News / Fachartikel - Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen

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Hier erscheinen aktuelle Nachrichten, ausgewählte Fachbeiträge und ergänzende Kommentare zu den Themenschwerpunkten Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich interessante Beiträge rund um die Baufinanzierung und den Eigenheimbau.

Konstantdarlehen ermöglichen hohe Planungssicherheit bei der Hausfinanzierung

Mittwoch, 18. Januar 2012 11:21

Die meisten Bauherren und Immobilienkäufer wünschen sich für ihre Finanzierung eine möglichst hohe Planungssicherheit. Herkömmliche Annuitätendarlehen werden meist mit Zinsbindungen von 5 bis zu 15 Jahren (vereinzelt auch bis zu 25 Jahren) angeboten – dabei verbleibt jedoch bei der Mehrheit der Immobilienfinanzierungen ein Restdarlehen, was dann anschlussfinanziert werden muss. Wie die Konditionen für eine solche Anschlussfinanzierung aussehen, weiß zum Zeitpunkt der anfänglichen Darlehensplanung niemand.

Eine Alternative für absolute Planungssicherheit bieten Konstantdarlehen: Hier ist von Anfang bis Ende der gesamten Finanzierung klar, welche Darlehenskosten auf den Darlehensnehmer zukommen. Kennzeichnend für Konstantdarlehen sind die konstant gleichen Ratenzahlungen bis zur Darlehenstilgung. Dies wird möglich durch eine Kombination aus Vorfinanzierung und Bausparvertrag. Der Darlehensnehmer zahlt immer gleiche Raten für den Zinsaufwand und als Sparbeitrag für den Bausparvertrag – am Ende dient das angesparte Guthaben als Darlehenstilgung. Ggf. sind hier sogar staatliche Förderungen einkalkulierbar.

Die Nachteile dieser Darlehensform liegen insbesondere in den vergleichsweise größeren Zinsbelastungen, da in der Ansparphase keine laufenden Tilgungen erfolgen und der Guthabenzins für den Bausparvertrag sehr gering ist. Sondertilgungen sind erst nach Zuteilung des Bausparvertrages möglich. In der Regel können Konstantdarlehen von 30.000 Euro bis ca. 200.000 Euro Darlehenssumme aufgenommen werden, ein Zinsrisiko besteht nicht. Allerdings sollten die angebotenen Konditionen der Bausparkassen gut verglichen werden: Es existieren große Unterschiede z.B. bei den Abschlussgebühren und den Soll- und Guthabenzinssätzen.

Baufinanzierung: Zinsen günstig wie nie

Dienstag, 17. Januar 2012 16:55

Das Interhyp-Prinzip(München, 17. Januar 2012) Das Jahr 2012 beginnt vielversprechend für Immobilienkäufer und Bauherren: Die Pfandbriefrenditen – ein wichtiger Indikator für die Entwicklung von Baugeld – haben ein Rekordtief erreicht. Vergangenen Freitag lag die sogenannte DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe bei 2,40 Prozent, das ist der niedrigste Wert seit dessen Veröffentlichung 1980. “Einige Banken kalkulieren bereits mit diesem niedrigen Pfandbriefniveau, d.h. Häuslebauer und Eigenheimerwerber in Deutschland haben nun die Gelegenheit zu historisch günstigen Zinskonditionen zu finanzieren”, weiß Benjamin Papo, Vorstand bei der Interhyp AG.

Langfristige Konditionen wie Hypothekenzinsen entstehen durch Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Als Orientierungsgröße für Entstehung und Verlauf der Baugeldzinsen eignet sich daher die Renditeentwicklung von deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefsätzen wie die DGZF-Pfandbriefkurve. Um auf eine effektive Topkondition zu kommen, sind zum DGZF-Satz je nach Bank ab 0,30 Prozentpunkte Marge dazu zu rechnen.

“Der Großteil der Interhyp-Bankpartner passt seine Konditionen täglich an. Damit haben Immobilienkäufer Gelegenheit unmittelbar von den jüngsten Marktentwicklungen zu profitieren und ihr Eigenheim zum absoluten Tiefpreis zu finanzieren. Seit Anfang dieser Woche sind Immobilienkredite mit zehnjähriger Sollzinsbindung für sogar unter 3,0 Prozent effektiv erhältlich – das ist so günstig wie noch nie”, gibt Papo zu bedenken. Aber auch für Kapitalanleger ist die jetzige Situation ideal: Die niedrigen Zinsen wirken sich positiv auf die Finanzierungsbedingungen und dementsprechend auf die langfristig erzielbare Rendite aus.

