Archiv für die Kategorie 'Geldanlage'

Kostenloses Girokonto und Visa-Karte bei der DKB Bank

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Bestes GirokontoDerzeit bietet die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit ihrem „DKB-Cash“ Konto ein kostenloses Girokonto mit DKB Visa-Kreditkarte an. Die DKB mit Sitz in Berlin ist ein Tochterunternehmen der BayernLB und hat mit über 2 Millionen Kunden bereits eine große Privatkundenbasis im Direct Banking. Mit diesem Angebot möchte die DKB weiter in den Privatkundenmarkt vordringen. Die Kontoführung im Internet nebst DKB-Visa-Karte (mit weltweit über 1 Millionen Geldautomaten für die kostenfreie Geldabhebung) sowie Partnerkarte und Girokarte (ebenfalls mit Partnerkarte) sind absolut kostenlos.

Daneben gibt es eine Guthabenverzinsung von 2,05 % p.a. auf das Visa-Card Konto sowie 0,5 % p.a. auf das Internet-Girokonto. Mit der Kontoeröffnung wird automatisch ein Sofort-Dispokredit mit max. 1.000,- Euro Verfügungsrahmen gewährt (Sollzinssatz variabel, derzeit bei 7,9 % p.a. bei vierteljährlicher Abrechnung). Außerdem wird der Kontoinhaber Mitglied im kostenlosen DKB-Club mit attraktiven Prämien für verdiente DKB-Plus-Punkte. Diese Punkte können durch die Nutzung von DKB Produkten oder auch durch Weiterempfehlungen verdient werden.

Die Kontoauszüge des Kontos werden automatisch in die Post-Box im Internet eingestellt, nur wenn ein Versand per Post gewünscht wird, fällt eine Portopauschale von einem Euro an. Der Einsatz der Girokarte innerhalb Europas ist ebenfalls kostenlos, wird die Karte außerhalb der Eurozone eingesetzt, fällt eine Gebühr in Höhe von 1,0 % vom Umsatz an, min. 0,77 Euro und max. 3,83 Euro.

Tagesgeldkonto: Renditekiller oder echte Anlagealternative?

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Schaffung von Eigenkapital für einen Immobilienkauf, die Altersvorsorge oder schlicht als Ansparung für eine größere Anschaffung sollte neben einer relativ großen Sicherheit des eingesetzten Kapitals auch eine möglichst attraktive Rendite bringen. Die Banken werben hierfür immer wieder mit Tagesgeldkonten, teils sogar mit „Gimmicks“, wie Sonderverzinsungen mit begrenzter Laufzeit oder Starteinlagen. Wer sich auf das Sparen mit einem Tagesgeldkonto einlässt, sollte zunächst einmal einen ausführlichen Vergleich der angebotenen Konditionen möglichst vieler verschiedener Kreditinstitute anstellen. Auch sind die Höchstbeträge und die Laufzeiten, für die der angepriesene Zins gilt, zu beachten.

Oft werden Tagesgeldkonten auch nur in Kombination mit Giro- oder Depotkonten angeboten, für die dann wieder eine Gebühr fällig wird. Ergo: Wachsamkeit ist Trumpf. Der Interessent sollte immer genau die Bedingungen und Konditionen studieren, bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet. Derzeit sind mit Tagesgeldkonten zwischen 0,5 und etwa 3 Prozent Zinsen p.a. zu erwirtschaften, was inflationsbereinigt allerding kaum noch einen Zuwachs realisiert. Allerdings ist das Kapital aufgrund des Einlagensicherfonds (die Einlagensicherung variiert von Bank zu Bank, daher auch dies hinterfragen!) extrem sicher. Bei risikoreicheren Anlagen, also z.B. Wertpapiere oder Anleihen, können über bestimmte Zeiträume teils auch größere Verluste auftreten. Die persönliche Risikobereitschaft und der Anlagehorizont sind also von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidung für oder gegen eine Anlage mittels Tagesgeldkonten.

