Archiv für die Kategorie 'Hausfinanzierung'

Auf was müssen Bauherren und Immobilienkäufer bei der Baufinanzierung besonders achten?

Samstag, 26. Februar 2011

Am Anfang fühlen sich Bauherren und Immobilienkäufer oft mit der Planung und Durchführung der Baufinanzierung überfordert. Viele Begriffe und Verfahren hören sich sehr kompliziert an! Die Finanzierung einer Immobilie ist jedoch weniger kompliziert als sie sich vorstellen! Natürlich kommen viele neue Begriffe der Finanzwelt auf einen zu, die erstmal verstanden, verinnerlicht und sortiert werden müssen. Und jede Menge grundsätzliche Fragen müssen beantwortet werden, wie z.B. wie viel Immobilie kann man sich leisten, wie viel Geld wird einem die Bank als Darlehen zur Verfügung stellen, wie findet man das passende Grundstück und weitere Fragen, wie beispielsweise, wie viel Eigenkapital setze ich bei meiner Finanzierung ein, wie lange soll die Zinsfestschreibung erfolgen, wie hoch sollte der Tilgungssatz ausfallen, wie lange dauert die Bezahlung der Immobilie etc. Dies sind Wesentliche Fragen, die die Eckdaten der Baufinanzierung definieren. Einige dieser Fragen können nur mit einer entsprechenden Berechnung und andere müssen nach dem Gefühl beantwortet werden oder auch nach Betrachtung verschiedener Charts, die beispielsweise Aufschluss über die eventuelle Zinsentwicklung geben und so bei der Entscheidung der Zinsbindungsdauer beitragen können. Viele Details sind planbar und berechenbar, andere sollten mithilfe einer ausführlichen Beratung, auf die man ohnehin nicht verzichten sollte, beantwortet werden. Wir haben für Sie viele Details und Eckdaten erläutert und zusammengestellt, die Ihnen bei der Beantwortung vieler Fragen behilflich sein sollen. Diverse Baufinanzierungsrechner wie z.B. der Budgetrechner oder Haushaltsrechner helfen Ihnen anonym die Ein- und Ausgabenseite zu erfassen und zu errechnen, sowie die mögliche Höhe Ihrer max. Immobilienfinanzierung zu ermitteln.

Hausfinanzierung – Wie teuer darf das Haus sein?

Samstag, 19. Februar 2011

Viele Menschen haben eine feste Vorstellung von ihrem Traumhaus, mit Fußbodenheizung, Sauna, Garten und Garage. Wenn es jedoch an die Berechnung der Hausfinanzierung geht, wird oft der eine oder andere Wunsch nach hinten gestellt oder zerplatzt ganz und gar. Es ist auch unsinnig sich mit Macht zu übernehmen und dann nicht mehr für die monatliche Annuität aufkommen zu können, wie es viele tun! Und ganz klar ist, dass die Unterhaltung eines eigenen Hauses erstmal teurer ist, als die einer Mietwohnung.

Daher muss die erste Frage ganz klar lauten: Wie teuer darf unser Traumhaus effektiv sein? Und zweitens: Wie viel Geld stellt uns die Bank zusätzlich zu unserem Eigenkapital zur Verfügung? Als erstes werden ganz einfach die Einnahmen wie Gehälter, sonstige Einkünfte, Rentenzahlungen etc. den laufenden Ausgaben wie Miete, Strom, Telefon, Lebensunterhalt, Auto, Urlaub, Vereine, Versicherungen etc. gegenüber gestellt sowie zusätzliche Kosten, wie z.B. Wohngebäudeversicherung, Grunderwerbssteuer, Wasserkosten für die Bewässerung des Gartens, Gartentechnik, Müllabfuhr etc., die dann zu tragen kommen, wenn der Einzug ins Haus vollbracht ist plus einen zusätzlichen Puffer für Geschehnisse, die nicht kalkulierbar sind.

Nach Gegenüberstellung dieser monatlichen Ein- und Ausgaben addieren Sie noch die aktuelle Miete zum übrig gebliebenen Betrag und schon haben Sie die Summe, die Sie für die Abzahlung Ihres Darlehens verwenden können. Für die Berechnung der Hausfinanzierung gibt es auch eine Faustformel, die Sie wie folgt nachlesen können. Nutzen Sie auch unsere Hausfinanzierung-Rechner und berechnen Sie Ihre Hausfinanzierung im handumdrehen.

Weitere Informationen

» Hausfinanzierung – Grundlegende Informationen zum Thema Baufinanzierung / Hauskauf
» Welche Sicherheiten werden von einer Bank bei einer Hausfinanzierung verlangt?
» Haushaltsrechner – Wie hoch sind meine Ein- & Ausgaben und wie hoch ist meine mögliche Darlehensrate?

Hausfinanzierung als Beitrag zur Altersvorsorge – auf was geachtet werden sollte

Dienstag, 18. Januar 2011

Wer privat vorsorgen möchte, sollte auch über Immobilieneigentum zur Absicherung im Alter nachdenken. Neben der Mietfreiheit stellt eine eigene Immobilie im Alter auch einen weitgehend inflationssicheren Wert dar. Doch neben der Frage welches Objekt hierfür am besten geeignet ist, ergibt sich auch die Frage nach der geeigneten Finanzierung. Wer neu bauen möchte, benötigt meist eine Hausfinanzierung, die individuell auf die eigene Einkommenssituation zugeschnitten ist und trotz der finanziellen Belastung noch Freiräume für Unvorhergesehenes oder eigene Wünsche lässt.

Durch ein sehr umfangreiches Angebot am Markt kann bei geeignetem Vorwissen auch eine möglichst optimal passende Finanzierungsvariante gesucht werden. Es fängt schon bei der Antragstellung an: Können evtl. Förderungen ausgeschöpft werden? Welche Eckdaten sollen bei der Anfrage zugrunde gelegt werden? Welche Möglichkeiten zur Vereinbarung von Zinsbindungsfristen, Sondertilgungen oder flexiblen Raten gibt es? Das notwendige Vorwissen kann dabei durch das Studium unseres Baufi-Portales oder durch Konsultation eines Fachberaters erworben werden. Die Darlehen zur Hausfinanzierung selbst werden durch Banken, Versicherungsgesellschaften, Sparkassen oder ggf. durch Förderinstitute vergeben.

Jede Baufinanzierung sollte immer möglichst optimal auf die individuellen Notwendigkeiten zugeschnitten sein, deshalb sollte ruhig auch mit den Kreditinstituten selbst nachverhandelt werden. Vorhandenes Eigenkapital beispielsweise muss nicht unbedingt zu 100% eingesetzt werden, sondern kann auch der zukünftigen Absicherung der Tilgungs- und Zinsleistungen aus der Hausfinanzierung dienen. Ferner gibt es auch Nebenkosten, die nicht mitfinanziert werden können und daher aus Eigenmitteln aufgebracht werden müssen. Grundsätzlich sollte man also vor dem Abschluss einer Hausfinanzierung prüfen, ob die Konditionen auch für die vorgesehene Bindungsfrist tragbar sind – nur so kann eine sinnvolle Altersvorsorge mit Immobilieneigentum generiert werden.