Archiv für die Kategorie 'Immobilien'

Immobilienrechner: Budget für den Hauskauf und Haustyp ermitteln

Donnerstag, 27. Oktober 2011

HaustypDie Suche nach einem individuell passenden Immobiliendarlehen verlangt dem Interessenten eine Menge Basiswissen ab. Auch wenn ein professioneller Berater hinzugezogen wird, sollte sich jeder Darlehensnehmer mindestens mit einigen wichtigen Begriffen und Zusammenhängen auskennen. Eine gute Möglichkeit, erste Informationen in punkto Baufinanzierung zu sammeln, stellen die sog. Immobilienrechner oder Baufinanzierungsrechner dar. Hier können die wichtigsten Basisdaten eingegeben und verschiedene Szenarien “durchgespielt” werden. Insbesondere die Summen (wie z.B. die Darlehenssumme, Sondertilgungsoptionen etc.) und die damit verbundenen finanziellen Belastungen sind für die meisten Interessenten aus dem Alltagsgebrauch heraus nicht bekannt und damit etwas gewöhnungsbedürftig.

So können schon kleine Unterschiede z.B. beim Zinssatz große Unterschiede in der gesamten finanziellen Belastung ausmachen, da sich diese auf die meist 5- oder 6-stelligen Darlehenssummen beziehen. Auch verschiedene Tilgungssatzhöhen können merkliche Unterschiede in der monatlichen Belastung bei einer Baufinanzierung verursachen. Durch eine Änderung der Zinsbindungsfrist ändern sich Zinssatz, monatliche Belastung und Restschuld. Diese und ähnliche Szenarien sind interessant für den Kreditnehmer, da er später aus seinem Einkommen die jahrelange und regelmäßige Ratenzahlung vornehmen muss.

Natürlich können die bereitgestellten Rechenapplikationen nicht die individuellen Situationen resp. Vertragsmerkmale der einzelnen Kreditnehmer berücksichtigen – hierfür wird dann eine entsprechende Beratung und Betreuung angeboten. Doch im groben Rahmen kann so ein Rechner die regelmäßigen Belastungen anhand der eingegebenen Eckdaten ermitteln und sogar einen kompletten Tilgungsplan erstellen, der für den geplanten Hauskauf unerlässlich ist. So kann einmal ganz unverfänglich geprüft werden, ob die dort ausgewiesenen Ratenhöhen überhaupt mit der eigenen Einkommenssituation vereinbar sind. Ist dies der Fall, hilft der Betreuer die Daten zu optimieren und die aufgrund seiner Erfahrung notwendigen Modifikationen vorzunehmen. Weichen die mit dem Rechner ermittelten Daten hingegen zu weit vom finanziell “Machbaren” ab, sollte der Interessent vielleicht noch etwas warten bis mehr Eigenkapital zu Verfügung steht oder sich eine andere (günstigere) Immobilie findet.

Mithilfe der Immobilienrechner können Bauherren und Immobilienkäufer ungefähr ermitteln wie viel Geld für den Hauskauf und dem entsprechenden Haustyp benötigt wird.

» Hauskauf Ratgeber – den richtigen Haustyp finden

Nachfolgend stellen wir Ihnen verschiedene Haustypen vor

» Einfamilienhaus – wohl der begehrteste Haustyp
» Doppelhaus – die Alternative zum Einfamilienhaus
» Kettenhaus – günstig und individuell
» Reihenhaus – zum günstigen Grundstückspreis
» Gartenhofhaus und Atriumhaus – das Haus mit dem gewissen Etwas
» Stadthaus – beliebt bei großen Familien
» Eigentumswohnung – die Alternative zum Haus

Das Immobiliendarlehen berechnen und das Budget ermitteln

» Immobilienrechner – Immobiliendarlehen Berechnung

Immobilienkauf: Anleger achten auf Zinsen, Selbstnutzer hören auf ihr Bauchgefühl

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Berlin/München, 13. Oktober 2011 – Nahezu jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für die meisten Kapitalanleger ist er dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Wer hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Es gibt ihn, den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie – darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). In der Regel ist dieser Zeitpunkt durch ein Zusammenspiel dreier Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze und Kaufpreis sind möglichst niedrig. Zweitens muss die ideale Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Allerdings unterscheidet sich die Gewichtung dieser Einflussfaktoren je nach Nutzungsart der Immobilie.