Papos Empfehlung für Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer mit baldigem Finanzierungsbedarf lautet: “Angesichts vielerorts steigender Immobilienpreise sollten Interessenten mit Kaufwunsch nicht länger warten, sondern aktiv werden. Dabei gilt es, diesehr niedrigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern und so doppelt zu profitieren: Von einer geringen Darlehensrate bei gleichzeitig hoher Kalkulationssicherheit.”

Immobilienkredit ohne Eigenkapital: Realistische Einschätzung der Kapitaldienstfähigkeit ist zwingend erforderlich

Montag, 16. Januar 2012 12:28

Immobilienkredit ohne Eigenkapital(Berlin, 16.01.2012) Die aktuell günstigen Zinskonditionen am Kreditmarkt lassen auch Immobilienkredite mit wenig oder keinem Eigenkapital attraktiv erscheinen. Der von Experten empfohlene Eigenkapitalstock von mind. 20 bis 30 Prozent kann oftmals – insbesondere von jüngeren Immobilieninteressenten – nicht aufgebracht werden. Doch günstige Zinsen bedeuten nicht unbedingt zwangsläufig, dass die Finanzierung auch mit weniger oder keinem Eigenkapital problemlos bedient werden kann. Den hohen Beleihungsauslauf und das damit verbundene erhöhte Risiko eines Rückzahlungsausfalles lassen sich die Kreditinstitute durch Aufschläge gut bezahlen. Ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital ist daher längst nicht für jede Einkommensgruppe geeignet.

Grundlagen und Voraussetzungen

Immobilienkredite ohne Eigenkapital – sogenannte Vollfinanzierungen – werden von einer zunehmenden Anzahl von Kreditinstituten angeboten. Diese reagieren damit auf eine nach wie vor rege Nachfrage von Kreditinteressenten, die Ihre neue Immobilie ohne lange Ansparzeiten möglichst rasch erwerben möchten. Besonders für junge Familien erscheinen die eigenen vier Wände eine geeignete Alternative zu hohen Mietzahlungen und eingeschränktem Wohnraum. Finanzierungen sind hierbei zu 90% des Immobilienwertes, zu 100% oder – bei einigen wenigen Anbietern – sogar darüber hinaus möglich. So kann ggf. gleich eine Möbelausstattung mitfinanziert werden. Voraussetzung für diese Wunscherfüllung ist allerdings, dass der Kreditnehmer neben der Sicherheit der Immobilie (durch Grundschuldeintragung) selbst, ein entsprechend hohes und möglichst sicheres Einkommen bezieht. Hilfreich sind ebenfalls weitere Sicherheiten, z.B. zusätzliche Kreditnehmer mit weiteren Einkommensbezügen. Das Kreditinstitut wird für Vollfinanzierungen einen entsprechenden Zinsaufschlag verlangen, da ein erhöhtes Rückzahlungsrisiko im Vergleich zu „normalen“ Annuitätendarlehen (mit üblichem Beleihungsauslauf von etwa 60%) besteht.

Die aktuelle Situation bietet die Chance auf eine günstige Finanzierung

Angesichts der derzeitigen Zinssituation am Kapitalmarkt sind historisch günstige Immobilienfinanzierungen realisierbar. Viele Immobilieninteressenten werden sich deshalb fragen, warum nicht gleich eine Finanzierung zu günstigen Konditionen fixieren, wenn später trotz eines höheren Eigenkapitalanteils durch wieder anziehende Zinsen am Kapitalmarkt keine günstigere Finanzierung möglich ist. Zudem kommt der Interessent so schneller zur eigenen Immobilie und läuft nicht Gefahr, im Zuge einer ggf. anziehenden inflationären Entwicklung noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Doch trotz dieser vorteilhaften Situation sollte vor einer Finanzierungsanfrage ein sehr genaues Augenmerk auf die individuelle Einkommens- und Vermögenslage gerichtet werden: Reicht das vorhandene Einkommen wirklich aus, um den Zahlungsverpflichtungen aus der Finanzierung nachzukommen und trotzdem noch eine Rücklage für unvorhergesehene Ereignisse zu bilden? Gerade bei Vollfinanzierungen fallen aufgrund der relativ hohen Darlehenssummen meist vergleichsweise hohe monatliche Zahlungen an, die mit einem durchschnittlichen Einkommen nicht problemlos geschultert werden können. Ist das Einkommen zudem nicht wirklich sicher (z.B. bei Angestellten mit befristeten Arbeitsverträgen), ist das Risiko einer Vollfinanzierung viel zu hoch. Bei unzureichender Kapitaldienstfähigkeit (also ungenügender Rückzahlungsfähigkeit der Kreditraten aus Tilgung und Zinsen ohne die Verwertung von Sicherheiten) wird die Bank schon aus Eigeninteresse eine Kreditgewährung ablehnen. Vor der Antragstellung sollte sich der Interessent daher eines professionellen Beraters (möglich z.B. über ein Immobilienportal im Internet wie Immokredit24.com) bedienen und mit ihm gemeinsam die Möglichkeiten und Voraussetzungen prüfen.

