Forward Darlehen: Ausgiebiger Vergleich ist Grundvoraussetzung für eine günstige Umschuldung

Dienstag, 01. November 2011

Forward Darlehen sind ein sehr beliebtes Instrument zur Sicherung günstiger Zinskonditionen, insbesondere für Umschuldungen und Anschlussfinanzierungen. Gerade in Niedrigzinsphasen wie derzeit werden daher häufig Forward Darlehen zur Finanzierung oder Weiterführung von Immobiliendarlehen genutzt. Ein Vergleich der Konditionen und Voraussetzungen bei den unterschiedlichen Anbietern sollte unbedingt durchgeführt werden, da der Darlehensnehmer so im Regelfall sehr viel Geld sparen kann. Die Vorlaufzeit vor Inanspruchnahme des Darlehens darf bis zu 60 Monate betragen, so dass sich ein „Umschauen“ nach günstigen Konditionen bereits lange vor Ende der Zinsbindungsfrist bei einer bestehenden Baufinanzierung bzw. vor Beginn des eigentlichen Bauvorhabens bei einer Neufinanzierung lohnen kann. Gerade wenn zukünftig eher steigende Zinsen erwartet werden, sollte der Interessent deshalb nicht lange zögern und sich die günstigen Konditionen reservieren. Aufpassen muss der Kreditnehmer allerdings nicht nur bei den Zinskonditionen, sondern auch bei den unterschiedlichen Voraussetzungen und Vertragsmodalitäten.

Die Möglichkeiten für die Flexibilisierung (hierunter werden allgemein die Möglichkeiten zur Anpassung von Tilgungssatz und Sondertilgungsmöglichkeiten verstanden) sowie beispielsweise die Kriterien für den Laufzeitbeginn der Zinsbindungsphase sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. So werben einige Anbieter mit geringen Aufschlägen für die Fixierung des Darlehenszinses während der Vorlaufzeit, zählen diesen Vorlauf aber bereits zur vereinbarten Zinsbindungsfrist hinzu. Letztlich entscheidet nur der Gesamtaufwand über die realen Kosten, weshalb der Zahlungsplan gut studiert werden sollte. Die Anfrage sollte bei möglichst vielen Anbietern unter Verwendung möglichst gleicher Eckdaten (Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz etc.) erfolgen. Notwendige Optimierungen vor der Anfrage sollte ebenfalls geprüft werden, hier insbesondere die Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Förderungen oder der Rückbehalt eines gewissen Eigenkapitals für Nebenkosten oder unvorhersehbare Ereignisse.

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Zinstief nutzen für die Fixierung einer Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 15. September 2011

Umschuldung(Berlin, 15.09.2011) Aktuell befinden sich die Bauzinsen noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Historisch betrachtet gab es nur sehr wenige Zeiträume mit derart niedrigen Zinssätzen. Experten gehen davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Eine Leitzinsanpassung im Sinne einer Zinserhöhung durch die europäische Zentralbank (EZB) soll erwartete inflationäre Einflüsse bremsen und so die Verbraucherpreise auf einem verträglichen Niveau halten. Finanzmarktpolitische Einflüsse bedingen oft schnelle Reaktionen der EZB, um das Abtriften in ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu bremsen bzw. zu unterbinden. Für Kunden mit bestehender Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich daher nach Ansicht von vielen Marktbeobachtern, genau zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen und Konditionen für eine Anschlussfinanzierung zu prüfen. Nach Abwägung der Marktbedingungen herrscht allgemein der Konsens, dass in Bälde mit Zinserhöhungen in der Eurozone zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich kann also durch eine zügige Entscheidung eine nicht unbeträchtliche Summe an Zinsaufwendungen gespart werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