Fondssparplan für Einsteiger und Profis: Vermögensaufbau mit professionellem Management

Dienstag, 15. November 2011

Broker(Berlin, 15.11.2011) Ein Fondssparplan ist vergleichbar mit einem herkömmlichen Banksparplan, jedoch werden die regelmäßigen Einzahlungen für die Anlage in einen oder mehrere Investmentfonds verwendet. Die so angesammelten Fondsanteile im Anlegerdepot bedeuten einen steten Vermögensaufbau, der neben dem relativ einfachen Handling auch eine integrierte Risikostreuung enthält. Diese Form der Kapitalanlage findet auch Verwendung in den zertifizierten Altersvorsorgeprodukten vieler Anbieter oder wird als Vermögensaufbauplan durch Kreditinstitute vertrieben. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Fondssparplan zu initiieren: Mittels vertraglicher Bindung an einen Anbieter (z.B. Fondsgesellschaft) oder durch eigene Einrichtung und Verwaltung bei der Depotbank.

Möglichkeiten von Fondssparplänen interessant für Einsteiger und Profis

Für Einsteiger bieten gerade Fondssparpläne eine ideale Möglichkeit, in die Welt der Investmentfonds einzutauchen. Durch die regelmäßige Anlage entsteht ein Cost-Average-Effekt, der einen Einstieg zum falschen Zeitpunkt unmöglich macht: Durch den regelmäßigen fixen Anlagebetrag werden bei teureren Preisen weniger Anteile und bei günstigeren Preisen mehr Anteile gekauft. Diese Käufe ergeben nach mehrjähriger Laufzeit einen Durchschnittspreis, der an der generellen Entwicklung des Fonds partizipiert. Der Anleger muss sich dabei keine Gedanken über Einzeltitel und Marktentwicklungen machen. Doch auch für den erfahrenen Anleger kann sich das Engagement in Fondssparpläne rechnen. Wer nicht die Zeit oder Lust hat, sich täglich mit den aktuellen Marktentwicklungen und den daraus resultierenden Umschichtungen im Wertpapierdepot zu beschäftigen, findet in Investmentfonds das ideale Anlageinstrument. Fondssparpläne sind in der Regel ab 50 Euro monatlich möglich und sinnvoll, daraus resultiert nach einigen Jahren eine hübsche Summe für die Altersvorsorge oder für die Erfüllung eines größeren Wunsches. Dabei kann Anlageschwerpunkt oder Risikostruktur durch Auswahl des bzw. der entsprechenden Fonds individuell bestimmt werden.

Vor- und Nachteile von Fondssparplänen

Neben den geschilderten Vorteilen rückt insbesondere die Streuung des Anlagekapitals als risikomindernder Faktor in den Vordergrund: Durch Vermeidung von Einzeltiteln gilt ein Totalverlust als ausgeschlossen. Zudem hat der Anleger die freie Wahl, in welche Assetklasse er investieren möchte. Investmentfonds gibt es beispielsweise auf Aktien, Renten, Immobilien, Rohstoffe, geldmarktbezogenen oder nach Themen oder geografischen Gesichtspunkten unterteilt. Es gibt natürlich auch gemischte Fonds oder Superfonds, die mehrere Anlageklassen kombinieren. Die Zahl der möglichen Produkte und der Risikomöglichkeiten ist schier unerschöpflich. Der Fondssparplan kann zudem jederzeit beendet oder ausgesetzt werden, ohne dass zusätzliche Gebühren entstehen. Viele (gerade vertraglich gebundene) Angebote bieten dabei Rabatte auf die Ausgabeaufschläge oder die Verwaltungsgebühren von Investmentfonds an. Die Nachteile halten sich in Grenzen: Da der Anleger entscheiden muss, welcher bzw. welche Fonds für den Fondssparplan in Frage kommen, muss vorab eine gewisse Sachkenntnis erworben werden. Auch sollten Gebühren bzw. Ausgabeaufschläge gut geprüft und verglichen werden, um nicht unnötig wertvolle Rendite zu verschenken. Da offene Investmentfonds sehr gut in ihrer Wertentwicklung verfolgt werden können (Veröffentlichung von Ausgabe- und Rücknahmepreisen in der Regel börsentäglich), tendieren unerfahrene Anleger gerade in Baissephasen dazu, schnell noch alle Anteile zu verkaufen und den Fondssparplan auszusetzen. Die historische Entwicklung hat jedoch gezeigt, dass durch den beschriebenen Cost-Average Effekt bei langfristiger Anlage eine überdurchschnittlich gute Wertentwicklung erfolgt, wenn die Käufe auch in der Baissephase nicht ausgesetzt werden.