Fazit

Trotz eines derzeit extrem günstigen Zinsumfeldes sollten die persönlichen Voraussetzungen für eine ins Auge gefasste Vollfinanzierung detailliert geprüft und reell eingeschätzt werden. Das Risiko ist tendenziell viel höher als bei einem regulären Annuitätendarlehen, da fehlendes Eigenkapital ggf. zu Rückzahlungsproblemen führen kann und damit das ganze Projekt gefährdet. Neben der hinreichenden analytischen Betrachtung der eigenen Situation ist es empfehlenswert, mit einem professionellen Berater (z.B. über das Immobilienportal www.Immmokredit24.com) die Voraussetzungen für eine Vollfinanzierung zu prüfen. Hier kann auch gleich das günstigste Angebot aus den möglichen Anbietern einer Vollfinanzierung eruiert werden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit ohne Eigenkapital
» Sicherheiten bei Vollfinanzierung ohne Bausparvertrag und ohne Eigenkapital

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Immobilienkredit ohne Schufa-Auskunft: Märchen oder Realität?

Freitag, 13. Januar 2012 13:37

Immobilienkredite erfordern aufgrund der relativ hohen Darlehenssummen und der langen Laufzeiten eine sehr konkrete und detaillierte Kreditwürdigkeitsprüfung. Trotz der Sicherheit der im Grundbuch eingetragenen Grundschuld zu Gunsten des Kreditinstitutes wird dieses sowohl Einkommen, Bonität (wozu vorhandenes Vermögen, aber auch z.B. Altkreditlasten gehören) und bisheriges Rückzahlungsverhalten prüfen. Bei Ungereimtheiten oder negativen Vermerken wird eine entsprechend abwertende Beurteilung der Kreditwürdigkeit erfolgen, was im schlimmsten Falle zur Kreditverweigerung führt.

Es gibt immer wieder Vermittler oder angeblich seriöse Banken, die mit Immobilienkrediten ohne Schufa-Auskunft werben. Diese Angebote wollen glaubhaft versichern, dass ein Kreditinstitut Immobilienkredit ohne das Einholen einer Bonitätsauskunft Immobilienkredite vergibt.

Dies gehört definitiv ins Reich der Märchen.

Kein seriöser Anbieter wird ein solches Risiko eingehen. Meist sind die Werbeaktionen nur als Rechtfertigung für später erhobene vergleichbar hohe Zinsen oder ungünstige Konditionierungen zu verstehen. Unter Umständen handelt es sich sogar um Angebote unseriöser Anbieter (sog. „Kredithaie“). Dies sollte vom Kreditnehmer allerdings nicht nur negativ betrachtet werden: Die Prüfung der Rückzahlungsfähigkeit liegt im eigenen Interesse des Kreditnehmers! Treten größere Schwierigkeiten bei der Rückzahlung eines Immobilienkredites auf, gerät der Kreditnehmer in große, meist viele Jahre lang belastende finanzielle Nöte. In vielen Fällen folgt eine Privatinsolvenz, die ganz sicher nicht das gewünschte sorgenfreie Leben mit eigener Immobilie ermöglicht.

Kleinkredite ohne Schufa

Der sog. Kredit ohne Schufa beläuft sich i.d.R. über eine maximale Summe von 3.000 EURO.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Immobilienkredit erfüllt sein?