Läuft die Zinsbindungsfrist bei einer Immobilienfinanzierung aus, so muss sich der Kreditnehmer in jedem Fall um die Weiterführung kümmern. Doch auch noch bei etwas länger laufenden Bindungsfristen kann sich ein Blick aktuell lohnen: In Anbetracht der Marktsituation ist davon auszugehen, dass niedrigere Zinsen als zurzeit so schnell wohl nicht wiederkehren werden. So können beispielsweise sog. Forward-Darlehen die aktuell günstigen Zinskonditionen gegen einen geringen Aufschlag für bis zu 5 Jahre im Voraus „konservieren“. Dies lohnt sich insbesondere bei allgemein erwarteten moderaten Zinssteigerungen – die günstigen Konditionen können dem Kreditnehmer so zugutekommen, auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in 4 oder 5 Jahren notwendig wird. Zusätzlich wird durch eine solche Vorgehensweise die Planungssicherheit erheblich verbessert, weil der Kreditnehmer schon im Voraus die genaue Zinsbelastung kennt.

Worauf geachtet werden sollte

Zu empfehlen ist bei den sog. Forward-Darlehen immer ein detaillierter Vergleich der angebotenen Zinskonditionen. Die einzelnen Kreditinstitute verlangen durchaus sehr unterschiedliche Zinsaufschläge je nach Vorlaufzeit – quasi als Gegenleistung für das „Einfrieren“ der Zinssätze. Auch die eigenen Vermögens- und Einkommenssituation muss natürlich berücksichtigt werden. Da bei den Finanzierungsvarianten alle Konditionen neu verhandelt werden können, muss generell über eine individuell passende Vertragsgestaltung nachgedacht werden. Bei regulären Anschlussdarlehen wie auch bei Forward-Darlehen können Sondertilgungsvereinbarungen und flexibilisierte Vertragsmerkmale (wie z.B. ein flexibler Tilgungssatz) Berücksichtigung finden. Hat sich die Einkommenssituation verbessert, kann so die Restschuld durch höhere Tilgungsraten als bisher schneller zu Ende geführt werden. In vielen Fällen stehen nach einigen Jahren der Nutzung bereits wieder Ausgaben zur Erhaltung oder Renovierung an: Diesem Umstand kann ebenfalls durch Anpassung der monatlichen Belastung Rechnung getragen werden. Sind die Raten niedriger als bei der bisherigen Baufinanzierung, bleibt dem Eigentümer mehr Spielraum für andere Ausgaben. Dies alles sollte – gerade bei Nicht-Fachleuten – unter Hinzunahme eines Finanzierungsberaters erfolgen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung sind neben genauer Information ein breiter Marktüberblick und das Know-how zur Optimierung der Vertragsmodalitäten anhand der individuellen Situation.

Fazit

Die aktuelle Niedrigzinsphase nähert sich ihrem Ende. Wer eine laufende Immobilienfinanzierung günstig weiterführen möchte, sollte sich möglichst umgehend über die Möglichkeiten am Markt informieren. Neben der regulären Anschlussfinanzierung bietet sich auch die Möglichkeit eines Forward-Darlehens an, welches die Marktkonditionen für bis zu 5 Jahre „einfrieren“ kann und so eine zukünftige Weiterführung der Finanzierung ermöglicht. Informationen über die Zinsentwicklung und die Möglichkeiten des Vergleichs sowie den möglichen Varianten für eine Anschlussfinanzierung kann der Interessent auf einfache Weise z.B. im Internet auf Immokredit24.com finden. Hier kann auf Wunsch auch eine individuelle Betreuung stattfinden, welche die notwendigen Daten der persönlichen Einkommens- und Vermögenslage mit einbezieht.

