Gewerbefinanzierungen über eine Bank erfordern breites Vorwissen
Freitag, 24. Mai 2013Finanzierungsanfragen von Gewerbetreibenden haben bei den Kreditinstituten meist einen schweren Stand: Zu risikoreich, zu prüfungsintensiv und oft auch noch verbunden mit Aufwand für die Inanspruchnahme von Förderungen, an denen die Geschäftsbank so gut wie nichts verdient. Nicht selten werden entsprechende Interessenten deutlich abgewiesen, teils sogar ohne weitere Erklärungen oder alternativen Möglichkeiten. Gerade Existenzgründungen leiden dann oft unter einer Knappheit der so wichtigen Anfangsliquidität, um das Geschäft so richtig in Schwung zu bringen. Um diesen Verhaltensweisen vorzubeugen, sollte der Gewerbetreibende sich vorab ein möglichst breites Vorwissen aneignen, um angemessen reagieren zu können.
Banken haben Beratungspflicht
Grundsätzlich haben Banken eine Beratungspflicht, auch wenn kein Darlehen gewährt wird. So gab es beispielsweise nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle in 1994 sogar einen Anspruch auf Schadensersatz, wenn Fördermittel auf Grund einer fehlenden Bankberatung verloren gingen. Die Bank sollte mindestens darüber aufklären, an wen sich der Interessent alternativ wenden kann. Für den Interessenten ist es hingegen vorteilhaft, zum Banktermin einen realistischen Businessplan mitzubringen – so wird eine Einschätzung der Geschäftssituation erleichtert und ggf. eine positive Weiterbearbeitung seitens der Bank erreicht.
Unternehmensberater helfen weiter
Nicht alles Wissen kann sich der Gewerbetreibende selbst aneignen. Dafür empfiehlt sich der Gang zum Unternehmensberater – insbesondere dann, wenn Gewerbefinanzierungen größeren bzw. existenziellen Ausmaßes anstehen. Der seriöse Unternehmensberater hat einen entsprechenden Marktüberblick und verfügt über die notwendige Erfahrung im Umgang mit der Beschaffung von Fremdkapital. Die Kosten einer Unternehmensberatung lohnen sich dann, wenn mit deren Hilfe ein adäquates und günstiges Darlehen beschafft werden kann, damit das Unternehmen weiter existieren und expandieren kann. [mehr]
(Berlin, 24.10.2011) Eine Finanzierung von gewerblichen Immobilien ist aufgrund ihrer komplexen Bewertungsstrukturen und der Vielzahl an Einsatzzwecken des Objektes mit sehr viel mehr Recherche- und Optimierungsaufwand verbunden als eine private Immobilienfinanzierung. Ein objektiver Vergleich ist meist nur möglich, wenn entsprechendes Know-how und langjährige Markterfahrung bestehen. Das Wissen um Anbieter, Marktkonditionen und Möglichkeiten zur besseren individuellen Anpassung kann dem Interessenten auf lange Sicht viel Geld ersparen. Die individuell passende Finanzierungsform spart dabei nicht nur Zinsen, sondern orientiert sich auch an der Ertrags- und Vermögenslage des Finanzierungsnehmers. Ein unabhängiger Finanzmakler kennt die Möglichkeiten und weiß über die marktüblichen Konditionen und Voraussetzungen Bescheid. Er kann somit dazu beitragen, die Rendite aus dem Immobilienengagement möglichst maximal zu optimieren.