Donnerstag, 12. Januar 2012 12:47

Für die Realisation eines Immobilienerwerbs bzw. einer Baumaßnahme muss in den meisten Fällen ein Immobilienkredit beantragt werden. Um einen solchen Immobilienkredit erhalten zu können, muss der Kreditnehmer neben allen notwendigen Nachweisen für die Erwerbs- bzw. Baukosten (inklusive aller Nebenkosten) auch die zusammenhängenden Verträge und Genehmigungen (z.B. Baugenehmigung), sowie die Nachweise über erforderliche Versicherungen (z.B. Bauherrenhaftpflicht) vorlegen.

Diese Dokumente dienen der Bank der Beurteilung der erforderlichen Darlehenshöhe und der Finanzierungsfähigkeit des Projektes. Neben dem Abgleich der Identität (z.B. durch den Personalausweis) und dem Nachweis der Geschäftsfähigkeit erfordert die Kreditwürdigkeitsprüfung dann Angaben über die persönlichen Vermögens- und Einkommensverhältnisse, ggf. andere laufende Kredite oder Verbindlichkeiten und die Bekanntgabe der Konto- und Adressdaten.

Für Ausländer müssen ggf. Aufenthaltsgenehmigungen und bei deutschen Banken anerkannte Nachweise eines Vermögens im Ausland vorgelegt werden. Es erfolgt eine Abfrage der gespeicherten Daten bei Ratingagenturen bzw. bei der SCHUFA. Verläuft die interne Bewertung der Bank positiv, wird dem Antragsteller ein entsprechendes Angebot zugesandt. Dieses Angebot ist für das Kreditinstitut bereits verbindlich, für den Kreditnehmer jedoch erst dann, wenn die Vertragsunterzeichnung erfolgt ist. Wurden weitere Darlehensnehmer benannt, müssen die entsprechenden Unterlagen auch von den weiteren Darlehensnehmern vorgelegt werden. Ist der Kreditvertrag abgeschlossen, müssen für die Auszahlungen ebenfalls zuerst Nachweise erbracht werden, z.B. autorisierte Bautenstandsberichte inklusive Fotos (meist vom Architekten zu unterzeichnen) bei Neu- und Anbauten.

Detaillierte Immobilienkredit Voraussetzungen können Sie in unserem Immobilienkredit Ratgeber finden.

1822direkt verstärkt den Geschäftsbereich Bau- und Immobilienfinanzierungen

Dienstag, 10. Januar 2012 18:23

Frankfurt/Main, 10.01.2012 – Die 1822direkt, ein Unternehmen der Frankfurter Sparkasse, baut ihr Geschäft in der Vermittlung von Bau- und Immobilienfinanzierungen weiter aus. Zu diesem Zweck erhöht die 1822direkt die Anzahl der persönlichen Berater ihres Immmobilien- und Baufinanzierungsteams für eine intensivere Kunden- und Interessentenbetreuung. Die bewährte Kooperation mit zwei der deutschlandweit größten unabhängigen Vermittler von Baufinanzierungen – der FINMAS GmbH und Prohyp GmbH – wird im neuen Jahr fortgeführt. Durch die Partnerschaften verfügt die 1822direkt über Angebote von über 150 Banken und Sparkassen und ermittelt aus diesem Pool das günstigste Angebot für ihre Kunden.

Über die Webseite www.1822direkt.com/baufinanzierung können Interessierte eine individuelle Finanzierungsanfrage stellen oder sich vorab über den Baufinanzierungsrechner Informationen zum Zinssatz (Zins-Check), zu Sparbeträgen (Miet-/Kaufrechner) sowie einen Richtwert zum maximalen Kaufpreis zu den eingegebenen Eckdaten (Budgetrechner) anzeigen lassen. Sobald eine Online-Anfrage bei der 1822direkt eingeht, setzt sich ein Kundenberater telefonisch mit dem Interessenten in Verbindung. In einem Beratungsgespräch werden gemeinsam die Grundlagen und Eckdaten des Finanzierungsvorhabens im Detail ermittelt. Ein persönlicher Finanzierungsvorschlag wird dem Interessenten innerhalb von 30 Minuten unterbreitet. Wird das Angebot angenommen, begleitet der Berater den Kunden anschließend durch den gesamten Prozess der Finanzierung bis zur Unterschrift.