Bei den strikten Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Startschuss zum Kauf. Die äußeren Kaufbedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den perfekten Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in Betongold, sobald er genug verdient. Ob das Haus oder die Wohnung den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei weniger (15 Prozent).

Diejenigen, die eine Immobilie selbst nutzen wollen, lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schlägt zu, sobald er seine Traumimmobilie gefunden hat. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine eher geringere Rolle. Nur 28 Prozent der Privatnutzer achten auf die Kaufkonditionen. Zudem wichtig für die Eigenheimsuchenden ist, dass das Einkommen ausreicht (22 Prozent), um einen Kauf zu tätigen.

“Da bei Eigennutzern nicht nur Kaufpreis und Zinskondition stimmen, sondern die Immobilie auch den individuellen Wunschvorstellungen entsprechen muss, dauert der Suchprozess bei dieser Käufergruppe meist länger als bei Kapitalanlegern”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Um Zeit zu sparen, raten wir sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen – denn wer ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, weiß genau, was er sich leisten kann und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Interessenten.”

Immobilienkauf: Sechs Hemmnisse, die gar keine sind

Mittwoch, 29. Juni 2011

(München, 29. Juni 2011) Das Bruttoinlandsprodukt hat im Mai wieder das Niveau von vor der Lehman-Brothers-Pleite erreicht. Der private Konsum steigt und die boomende Konjunktur sowie die zunehmende Beschäftigung lassen die Regierung über Steuersenkungen nachdenken. Daneben sind die Immobilienpreise vielerorts noch immer relativ attraktiv und die Baugeldkonditionen bewegen sich auf Niedrigniveau – während Erspartes nur minimal verzinst wird. Beim Blick auf die Rahmenbedingungen stehen alle Zeichen auf Immobilienkauf. Dennoch hadern viele Mieter mit dem Schritt in die eigenen vier Wände. Interhyp beleuchtet typische Sorgen beim Immobilienkauf und zeigt Lösungen auf.

Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten, reicht mein Budget?

Um diese Frage seriös zu beantworten, ist ein ehrlicher Kassensturz unerlässlich. Der sollte in aller Ruhe und vor allem vor der Objektsuche durchgeführt werden, um ein realistisches Budget zu ermitteln. Nur wenn nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände dauerhaft Freude. Für eine schnelle Kalkulation beim Anzeigen-Stöbern auch hilft folgende Faustformel: Rund 40% vom Netto-Haushaltseinkommen sind als monatliche Darlehensrate gut tragbar. Genauer geht es mit kostenlosen Programmen, wie z.B. dem Haushaltsrechner unter www.interhyp.de/rechner.

“Ohne viel Eigenkapital geht ein Immobilienkauf doch gar nicht”

Bei der Frage nach dem Eigenkapital-Einsatz gibt es zwar keinen generellen Königsweg, aber wenn zehn Prozent des Kaufpreises vorhanden sind, ist der Traum vom Eigenheim durchaus realisierbar und rechnet sich beim jetzigen Niedrigzinsniveau besonders: “Gerade für junge Noch-Mieter, die über ein solides Einkommen verfügen, kann die Finanzierung der Immobilie sinnvoller sein, als jahrelang mühsam anzusparen und eine attraktive Chance für die eigene Immobilie zu verpassen”, erklärt Benjamin Papo, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG.

“Wenn die Zinsen steigen, kann ich mir die Rate nicht mehr leisten

Während sich früher das Baufinanzierungsangebot auf eine Laufzeitauswahl von fünf oder zehn Jahren beschränkte, kann man heute seinen Zinssatz bis zu 30 Jahre lang fixieren. Damit ist die monatliche Belastung über Jahrzehnte hinweg komplett kalkulierbar und das Problem von eventuell deutlich höheren Zinsen bei der Anschlussfinanzierung reduziert sich bzw. fällt weg.