Steuerliche Aspekte

Seit 1.1.2009 gilt für Fondssparpläne (wie für viele andere Wertpapiergeschäfte auch) die Abgeltungssteuer. Jede Einzahlung führt zu einem Fondskauf, der – genauso wie eine Ausschüttung des Fonds – entsprechend steuerlich berücksichtigt wird. Die Neuregelung des Steuerrechts seit 2009 hat Fondssparpläne etwas unattraktiver gemacht, da vorher Sonderregelungen galten – wie z.B. die Steuerfreiheit nach einer Haltezeit der Fondsanteile von über 1 Jahr. Nichtsdestotrotz ist die Kapitalanlage mittels eines Fondssparplans noch zu empfehlen, da eine automatische Optimierung und Risikostreuung des eingesetzten Kapitals erfolgt. Schichtet das Fondsmanagement innerhalb des Fonds einzelne Titel um, ist das steuerlich für den Anleger ohne Bedeutung – ganz im Gegensatz zum eigenen Investment in Einzeltitel.

Fazit

Fondssparpläne sind eine vergleichsweise einfache und risikoaverse Kapitalanlage, die zum privaten Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge gleichermaßen geeignet sind. Wichtig sind die Auswahl der Fonds, die zur persönlichen Anlageeinstellung und Risikoneigung passen sollten und der Vergleich der Kosten und Gebühren der verschiedenen Anbieter. Ob vertraglich gebunden oder selbst verwaltet – Fondssparpläne sind jederzeit kontrollierbar und bieten transparente Informationen zur Wertentwicklung und zur Anlagepolitik, ohne dass der Anleger täglich am Börsengeschehen teilhaben muss. Gezielte Informationen und weiterführende Thematik können z.B. unter www.investmentfonds24.eu auf einfache Weise eingesehen werden.

Weitere Informationen

» Fondssparplan – mit kleinen Beiträgen eine grosse Wirkung erzielen
» Fonds – Unterschiede, Vorteile, Nachteile uvm.

Was muss beim Kauf von Investmentfonds beachtet werden?

Montag, 07. November 2011

Offene Investmentfonds erfreuen sich seit Jahren starker Beliebtheit. Entsprechend groß ist das Angebot der Fondsgesellschaften. Es kommt für den Anleger darauf an, den bzw. die richtigen Fonds für sein Depot auszuwählen, damit das eingesetzte Kapital entsprechend seinen Anlagevorstellungen investiert wird. Immer wieder werden beim Kauf von Investmentfonds Fehler gemacht, weil der Käufer sich nicht vorab über Anlagestrategie, Risikoprofil und Kostenstruktur des einzelnen Fonds informiert hat. Zunächst sollte sich der Anleger informieren, wie und wo er die Fondsanteile kaufen möchte.

Die bisher noch immer größte Zahl der Privatanleger kauft Fondsanteile über Hausbank oder mittels Depot bei der Fondsgesellschaft. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Kostenseite oft von Nachteil: Obwohl mittlerweile die meisten Depots kostenlos geführt werden, sind die anfallenden Gebühren bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen im Vergleich zu Online-Brokern deutlich höher. Dies ist naturgemäß bedingt durch den Aufwand (z.B. Filialen, Berater), welchen „die Bank um die Ecke“ natürlich einrechnen muss. Bei einem Online-Broker hingegen können die gleichen Fondsanteile in den meisten Fällen viel günstiger erworben werden, da Ausgabeaufschläge reduziert angeboten werden oder gar ganz wegfallen.

Um die Rendite noch weiter zu steigern, sollten die Bedingungen des Fonds anhand des Fondsprospektes sehr genau studiert werden. In welche Werte legt der Investmentfonds an? Wie oft wird die Zusammensetzung geprüft und ggf. umgeschichtet? Wie hoch sind Verwaltungs- und Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag? Mit ein wenig Übung und den notwendigen Basisinformationen kann jeder Anleger so selbst zur optimalen Gestaltung seines Fondsdepots beitragen. Diese Basisinformationen können über Internet bzw. bei einem unabhängigen Berater erworben werden. Die persönliche Beratung bei einem Kreditinstitut hingegen hat meist den Nachteil, dass der Berater vorrangig die Fonds verkaufen möchte, an denen das Institut am besten verdient.

