Immobilien und Spareinlagen sind Anlagerenner

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Trotz Euro-Krise und fortgesetzter Schuldenproblematik der Euroländer bleiben die Privatvermögen in Deutschland stabil. Für die große Mehrheit der Bundesbürger ist die Geldanlage bzw. das Sparverhalten von enormer Wichtigkeit. Die Anlageformen kurzfristige Geldanlagen und Immobilien sind dabei aktuell diejenigen mit der höchsten Bevorzugung. Die inflationsgeschützte Anlage in Sachwerte erfährt durch Immobilien und mittlerweile vermehrt auch durch Edelmetalle einen regen Zulauf. Die Anleger möchten eine sichere, wertstabile und altersvorsorgewirksame Wertanlage realisieren, wozu auch eine günstige Finanzierung gehört. Diese ist durch die starken Zinssenkungen der Vergangenheit und noch nicht zu starkem Preisauftrieb sehr attraktiv geworden. Die Spareinlagen dienen dabei der schnellen Verfügbarkeit, z.B. für geplante Anschaffungen oder als zusätzliche, liquide Eigenkapitalbasis.

Anlagen, die den Risiken und Schwankungen des Finanzmarkts unterworfen sind – wie beispielsweise Aktien oder Anleihen – erfahren durch entsprechende Profispekulanten zwar einen Umsatzschub, der jedoch in weiten Teilen nicht von substanziellen Privatanlegern getragen wird. Die Kapitalanlagequote über Wertpapiere ist hierzulande im internationalen Vergleich sehr gering. Dies ist realwirtschaftlich allerdings nicht unbedingt gerechtfertigt: Viele Unternehmen in Deutschland sind exzellent aufgestellt und werden an den Märkten nur moderat bewertet. Anleger mit entsprechender Sachkenntnis und einem ausreichend langen Atem könnten hier von hervorragenden Anlagechancen profitieren – auch diese Aufklärung ist Aufgabe der Politik- und Wirtschaftsfachleute hierzulande. Der Trend in Richtung Immobilie hingegen ist nach wie vor positiv zu werten, denn Immobilien bilden einen wichtigen Grundstock der persönlichen Altersvorsorge.

Tagesgeldkonto: Renditekiller oder echte Anlagealternative?

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Schaffung von Eigenkapital für einen Immobilienkauf, die Altersvorsorge oder schlicht als Ansparung für eine größere Anschaffung sollte neben einer relativ großen Sicherheit des eingesetzten Kapitals auch eine möglichst attraktive Rendite bringen. Die Banken werben hierfür immer wieder mit Tagesgeldkonten, teils sogar mit „Gimmicks“, wie Sonderverzinsungen mit begrenzter Laufzeit oder Starteinlagen. Wer sich auf das Sparen mit einem Tagesgeldkonto einlässt, sollte zunächst einmal einen ausführlichen Vergleich der angebotenen Konditionen möglichst vieler verschiedener Kreditinstitute anstellen. Auch sind die Höchstbeträge und die Laufzeiten, für die der angepriesene Zins gilt, zu beachten.

Oft werden Tagesgeldkonten auch nur in Kombination mit Giro- oder Depotkonten angeboten, für die dann wieder eine Gebühr fällig wird. Ergo: Wachsamkeit ist Trumpf. Der Interessent sollte immer genau die Bedingungen und Konditionen studieren, bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet. Derzeit sind mit Tagesgeldkonten zwischen 0,5 und etwa 3 Prozent Zinsen p.a. zu erwirtschaften, was inflationsbereinigt allerding kaum noch einen Zuwachs realisiert. Allerdings ist das Kapital aufgrund des Einlagensicherfonds (die Einlagensicherung variiert von Bank zu Bank, daher auch dies hinterfragen!) extrem sicher. Bei risikoreicheren Anlagen, also z.B. Wertpapiere oder Anleihen, können über bestimmte Zeiträume teils auch größere Verluste auftreten. Die persönliche Risikobereitschaft und der Anlagehorizont sind also von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidung für oder gegen eine Anlage mittels Tagesgeldkonten.