“Die Immobilie macht mich finanziell unflexibel”

Auch wenn bei der Finanzierung einer Immobilie die Zinsen auf zehn Jahre oder länger festgeschrieben sind, gilt diese Starrheit nicht (mehr) für die Rückzahlungsmöglichkeiten des Darlehens. Neben kostenlosen Sondertilgungsoptionen kann man heutzutage einen mehrmaligen Tilgungswechsel während der Darlehenslaufzeit vereinbaren. Damit hat der Kreditnehmer z.B. in Zeiten höherer Einkünfte die Freiheit, die Tilgungsrate aufzustocken und später wieder herabzusetzen – ganz so, wie es sein Geldbeutel erlaubt.

“Die Nachfrage nach guten Immobilien ist so groß, dass ich im entscheidenden Moment eh nicht zum Zuge komme”

Im derzeitigen Angebotsmarkt zählen zwar oftmals Schnelligkeit und Entschlossenheit, aber egal ob Kauf oder Bau – die Entscheidung für eine bestimmte Immobilie sollte immer wohlüberlegt sein. Man kann jedoch einen deutlichen Zeitvorsprung erlangen, wenn man schon im Vorfeld mit einem Experten abklärt, wie hoch das Budget heute und in Zukunft ist, wie viel Eigenheim man sich damit leisten kann und ob individuelle Ausstattungen wie z.B. Sondertilgungsoptionen wichtig sind. “Wer bereits ein fertiges Finanzierungskonzept in der Tasche hat, tut sich nicht nur leichter bei der Suche nach der passenden Immobilie, sondern erhält auch eher den Zuschlag beim Kauf”, weiß Papo.

Wer weiß, ob meine Immobilie wertstabil bleibt?

Eine Garantie auf absolute Wertstabilität gibt es natürlich nicht, aber durch eine gründliche Abwägung im Vorfeld kann man schon vielen Stolperfallen aus dem Weg gehen. Das wichtigste Kriterium bei der Immobilienauswahl ist und bleibt: Die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Doch auch eine gute Infrastruktur und starke Wirtschaftskraft in der Umgebung sind für langfristige Wertstabilität wesentlich. Um festzustellen, ob sich das Objekt in einem technisch einwandfreien Zustand befindet, sollte ein unabhängiger Bewertungsexperte zu Rate gezogen werden. Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche.

“Der Kauf einer Immobilie ist meist eine Entscheidung für das ganze Leben – klar, dass sich im Vorfeld eine Menge Fragen und Unsicherheiten ergeben. Bei der Finanzierung sind jedoch oft viele Befürchtungen unbegründet oder lösbar – hier lohnt sich das Gespräch mit einem unabhängigen Experten“, empfiehlt Papo.

Villa, Loft oder Bauwagen: Welche Immobilien passen zu unseren Spitzenpolitikern?

Donnerstag, 23. September 2010

(München, 23. September 2010) Immobilien sagen viel über ihre Eigentümer aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktfor­schungsinstitut Innofact die Bundesbürger gefragt, welcher Immobi­lientyp am besten zu unseren Regierungspolitikern passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass Angela Merkel und Karl-Theodor zu Guttenberg als typische Villen-Besitzer betrachtet werden. Ihre Kollegen aus der CDU / CSU-Fraktion von der Leyen, Schäuble und Seehofer werden dagegen als klassische Eigentümer eines Einfamilienhauses gesehen. Guido Westerwelle und Philipp Rösler von der FDP passen nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft.

Die Regierungspolitiker: Zwischen Bodenständigkeit und Mondänität

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sind nach Ansicht der Deutschen klassische Villen-Besitzer. Diese gelten als die gebildetsten und kultiviertesten Immobilien-Eigentümer. Zudem belegen sie im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern bei den Eigen­schaften “wohlhabend”, “interessant” und “sympathisch” Top-Positionen.

Anders Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Horst Seehofer: Sie gelten als typische Einfamilienhaus-Besitzer. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld.