Weitere Informationen

» Anschlussfinanzierung – detaillierte Informationen rund um die Anschlussfinanzierung
» Forwarddarlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

Günstige Anschlussfinanzierung für die Weiterfinanzierung der Immobilie

Montag, 05. September 2011

Die Anschlussfinanzierung eröffnet Darlehensnehmer nicht nur die Chance auf eine günstigere Weiterfinanzierung der Immobilie, sondern verbessert bestenfalls alle Konditionen rund um die Immobilienfinanzierung. Der Schuldenstand hat sich in der Regel nach der Erstfinanzierung bei einer Zinsfestschreibung von beispielsweise zehn Jahren und einer entsprechenden anfänglichen Tilgung um bis zu 30 Prozent verringert. Bauherren profitieren dann bei der Anschlussfinanzierung in der Regel von einer Einstufung in eine günstigere Beleihungskategorie, was eventuelle Zinsaufschläge vergangener Tage wett macht. Hinzu kommt eine Weiterentwicklung des Marktes mit einer größeren Angebotsvielfalt – so besteht die Wahl auf eine große Anzahl verschiedener Anbieter und neuer regionaler Banken und Sparkassen. Heutzutage werden die Baufinanzierung Konditionen aus über 300 Anbietern ermittelt – dabei wird nicht nur der günstige Zins berücksichtigt, sondern auch das beste Finanzierungsmodell. Insgesamt kann auch mit flexibleren Finanzierungsmodellen gerechnet werden. Beispielsweise musste man vor einigen Jahren noch für Sondertilgungsoptionen mit hohen Zinsaufschlägen rechnen oder bekam diese überhaupt nicht angeboten. Viele Darlehensgeber haben heutzutage Sondertilgungen meist standardisiert und bieten eine gewisse Anzahl von Sondertilgungsleistungen kostenlos an.

Anschlussfinanzierung ermitteln

Bauherren sollten in jedem Fall verschiedene Angebote für die Weiterfinanzierung des Hauses bzw. der Eigentumswohnung einholen. Dabei empfiehlt es sich das Angebot eines unabhängigen Baufinanzierungsvermittlers in Anspruch zu nehmen, da dieser aus einem großen Pool von Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen, das Angebot mit dem günstigsten Zins und dem besten Finanzierungsmodell ermittelt. Fordern Sie einen kostenlosen Anschlussfinanzierung Vergleich eines unabhängigen Finanzierungsvermittles an.

Wann anschlussfinanzieren?

Ende der Zinsbindung

Das ist der günstigste Zeitpunkt für einen Bankwechsel, da alle Konditionen neu verhandelt werden können.

Während der Zinsbindung

Eine Umschuldung während der Zinsbindungsfrist lohnt sich in der Regel nicht, es sei denn, das Darlehensnehmer von einem prägnanten Zinsunterschied profitieren können, der in der Summe größer ist, als die von der bisherigen Bank erhobene Vorfälligkeitsentschädigung. Darlehensnehmer sollten jedoch diese Möglichkeit hin und wieder in Frage stellen.

Heute im Voraus

Dafür eignet sich eine Anschlussfinanzierung mit Forward-Darlehen. Bei diesem Finanzierungsmodell können aktuelle Baufinanzierungskonditionen bis zu 5 Jahre im Voraus gesichert werden.

Die Anschlussfinanzierung bei einem Immobilienkredit

Montag, 25. Juli 2011

Läuft die Zinsbindungsfrist eines Immobiliendarlehens aus oder soll aus anderen Gründen umgeschuldet werden, muss eine günstige und passende Anschlussfinanzierung gefunden werden. Es ist jedem Kreditnehmer anzuraten, von Zeit zu Zeit die marktüblichen Konditionen für Immobilienkredite zu prüfen und mit den eigenen Konditionen zu vergleichen. Im günstigsten Falle kann es sich sogar lohnen, trotz Vorfälligkeitsentschädigungen und Nebengebühren auf das Angebot eines anderen Anbieters einzugehen. In den meisten Fällen jedoch findet ein Anbieterwechsel seitens des Darlehensnehmers statt, weil die Zinsbindungsfrist ausläuft.