Altersvorsorge heute: Immobilienfinanzierungen können den Lebensstandard erhalten

Donnerstag, 10. November 2011

Eine Immobilie ist ein wichtiges substanzielles und damit „greifbares“ Standbein in der privaten Vermögensvorsorge. Größtenteils unabhängig von Inflationseinflüssen oder Finanzmarktschwankungen, stellt eine eigene Immobilie einen dauerhaften Wert dar. Zudem bieten eigengenutzte Immobilien den Vorteil, dass mietfrei und nach größtenteils eigenen Vorstellungen gewohnt werden kann. Die Immobilie ist deshalb ein wichtiger Pfeiler zum Erhalt des Lebensstandards im Alter. Wird die Immobilienfinanzierung vor Eintritt des Rentenalters zurückgeführt (getilgt), kann mit dem zu erwartenden niedrigeren Einkommen (Rente, Pension) miet-, zins- und tilgungsfrei gewohnt werden. Dies ermöglicht annähernd das Halten des Lebensstandards, der noch zu Zeiten der vollen Erwerbstätigkeit möglich war. Im Falle der Vermietung von Immobilien kann gar ein zusätzliches Einkommen generiert werden.

Damit der Plan der Lebensstandarderhaltung gelingt, ist es erforderlich, vor Beginn der Immobilienfinanzierung genau zu prüfen:

1) ob die regelmäßigen Raten ohne Probleme vom Einkommen geleistet werden können, ohne dabei Verzichte oder Risiken eingehen zu müssen
2) ob mit den vorgesehenen Tilgungsraten die Finanzierung bis spätestens zum Eintritt des Rentenalters realistisch zurückgeführt werden kann
3) ob auch bei Eintritt von unvorhergesehenen Ereignissen (z.B. Autokauf, Reparaturen im Haushalt etc.) der geplante Finanzierungsablauf gehalten werden kann

Können diese Punkte zufriedenstellend geklärt werden, steht der Finanzierung zum Zwecke der Altersvorsorge grundsätzlich nichts mehr im Wege. Natürlich müssen die entsprechende Evaluierung der unterschiedlichen Anbieter sowie Angebotsvergleiche durchgeführt werden, um die Konditionen so günstig wie möglich zu gestalten. Die Hinzunahme eines fachlich versierten – möglichst unabhängigen – Beraters kann jedem Nicht-Experten nur empfohlen werden. Zusammen mit dem Berater kann dann ein individuell maßgeschneidertes Finanzierungskonzept ausgearbeitet und realisiert werden.

Die Riester Rente als Basisbaustein für die Altersvorsorge

Dienstag, 20. September 2011

Riester Rente(Berlin, 20.09.2011) Nach großen Anlaufschwierigkeiten seit der Verkündung der staatlichen Zertifizierung und Förderung der privaten Altersvorsorge mit der sog. „Riester Rente“, ist diese mittlerweile zum Verkaufsschlager mutiert. Das ist nicht ohne Grund so: Die zertifizierten Verträge garantieren nicht nur zu 100% die Verrentung der eingezahlten Beträge, sondern sind durch staatliche Zulagen, steuerliche Absetzbarkeit und – je nach Anlageart – unterschiedliche Renditechancen finanziell sehr attraktiv. Der Interessent sollte sich aber vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter sorgfältig über Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren, um so die bestmögliche individuelle Lösung zu finden.

Was kennzeichnet die Riester Rente?