Als Typ “Loft-Eigentümer” werden Außenminister Guido Westerwelle und Gesundheitsminister Philipp Rösler von der FDP betrachtet. Loft-Besitzer be­legen in Sachen Modebewusstsein, Weltoffenheit und Sex-Appeal mit Abstand den ersten Platz. Zudem gelten sie als die interessantesten und wohl­habendsten Wohneigentümer. Einziger Wermutstropfen: Sie haben kein sym­pathisches Image. Bei den Sympathiepunkten belegen sie den vorletzten Platz – vor den Besitzern von Neubauwohnungen.

Ein kurzer Blick auf die Opposition

Auch zwanzig Jahre nach der Friedens- und Umweltbewegung wird mit den Grünen ein alternativer Lebensstil verbunden. So sind Renate Künast und Claudia Roth für die Befragten typische Bauwagen-Besitzerinnen. Diese haben ein durchaus positives Image. Sie belegen in Sachen Unterhaltsamkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” Werte im oberen Mittelfeld. Eine weitere Politikerin, die sich die Deutschen gut auf einem Bauwagenplatz vorstellen können, ist Sahra Wagenknecht von der Linken. Interessant: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen, gilt anders als seine Kolleginnen als klassischer Besitzer einer Altbauwohnung – so auch Gregor Gysi von der Linken. Eigentümer von Altbauwohnungen belegen im Vergleich zu anderen Immobilien-Bewohnern beim Attribut Unterhaltsamkeit den vorletzten Platz knapp vor Reihenhaus-Bewohnern.

Immobilie als Kapitalanlage

Freitag, 30. Juli 2010

Immobilie als Kapitalanlage(Berlin, 30.07.2010) Immobilien als Kapitalanlage erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Gründe hierfür sind Wertstabilität auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, Steuervorteile und sichere langfristige Erträge. Um nachteilige Einflüsse zu vermeiden, sollte sich der Anleger allerdings vorab eingehend über die Thematik informieren, z.B. bei Immokredit24.com.

Immobilien eignen sich für die langfristige und sicherheitsorientierte Kapitalanlage

Grundsätzlich sind Immobilien nur geringen Wertschwankungen unterworfen, egal ob es an der Börse gerade bullish oder bearish zugeht: Die Immobilie ist ein substanzieller Wert, der auch in Zeiten wirtschaftlicher Probleme oder inflationärer Tendenzen seinen Stellenwert behaupten kann. So wird immer Wohnraum benötigt oder (im Falle gewerblicher Immobilien) immer ein Wirtschaftsraum z.B. für Einkaufszentren, Pflegeheime oder Bürogebäude. Zusätzlich winken steuerliche Begünstigungen: So sind hypothekenfinanzierte Immobilien durch Zinsen, Erhaltungskosten und Abschreibungen zunächst als steuermindernde Werbungskosten absetzbar. Werfen die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung dann nach vielen Jahren (im Idealfall zum Rentenbeginn) Gewinne ab, entsteht dadurch ein zusätzliches Einkommen im Alter. Somit entsteht schrittweise ein langfristiger Kapitalaufbau mit hohem Sicherheitsfaktor. Wichtig ist natürlich die Prüfung der begleitenden Umstände vor dem Investment. Hier sind z.B. Standort- und Ausstattungsfragen sowie Finanzierungsvergleiche von Bedeutung.

Verschiedene Möglichkeiten für den Erwerb von Immobilien

Wer in Immobilien anlegen möchte, hat generell unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. So kann beispielsweise privat ein Haus oder eine Eigentumswohnung erworben und dann vermietet werden. Dies hat den Vorteil, dass man im Falle eines Eigenbedarfs auch selbst einziehen kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Beteiligung an einer Gesellschaft, die in gewerbliche Immobilien investiert und diese langfristig vermietet – Stichwort: Geschlossene Immobilienfonds. Hier erwirbt der Anleger einen gewissen Anteil an einem oder wenigen gewerblichen Immobilien und kann so an den Einnahmen partizipieren. Ob nun privat gekauft oder gewerblich beteiligt: Immobilien sind ideal für eine sicherheitsbetonte Anlage zum Beispiel für die Altersvorsorge oder als Anlagealternative zu anderen Kapitalanlagen des Investors (Risikominimierung). Für alle Kaufmöglichkeiten ist zu beachten, dass vorher die genaue Lage und Ausstattung des Objekts, evtl. bestehende Mietverträge oder anhängende Eigentums- oder Nutzungsrechte – also kurz Risiken und Chancen – zu prüfen und zu beurteilen sind. Sodann folgt die Auswahl der bestmöglichen Finanzierung (bei Immobilienfonds übernimmt dies das Management der Beteiligungsgesellschaft). Entspricht das Anlageobjekt der persönlichen Risikoneigung und sind die steuerlichen Aspekte geklärt, steht einem entsprechenden Engagement nichts mehr im Weg.