Die Verstärkung des Immobilien- und Baufinanzierungsteams stimmt Alexander Naumann, Bereichsleiter Vertrieb bei der 1822direkt, optimistisch für das Geschäftsjahr 2012: „Neben unseren etablierten Geschäftsfeldern, wie etwa dem Giro-, Tagesgeld- oder Depotkonto, setzen wir unseren erfolgreichen Trend auch im Bereich der Bau- und Immobilienfinanzierung fort. Mit klar strukturierten, übersichtlichen Beratungsprogrammen wollen wir künftig noch mehr Menschen auf ihrem Weg in die eigenen vier Wände begleiten.“

Mehr Informationen zur Baufinanzierung über die 1822direkt finden Sie unter: www.1822direkt.com/baufinanzierung

Über die 1822direkt
Die 1822direkt wurde 1996 als 100%ige Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse gegründet, in deren Namen und Auftrag sie handelt. Als Vertriebsgesellschaft der Frankfurter Sparkasse vermittelt sie Bankprodukte an Privatkunden über das Internet oder per Telefon. Das Produktportfolio umfasst neben Tagesgeld-, Giro- und Depotkonten auch Festgeld- sowie unterschiedliche Wertpapieranlagen. Außerdem vermittelt die 1822direkt Ratenkredite, Baufinanzierungen und individuelle Versicherungsangebote für ihre Kunden. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.1822direkt.com.

Baufinanzierung: Entwicklung der Bauzinsen in 2012 ohne klare Richtung

Montag, 09. Januar 2012 12:37

Baufinanzierung 2012 (Berlin, 09.01.2012) Die aktuelle Lage am Zinsmarkt verheißt derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien. Wohin die Reise in 2012 gehen wird, ist noch nicht eindeutig absehbar, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen eher gering. Das aktuelle Zinsniveau befindet sich bereits auf historischem Tiefstand. Daraus ergeben sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten für angehende Immobilienbesitzer oder für die Vereinbarung von Anschlussfinanzierungen. Wer seine Traumimmobilie bereits gefunden hat, sollte jetzt nicht mehr länger warten und auf tiefere Zinsstände hoffen. Entsprechendes Einkommen vorausgesetzt, könnten Volltilgerdarlehen auch historisch betrachtet derzeit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung darstellen – bei regulären Annuitätendarlehen sollte auf lange Zinsbindungen geachtet werden.

Chancen für Bauherren stehen aktuell gut

Der Zeitpunkt ist günstig für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens oder den Abschluss einer Anschlussfinanzierung. Bauherren, die eine Finanzierung jetzt beginnen, erhalten momentan so günstige Zinskonditionen wie schon lange nicht mehr. Die Mehrheit der Experten prognostiziert eine verhaltene Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in der nahen Zukunft. Die Chancen für eine Anhebung des Leitzinssatzes stehen besser als für eine weitere Absenkung. Die erst kürzlich getroffenen Maßnahmen und Zinssenkungen sollten in absehbarer Zeit Wirkung zeigen und die Konjunktur wieder beleben. Somit stehen die Chancen, gerade jetzt oder in der nahen Zukunft eine wirklich zinsgünstige Finanzierung zu erhalten, sehr gut. Die Spekulation auf weiter fallende Zinsen hingegen erscheint riskant – gerade bei den üblicherweise sehr langen Finanzierungszeiträumen über 15 Jahre hinaus sollte eine konsequente und risikoarme Handlungsweise bestimmend sein. Hier können schon Unterschiede von einem Viertel oder halben Prozent beim Finanzierungsvertrag erhebliche Mehrkosten verursachen. Dementsprechend langfristig sollte auch die Sollzinsbindung mit dem Kreditinstitut vereinbart werden. Auch bei Anschlussfinanzierungen sollte vorausschauend gehandelt werden: Ggf. sind schon jetzt entsprechende Vereinbarungen mit dem Kreditinstitut vereinbar, wenn eine bestehende Finanzierung in den nächsten 5 Jahren ausläuft (Stichwort: Forward-Darlehen).

