt. Hier ist die Gewichtung allerdings nicht mehr so hoch. Akademiker schneiden hier häufig besser ab. Des Weiteren sind das Alter und die Dauer der Berufserfahrung ausschlaggebend. In den modernen Ratingsystemen wird die bisherige Kontoführung automatisch mit berücksichtigt. Dabei wirken sich eventuelle Kontoüberziehungen, Mahnungen und Pfändungen sehr negativ aus. Außerdem wird die SCHUFA- Auskunft für die Bonitätsbeurteilung hinzugezogen. Bei Neukunden werden oft Kontoauszüge der letzten drei Monate verlangt, um eventuelle Zahlungsschwierigkeiten auszuschließen.

Personen, die ihren ständigen Wohnsitz außerhalb Deutschlands haben, haben im Regelfall keine Chance eine Vollfinanzierung zu bekommen. Damit werden an das bisherige Verhalten der Kreditnehmer, und zwar nicht nur im Hinblick auf die Zahlungsmoral, enorm hohe Anforderungen gestellt. Falls kein Eigenkapital vorhanden ist, wird von den Banken oft die Frage gestellt, warum bisher keine Ersparnisse angesammelt wurden. Erhält die Bank eine Antwort, die den vernünftigen Umgang des Kunden mit Geld als zweifelhaft erscheinen lässt, wird die Kreditvergabe oft abgelehnt. Die Vergabe von Vollfinanzierungen wird von den Banken oft sehr restriktiv behandelt. Eine entsprechende Vorbereitung vor dem Antrag auf Vollfinanzierung ist daher empfehlenswert.

Detaillierte Informationen zur Vollfinanzierung:
» Baufinanzierung ohne Eigenkapital
» Sicherheiten bei Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Interessante Aspekte beim Baufinanzierung Vergleich

Freitag, 06. Februar 2009

Beim Baufinanzierung Vergleich entfällt oft die Betrachtung hinsichtlich der Kosten für die Banksicherheiten. Die Frage nach den Grundschulden ist für einen Ottnormalverbraucher ein Buch mit sieben Siegeln. Nur sehr wenige kennen sich mit der Thematik aus. Hier besteht aber durchaus Einsparpotenzial, wenn die Verhandlungen mit der Bank entsprechend geführt werden.

Beispielsweise tragen die meisten Banken eine vollstreckbare Grundschuld in das Grundbuch ein. Die Vollstreckungsklausel kostet aber richtig Geld. Die Bank möchte im Regelfall auch nicht auf diese Klausel verzichten. Die Vollstreckungsklausel bedeutet, dass allein aufgrund der dinglichen Berechtigung sofort vollstreckt werden kann. Die persönliche Schuld ist dabei entbehrlich – die Bank kann also jederzeit die Grundschuld verwerten. Sollte daher die Bank sich nicht dazu bereits erklären auf die Vollstreckungsklausel zu verzichten, besteht die Möglichkeit den Grundschuldbetrag aufzuteilen. Dabei wird ein kleiner Betrag mit, und ein größerer Betrag ohne Vollstreckungsklausel eingetragen. Die Bank bekommt was sie will und der Kreditnehmer kann richtig Geld sparen. Zu solchen Zugeständnissen ist fast jede Bank bereit. Vor allem, wenn sie noch mit Konkurrenzangeboten konfrontiert wird, die bei einem Baufinanzierungsvergleich eingeholt wurden.

Eine Baufinanzierungsanfrage kann sich außerdem auf die so genannte Ablösung beziehen. Dabei wird ein bestehendes Darlehen durch eine neue Bank abgelöst, weil sie noch günstigere Konditionen anbietet. Hier verlangt oft die ablösende Bank die vollzugsreife Abtretung der Grundschulden. Dies bedeutet, dass die Sicherheit der alten Bank in Form einer Grundschuldübertragung auf die neue Bank übergehen soll. Die Übertragung erfolgt durch die Umschreibung des Grundbuches, was enorme Kosten verursachen kann. Es besteht aber die Möglichkeit im Rahmen eines Baufinanzierung Vergleich die Bank dazu zu bewegen auf die vollzugsreife Abtretung zu verzichten und stattdessen eine privatschriftliche Abtretung zu akzeptieren. Der Vorteil dabei – es fallen keine Kosten für die Grundbuchumschreibung an.

Weitere Informationen zum Vergleich der Baufinanzierung

Cap-Darlehen – Flexibilität, die sich auszahlt

Mittwoch, 05. November 2008

Das Cap-Darlehen ist die ideale Finanzierungvariante für Personen, denen Flexibilität wichtig ist. Diejenigen, die z. B. in kürze eine größere Geldsumme erwarten, können den Kredit jederzeit schnell ablösen oder Personen, die mit einem erheblichen Zinsrutsch rechnen, den sie gerne ausnutzen würden. Ein Cap-Darlehen ist ein variables Darlehen, dessen Zinsobergrenze (Cap) bei Vertragsabschluss festgelegt wird, wodurch sich das Risiko beschränkt. Der Unterschied zu einem klassischen Hypothekendarlehen mit Zinsbindung liegt wie schon gesagt zum einen im variablen Zinssatz und zum anderen in der Zinsfestschreibung. Bei einem normalen Darlehen wird die Zinsbindung für eine lange Laufzeit von 10 oder 20 Jahren festgeschrieben, wobei der Zinssatz eines Cap-Darlehens alle 6 Monate erneut an das Zinsniveau angepasst wird. Die Zinsanpassung orientiert sich am sog. EURIBOR (EURo InterBank Offered Rate). Dieser wird täglich in allen Wirtschaftsteilen der Tageszeiten veröffentlicht. Natürlich hat auch diese Art der Baufinanzierung ihre Vor- und Nachteile, daher muss man genau prüfen, ob dies die richtige Finanzierungsvariante für das Vorhaben ist. Ein großer Nachteil ist z. B. die Cap-Gebühr (Bearbeitungsgebühr), die durch die Bank erhoben wird, durch diese Gebühr erhöht sich der gesamte Finanzierungsbedarf, was bei schneller Tilgung die Gesamtfinanzierung verteuern kann. Ein großer Vorteil ist das geringe Risiko bei Zinserhöhungen, da man maximal die Zinsobergrenze trägt oder die Möglichkeit hat, dass Darlehen jederzeit in ein langfristiges Darlehen mit einer zu der Zeit sehr geringen Zinsfestschreibung umwandeln kann.

Weitere Informationen zum Cap-Darlehen:

>> Cap-Darlehen – Grundlagen und Beispiel
>> Cap-Darlehen – Vorteiel und Nachteile