Investmentfonds eignen sich für die risikoaverse Kapitalanlage

Montag, 31. Oktober 2011

Investmentfonds(Berlin, 31.10.2011) Investmentfonds zählen zu den beliebtesten und meistverkauften Kapitalanlageprodukten in Deutschland. Nicht ohne Grund: Die unterschiedlichen Typen und die kleinen Mindestanlagesummen ermöglichen eine Geldanlage für jeden Anlegertyp – ob risikoscheu oder eher ertragsorientiert. Eine gute Beratung bzw. Vorabinformation vorausgesetzt, kann der Anleger selbst entscheiden, welche Risiken er eingeht, wie lange er sein Kapital bindet und kann die Wertentwicklung seines Kapitals in den meisten Fällen sogar täglich verfolgen. Gemanagte Fonds werden dabei durch professionelle Finanzstrategen laufend analysiert und entsprechend der Facheinschätzung ggf. umgeschichtet. Eine Kapitalanlage in Einzeltitel ist viel riskanter und erfordert sehr viel mehr Fachwissen des Anlegers – bei einer Anlage in Investmentfonds hingegen kann sich der Anleger entspannt zurücklegen.

Typen von Investmentfonds und Streuung des Anlagekapitals

Grundsätzlich werden zwei Haupttypen von Investmentfonds unterschieden: Die offenen und die geschlossenen Investmentfonds. Diese beiden Arten sind grundverschieden: Während bei einem offenen Investmentfonds die Fondsgesellschaft ein Sondervermögen aus den Einzahlungen von vielen Anlegern ansammelt, um dies in verschiedenen Assetklassen zu investieren, stellen Anteile von geschlossenen Fonds unternehmerische Beteiligungen dar. Geschlossene Investmentfonds sind nicht uneingeschränkt für jeden Anleger zu empfehlen, da neben vergleichsweise hohen Mindestengagements auch unternehmerische Risiken und lange Kapitalbindungen eingegangen werden. Bei Anlegern mit entsprechend hohem verfügbarem Anlagekapital können geschlossene Fonds jedoch zur Depotdiversifikation und damit zur Risikominimierung beitragen. Grundsätzlich für jeden Anleger (unabhängig vom zur Verfügung stehenden Anlagekapital) können jedoch die offenen Investmentfonds empfohlen werden. Zu beachten ist jedoch, dass es mittlerweile viele tausend verschiedene Fonds – unterschieden nach den zugrunde liegenden Anlagebereichen sowie den Emittenten – gibt. Hierdurch entstehen unterschiedliche Risikostrukturen, welche der Anleger zunächst mit seiner individuellen Risikobereitschaft abgleichen sollte. Ob die Anlage mehrheitlich in Aktien-, Renten- oder Optionspapiere erfolgt, kann der Kapitalanleger durch die Auswahl des entsprechenden Fonds bestimmen. Grundsätzlich sollte die Mischung ausgewogen sein, damit nicht “alles auf ein Pferd” gesetzt wird. Auch zu beachten sind die durchaus unterschiedlichen Kosten der Fonds: So ist bei einigen Investmentfonds ein Ausgabeaufschlag zu zahlen, bei anderen wiederum nicht. Ebenso unterschiedlich sind die Verwaltungs- und Managementgebühren. Damit der Anleger hier ein genaues Bild hat, gibt die Fondsgesellschaft sog. “Fondsprospekte” heraus, in der neben den Anlageschwerpunkten und der generellen Analagepolitik auch die entstehenden Kosten genauestens aufgeführt sind.

