Auslandsfinanzierung: Immobiliennachfrage im Ausland weiter auf hohem Niveau
Montag, 23. Januar 2012
(Berlin, 23.01.2012) Die aktuell sehr hohe Nachfrage nach Immobilien besteht sowohl im In- als auch im Ausland. Der „sichere Hafen“ eines substanziellen Wertes, der weitgehend inflations- und kapitalmarktunabhängig ist, steht bei den Interessenten hoch im Kurs. Die Immobilie dient dabei neben der Altersvorsorge auch wohnwirtschaftlichen Wünschen: Die eigene Immobilie ermöglicht größtmögliche Entfaltungsfreiheit ohne „verlorene Mietzahlungen“. Dies merken die Kreditgeber auch bei den Auslandsfinanzierungsanfragen: Der Wunsch nach der eigenen Immobilie im fremden Land – sei es als Ferienwohnung oder als eigenes Strandhaus – ist ungebrochen groß. Viele Deutsche erkundigen sich nach den Voraussetzungen und Konditionen zur Schaffung eines Immobilienbesitzes im Ausland. Dabei geht es um Zweitwohnsitze am Urlaubsort oder auch um rentable Kapitalanlagen in attraktiven Wohngebieten. Die alte Vorstellung, dass nur schwerreiche Wirtschaftslenker oder Hollywoodsternchen ihre eigene Ferienimmobilie besitzen, ist genauso veraltet wie falsch. Eine Auslandsimmobilie zu finanzieren, ist auch für weniger betuchte Menschen generell möglich und attraktiv, gerade wenn zu einem bestimmten Land eine hohe Verbundenheit besteht.
Finanzkrise hat Nachfrage noch verstärkt
Die aktuelle Finanzkrise hat das Verlangen nach Sicherheit und damit die Nachfrage nach Immobilien noch verstärkt. Hinzu kommen die nicht nur in Deutschland historisch sehr günstigen Zinskonditionen für Immobiliendarlehen. Allerdings akzeptieren die meisten Kreditgeber in Deutschland eine ausländische Immobilie nicht als Sicherheit. Meist werden Immobilienfinanzierungen daher nur vergeben, wenn als Sicherheit eine inländische Immobilie oder eine gleichwertige Sicherheit geboten werden kann. Die Finanzierung über ein ausländisches Kreditinstitut hingegen ist sehr risikoreich, da hier oft andere Regelungen und Kreditformen zum Tragen kommen. Unter Umständen fällt gar noch ein Währungsrisiko an, was einen Kredit extrem verteuern kann.
Bei Auslandsfinanzierungen gibt es viele Dinge zu beachten
Erhöhte Vorsicht ist allgemein geboten bei der Anschaffung von Immobilieneigentum im Ausland. So bestehen – neben evtl. Sprachproblemen – vor allem prägnante Unterschiede in der steuerlichen und rechtlichen Behandlung von Immobilieneigentum und deren ausländischen Eignern. Grundsätzlich ist es daher ratsam, über einen ortsansässigen Makler bzw. Notar alle notwendigen Informationen einzuholen. Er kennt die landestypischen Notwendigkeiten und die Voraussetzungen für Ausländer, um die Immobilie zu erwerben bzw. zu errichten. Hilfe sollte bei Nichtkenntnis der Sprache auch von einem professionellen Übersetzer kommen. Verträge sollten immer zweisprachig verfasst sein, damit der Darlehensnehmer den Wortlaut genau verstehen kann. Neben den Erwerbskosten sollten auch Neben- und Folgekosten beachtet werden, die im Ausland erheblich von denen in Deutschland abweichen können. Genauste Information von einem professionellen Berater ist also unabdingbar. Die inländischen Kreditgeber erkennen Auslandsimmobilieneigentum nicht ohne Grund nicht als Sicherheitsleistung an, denn zu unsicher und schlecht nachzuprüfen sind die wirklichen Eigentumsverhältnisse und rechtliche Gegebenheiten vor Ort.
Auslandsfinanzierung auf Immokredit24.com
Eine gute Informationsquelle für den Interessenten ist z.B. im Internet auf den Seiten von Immokredit24.com zu finden. Neben der generellen Information über Immobilienfinanzierungen und verschiedenen Ratgebern bietet die Seite ein sehr umfangreiches Angebot an detaillierten Informationen für die Auslandsfinanzierung. Dabei werden die interessantesten Länder, in denen Deutsche in den vergangenen Jahren Immobilienbesitz erworben haben, sehr genau beleuchtet. Die Liste reicht von Spanien und Portugal über die Schweiz, die Türkei, Norwegen und Schweden bis zu Italien, Großbritannien, Frankreich, Dänemark und Belgien. Die Niederlande, Luxemburg, Kroatien und Österreich dürfen natürlich auch nicht fehlen. Neben allgemeinen Informationen zum Land wie beispielsweise geographische Lage oder Wirtschaft und Infrastruktur, wird immer auch speziell auf das Thema Immobilienkauf und Finanzierung eingegangen. So kann der Interessent eine erste, landesspezifische Information erhalten, auf die alle weiteren Schritte aufgebaut werden können. Wichtig ist vor Allem das Vertragsrecht in den jeweiligen Ländern, da hier oft große Unterschiede zum deutschen Recht bestehen. Typische Fallstricke wie unklare Eigentumsverhältnisse oder die verschiedenartigen Voraussetzungen für die Gültigkeit von Kaufverträgen haben schon so manchen Auslandsimmobilienkauf zum Fiasko werden lassen. Wer weiß z.B. schon, dass in den Niederlanden regional sehr oft sog. Zuzugsgenehmigungen erforderlich sind, damit ein Ausländer die Immobilie überhaupt bewohnen darf? Diese Punkte verdeutlichen, dass nur eine umfangreiche Basisinformation auch vor finanziellen Verlusten schützt.