Volltilgerdarlehen bieten aktuell besonders gute Einsparmöglichkeiten

Ein Volltilgerdarlehen wird – im Unterschied zum Annuitätendarlehen – innerhalb der gewählten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt. Diese relativ schnelle Tilgung erfordert ein entsprechend hohes, regelmäßiges Einkommen – wird dafür aber von den Kreditinstituten mit besonders günstigen Zinsen offeriert. Diese Finanzierungsform ist durch die Zahlung in Annuitäten extrem gut planbar und bietet den entsprechenden Darlehensnehmern absolute Zinssicherheit. Da jedoch in der Regel keine Sondertilgungen oder Tilgungsanpassungen möglich sind, sollte der Darlehensnehmer wirklich über ein ausreichendes und sicheres Einkommen verfügen, um die regelmäßigen Raten bedienen zu können. Diese Darlehensform bietet dann ein enormes Einsparpotential bei den Zinskosten. Alternativ könnte ein Konstantdarlehen in Frage kommen. Auch hier besteht eine sehr hohe Zinssicherheit bis zur Tilgung, allerdings sind die Gesamtkosten dieser Bausparvorfinanzierungsform meist höher als bei einem Volltilgerdarlehen. Weiterführende Informationen können hier auf einfache Weise im Internet z.B. auf der Website Immokredit24.com eruiert werden.

Fazit

Die Situation am Zinsmarkt ist so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Selten gab es bessere Einstiegsmöglichkeiten für eine Baufinanzierung als heute – eine Spekulation auf noch niedrigere Zinsen macht wenig Sinn. Eine Baufinanzierung sollte mit langen Zinsbindungsfristen abgeschlossen werden, um die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange zu „konservieren“. Je nach Einkommens- und Vermögenslage kommen ggf. auch alternative Finanzierungsformen wie z.B. das Volltilgerdarlehen in Frage – diese sind nicht nur absolut zinssicher, sondern auch äußerst gut planbar. Beispielberechnungen oder weitere Informationen können beispielsweise bei entsprechenden Internetportalen wie Immokredit24.com abgerufen werden.

Weitere Informationen

» Aktuelle Bauzinsen
» Bauzinsen Entwicklung

Bildquelle:  © V. Yakobchuk – Fotolia.com

smava Kredit für Selbständige

Samstag, 07. Januar 2012 12:21

Selbständige und Freiberufler haben es oft schwer, an passende Kredite zu kommen. Dies liegt zum einen an den unsicheren Einkommensverhältnissen und den daher schwer einzuschätzenden Risiken für die Rückzahlung und zum anderen am sehr sensiblen Verhältnis von Kreditinstituten zu selbstständigen Antragstellern – insbesondere im Zuge der Risikoneubewertungen nach der Euro-Krise. Oft sind Banken nicht bereit, hier Kapital zur Verfügung zu stellen oder verlangen extreme Aufschläge. Eine Alternative können Kredite über die Internetplattform „smava“ sein. Hier können Privatleute als Geldgeber auftreten und ihre Kreditvergabe über die Kriterien der über smava angebotenen Kreditprojekte steuern. Der Kredit wird also nicht von einer Bank vergeben, sondern direkt von privaten Investoren. Dabei fungiert smava im Zusammenspiel mit einer Bank lediglich als Vermittler bzw. Verwalter. Vorteil für den Investor: Er muss sich nicht um Verträge, Forderungsverkäufe im Falle der Zahlungsunfähigkeit u.Ä. kümmern. Er muss lediglich die entsprechenden Gelder zur Verfügung stellen.

Als Kreditnehmer können Privatleute, aber auch Freiberufler und Selbständige bei smava ihre Kreditprojekte vorstellen. Kommen genügend Investoren zusammen, kommt das Projekt zustande und der Kreditnehmer erhält die Kreditsumme ausbezahlt. Läuft alles planungsgerecht, erhält der Kreditgeber anteilige Tilgungen und Zinsen regelmäßig überwiesen. Kann ein Kreditnehmer nicht mehr zahlen, werden die Forderungen an ein Inkassounternehmen weiterverkauft und der Kreditgeber erhält aus einem von allen Anlegern getragenen Pool zumindest die Tilgungsanteile retour. In diesem Falle muss er allerdings auf die Zinsgewinne verzichten. Mit diesem Modell haben nun auch Selbständige die Möglichkeit, Kredite für entsprechende Projekte zu erhalten – der Zins wird dabei von den zur Verfügung gestellten Sicherheiten und Nachweisen anhand der Anlegerauswahl bestimmt.