Die Riester Rente ist eine Rentenversicherung, welche durch zertifizierte Anbieter in verschiedenen Varianten an rentenversicherungspflichtige Beschäftigte und Beamte oder auch Wehrdienstleistende angeboten wird. Grundsätzlich können auch Ehepartner unter bestimmten Voraussetzungen von den Förderungen und ggf. Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten profitieren. Die Förderungen bei einer Riester Rente belaufen sich auf 154 Euro jährlich für den Sparer plus 185 Euro Zulage für jedes Kind (Voraussetzung: Es besteht Kindergeldanspruch), für Kinder mit Geburtsjahr 2008 oder später sogar 300 Euro. Bedingung ist eine gesamte Jahreseinzahlung (jedoch max. 2.100 Euro förderfähiger Betrag) von mindestens 4 % des Bruttoeinkommens des Vorjahres. Werden weniger Beträge eingezahlt, erfolgt nur eine anteilige Förderung. Für Arbeitslose oder Personen in Elternzeit u.a. gelten Sockelbeträge. Das angesparte Vermögen innerhalb des Riester Renten-Vertrages ist pfändungssicher und wird auch nicht auf evtl. Hartz IV-Bezüge angerechnet. Da die Riester Rente als Vorsorgeprodukt die Rentensituation verbessern soll, kann der Vertragsnehmer den angesparten Betrag nicht schadenfrei (d.h. nicht ohne Rückzahlung der Förderungen und ggf. genutzten Steuervorteile) vor dem Renteneintrittsalter bzw. der vertraglich vereinbarten Altersgrenze vereinnahmen. Grundsätzlich darf die Auszahlung frühestens mit Erreichen des 60. Lebensjahres erfolgen – und zwar als lebenslange Zusatzrentenleistung. Bei vielen Verträgen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich bis zu 30 % des angesparten Vermögens als Einmalzahlung auszahlen zu lassen. Da eine Verfügung vor dem Rentenalter nicht möglich ist, gelten für alle Anbieter Beschränkungen hinsichtlich des maximalen Eintrittsalters. Bei Auszahlung müssen die Leistungen aus der Riester Rente versteuert werden.

Welche Varianten der Riester Rente gibt es?

Die Riester Rente darf nur von zertifizierten Anbietern (Vorsicht: Die Zertifizierung sagt nichts über Anlagequalität und Renditechancen aus) offeriert werden. Dies können Banken, Fondsgesellschaften oder auch Versicherungsunternehmen sein. Hierbei werden klassische Rentenversicherung, Bauspar- oder Banksparpläne sowie fondsgebundene Rentenversicherungen oder Fondssparpläne unterschieden. Ferner gibt es eine Möglichkeit der Eigenheimfinanzierung mittels des sog. „Wohn-Riester“-Programms. Welche dieser Varianten jedoch bietet nun die besten Ertragsaussichten für den Sparer, damit eine möglichst hohe Rentenleistung hieraus generiert werden kann? Zunächst einmal gilt: Es müssen mindestens die gezahlten Beiträge plus die gewährten staatlichen Förderungen für die Rentenberechnung zur Verfügung stehen. Hinzu kommt die erzielte Rendite. Diese kann je nach Anlageform sehr stark variieren: So konzentrieren sich klassische Versicherungsprodukte auf Überschussbeteiligungen und Bank- oder Bausparpläne auf feste Zinserträge, die naturgemäß recht gering ausfallen. Oft kann hier nicht mal ein Ertrag oberhalb der Teuerungsrate generiert werden, was real zu einer Finanzkrafteinbuße führt. Gerade durch den sehr langfristigen Anlagehorizont bieten sich eher fonds- resp. aktienbasierte Anlagen an. Diese setzen sich in der Regel aus einem anleihebasierenden Garantieteil und einem freien Aktienfondsanteil zusammen, der durchaus Renditen in Höhe von 6, 7 oder mehr Prozent per anno generieren kann. Auch starke Finanzmarktschwankungen werden durch die lange Anlagedauer und die flexibel agierenden Fondsmanager im Laufe der Zeit kompensiert und führen zu einem merklich positiven Ertrag. Ist ein lange dauernder Abwärtstrend an den Börsen spürbar, wird der Fondsmanager zu defensiven Strategien wechseln und diese bei Erholung wieder verändern. Da zu den Riester Rente Produkten selbst ein ausreichender historischer Betrachtungszeitraum fehlt, müssen ähnliche Fondsprodukte betrachtet werden. Hier zeigt sich, dass mit Anlagen in Wertpapiere über Zeiträume von 20 oder 30 Jahren bisher ausnahmslos überdurchschnittliche Renditen erzielt werden konnten.

Fazit

Die absatzstarke Riester Rente ist ein privates Altersvorsorgeprodukt mit staatlicher Förderung und – je nach Anlageart – auch renditestarke Vermögensanlage. Damit im Rentenalter der Lebensstandard gehalten werden kann, ist ein solcher Vertrag jedem rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer dringend zu empfehlen. Um Rendite und Vorzüge maximal auszunutzen, sollte der Interessent sich eingehend über Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren. Dies kann er kostenlos und unverbindlich z.B. bei Investmentfonds24.eu im Internet tun.