Fazit
Das Interesse an Auslandsimmobilien wurde durch die jüngste Finanzkrise eher verstärkt als begrenzt, weil immer mehr Menschen nach materieller Sicherheit suchen. Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage bei starken Finanzmarktschwankungen und zunehmender Inflationsangst. Nach wie vor sind deshalb die Kapitalanlage in Auslandsimmobilien und natürlich auch der Zweitwohnsitz im Urlaubsland zur Freizeitgestaltung sehr begehrt. Die passende Finanzierung dafür zu finden, erfordert neben einer ausführlichen Information über das Zielland und die entsprechenden Rechtsvorschriften eine realistische und durchdachte Finanzierungsplanung. Auf den Seiten des Immobilienportals www.Immmokredit24.com kann der Interessent grundlegende Informationen über viele Länder und die jeweils wichtigsten Regelungen im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb finden. Für die Realisierung des Immobilienwunsches sollten in jedem Falle ein ortsansässiger Makler bzw. Notar, ein beratender Fachmann, ein möglichst inländischer Kreditgeber und ggf. ein professioneller Übersetzer hinzugezogen werden.
Weitere Informationen
» Auslandsfinanzierung
» Auslandsimmobilien finanzieren
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(Berlin, 16.01.2012) Die aktuell günstigen Zinskonditionen am Kreditmarkt lassen auch Immobilienkredite mit wenig oder keinem Eigenkapital attraktiv erscheinen. Der von Experten empfohlene Eigenkapitalstock von mind. 20 bis 30 Prozent kann oftmals – insbesondere von jüngeren Immobilieninteressenten – nicht aufgebracht werden. Doch günstige Zinsen bedeuten nicht unbedingt zwangsläufig, dass die Finanzierung auch mit weniger oder keinem Eigenkapital problemlos bedient werden kann. Den hohen Beleihungsauslauf und das damit verbundene erhöhte Risiko eines Rückzahlungsausfalles lassen sich die Kreditinstitute durch Aufschläge gut bezahlen. Ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital ist daher längst nicht für jede Einkommensgruppe geeignet.
(Berlin, 09.01.2012) Die aktuelle Lage am Zinsmarkt verheißt derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien. Wohin die Reise in 2012 gehen wird, ist noch nicht eindeutig absehbar, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen eher gering. Das aktuelle Zinsniveau befindet sich bereits auf historischem Tiefstand. Daraus ergeben sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten für angehende Immobilienbesitzer oder für die Vereinbarung von Anschlussfinanzierungen. Wer seine Traumimmobilie bereits gefunden hat, sollte jetzt nicht mehr länger warten und auf tiefere Zinsstände hoffen. Entsprechendes Einkommen vorausgesetzt, könnten Volltilgerdarlehen auch historisch betrachtet derzeit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung darstellen – bei regulären Annuitätendarlehen sollte auf lange Zinsbindungen geachtet werden.
(Berlin, 19.12.2011) Wer plant, eine Immobilie zu erwerben oder zu bauen, muss sich auf die Suche nach der passenden Finanzierung machen. Dabei ist entscheidend, dass diese den angehenden Hauseigentümer nicht übermäßig belastet und bei Bedarf flexibel auf etwaige Veränderungen reagieren kann. Anhand der folgenden 10 Tipps kann der Interessent leichter entscheiden, ob eine Finanzierung Sinn macht und wenn ja, wie häufige „Fallen“ vermieden werden.
(Berlin, 13.12.2011) Die Zinsentwicklung schlägt angesichts der krisenbehafteten Finanzmarktentwicklungen Kapriolen: In der ersten Novemberwoche gab der neue EZB-Präsident Mario Draghi eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent auf nun 1,25 Prozent bekannt und am 8. Dezember folgte die Herabsetzung um weitere 0,25 Prozent auf 1,00 Prozent. Erst im Juli hatte die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht, nachdem Anfang April schon eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent stattgefunden hatte. Der Zinsschritt im November wurde teils mit Überraschung aufgenommen, war doch die Inflationsrate mit etwa 3,0 Prozent weit über der Zielmarke von 2 Prozent. Begründet wurde der Schritt mit einem notwendigen Gegensteuern zu rezessiven Tendenzen, mit denen im Euroraum zunehmend gerechnet werden muss. Was bedeutet dies alles für eine geplante Immobilienfinanzierung? Sollte der Interessent noch abwarten oder ist die Gelegenheit jetzt günstig? Sollten ggf. Anschlussfinanzierungen mittels Forward-Darlehen jetzt fixiert werden?