Risiken bei der Kapitalanlage in Immobilien

Wie bei jeder Kapitalanlage, so gibt es natürlich auch bei den Immobilienanlagen Risiken, vor denen der Anleger nicht die Augen verschließen sollte. Eines der größten Risiken ist der Mietausfall, der in ungünstigen Fällen zu langjährigen Rechtsstreitigkeiten führen kann oder zum Ausfall der zu zahlenden Kreditraten. Nicht zu vergessen ist auch die Möglichkeit eines Wertverfalls durch unvorhersehbare Entwicklungen, z.B. Änderungen der lokalen Infrastruktur, die den Standort in ein ungünstigeres Licht stellen. Auch sollte jedem Investor klar sein, dass eine einmal gekaufte Immobilie nicht ohne Weiteres schnell wieder zu Geld gemacht werden kann: Dies hat meist finanzielle Einbußen zur Folge. Trotz allem sind Immobilien grundsätzlich jedoch als Kapitalanlage sehr wettbewerbsfähig und können die langfristige Vermögensabsicherung stark unterstützen. Der Anleger selbst kann durch umfassende Information und hinreichende Analyse den Grundstein legen für eine möglichst „stressfreie“ Investition.

Weitere Informationen:

» Immobilie als Kapitalanlage
» Immobilienfinanzierung
» Gewerbliche Immobilienfinanzierung

Immobilien in Deutschland: Wo ist das Eigenheim besonders teuer?

Samstag, 10. April 2010

Das Nachrichtenmagazin „stern“ hat in seiner aktuellen Ausgabe den „ersten echten deutschen Immobilienatlas“ veröffentlicht. Im Rahmen der Auswertung wurden insgesamt eine Million notarielle Kaufverträge einbezogen.

München bleibt teuerste Region für Immobilienkauf

Kaum überraschend: München ist Deutschlands teuerstes Pflaster im Hinblick auf den Immobilienkauf. Wer hier Wohneigentum erwerben will, muss für Häuser mit einem Quadratmeterpreis von 3.950 Euro rechnen – bei Eigentumswohnungen fallen 2.370 Euro im Schnitt an. Bauland in München kostet 650 Euro je Quadratmeter.

Düsseldorf, Wiesbaden und Starnberg ähnlich teuer

Der Stadt München folgt im Immobilienatlas auf Platz 2 der Landkreis München in den Kategorien „Eigentumswohnung“ und „Bauland“. Bei den Häuserpreisen rangiert hinter der Stadt München die nordrhein-westfälische Stadt Düsseldorf. Hier zahlen Immobilienkäufer 3.190 Euro pro Quadratmeter. Auf den weiteren Plätzen finden sich Wiesbaden und der Kreis Starnberg wieder, wo ein Quadratmeter mit immer noch exklusiven 2.860 Euro zu Buche schlägt.

Günstige Immobilien und Grundstücke in Rheinland-Pfalz und Ostdeutschland

Besonders günstig ist ein Immobilienerwerb dagegen in Rheinland-Pfalz. Hier muss für einen Quadratmeter eines Ein- oder Zweifamilienhauses ein Preis von nur 490 Euro berappt werden. Gleiches gilt für den brandenburgischen Kreis Prignitz. Ähnlich günstig sind Regionen wie der Kreis Demmin (570 Euro), Görlitz (610 Euro) oder auch der Altmarkkreis Salzwedel (630 Euro). Bauherren auf der Suche nach dem passenden Grundstück sparen insbesondere im Rhein-Hunsrückkreis und im Kreis Märkisch-Oderland viel Geld: Hier fallen für einen Quadratmeter Land gerade einmal 15 Euro an.