Um das günstigste Angebot zu finden, sollte einiger Aufwand betrieben werden. Dies setzt voraus, dass sich der Darlehensnehmer frühzeitig und möglichst umfassend informiert und bei möglichst vielen Anbietern anfragt. Wichtig ist die genaue Angabe der entscheidenden Eckdaten wie Restbetrag des Darlehens, Laufzeit, Tilgungssatz und gewünschte Sondertilgungsmöglichkeiten. Werden die Anfragen an die verschiedenen Kreditinstitute gleichlautend versandt, vereinfacht dies den späteren Anschlussfinanzierung Vergleich. Nicht zu unterschätzen sind ggf. anfallende Nebenkosten, wie z.B. Bearbeitungsgebühren, Umschreibung der Grundschuld, Notargebühren etc. Diese sollten ebenfalls erfragt und verglichen werden.

Alternativ kann der Darlehensnehmer prüfen, ob es lohnenswert ist, ein Forward-Darlehen ins Auge zu fassen. Bei einem Forward-Darlehen kann bis max. 5 Jahre im Voraus das aktuell niedrige Zinsniveau „eingefroren“ werden für eine künftige Anschlussfinanzierung. Voraussetzung ist natürlich, dass das bestehende Darlehen in dieser Zeit umgeschuldet werden soll (z.B. wegen bevorstehendem Ende der Zinsbindungsfrist) und die Konditionen im Vergleich wirklich günstiger sind. Die Aufschläge der Kreditinstitute für diese Sicherung der Zinskonditionen sind vergleichsweise gering. Neben den reinen Zinskonditionen sollte bei einer Anschlussfinanzierung auch auf erweiterte Flexibilisierungsmöglichkeiten geachtet werden – so kann z.B. bei einer großzügigen Sondertilgungsvereinbarung das Darlehen früher als geplant getilgt werden.

Anschlussfinanzierung für ein Baudarlehen

Dienstag, 17. Mai 2011

Rückt das Ende der Zinsbindungsfrist für eine bestehende Baufinanzierung näher, muss sich der Darlehensnehmer unweigerlich Gedanken machen, wie die weitere Zukunft für die Darlehenstilgung aussehen soll. In den meisten Fällen kann die Restschuld nicht auf einen Schlag getilgt werden, daher gibt es folgende Möglichkeiten:

a) Weiterführung des alten Kredites beim bisherigen Kreditinstitut zu neuen Konditionen
b) Übertrag der Anschlussfinanzierung auf einen neuen (ggf. günstigeren) Anbieter
c) Rechtzeitige Anfrage eines Forward-Darlehens beim bisherigen Darlehensgeber UND bei anderen Anbietern

Das Forward-Darlehen kann bis zu 5 Jahre im Voraus vor Ablauf der Zinsbindungsfrist beantragt werden und sichert so die Zinsen für die Zukunft. Diese Art der Weiterführung lohnt allerdings nur, wenn in der Zukunft steigende Zinsen erwartet werden, da die Festschreibung des aktuellen Zinssatzes für die Zukunft natürlich Kosten (in Form von Zinsaufschlägen) verursacht. Dabei gilt: Je länger die Vorlaufzeit, umso höher der Zinsaufschlag für die Zinssatzsicherung. Sollten dann später die Zinsen am Markt sinken, hat man einen finanziellen Verlust generiert. Zu diesem Zweck gibt es auch die Möglichkeit, kurzfristig kündbare Forward-Darlehen mit dem Kreditinstitut zu vereinbaren. Für einen Zuschlag zwischen 0,2% und 0,4% kann man hier kurzfristige (z.B. zum Quartalsende) kündbare Darlehensverträge abschließen, um ggf. später auf eine günstigere Variante umzusteigen. Dies vermindert das Risiko, aber auch die Möglichkeit einer höheren Einsparung. Wie auch immer die Entscheidung später ausfällt, unabdinglich sind die rechtzeitige und ausführliche Informationsbeschaffung und der unabhängige Vergleich der Angebote verschiedener Anbieter. Nur wer sich in diesem Sinne richtig mit der Anschlussfinanzierung seines Darlehens auseinander setzt und diese in das passende Verhältnis zur individuellen Situation bringt, wird spürbare finanzielle Nachteile vermeiden.