Das Fondssparen

Eine sehr beliebte Form des Fondsinvestments ist das Fondssparen. Hierbei werden – ähnlich wie bei einem Banksparplan – regelmäßige Sparraten vom Konto des Anlegers abgebucht, die dann für den Kauf von Fondsanteilen verwendet werden. Durch diese Form der Anlage wird ein sog. Cost-Average-Effekt erzielt, da mit dem immer gleichen Betrag bei hohen Fondspreisen weniger Anteile, bei niedrigen Preisen mehr Anteile erworben werden. Im Laufe der Zeit wächst so ein von kurzfristigen Schwankungen weitgehend unabhängiges Fondsvermögen an. Anbieter von Fondssparplänen sind Banken, Sparkassen und teils auch Fondsgesellschaften selbst. In jedem Falle sollte der Anleger auch hier die Konditionen (z.B. Depotgebühren, Rabatte auf den Ausgabeaufschlag etc.) vor der Einrichtung eines Fondssparplanes sehr genau prüfen.

Fazit

Investmentfonds sind nicht ohne Berechtigung eine weit verbreitete und umsatzstarke Kapitalanlagemöglichkeit. Risiko und Sicherheit müssen bei einem Investment in Fonds ebenso wie bei anderen Investments vorab bedacht und mit der persönlichen Risikobereitschaft und Renditeerwartung abgeglichen werden. Insbesondere offene Investmentfonds bieten auch Anlegern mit kleinerem Vermögen eine gute und risikoaverse Anlagemöglichkeit, ohne dass diese sich selbst um die Auswahl der am besten geeigneten Einzeltitel kümmern müssen. Entscheidend ist die Auswahl des richtigen Fonds anhand der Kosten, der Anlagepolitik und des damit verbundenen Risikoprofils. Weitere Informationen hierzu können z.B. bei www.investmentfonds24.eu eruiert werden.

Weitere Informationen

» Investmentfonds – die ideale Anlageform
» Vorteile von Investmentfonds

Geschlossene Fonds als Geldanlage

Freitag, 23. September 2011


Geschlossene Fonds zu Top-Konditionen
Warum geschlossene Fonds zur Risikostreuung beitragen

Wer Kapital anlegt ist darauf bedacht, möglichst viel Rendite bei möglichst kleinem Risiko zu erwirtschaften. Wer zu 100% sicher anlegen möchte, erzielt jedoch meist nur minimale Renditen. Es kommt also darauf an, den richtigen Mix für das eigene Portfolio zu finden. Abhängig vom zur Verfügung stehenden Kapital und der eigenen Risikobereitschaft kann eine Risikostreuung mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen.

Eines davon stellen geschlossene Fonds dar. Diese sind faktisch unternehmerische Beteiligungen an bestimmten Projekten und sind daher weitestgehend losgelöst von den Entwicklungen an den internationalen Börsenmärkten. Diese Unabhängigkeit ist ideal für einen Risikomix, jedoch birgt sie auch Gefahren: Entwickelt sich das Projekt nicht wie gewünscht, können Verluste entstehen. Auch ist eine gewisse Kapitaldecke Voraussetzung für eine solche Investition. Die detaillierte Informationsbeschaffung steht also vor dem Erwerb von Anteilen, damit der Anleger das einzugehende Risiko richtig einschätzen kann. Geschlossene Fonds dienen darüber hinaus zur steuerlichen Optimierung und generieren regelmäßige Ausschüttungen, mit denen der Anleger planen kann. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Anlage in geschlossene Fonds immer eine langfristige Kapitalanlage ist.

Es sollte also nur Kapital investiert werden, was in der nächsten Zeit sicher nicht benötigt wird. Wer geschlossene Fonds als Depotbeimischung geschickt einsetzt, kann so eine langfristige, stabile, börsenunabhängige und risikoderivative zusätzliche Kapitalanlage sein Eigen nennen. Die Laufzeiten sind jedoch nur für Anleger mit langem Anlagehorizont geeignet: Man sollte mindestens 10, besser 15 bis 20 Jahre für das Investment in einen geschlossenen Fonds veranschlagen. Das Kapital wird dabei nicht direkt zurückgezahlt, sondern fließt nach einigen Jahren über die Ausschüttungen inklusive Rendite wieder an den Investor retour.