Schleuderpreis oder Großinvestition?

Entwicklungen zeigen, dass Angebote mit durchschnittlichen Preisen abnehmen – vielmehr zeigen sich auf dem Immobilienmarkt zunehmende Extreme: Entweder sind Immobilien zu wahren Schnäppchenpreisen zu erwerben – oder sie kosten wiederum ein Vermögen.

Kauf einer Neubau-Immobilie

Montag, 15. Juni 2009

Nicht immer ist es leicht, die Entscheidung für eine neue oder eine gebrauchte Immobilie zu treffen. Der Vorteil einer gebrauchten Immobilie besteht, darin, dass sowohl der Zustand, die Raumaufteilung als auch die Sonnenausrichtung bereits genau begutachtet werden können, während eine Neubau-Immobilie besonders dadurch überzeugt, dass sie noch Raum für individuelle Wünsche lässt und die Ausstattung völlig frei gewählt werden kann. Der Grundriss kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden ebenso wie Bodenbeläge, die Ausstattung und die Ausrichtung. Wichtig ist, wenn man sich für eine Neubau-Immobilie entscheiden sollte, dass man den Kauf über ein seriöses und bekanntes Bauträgerunternehmen abwickelt. Nur dann kann man sichergehen, dass wirklich später alles nach Zufriedenheit von statten geht. In der frühen Verkaufsphase eines Bauträgers ist mit dem Bau des Objektes noch nicht begonnen worden. Meist ist nur ein Exposé erhältlich, das genauestens geprüft werden sollte. Ein aussagekräftiges Exposé sollte auf jeden Fall den Namen sowie die Anschrift des Bauträgers beinhalten sowie eine genaue Lagebezeichnung des geplanten Objektes. Es sollte dokumentiert sein, wie viele Einheiten (Wohnungen oder Häuser) entstehen sollen und wie die jeweiligen Wohneinheiten im Haus gelegen sind und welche Ausstattungsmerkmale sie besitzen. Des Weiteren sollten im Exposé maßstabsgetreue Grundrisse vorhanden sein sowie eine Preisliste, die Quadratmeterangaben sowie Preise für Garage, Garten- oder Kellerflächen beinhaltet. Je ausführliche die Baubeschreibung des Objektes ist, desto besser.  Anhand eines Exposés kann sich ein erstes Bild von einem Objekt gemacht werden. Dennoch ist es unvermeidbar, die Lage des geplanten Gebäudes selbst zu begutachten und sich nicht nur auf die Beschreibung zu verlassen. Gibt es beispielsweise Lärmquellen in der Nähe? Wie ist die Sonnenausrichtung? Wo sind soziale Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorzufinden? Hilfreich kann es auch sein, Informationen von Nachbarn einzuholen. Da Banken nur noch einige wenige kleinere Bauunternehmen finanzieren, sollte grundsätzlich nach dem Bau- bzw. dem Einzugstermin gefragt werden. Häufig wird erst bei einer Abverkaufsrate von 50 Prozent mit dem Bau des Objektes begonnen – wird diese Abverkaufsrate innerhalb einer vereinbarten Zeit nicht erreicht, so sollte eine Absicherung vorhanden sein. Im Kaufvertrag kann ein Rücktrittsrecht verankert werden, ebenso wie die Klärung der Kosten bei einer notariellen Rückabwicklung des Kaufes.  Vor der Kaufentscheidung sollten eingehend Informationen eingeholt werden, um Risiken abzudecken und im Vorfeld zu vermeiden. Der Vergleich von Angeboten verschiedener Bauträger ist dabei ebenso anzuraten wie zu einem späteren Zeitpunkt die Bauzinsen verschiedener Kreditinstitute.

Neu bauen oder lieber gebraucht kaufen?