Weitere Informationen

» Riester-Rente – detaillierte Informationen rund um die Riester-Rente
» Riester-Rente-Vergleich – finden Sie das beste Angebot

Der Immobilienkredit als Voraussetzung für die Altersvorsorge mit Immobilien

Freitag, 05. August 2011

Eine (selbstgenutzte) Immobilie eignet sich hervorragend für eine stabilitätsorientierte und „greifbare“ Kapitalvorsorge für das Rentenalter. Neben der relativen Wertstabilität durch weitgehende Unabhängigkeit gegen inflationäre und finanzmarktpolitische Einflüsse zeichnet sich die selbstgenutzte Immobilie insbesondere durch Mietfreiheit aus. Somit können geringer werdende Einkünfte im Rentenalter durch Miet- und Schuldenfreiheit (nach Tilgung des Immobiliendarlehens) kompensiert werden.

Das gewohnte Lebensniveau kann somit annähernd gehalten werden. Daher bildet die eigene Immobilie nach wie vor eine äußerst beliebte Form der Altersvorsorge. Doch neben allen positiven Punkten führt der Weg zum Immobilieneigentum zunächst einmal über eine Verschuldung, meist in Form eines Hypothekendarlehens. Der Immobilienkredit wird somit zum Grundstein für die eigene Altersvorsorge. Entsprechende Bedeutung hat die Auswahl des Kreditgebers und der Vertragsmodalitäten sowie der Konditionen. Jeder Interessent sollte sich vor Beginn eines Vorhabens eingehend über Möglichkeiten, Marktumfeld und Voraussetzungen informieren. Ggf. können auch Förderungen oder Zuschüsse beantragt werden.

Die finanzielle Belastung der kommenden Jahre (Zinsen und Tilgung) sollte aus dem eigenen Einkommen bestritten werden können, ohne dass jegliches freies Kapital dafür in Anspruch genommen werden muss. Es sollte also trotz der monatlichen Kreditraten entweder Eigenkapital oder aber ein Teil freies Kapital hinzukommen, um für unvorhergesehene Ereignisse gewappnet zu sein. Außerdem fallen für jedes Immobilienprojekt Nebenkosten an, die nicht Bestandteil der Darlehenssumme des Immobilienkredits sind und daher aus eigenen Mitteln bestritten werden müssen. Die Empfehlung von Experten lautet daher, dass mindestens 20% bis 30% des Objektwertes als Eigenkapital vorhanden sein sollten. In bestimmten Fällen (z.B. bei dauerhaft gesicherten Einkommensverhältnissen) kann ein Immobilienkredit aber auch mit weniger vorhandenem Eigenkapital sinnvoll sein.

Baufinanzierung – Unterscheidung nach privater und gewerblicher Variante

Freitag, 01. Juli 2011

Private Baufinanzierungen dienen nicht nur zu Wohnzwecken, sondern auch der Altersvorsorge. In der Regel sind viele Jahre notwendig, bis das Darlehen getilgt und damit ein schulden- und mietfreies Wohnen möglich sind. Doch gerade dies stellt einen substantiellen Wert dar, der weder Inflations- noch Kapitalmarktstimmungen gegenüber anfällig ist: Eine sehr wertvolle Säule der privaten Vorsorge ist somit geschaffen! Im Optimalfall fallen so im Rentenalter kaum noch Kosten für das Wohnen an und für Notfälle steht die Immobilie als schuldenfreier Wertgegenstand im Hintergrund.