Beamtendarlehen können begrenzt alternativ zur Immobilienfinanzierung eingesetzt werden

Donnerstag, 05. Januar 2012 17:44

Ein Beamtendarlehen ist ein spezielles, zinsgünstiges Angebot bestimmter Kreditinstitute an Beamte. Hierbei wird eine Lebensversicherung als Tilgungsträger mit einem tilgungsfreien Darlehen gekoppelt. Somit muss der Darlehensnehmer während der Laufzeit neben den Zinsen nur die Beitragsprämien für die Lebensversicherung zahlen. Die Ablaufleistung der Lebensversicherung wird am Ende der Laufzeit für die vollständige Darlehenstilgung verwendet. Als Sicherheit dient lediglich das Einkommen des Beamten, die Eintragung einer Grundschuld ist nicht notwendig.

Das Beamtendarlehen ist nicht an einen Verwendungszweck gebunden. Das Beamtendarlehen kann somit auch in eine Immobilienfinanzierung eingebunden werden: Da die Darlehensobergrenze in der Regel bei 80.000 Euro liegt, kann das Darlehen für kleinere Vorhaben verwendet werden, als Zwischenfinanzierung oder als Beitrag zu einem größeren Immobilienprojekt im Zusammenspiel mit einer herkömmlichen Immobilienfinanzierung. Die von verschiedenen Kreditinstituten angebotenen Beamtendarlehen unterscheiden sich in Konditionierung und Voraussetzungen – daher müssen die Bedingungen sorgfältig geprüft und verglichen werden.

Oftmals wird für Beamte mit einem gewissen Risikohintergrund (wie z.B. bei Polizei oder Feuerwehr) eine zusätzliche Versicherung gegen Dienstunfähigkeit verlangt, da das Einkommen als einzige Sicherheit fungiert. Beamtendarlehen stellen für Beamte eine gute Möglichkeit dar, zinsgünstig und auf einfache Weise an (zusätzliches) Kapital zu gelangen – trotzdem sollte vorab eine Bedarfsoptimierung erfolgen. Können z.B. Förderungen beansprucht werden, sinkt der notwendige Fremdkapitalbedarf.

Siehe auch

» Immobilienkredit für Beamte

Vollfinanzierung für Familien: Vor Abschluss Voraussetzungen prüfen!

Mittwoch, 04. Januar 2012 16:24

Besonders bei Familien stehen die eigenen 4 Wände hoch im Kurs. Ausreichend Freiräume für jeden und keine teure Mietwohnung bezahlen, dazu eine Altersvorsorge durch den weitgehend inflationsresistenten Sachwert einer Immobilie – das ist ein sehr erstrebenswertes Ziel. Doch gerade in jüngeren Jahren steht dafür meist kein oder kein ausreichendes Eigenkapital zur Verfügung. Auch wer über Eigenkapital verfügt, dieses aber nicht angreifen möchte, kann sich einer alternativen Finanzierungsmöglichkeit bedienen: Einer Vollfinanzierung. Die Möglichkeit einer solchen Vollfinanzierung (also einer Finanzierung ohne Eigenkapital) empfiehlt sich allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wer auf den nach Expertenempfehlungen minimal 20- bis 30-prozentigen Eigenkapitalanteil für eine optimale Finanzierung verzichten will, muss sicherstellen, dass die anfallenden Leistungsraten aus Zinsen und Tilgung ohne Probleme vom erzielten Einkommen bestritten werden können. Ferner wird die Bank wegen des relativ höheren Rückzahlungsausfallrisikos schlechtere Konditionen stellen.

Sind gar keine Rücklagen vorhanden, läuft der Darlehensnehmer Gefahr, bei unvorhergesehenen Ausgaben die regelmäßigen Raten nicht mehr zahlen zu können. Neben der ausführlichen Analyse der eigenen Vermögens- und Einkommenslage sollte also unbedingt eine professionelle Kostenplanung vorgenommen werden, welche die zu erwartenden Nebenkosten und mögliche zusätzliche Belastungen realistisch berücksichtigt. Das Projekt sollte zudem vor einer Finanzierungsanfrage bedarfsoptimiert werden – hierzu gehört beispielsweise die Prüfung auf mögliche Förderungen oder die Auslotung von möglichen Einsparungen (z.B. durch Eigenleistung). Es ist daher zu empfehlen, eine fachmännische und unabhängige Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor sich eine Familie für eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital entscheidet.