Depotkonto ist nicht gleich Depotkonto

Donnerstag, 28. Juli 2011

Die Eröffnung eines Depotkontos im Zusammenhang mit geplanten Wertpapiergeschäften stellt in den meisten Fällen eine grundlegende Entscheidung dar, die auf lange Sicht möglichst leistungsstark und dabei kostengünstig sein soll. Das Depotkonto von Anbieter A unterscheidet sich dabei meist merklich in den Konditionen von dem Depotkonto des Anbieters B oder weiteren Angeboten. Aus diesem Grund sollte sich der Anleger die notwendige Zeit nehmen, um mehrere Angebote detailliert zu vergleichen. Dies kann man z.B. mit Hilfe von Internetseiten tun, die einen Depotkonto-Vergleich anbieten. Hier werden die grundsätzlichen Kosten und ggf. Besonderheiten gegenübergestellt. Dies kann z.B. ein besonders großes Angebot an außerbörslich handelbaren Investmentfonds sein oder besonders günstige Transaktionsgebühren beim Aktienhandel.

Es ist also wichtig, vorher genau den Umfang der geplanten Kapitalanlagen zu umrahmen: Soll nur in Investmentfonds angelegt werden oder auch in Rentenpapiere, Aktien und Derivate? Doch selbst bei gleichartigen Geschäften können sich die Anbieter teilweise erheblich bzgl. der anfallenden Kosten unterscheiden, z.B.: Fonds A kann bei Anbieter A nur regulär von der Kapitalanlagegesellschaft bezogen werden inkl. 5% Ausgabeaufschlag. Für die Verwahrung fällt eine jährliche Gebühr von 1% des Volumens an. Bei Anbieter B sieht das ganz anders aus: Der gleiche Fonds kann mit 100% reduziertem Ausgabeaufschlag erworben werden, da es hier Sondervereinbarungen gibt. Eine Postengebühr für die Verwahrung wird hier überhaupt nicht fällig. Allein bei diesem Geschäft werden so kurzerhand 6% im 1. Jahr eingespart – das ist bei so manchem Fonds die jährliche Performance! Dieses Beispiel macht deutlich, dass die detaillierte Prüfung der Leistungs- und Kostenstruktur von erheblicher Bedeutung bei der Auswahl des Depotkontos ist.

 

Lieber ein Depotkonto beim Online-Broker als bei der Filialbank?

Donnerstag, 01. Juli 2010

Ein Depotkonto wird benötigt, um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können und um die Bestände zu verwalten. Egal ob Fonds, Aktien, Renten oder Derivate – das Depotkonto ist die Grundvoraussetzung für alle Wertpapiergeschäfte. Doch wo soll der Anleger ein solches Depotkonto einrichten? Bei der Filialbank oder doch lieber bei einem günstigen Online-Broker? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

Zunächst sollte der Anleger den Zweck für sein neu geplantes Depotkonto genau definieren: Sollen hier Anteile von Fonds verwaltet werden? Oder Aktien? Oder soll das Ganze ein „Alleskönner“ sein – für jede Art von Wertpapieren mit vielen Transaktionen täglich rund um die Welt? Diese Festlegung nach Art der geplanten Investitionstätigkeit ist von entscheidender Bedeutung für die späteren Kosten. Ggf. können sogar Abwicklungsprobleme auftreten, wenn das falsche Konto eingerichtet wurde.

Doch nicht nur Kosten und Einsatzfähigkeit des Depotkontos sind entscheidend: So bieten die Filialbanken zu Ihren Depotkonten in der Regel auch eine Beratung an, d.h. hier werden Empfehlungen und Kommentare zu den geplanten Transaktionen, zu weiterführenden Themen und zur Gestaltung eines optimalen Portfolios gegeben. Online-Broker dagegen verzichten meist auf derlei Beratungsleistungen (oder bieten diese optional gegen Aufpreis), um die Kosten niedrig halten zu können.

Wer aber nun Beratung benötigt, sollte lieber ein paar Euro mehr bezahlen, dafür aber ggf. viel teurere Fehlkäufe vermeiden. Es hängt also vom Einzelfall ab, wo das Depotkonto eröffnet wird. Trotzdem gibt es auch z.B. bei den Konten der Filialbanken noch große Unterschiede, insbesondere bei den Konditionen und den Beratungsumfängen. Deshalb müssen diese Angebote auch untereinander noch einmal verglichen werden.