Etwas anders verhält es sich bei der gewerblichen Variante. Viele unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten (beispielsweise gewerbliche Nutzflächen wie Ladenlokale oder Supermärkte oder auch vermietete Wohneinheiten) haben jedoch immer die Erzielung eines Gewinnes zum Zweck. Bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung treten nicht nur Kreditinstitute, sondern auch Investmentgesellschaften und private oder institutionelle Investoren auf, die durch ihr Investment eine entsprechend hohe Rendite (z.B. Mieteinnahmen) erwarten. Ein entsprechend anders geartetes Risikoprofil tritt bei gewerblichen Finanzierungen auf. Je nach Verwendungszweck sind die Risiken unterschiedlich, weshalb z.B. ein Kreditinstitut eine entsprechende Risikoanalyse vornimmt. Die steueroptimale sowie förderungsoptimierte Baufinanzierung liegt im Interesse beider (privater und gewerblicher) Bauherren: In der Regel werden hierzu entsprechende Finanzierungsberater konsultiert.

Gerade private Bauherren mit wenig Erfahrung in der Terminologie und wenig Marktüberblick und Erfahrung sollten die Beratung eines unabhängigen Vermittlers oder Finanzierungsberaters in Anspruch nehmen, um weitreichende negative Auswirkungen auf die persönliche Vermögenssituation zu vermeiden. Finanzierungsverträge können und sollten grundsätzlich an die individuelle Einkommens- und Vermögenssituation des Darlehensnehmers angepasst werden. In der Regel sind die Beratungs- und Optimierungsleistungen eines Finanzierungsvermittlers für den privaten Darlehensnehmer kostenfrei.

Immobilienbarometer zeigt: Kapitalanleger drängen auf den Immobilienmarkt

Freitag, 11. März 2011

Berlin/München, 9. März 2011. Immer mehr Anleger drängen auf den deutschen Immobilienmarkt: Jeder vierte Kaufinteressent sucht aktuell eine Immobilie als Kapitalanlage. Im Vorjahr war es nur jeder achte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Die Umfrage, für die im Februar 2011 über 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

Kapitalanleger glauben derzeit an das Renditepotenzial von Betongold: Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) rechnet beim Kauf mit einem hohen Wertzuwachs. Weitere 73 Prozent erwarten eine Wertsteigerung, welche die Inflation ausgleicht. Eigennutzer hingegen achten weit weniger auf die Wertsteigerung des Objekts. Rund 15 Prozent können die Wertentwicklung nicht einschätzen und weitere 18 Prozent interessieren sich nicht für den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung in der Zukunft.

Eine weitere auffällige Tendenz zeichnet sich bei den Immobilienpreisen ab: Sie werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschätzt. Derzeit geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) ‚günstige Preise‘ als Grund für ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund für einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

Die Top-5-Gründe für den Immobilienerwerb im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Günstige Zinsen (40 Prozent)

3. Mietzahlungen vermeiden (29 Prozent)

4. Immobilien sind krisensicher (28 Prozent)

5. Unabhängigkeit vom Vermieter (24 Prozent)

“Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 für eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Immobilien erleben seit Monaten einen wahren Boom. Selbst renditeorientierte Anleger wittern in diesem Markt lukrative Geschäfte.”

Die Immobilie als Altersvorsorge – in jeder Hinsicht eine lukrative Kapitalanlage

Donnerstag, 25. November 2010

Immobilie als Altersvorsorge (Berlin, 25.11.2010) Immobilieneigentum eignet sich aus verschiedenen Gründen ideal zur Altersvorsorge. Die hohe Wertstabilität durch Unabhängigkeit von der Inflationsentwicklung plus ggf. Eigennutzwert hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Insbesondere unter Berücksichtigung der auf jeden Fall notwendigen zusätzlichen Rentenvorsorge spielen Immobilien eine essentielle Rolle. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter halten oder gar verbessern möchte, muss sich frühzeitig um optimale Lösungswege bemühen. Jedoch gibt es auch bei der eigentlich so sicheren Immobilienanlage einige wichtige Punkte zu beachten, denn auch hierbei gibt es „Stolpersteine“.

Für wen ist diese Form der Altersvorsorge geeignet?