Freitag, 24. April 2009

Für die meisten Menschen steht schon früh der Traum vom Eigenheim fest. Die Entscheidung, einen Altbau zu kaufen oder alternativ das eigene Traumhaus selbst zu bauen fällt den meisten dann jedoch schwerer. Beide Möglichkeiten bieten seinem Besitzer Vor- und auch Nachteile – die Entscheidung ist daher häufig persönlicher Natur.

Einen Altbau zu kaufen birgt jedenfalls ein gewisses Risiko und ist in jedem Falle mit Kompromissen verbunden. Nur selten stimmt wirklich alles bei einem älteren, fertigen Haus. Der Grundriss ist bereits festgelegt, ein größerer Umbau nach eigenen Wünschen ist zwar möglich, verursacht aber wiederum höhere Kosten. Auch die Wohnnebenkosten sind bei Altbauten nicht zu verachten. Reparatur- und Sanierungskosten fallen wesentlich schneller an als bei einem neu gebauten Haus – vor allem wenn das Haus nicht mehr den gesetzlichen Auflagen entspricht und in Bezug auf Wärmedämmung und Energie auf Vordermann gebracht werden muss.

Wer handwerklich begabt ist, kann zwar einige Dinge selbst erledigen – dies wiederum ist aber mit einem großen zeitlichen Aufwand verbunden. Doch ein gebrauchtes Haus bietet durchaus auch Vorteile. Der Preis für das Haus sowie für das Grundstück steht als feste Kalkulationsgrundlage fest. Die Kosten für einen Altbau liegen weit unter dem eines Neubaus – selbst dann, wenn noch einiges saniert oder renoviert werden muss. Höhere, unerwartete Kosten sind im Gegensatz zum Bau eines Hauses ebenso wenig zu erwarten wie eine längere Bauphase bis Fertigstellung oder Enttäuschungen, weil das Haus im Endzustand nicht dem entspricht, was man sich erträumt hat. Pfusch am Bau oder Auflagen, die gewisse Wünsche im ausgewiesenen Baugebiet untersagen, können Bauherren schnell ans Ende ihrer Nerven bringen.

Ganz gleich, wie man sich entscheidet – wichtig ist, vor dem Abschluss eines Darlehens für die Baufinanzierung einen umfassenden Baufinanzierung Vergleich vorzunehmen. Nur so lassen sich die besten Darlehenskonditionen nutzen, um möglichst kostensparend zu finanzieren.

Immobilien finanzieren Teil 1 – 6

» Teil 1. – Die Immobilie – Planung, Lage, Besichtigung und Qualität
» Teil 2. – Bestandsimmobilien – Gebrauchtimmobilien, Hausbesichtigung und steuerliche Aspekte
» Teil 3. – Neubauimmobilien – Vorteile der Neubauimmobilie, Nachteile steuerliche Betrachtung
» Teil 4. – Denkmalschutz-Immobilien – Hohe Lebens- und Wohnqualität, Kapitalanlage
» Teil 5. – Das Baugeld – Das Geld zum Bauen, Baugeldvergleich nutzen
» Teil 6. – Sanierungskredit – Sanieren und Finanzieren, Werterhaltung und Steigerung

Immobilienpreise für Mieten und Wohneigentum in Dresden und Leipzig steigen bis 2016

Mittwoch, 25. Juni 2008

Nach einer Einschätzung im April 2008 des Bundesverbandes Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW) werden die Immobilienpreise bei Mietwohnungen im Neubau bis 2016 von durchschnittlich 5,80 auf bis zu 7,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Dresden und Leipzig wachsen. Auch bei gut sanierten Altbauten weisen die Mietpreis-Prognosen eine Steigerung aus. Die Preise für Wohneigentum werden sich langfristig erhöhen. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen soll sich in Leipzig von 1.400 auf 1.510 Euro und in Dresden von 1.800 auf 2.200 Euro erhöhen.

Denkmalimmobilien in Top-Lage, direkt vom Bauträger: Ausgewählte, aktuell denkmalgerecht sanierte Wohnimmobilien in Leipzig – als Anlagemöglichkeit oder für Selbstnutzung – finden Sie auf dieser Website.