(Berlin, 25.11.2011) Die individuelle passende Baufinanzierung zu finden, kann entscheidend sein für das Gelingen des gesamten Vorhabens – auf jeden Fall aber bedeutet es, finanziell möglichst flexibel zu bleiben und dabei so viel Geld wie möglich zu sparen. Die Suche nach der passenden Variante kann sich dabei recht aufwändig gestalten: So gibt es diverse Finanzierungsformen und unterschiedliche Möglichkeiten zur Vertragsgestaltung. Unabdingbar ist daher eine rechtzeitige und eingehende Information über die verschiedenen möglichen Darlehensvarianten und deren Bedeutung für die eigene Situation. Die gängigen Finanzierungsformen und für wen diese geeignet sind, soll hier dargestellt werden.
(Berlin 14.11.2011) Wer den eigenen Immobilientraum realisieren möchte, kommt ohne entsprechendes Kapital nicht aus. Die meisten Menschen haben begrenzte eigene Geldmittel und müssen dementsprechend eine Immobilienfinanzierung bei einem Kreditinstitut anfragen. Zurzeit sind die Konditionen dafür sehr verlockend: Die Zinsen befinden sich auf einem Rekordtiefstand. Verschiedene Institute bieten gar Vollfinanzierungen, also eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital an. Die Frage, ob sich eine Baufinanzierung wegen der aktuell sehr günstigen Zinsen auch ohne den von Experten weitgehend empfohlenen Eigenkapitalanteil von ca. 20% lohnt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Beantwortung erfordert die Analyse der persönlichen Lebens-, Einkommens- und Vermögenssituation.
(Berlin, 01.11.2011) Angehende Hauskäufer und Bauherren sollten derzeit in aller Ruhe prüfen, ob das angestrebte Immobilieneigentum optimal konzipiert ist und auf sicherer finanzieller Planung beruht. Aktuell befinden sich die Zinsmärkte aufgrund der Eurokrise in einer Phase, in der nach Expertenmeinung keine Verschlechterung für die Finanzierungskosten von Immobilienfinanzierungen zu erwarten ist. Somit hat damit der geplante Erwerb oder das Bauvorhaben von dieser Seite keinen Termindruck, was die Interessenten für eine ganzheitliche Überprüfung ihres Vorhabens nutzen sollten. Wurde wirklich genug Eigenkapital angespart? Wurden alle Möglichkeiten hinsichtlich Optimierung und Flexibilisierung geprüft und ggf. umgesetzt? Derzeit bieten sich einige Möglichkeiten am Finanzmarkt, um die eigene Immobilie noch günstiger und mit weniger Risiko anzuschaffen.
(Berlin, 14.10.2011) Für die Planung einer Baufinanzierung sollte sich der angehende Darlehensnehmer grundlegend über Voraussetzungen, Unterschiede und Gestaltungsmöglichkeiten der am Markt angebotenen Finanzierungsangebote informieren. Der Erwerb von Basiswissen gehört ebenso dazu wie der konzertierte Vergleich der angefragten Angebote. Dies ist zunächst einfacher gesagt als getan. Die scheinbar unüberschaubare Zahl der Anbieter (z.B. Banken, Sparkassen oder Versicherungsgesellschaften) sowie eine Vielzahl an Finanzierungsvarianten erschweren einen objektiven Marktüberblick. Im Internet bereitgestellte Baufinanzierungsrechner berücksichtigen nicht die individuellen Merkmale und Möglichkeiten zur Optimierung (z.B. Förderungen). Besonderes Augenmerk sollte der Interessent auf die finanzielle Sicherheit und Planbarkeit legen. Schon zu oft sind Baufinanzierungen gescheitert, weil die finanziellen Belastungen nicht mehr getragen werden konnten. Die gängigste Finanzierungsform für private Baufinanzierungen ist nach wie vor das klassische Annuitätendarlehen – worauf sollte die Bauherrschaft hier achten?
(Berlin, 20.09.2011) Nach großen Anlaufschwierigkeiten seit der Verkündung der staatlichen Zertifizierung und Förderung der privaten Altersvorsorge mit der sog. „Riester Rente“, ist diese mittlerweile zum Verkaufsschlager mutiert. Das ist nicht ohne Grund so: Die zertifizierten Verträge garantieren nicht nur zu 100% die Verrentung der eingezahlten Beträge, sondern sind durch staatliche Zulagen, steuerliche Absetzbarkeit und – je nach Anlageart – unterschiedliche Renditechancen finanziell sehr attraktiv. Der Interessent sollte sich aber vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter sorgfältig über Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren, um so die bestmögliche individuelle Lösung zu finden.