Anschlussfinanzierung: Für wen sich Forward-Darlehen lohnen

Donnerstag, 03. März 2011

(München, 3. März 2011) Die Konditionen für Baugeld sind in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich teurer geworden, sowohl im Bereich der kurzen als auch langfristigen Sollzinsbindungen betrugen die Anstiege über 1,2 Prozentpunkte. “Der Zinstrend zeigt weiter nach oben. Doch trotz der Anstiege befinden sich die Konditionen für Forward-Darlehen auf Niedrigniveau, d.h. Immobilienbesitzer mit laufender Finanzierung können noch immer langfristige Zinssicherheit zum kleinen Preis fixieren”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.  Für wen Forward-Darlehen sinnvoll sind, hat Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Mittels Forward-Darlehen können sich Anschlussfinanzierer vor möglichen Zinsanstiegen in der Zukunft schützen. Das Prinzip ist einfach: Der Immobilienbesitzer schließt ein Darlehen ab, dessen Laufzeit zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnt. Der bisherige Kredit läuft bis zum regulären Ende der Zinsfrist, dann greift das Forward-Darlehen auf Basis der Zinsen von heute. Für das Recht, sich das heutige Zinsniveau für die Zukunft zu sichern, wird ein Konditionsaufschlag erhoben, der von der Länge der Vorlaufszeit (Forward-Periode) abhängt.

“Ob ein Forward-Darlehen sinnvoll ist, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab”, erklärt Zinsexperte Haselsteiner und zählt auf: “Einschätzung der weiteren Zinsentwicklung, das persönliche Sicherheitsbedürfnis und der finanzielle Spielraum.” Rechnet ein Darlehensnehmer mit spürbar steigenden Zinsen in der Zukunft, lohnt sich die Fixierung der heute gültigen Konditionen – besonders in Zeiten von Niedrigzinsphasen wie gegenwärtig. Geht der Immobilienbesitzer zum Beispiel von einem einprozentigen Anstieg in den nächsten zwei Jahren aus, wird das Zinsniveau für ein 100.000-Euro-Darlehen bei 4,8 Prozent effektiv liegen. Ein 100.000 Euro-Forward-Darlehen, das heute vereinbart wird, aber im April 2013 beginnt, kostet hingegen aktuell 4,3 effektiv. Durch die Zinsdifferenz von 0,5 Prozentpunkten würde der Immobilienbesitzer mit einem Forward-Darlehen auf 10-Jahressicht 5.900 Euro sparen.

Wichtig bei der Entscheidung ist zudem das eigene persönliche Sicherheitsbedürfnis des Eigenheimbesitzers. Wer das Risiko steigender Zinsen fürchtet und nicht kontinuierlich die Entwicklung der Kapital- und Zinsmärkte beobachten möchte, kann das Zinsanstiegsrisiko durch ein Forward-Darlehen ausschalten.

Zu guter Letzt spielt auch der finanzielle Spielraum des Darlehensnehmers eine entscheidende Rolle: Verfügt der Darlehensnehmer über genügend finanziellen Puffer, wird ihn ein möglicher Zinsanstieg in der Zukunft zwar ärgern, aber nicht ruinieren. Anders ist dies bei Immobilienbesitzern, die ihre Finanzierung sehr knapp kalkuliert haben. Hier könnte ein unerwartet hoher Zinsanstieg die gesamte Finanzierung ins Wanken bringen.

Für Haselsteiner geht Kalkulationssicherheit klar vor Zinsspekulation. Daher rät er jedem Immobilienbesitzer, dessen Baufinanzierung in den nächsten fünf Jahren zur Verlängerung ansteht, die Möglichkeit eines Forward-Darlehens zu prüfen und mit einem unabhängigen Baufinanzierungsberater zu besprechen.

