Archiv für die Kategorie 'Geldanlage'

Depotkonto ist nicht gleich Depotkonto

Donnerstag, 28. Juli 2011

Die Eröffnung eines Depotkontos im Zusammenhang mit geplanten Wertpapiergeschäften stellt in den meisten Fällen eine grundlegende Entscheidung dar, die auf lange Sicht möglichst leistungsstark und dabei kostengünstig sein soll. Das Depotkonto von Anbieter A unterscheidet sich dabei meist merklich in den Konditionen von dem Depotkonto des Anbieters B oder weiteren Angeboten. Aus diesem Grund sollte sich der Anleger die notwendige Zeit nehmen, um mehrere Angebote detailliert zu vergleichen. Dies kann man z.B. mit Hilfe von Internetseiten tun, die einen Depotkonto-Vergleich anbieten. Hier werden die grundsätzlichen Kosten und ggf. Besonderheiten gegenübergestellt. Dies kann z.B. ein besonders großes Angebot an außerbörslich handelbaren Investmentfonds sein oder besonders günstige Transaktionsgebühren beim Aktienhandel.

Es ist also wichtig, vorher genau den Umfang der geplanten Kapitalanlagen zu umrahmen: Soll nur in Investmentfonds angelegt werden oder auch in Rentenpapiere, Aktien und Derivate? Doch selbst bei gleichartigen Geschäften können sich die Anbieter teilweise erheblich bzgl. der anfallenden Kosten unterscheiden, z.B.: Fonds A kann bei Anbieter A nur regulär von der Kapitalanlagegesellschaft bezogen werden inkl. 5% Ausgabeaufschlag. Für die Verwahrung fällt eine jährliche Gebühr von 1% des Volumens an. Bei Anbieter B sieht das ganz anders aus: Der gleiche Fonds kann mit 100% reduziertem Ausgabeaufschlag erworben werden, da es hier Sondervereinbarungen gibt. Eine Postengebühr für die Verwahrung wird hier überhaupt nicht fällig. Allein bei diesem Geschäft werden so kurzerhand 6% im 1. Jahr eingespart – das ist bei so manchem Fonds die jährliche Performance! Dieses Beispiel macht deutlich, dass die detaillierte Prüfung der Leistungs- und Kostenstruktur von erheblicher Bedeutung bei der Auswahl des Depotkontos ist.

 

Lieber ein Depotkonto beim Online-Broker als bei der Filialbank?

Donnerstag, 01. Juli 2010

Ein Depotkonto wird benötigt, um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können und um die Bestände zu verwalten. Egal ob Fonds, Aktien, Renten oder Derivate – das Depotkonto ist die Grundvoraussetzung für alle Wertpapiergeschäfte. Doch wo soll der Anleger ein solches Depotkonto einrichten? Bei der Filialbank oder doch lieber bei einem günstigen Online-Broker? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

Zunächst sollte der Anleger den Zweck für sein neu geplantes Depotkonto genau definieren: Sollen hier Anteile von Fonds verwaltet werden? Oder Aktien? Oder soll das Ganze ein „Alleskönner“ sein – für jede Art von Wertpapieren mit vielen Transaktionen täglich rund um die Welt? Diese Festlegung nach Art der geplanten Investitionstätigkeit ist von entscheidender Bedeutung für die späteren Kosten. Ggf. können sogar Abwicklungsprobleme auftreten, wenn das falsche Konto eingerichtet wurde.

Doch nicht nur Kosten und Einsatzfähigkeit des Depotkontos sind entscheidend: So bieten die Filialbanken zu Ihren Depotkonten in der Regel auch eine Beratung an, d.h. hier werden Empfehlungen und Kommentare zu den geplanten Transaktionen, zu weiterführenden Themen und zur Gestaltung eines optimalen Portfolios gegeben. Online-Broker dagegen verzichten meist auf derlei Beratungsleistungen (oder bieten diese optional gegen Aufpreis), um die Kosten niedrig halten zu können.

Wer aber nun Beratung benötigt, sollte lieber ein paar Euro mehr bezahlen, dafür aber ggf. viel teurere Fehlkäufe vermeiden. Es hängt also vom Einzelfall ab, wo das Depotkonto eröffnet wird. Trotzdem gibt es auch z.B. bei den Konten der Filialbanken noch große Unterschiede, insbesondere bei den Konditionen und den Beratungsumfängen. Deshalb müssen diese Angebote auch untereinander noch einmal verglichen werden.

Aktuelle Tagesgeldangebote im Vergleich

Freitag, 23. April 2010

Die Auswahl an Tagegeldkonten ist groß. Für Verbraucher ist es oftmals nur schwer, aus der Fülle der Angebote das passende Tagesgeldkonto herauszufiltern – ein Tagesgeldvergleich ist dann eine empfehlenswerte Unterstützung. Wo es im April die besten Konditionen gibt, erfahren Sie hier.

Die DAB Bank hat die Nase vorn

So kann insbesondere die DAB Bank derzeit auf ihr Tagesgeldangebot aufmerksam machen. Die Direktbank bietet aktuell 2,30 % Zinsen – und führt mit diesen Konditionen den Tagesgeldvergleich an. Der Zinssatz gilt für Anlagebeträge bis zu 15.000 Euro, und zwar garantiert bis zum 30.09.2010. Wer mehr anlegt, muss allerdings eine Minimalverzinsung von 0,5 % in Kauf nehmen.

Bank of Scotland: Gute Verzinsung und Neukundenbonus

Dem Spitzenanbieter folgt die Bank of Scotland, die derzeit mit einem Zinssatz von 2,10 % Kunden anlocken kann. Der große Vorteil: Hier gilt der Zinssatz für Anlagebeträge in unbegrenzter Höhe. Hinzu kommt außerdem ein Neukundenbonus in Höhe von 20 Euro, der bei Kontoeröffnungen bis zum 31.05.2010 in Anspruch genommen werden kann.

