Investieren in geschlossene Immobilienfonds
Donnerstag, 16. Mai 2013Die Kapitalanlage in geschlossene Immobilienfonds stellt eine alternative Investmentform zu kapitalmarktgebundenen Anlagen (wie z. B. die Wertpapier- oder Zinsanlage) dar. Im Gegensatz zu den kapitalmarktabhängigen Anlagen unterliegt die Anlage in geschlossene Immobilienfonds kaum Einflüssen aus Börsen- oder Zinsmärkten. Dazu ist sie weitgehend unabhängig von der Inflationsentwicklung, da entsprechende Sachwerte (Immobilien, also beispielsweise Gebäude oder Grundstücke) die Werthaltigkeit gegenüber einer Währungsabwertung untermauern. Somit ist ein Investment in geschlossene Immobilienfonds eine interessante Anlagealternative und kann ideal zur Diversifikation und zur Risikoverteilung einer ganzheitlichen Vermögensanlagestrategie kombiniert werden.
Merkmale geschlossener Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds können nur während der Zeichnungsphase entweder direkt beim Emittenten oder bei einem Fondsvermittler (z. B. im Internet mit oft günstigen Konditionen) erworben werden. Nach der Schließung sind die Anteile nicht mehr handelbar und der Anleger ist an die prospektierte Laufzeit gebunden. Es existiert zwar ein sog. Zweitmarkt, der einen Handel mit geschlossenen Fondsanteilen ermöglicht – allerdings nur für wenige bestimmte Fonds und in der Regel verbunden mit erheblichen, finanziellen Einbußen. Die Anteile eines geschlossenen Immobilienfonds stellen de facto eine unternehmerische Beteiligung an dem im Fondsprospekt dargestellten Geschäftsmodell dar – hierbei kann es sich um eine oder mehrere Immobilien im In- und Ausland handeln, die entweder vermietet oder verpachtet werden sollen, oder aber nach einer gewissen Haltedauer mit Gewinn veräußert werden sollen.
Ertragsfähigkeit kritisch überprüfen
Wie genau der Initiator Erträge erwirtschaften will, sollte nicht nur genau im Fondsprospekt beschrieben sein – der Interessent ist auch selbst verantwortlich dafür, diese Angaben und die Reputation und Erfahrung des Anbieters selbst genauestens zu überprüfen. Für geschlossene Fonds existieren derzeit nur sehr geringe gesetzliche Vorgaben – ganz im Gegensatz zu Finanzmarktprodukten wie offene Fonds oder Wertpapieranlagen. Eine Investition in geschlossene Immobilienfonds erfordert daher eine gehörige Portion Basiswissen, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.
Renditechancen und Risikoeinschätzung
Geschlossene Immobilienfonds binden den Investor meist für viele Jahre an sein Investment – es besteht keine Möglichkeit, vor dem Ende der Laufzeit an das einmal investiere Kapital zu gelangen. Der Anleger ist zudem völlig abhängig vom Erfolg des Geschäftsmodells – tritt die erwartete Ertragsentwicklung nicht ein, kann es sogar zu Totalverlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Dafür wird der Anleger bei Erfolg jedoch auch mit attraktiven Renditen belohnt – im Durchschnitt zwischen 5 und 8 Prozent p. a. Um ein möglichst niedriges Anlagerisiko einzugehen, empfiehlt es sich, nur einen kleinen Teil des Anlagevermögens in geschlossene Immobilienfonds zu investieren – nach entsprechender Vorabinformation, ggf. mit Konsultation eines unabhängigen Fachberaters. [Weitere Informationen über geschlossene Immobilienfonds]
(Berlin, 04.05.2012) Der Anteilserwerb an einem geschlossenen Flugzeugfonds macht den Anleger im unternehmerischen Sinne zum Miteigentümer eines Flugzeugs. Ein mit dem Kapital der Anleger akquiriertes Flugzeug (z.B. ein Passagier- oder Frachtflugzeug) wird an eine Airline vermietet und generiert durch seinen Einsatz entsprechende Erträge. Im Gegensatz zu Immobilien- oder Schiffsfonds gehen eventuelle Risiken technischer Ausfälle in der Regel zu Lasten des Leasingnehmers, was im Umkehrschluss ein reduziertes Risiko für den Anleger bedeutet. Verglichen mit anderen Arten geschlossener Fonds zählen Flugzeugfonds zu den relativ neuen Fondsarten.
(Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.
(Berlin, 20.03.2012) Geschlossene Solarfonds stellen unternehmerische Beteiligungen an Photovoltaikprojekten dar, die primär über die festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom Erträge erwirtschaften. Die Beteiligung für private Investoren ist generell sehr attraktiv, da neben der diversifizierenden Risikoverteilungswirkung in einem Gesamtportfolio in der Regel auch eine überdurchschnittlich sichere und vergleichsweise moderate Rendite (etwa 4 bis 8 Prozent p.a.) auf der Vorteilseite stehen. Die Laufzeiten sind dabei überschaubar von 4 bis über 10 Jahre gestaffelt – grundsätzlich ist die Einspeisevergütung als wichtige Ertragskomponente gesetzlich auf 20 Jahre festgelegt. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, denn natürlich müssen – wie bei jedem Kapitalinvestment – verschiedene Argumente gegeneinander abgewogen werden. Steuerlich gelten die erzielten Einnahmen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und müssen entsprechend mit der Einkommensteuererklärung versteuert werden.
(Berlin, 06.02.2012) Die Kapitalanlage in Immobilienfonds ist seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil risikostreuender Depotstrategien. Bei geschlossenen Fonds sind die Immobilien sogar Umsatzspitzenreiter, bei den offenen Fonds stellen Immobilienengagements eine interessante Alternative zu den vielen Möglichkeiten der Verteilung auf verschiedene Assetklassen dar. Gerade in Zeiten niedriger Bauzinsen wie derzeit, fällt der Fokus oft auf den Immobilienmarkt, da Kredite günstig zu haben sind. Warum dann nicht in diese Anlageklasse investieren? Zur Auffindung des richtigen Fondstyps und der passenden Gewichtung im eigenen Depot gehört neben dem entsprechenden Basiswissen eine fundierte Kenntnis über die Fondsspezifika. Eine gängige Expertenempfehlung ist die möglichst breite Aufstellung der eigenen Vermögensanlage. Welche Vor- und Nachteile bieten dabei offene und geschlossene Immobilienfonds?
(Berlin, 15.11.2011) Ein Fondssparplan ist vergleichbar mit einem herkömmlichen Banksparplan, jedoch werden die regelmäßigen Einzahlungen für die Anlage in einen oder mehrere Investmentfonds verwendet. Die so angesammelten Fondsanteile im Anlegerdepot bedeuten einen steten Vermögensaufbau, der neben dem relativ einfachen Handling auch eine integrierte Risikostreuung enthält. Diese Form der Kapitalanlage findet auch Verwendung in den zertifizierten Altersvorsorgeprodukten vieler Anbieter oder wird als Vermögensaufbauplan durch Kreditinstitute vertrieben. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Fondssparplan zu initiieren: Mittels vertraglicher Bindung an einen Anbieter (z.B. Fondsgesellschaft) oder durch eigene Einrichtung und Verwaltung bei der Depotbank.