Baufinanzierung: Vergleich günstiger Immobilienfinanzierung Konditionen

Montag, 14. Februar 2011

Noch ist die Immobilienfinanzierung als relativ günstig anzusehen, auch wenn ein Anstieg der Zinsen in jüngster Zeit erkennbar ist. Bei Baufinanzierungen kommen hohe Kreditsummen zu tragen, wo selbst geringe Änderungen im Zinssatz eine erhebliche Erhöhung der Gesamtkosten mit sich bringt. Und wer den Schritt ins eigene Heim plant, sollte mit der Finanzierungs-Planung nicht zu lange auf sich warten lassen. Gleiches gilt für Anschlussfinanzierer! Im letzten Quartal 2010 lässt sich ein Anstieg der Marktzinsen deutlich erkennen, jedoch ist auf langfristiger Betrachtung der Zinsentwicklung die Finanzierung einer Immobilie immer noch deutlich günstiger, als wie beispielsweise in den achtziger und neunziger Jahren.

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Wer bei den Baufinanzierung Zinsen in vierstelliger Höhe sparen will, sollte auf einen Angebotsvergleich zurückgreifen. Unabhängige Baufinanzierungsvermittler bieten einen kostenlosen Vergleich der Baufinanzierung Konditionen an. Dabei vergleichen die Finanzierungspartner von Immokredit24 tagesaktuelle Baugeld Zinsen von bis zu über 250 Banken, Sparkassen und Bausparkassen. Außerdem wird das beste Finanzierungsmodell inkl. möglicher Förderungen, Rahmenbedingungen und exklusiver Optionen berücksichtigt. Nutzen Sie den kostenlosen Service unserer Top Baufinanzierer und drücken Sie Ihre Finanzierungskosten!

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Bauherren und Immobilienkäufer erhalten so einen einfachen, schnellen und effektiven Vergleich der Angebote und sparen außerdem Kosten, die durch manuelles Vergleichen entstehen würden.

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Auch Anschlussfinanzierer sollten die Möglichkeit einer Umschuldung prüfen und einen kostenlosen Anschlussfinanzierung Vergleich für die Ermittlung des günstigen Finanzierungsangebotes anfordern.

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Die clevere Anschlussfinanzierung: Das richtige Forward-Darlehen aus dem Anbieter-Dschungel herauspicken

Montag, 13. September 2010

Anschlussfinanzierung(Berlin, 13.09.2010) Bauherren und Immobilienkäufer erfreuen sich derzeit historisch günstiger Zinsen für die Immobilienfinanzierung. Doch auch laufende Finanzierungen können aus der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt Nutzen ziehen: Sogenannte Forward-Darlehen sichern günstige Konditionen unter bestimmten Voraussetzungen für die Anschlussfinanzierung ab. Hierbei können die Angebote der verschiedenen Darlehensgeber für die jeweilige individuelle Situation durchaus markant differieren.

Vergleich und Information sind Voraussetzung

Bis zu 60 Monate vor dem Ende der Zinsbindungsfrist bei einem bestehenden Immobilienkredit kann sich der Darlehensnehmer am Markt nach einem Forward-Darlehen umschauen. Denn ab diesem Zeitpunkt ist bereits die Festschreibung der aktuellen Zinsen für den Anschlussvertrag möglich. Dies lohnt sich natürlich besonders dann, wenn (wie aktuell) eine Niedrigzinsphase vorherrscht. Wer maximale Kostenreduzierung für sein Restdarlehen erreichen möchte, muss dabei einen Anschlussfinanzierung Vergleich aller Anbieter am Markt durchführen. Hierfür ist nicht nur eine Fülle von Informationen notwendig, sondern auch der Zugang zu den marktrelevanten Daten und Anbietern, welche ein für die individuelle Situation des Kreditnehmers bestmögliches Angebot erstellen können. Ein einzelner Kreditnehmer kann dies kaum leisten und ist daher gut beraten, entsprechende Makler einzuschalten.