Aktuelle Tagesgeldangebote im Vergleich

Freitag, 23. April 2010

Die Auswahl an Tagegeldkonten ist groß. Für Verbraucher ist es oftmals nur schwer, aus der Fülle der Angebote das passende Tagesgeldkonto herauszufiltern – ein Tagesgeldvergleich ist dann eine empfehlenswerte Unterstützung. Wo es im April die besten Konditionen gibt, erfahren Sie hier.

Die DAB Bank hat die Nase vorn

So kann insbesondere die DAB Bank derzeit auf ihr Tagesgeldangebot aufmerksam machen. Die Direktbank bietet aktuell 2,30 % Zinsen – und führt mit diesen Konditionen den Tagesgeldvergleich an. Der Zinssatz gilt für Anlagebeträge bis zu 15.000 Euro, und zwar garantiert bis zum 30.09.2010. Wer mehr anlegt, muss allerdings eine Minimalverzinsung von 0,5 % in Kauf nehmen.

Bank of Scotland: Gute Verzinsung und Neukundenbonus

Dem Spitzenanbieter folgt die Bank of Scotland, die derzeit mit einem Zinssatz von 2,10 % Kunden anlocken kann. Der große Vorteil: Hier gilt der Zinssatz für Anlagebeträge in unbegrenzter Höhe. Hinzu kommt außerdem ein Neukundenbonus in Höhe von 20 Euro, der bei Kontoeröffnungen bis zum 31.05.2010 in Anspruch genommen werden kann.

Mit comdirect zum kundenfreundlichen Anbieter mit starken Zinsen

Auch die comdirect Bank kann Kunden derzeit ein attraktives Tagesgeldkonto offerieren. So bietet die Tochter der Commerzbank ebenfalls 2,10 % Zinsen an – die zwar nur für Anlagebeträge bis zu 5.000 Euro gelten, dafür jedoch vierteljährlich gutgeschrieben werden. Die comdirect-Bank ist außerdem für ihren kompetenten Kundenservice bekannt, und stellt Kontoinhabern zudem eine kostenlose Kreditkarte und ein gebührenfreies Online-Depot zur Verfügung.

ING DiBa Extrakonto mit Zinsgarantie

Bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Deutschlands beliebteste Bank 2009“ (Finanzmagazin €URO), bietet auch die ING DiBa ein renditestarkes Tagesgeldkonto an. Dieses überzeugt durch 2,0 % Zinsen und einen Nekundenbonus in Höhe von 25 Euro. Hier ist der attraktive Zinssatz bis 31.08.2010 garantiert.

Es lohnt sich, die Tagesgeldkonten regelmäßig zu vergleichen, um die beste Rendite zu erzielen. Trotz des allgemein niedrigen Zinsniveaus lassen sich durchaus Angebote ausmachen, die mit überdurchschnittlichen Zinsen einhergehen.

ING DiBa – Zinsen für Festgeld angehoben

Montag, 15. März 2010

Die ING-DiBa hat die Konditionen für ihre Festgeldanlagen nach oben angepasst. Damit trotzt die renommierte Direktbank dem konstant niedrigen Marktzinsniveau – und unternimmt als eine der ersten Banken im Frühjahr 2010 den Schritt in Richtung steigender Sparzinsen.

Überdurchschnittliche Zinsen für Festgeldkonto

Bis zu 2,00 Prozent bietet die ING DiBa ihren Kunden, unter anderem für Anlagebeträge ab 10.000 Euro und einer Laufzeit von lediglich 6 Monaten. Darüber hinaus hat die Tochter der niederländischen ING Group auch das 3-Monats-Festgeld wieder eingeführt – und bietet hierauf immerhin noch 1,50 Prozent Zinsen (ab 10.000 €). Mit den kurzen Laufzeiten gleicht die ING DiBa auch die oftmals bemängelte Flexibilität von Festgeldanlagen aus und bietet für eine nur kurze Bindung der Kundengelder attraktive Konditionen.

Im Festgeld Vergleich ganz vorne mit dabei

Mit den neuen Zinssätzen gehört die ING DiBa zu den aktuellen Top-Anbietern im Festgeldvergleich. Neben den vergleichsweise hohen Renditen bietet die ING DiBa ihren Kunden eine kostenlose Kontoführung, sowie ein kostenloses Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto. Maximalbeträge sind bei der Direktbank ebenfalls nicht vorgeschrieben,