Mit comdirect zum kundenfreundlichen Anbieter mit starken Zinsen

Auch die comdirect Bank kann Kunden derzeit ein attraktives Tagesgeldkonto offerieren. So bietet die Tochter der Commerzbank ebenfalls 2,10 % Zinsen an – die zwar nur für Anlagebeträge bis zu 5.000 Euro gelten, dafür jedoch vierteljährlich gutgeschrieben werden. Die comdirect-Bank ist außerdem für ihren kompetenten Kundenservice bekannt, und stellt Kontoinhabern zudem eine kostenlose Kreditkarte und ein gebührenfreies Online-Depot zur Verfügung.

ING DiBa Extrakonto mit Zinsgarantie

Bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Deutschlands beliebteste Bank 2009“ (Finanzmagazin €URO), bietet auch die ING DiBa ein renditestarkes Tagesgeldkonto an. Dieses überzeugt durch 2,0 % Zinsen und einen Nekundenbonus in Höhe von 25 Euro. Hier ist der attraktive Zinssatz bis 31.08.2010 garantiert.

Es lohnt sich, die Tagesgeldkonten regelmäßig zu vergleichen, um die beste Rendite zu erzielen. Trotz des allgemein niedrigen Zinsniveaus lassen sich durchaus Angebote ausmachen, die mit überdurchschnittlichen Zinsen einhergehen.

ING DiBa – Zinsen für Festgeld angehoben

Montag, 15. März 2010

Die ING-DiBa hat die Konditionen für ihre Festgeldanlagen nach oben angepasst. Damit trotzt die renommierte Direktbank dem konstant niedrigen Marktzinsniveau – und unternimmt als eine der ersten Banken im Frühjahr 2010 den Schritt in Richtung steigender Sparzinsen.

Überdurchschnittliche Zinsen für Festgeldkonto

Bis zu 2,00 Prozent bietet die ING DiBa ihren Kunden, unter anderem für Anlagebeträge ab 10.000 Euro und einer Laufzeit von lediglich 6 Monaten. Darüber hinaus hat die Tochter der niederländischen ING Group auch das 3-Monats-Festgeld wieder eingeführt – und bietet hierauf immerhin noch 1,50 Prozent Zinsen (ab 10.000 €). Mit den kurzen Laufzeiten gleicht die ING DiBa auch die oftmals bemängelte Flexibilität von Festgeldanlagen aus und bietet für eine nur kurze Bindung der Kundengelder attraktive Konditionen.

Im Festgeld Vergleich ganz vorne mit dabei

Mit den neuen Zinssätzen gehört die ING DiBa zu den aktuellen Top-Anbietern im Festgeldvergleich. Neben den vergleichsweise hohen Renditen bietet die ING DiBa ihren Kunden eine kostenlose Kontoführung, sowie ein kostenloses Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto. Maximalbeträge sind bei der Direktbank ebenfalls nicht vorgeschrieben,

Sicher zum Erfolg mit einem Geldanlage Vergleich

Samstag, 16. Mai 2009

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass momentan in Deutschland ein akuter Anlagenotstand herrscht. Bis noch vor wenigen Monaten gab es Festgeldangebote, die bis zu 6% an Zinsen für eine Laufzeit von nur einem Jahr geboten haben. Aktuell ist es schwierig Anlagen zu finden, die über 2,5% für mehrere Jahre hinausgehen. Erfreulich in dieser Situation ist nur die Tatsache, dass die Inflationsrate so niedrig wie schon lange nicht mehr ist. Diese liegt gemäß dem aktuellen Wirtschaftsbericht bei ca. 0,7%. Läge die Inflation weiterhin bei 3,00 %, wie es noch vor wenigen Jahren der Fall war, würde sie die Rendite komplett auffressen. So kann der Anleger zumindest eine positive Rendite erzielen. Die Zielvorgabe für die Rendite heißt aber nicht nur positiv, sondern maximal. Dabei sollte auch das Risiko einer Geldanlage im Auge behalten werden. Die Anlage in Form von Termingeld gilt als äußerst risikolos. Das mögliche Risiko, dass eine Bank pleite geht (Fachsprache: Adressausfallrisiko) ist bei vielen Kreditinstituten zwischenzeitlich ausgeschlossen. Dafür stehen der Einlagensicherungsfonds sowie die Garantie der Bundesregierung ein. Ein Geldanlage Vergleich hilft in der derzeitigen Situation die besten Angebote zu finden. Dabei ist der Vergleich absolut bequem von zu Hause aus möglich. Im Internet ist ein Geldanlage Vergleich beispielsweise innerhalb weniger Minuten möglich. Dabei sollte berücksichtigt werden, wie die Zinsen bei den Geldanlagen kapitalisiert werden. Es gibt Angebote, bei denen die Zinsen vierteljährlich oder jährlich bezahlt werden. Je häufiger die Zinskapitalisierung, desto höher ist die Rendite durch den Zinseszinseffekt. Aus diesem Grund sollte bei einem Geldanlage Vergleich nicht allein nach dem Nominalzins verglichen werden.

Weitere Informationen:
>> Geldanlage  Vergleich – Vergleichsrechner helfen Ihnen das Top Angebot zu finden
>> Festgeldkonto Vergleich – garantierte Zinsen
>> Tagesgeldkonto Vergleich – hohe Zinsen, Sicherheit und Flexibilität
>> Depotkonto Vergleich – das Konto für Börsengeschäfte