Unterschiede und Marktentwicklung

Üblicherweise werden Forward-Darlehen mit einem Zinsaufschlag von 0,01 bis 0,03 Prozent je Monat der Vorausfixierung angeboten. Doch können Unterschiede nicht nur von Seiten der Kreditinstitute, sondern auch von der Entwicklung der Markterwartung und der individuellen Vertragsgestaltung abhängen. Wegen der moderaten Darlehenssumme und Laufzeit kann dies mitunter drastisch zu Buche schlagen. So gibt es aktuell beispielsweise Angebote, die für eine Vorlaufzeit bis zu 60 Monaten gar keine Aufschläge für die Fixierung auf den Marktzins verlangen. Der Grund liegt in der derzeitigen inversen Zinsstruktur: So kann eine neue Immobilienfinanzierung aktuell langfristig günstiger finanziert werden als mit einer kurzfristigen Bindung. Der bisher übliche „Sicherheits-Aufschlag“ für die langfristige Finanzierung entfällt. Dieses bilden die Angebotskonditionen für Forward-Darlehen entsprechend ab. Insgesamt geht die Rechnung für eine so frühzeitige Anschlussfinanzierung für den Kreditnehmer nur auf, wenn die Zinsen tatsächlich steigen. Verharren oder fallen sie gar, kann dies im ungünstigsten Falle sogar zu merklichen finanziellen Nachteilen führen. Mit einer Umschreibung auf den Anschlussfinanzierer fallen nicht nur z.B. Gebühren für die Grundschuldumschreibung an, sondern es besteht auch die Verpflichtung des Kreditnehmers, den zukünftigen Kredit in Anspruch zu nehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Forward-Vertrag zwar gekündigt werden, jedoch wird dann eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Wünscht der Kunde ein kurzfristig kündbares Forward-Darlehen ist der Zinsaufschlag höher, es sinkt aber auch das Risiko für den Darlehensnehmer. Es gilt, die persönliche Situation zu analysieren und die Angebote der Kreditinstitute mit den eigenen Einschätzungen abzugleichen.

Fazit

Eine Anschlussfinanzierung in Zinsniedrigphasen frühzeitig zu initiieren, ist – je nach Einschätzung der Marktentwicklung – sinnvoll. Da niemand mit Sicherheit sagen kann, wie sich die Zinsen zukünftig entwickeln werden, sollten nach der individuellen Analyse entsprechende Angebote eingeholt und verglichen werden. Wer die Anschlussfinanzierung nicht zum Glücksspiel machen möchte, kann sich so eingehend über die zukünftig zu leistenden Raten und Gesamtkosten informieren und entscheiden, ob das Angebot für ihn sinnvoll und tragfähig ist. Helfen kann hier der Fachmann: Renommierte Makler finden Bauherren und Immobilienkäufer auf Immokredit24.com – dem Portal für Baufinanzierung und Kredite. Diese können nicht nur die Angebotsvergleiche anschaulich darstellen, sondern auch gleich eine Empfehlung anhand der persönlichen Situation abgeben.

Weitere Informationen:
» Anschlussfinanzierung – umfangreicher Ratgeber und Anschlussfinanzierung Vergleich
» Forward-Darlehen – Baufinanzierung Konditionen sichern