Immobilien gelten als substanzielle Werte, also als greifbare und daher wenig inflationär beeinflussbare Anlageform. Wohn- oder Geschäftsraum bzw. Grundfläche behalten auch bei Finanzkrisen oder generell negativen finanzpolitischen Einflüssen Ihren Sachwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn Wohnraum selbst genutzt wird und so nach dem Abtrag der Hypothekenschulden kein Kapital für Wohnzwecke mehr investiert werden muss. Aber auch als Kapitalanleger, der die Immobilie nicht selbst nutzt, kann man profitieren: In den ersten Jahren fallen durch Zinsbelastung und Darlehenstilgung Kostenbelastungen an, die als steuermindernde Werbungskosten geltend gemacht werden können. Werfen die Erträge aus Vermietung und Verpachtung dann später Gewinne ab (nach Tilgungsende, im Idealfall zum Rentenbeginn) sichert dies ein zusätzliches Einkommen im Alter. Je nach Lebenssituation ist also zwischen den verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Immobilien zu unterscheiden. Die Auswahl der besten Möglichkeit für die individuellen Verhältnisse sollte dabei gründlich geprüft werden. Diese Prüfung erfolgt bestenfalls mit einem unabhängigen Partner an der Seite des Immobilienkäufers.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil ist die schon erwähnte hohe Wertstabilität. Eine Investition in substanzielle Werte setzt jedoch voraus, dass diese Substanz initial auch richtig bewertet wurde, was durchaus nicht immer einfach ist. Wer in Krisenzeiten mit seiner Immobilie solide dastehen möchte, muss einige Punkte bedenken: Ist die Immobilie ggf. abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen (so kann z.B. bei gewerblichen Immobilien für Finanzdienstleister ein Mietausfall durch Insolvenz entstehen) oder ist die kreditfinanzierte Immobilie durch persönliche wirtschaftliche Negativentwicklung nicht mehr haltbar, weil Tilgung und Zinsen nicht mehr wie geplant geleistet werden können? Szenarien wie diese können zum eigenen Ruin führen und am Ende steht der Anleger ohne Immobilie aber mit einem großen Schuldenberg da. Die goldene Regel ist daher, sich vor der Investition in diese Altersvorsorge gründlich (ggf. mit der Hilfe von Experten) zu informieren und eine der persönlichen Risiko- und Einkommenssituation entsprechende Anlagealternative zu finden. Letztendlich ist eine einmal gekaufte Immobilie nicht so ohne weiteres wieder zu liquidieren. Bei der Anschaffung hingegen können ggf. sogar staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Die richtige Finanzierung

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die passende Finanzierung. Diese muss in jedem Fall den persönlichen Verhältnissen angepasst sein, ggf. mit flexibel gestaltbaren Eckdaten (z.B. Tilgungssatz oder Sondertilgungsmöglichkeiten). Der Vergleich von verschiedenen Darlehensgebern ist wichtig, denn schon kleine Unterschiede z.B. im Zinssatz können bei hohen Darlehenssummen und langen Laufzeiten einen erheblichen monetären Unterschied ausmachen. Der Darlehensnehmer sollte sich mit einem Finanzberater und bei Immokredit24 informieren und hier Vergleiche anfordern. Die richtige eigene Einschätzung (Sicherheiten, eigenes Einkommen, zukünftige Aussichten etc.) ist genauso wichtig wie die spätere Auswahl des Anbieters mit den für die eigene Situation günstigsten Konditionen.

Fazit

Grundsätzlich sind Immobilien als Altersvorsorge zu empfehlen, allein schon wegen der hohen Wertstabilität und ggf. Eigennutzwert. Unabhängigkeit von finanzmarktpolitischen Entwicklungen setzt jedoch auch ein eingehendes Studium nebst Analyse und Auswahl der „passenden“ Immobilie und deren Finanzierung voraus. Blauäugiges Investieren kann auch hier – wie bei jeder Kapitalanlage – zum persönlichen Ruin führen.

Weitere Informationen

» Immobilie als Altersvorsorge
» Alternative Möglichkeiten für das Immobilieninvestment zur Altersvorsorge
» Immobilienkauf als Altersvorsorge – die optimale Finanzierungsvariante
» Sicherheit in der Krise – wie sicher ist Immobilieneigentum?