Mit Anschlussfinanzierung Vergleich günstige Zinsen im Voraus sichern

Sonntag, 18. Oktober 2009

Die Zinsen für Baufinanzierungen sind derzeit sehr günstig. Viele Bauherren konnten daher ihre Anschlussfinanzierungen mit Erfolg unter Dach und Fach bringen. Doch einige Bauherren, deren Zinsbindung erst in 2-4 Jahren ausläuft, können derzeit solchen günstigen Zinsen nur hinterher schauen und hoffen, dass die künftigen Zinsanstiege moderat ausfallen. Der Anstieg der Finanzierungszinsen ist nur eine Frage der Zeit. Mit anspringender Konjunktur werden die Zinsen auch nachziehen. Doch kann wirklich nichts unternommen werden, um die derzeit günstigen Zinsen auch für die Zukunft zu sichern? Doch! Gerade die Bauherren, deren Zinsbindung erst in wenigen Jahren ausläuft, haben die Möglichkeit mit dem Abschluss eines Forward-Darlehens die aktuell niedrigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Bereits heute kann ein entsprechender Darlehensvertrag für die Anschlussfinanzierung geschlossen werden. Die Auszahlung erfolgt erst mit Ablauf der bestehenden Finanzierung. Bis dahin werden keine Zinsen bezahlt. Natürlich hat dies auch seinen Preis. Für jeden Monat im Voraus wird ein Aufschlag auf den Nominalzinssatz zwischen 0,01% und 0,02% bezahlt. Auf diese Weise lassen sich Konditionen für eine Anschlussfinanzierung bereits im Voraus sichern. Die Zinsaufschläge, die dabei in kauf genommen werden müssen, sind vertretbar. Noch vor einigen Jahren wären solche Konditionen, die mit Forward-Aufschlägen zustande kommen als Normalkonditionen angesehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, nicht auf die Prolongation eines alten Darlehens zu warten, sondern ein neues zur Ablösung abschließen. Wenn beispielsweise nur ein halbes Jahr oder 9 Monate bis zum Ablauf der Zinsbindung verbleiben, kann man bereits ein neues Darlehen abschließen. Da die Bereitstellungszinsen je nach Bank erst ab 6 -9 Monaten berechnet werden, wäre dies auch eine Möglichkeit eine Anschlussfinanzierung zu sichern. Auf jeden Fall sollte aber ein Anschlussfinanzierung Vergleich durchgeführt werden. Dank einem Anschlussfinanzierung Vergleich kann der günstigste Anbieter gefunden werden.

Anschlussfinanzierung: Variable Darlehen bei Anschlussfinanzierung Vergleich

Samstag, 22. August 2009

Die Konditionen für Baufinanzierungen haben offensichtlich die Talsohle überschritten. Die Konditionen für langfristige Bindungen befinden sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung mit dem Trend nach oben. Dagegen sich die kurzfristigen Konditionen stark gefallen. So sind die variablen Baufinanzierungen deutlich unter 4,00% zu haben. Die Bauherren, die derzeit einen Anschlussfinanzierung Vergleich durchführen, werden immer häufiger mit dem Angebot konfrontiert ihre Anschlussfinanzierung variabel zu gestalten. Viele sind gegenüber solchen Angeboten sehr skeptisch. Selbstverständlich ist der Aufbau einer kompletten Anschlussfinanzierung auf variablen Konditionen mit Zinsänderungsrisiko verbunden. Die variablen Konditionen orientieren sich am Geldmarkt und dort insbesondere am 3-Monats-Euribor. Aktuell liegt 3-Monats-Euribor bei ca. 1,1%. Zum Vergleich – bis noch vor wenigen Monaten lag der 3-Monats-Euribor deutlich über 4,00%. Im Zuge der Leitzinssenkung in Europa bewegt sich der Geldmarkt fast an der Null-Linie. Wie lange dieser Zustand andauert kann niemand voraussagen. Diese Entwicklung kann aber sehr wohl bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich ausgenutzt werden. Die Bauherren, deren Restschuld relativ gering ist, können mit dieser Strategie bares Geld einsparen. Bei relativ geringer Restschuld sind die Auswirkungen eines Zinsanstiegs gut zu verkraften, denn die Zinsbelastung steigt nur moderat. Außerdem wäre ein Anstieg um 2,00% von dem derzeitigen Niveau aus immer noch eine günstige Kondition. Die Zinsen sollten dabei im Auge behalten werden. Falls der 3-Monats-Euribor sehr stark steigt, besteht immer noch die Möglichkeit das laufende variabel verzinsliche Darlehen in ein Festzinsdarlehen umzuschulden. Der Vorteil eines variablen Darlehens liegt unter anderem darin, dass dieses jederzeit zurückgeführt werden kann – und dies ohne Gebühren (Vorfälligkeitsentschädigung). Die Bauherren sollten daher nicht unbedingt bei einem Anschlussfinanzierung Vergleich die variablen Darlehen von Anfang an ausschießen. In Einzelfällen sind diese durchaus vorteilhaft.