Private Altersvorsorge: Festgeld nur bedingt geeignet

Freitag, 12. Februar 2010

Viele Menschen setzen bei langfristigem Anlagehorizont auf Festgeld als Geldanlage. Das Festgeldkonto bietet den Vorteil, dass die Zinsen bereits von Vorneherein feststehen und sich über die gesamte Laufzeit der Anlage hinweg nicht mehr verändern. Der Anleger erhält damit ein hohes Maß an Planungssicherheit – er weiß, welche Rendite er zu erwarten hat, und kann Zinsänderungsrisiken ausschließen.

Variabel verzinste Anlagen bringen höhere Rendite

Allerdings raten Experten dazu, die private Altersvorsorge nicht ausschließlich auf Festgeldanlagen zu stützen. Die Initiative „Altersvorsorge macht Schule“ in Berlin, die unter anderem von der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, empfiehlt bevorzugt auf variabel verzinste Anlagen zurückzugreifen.  Zwar bietet der feste Zinssatz einer Festgeldanlage einen Vorteil bei sinkenden Zinsen – umgekehrt jedoch bleiben die Zinsen von Festgeld auch dann fix, wenn die Marktzinsen wieder ansteigen. Langfristig gesehen ergibt sich mit variabel verzinsten Geldanlagen die bessere Rendite. Zinsschwankungen werden über einen längeren Anlagezeitraum hinweg wieder ausgeglichen.

Festgeld vor allem kurz- und mittelfristig interessant

Wer jedoch sein Geld nur kurz- oder mittelfristig anlegen möchte, ist mit dem Festgeldkonto gut bedient. Auch als Beimischung zum Altersvorsorge-Portfolio ist das Festgeld interessant.

Immobilienfinanzierung als Alternative zur Miete

Dienstag, 10. März 2009

TraumhausViele Menschen wohnen in Miete und träumen von einer eigenen Immobilie. Dies ist auch verständlich, denn die eigenen vier Wände bedeuten deutlich mehr Freiraum für eigene Wünsche und Vorstellungen. Außerdem ist die eigene Immobilie eine solide Basis für finanzielle Unabhängigkeit im Alter und bildet damit einen Grundbaustein beim Thema Altersvorsorge. Aber warum nur träumen? Gerade jetzt ist eine Immobilienfinanzierung so günstig wie schon lange nicht mehr. Derzeit befindet sich die Eurozone in eine Tiefzinsphase. Damit ist die Immobilienfinanzierung teilweise günstiger als Miete. Bereits heute bieten viele Immobilienfinanzierer Zinssätze deutlich unter 5,00% p.a. an – und dies sogar für Vollfinanzierungen. Bei einem entsprechenden Einsatz von Eigenmitteln reduziert sich der Nominalzinssatz noch mal deutlich. Dies führt im Ergebnis zu einer monatlichen Belastung, die unter dem Durchschnitt der ortsüblichen Miete liegt. Die Chance sollte daher genutzt werden, um sich langfristig günstige Konditionen für die Immobilienfinanzierung zu sichern. Damit bekommt man eine langfristige finanzielle Sicherheit im Hinblick auf die Wohnungskosten. Auch beim steigenden Preisniveau profitiert man dabei von günstigen Zinssätzen. Während die Mietpreise steigen und jeder Mieter mit einer Mieterhöhung rechnen muss, hat ein Baufinanzierer eine konstante monatliche Belastung und damit eine feste Kalkulationsgrundlage. In einer eigenen Immobilie kann man durch den Einsatz der energieeffizienten Einrichtungen, wie Solarzellen oder moderne Heizungen, die immer steigenden Nebenkosten in den Griff bekommen. Dies ist ein Punkt, der auf keinen Fall unterschätzt werden soll. Nebenkosten sind zwischenzeitlich fast so hoch wie die Miete selbst. In einem Mietobjekt ist eine ineffiziente Heizungsanlage fatal für den Mieter, wenn der Eigentümer vorerst keine Notwendigkeit für eine Erneuerung sieht. Die Heizkosten werden zu 100% auf den Mieter umgelegt. Dagegen kann sich der Mieter auch nicht wehren. Ein Immobilienbesitzer kann dagegen selbst über den Energiezustand seines Objektes bestimmen. Damit lohnt sich eine günstige Immobilienfinanzierung doppelt- es ist damit möglich die Miete und die Nebenkosten zu sparen.

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