Archiv für die Kategorie 'Geldanlage'

Investieren in geschlossene Immobilienfonds

Donnerstag, 16. Mai 2013

Geschlossene Fonds zu Top-KonditionenDie Kapitalanlage in geschlossene Immobilienfonds stellt eine alternative Investmentform zu kapitalmarktgebundenen Anlagen (wie z. B. die Wertpapier- oder Zinsanlage) dar. Im Gegensatz zu den kapitalmarktabhängigen Anlagen unterliegt die Anlage in geschlossene Immobilienfonds kaum Einflüssen aus Börsen- oder Zinsmärkten. Dazu ist sie weitgehend unabhängig von der Inflationsentwicklung, da entsprechende Sachwerte (Immobilien, also beispielsweise Gebäude oder Grundstücke) die Werthaltigkeit gegenüber einer Währungsabwertung untermauern. Somit ist ein Investment in geschlossene Immobilienfonds eine interessante Anlagealternative und kann ideal zur Diversifikation und zur Risikoverteilung einer ganzheitlichen Vermögensanlagestrategie kombiniert werden.

Merkmale geschlossener Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds können nur während der Zeichnungsphase entweder direkt beim Emittenten oder bei einem Fondsvermittler (z. B. im Internet mit oft günstigen Konditionen) erworben werden. Nach der Schließung sind die Anteile nicht mehr handelbar und der Anleger ist an die prospektierte Laufzeit gebunden. Es existiert zwar ein sog. Zweitmarkt, der einen Handel mit geschlossenen Fondsanteilen ermöglicht – allerdings nur für wenige bestimmte Fonds und in der Regel verbunden mit erheblichen, finanziellen Einbußen. Die Anteile eines geschlossenen Immobilienfonds stellen de facto eine unternehmerische Beteiligung an dem im Fondsprospekt dargestellten Geschäftsmodell dar – hierbei kann es sich um eine oder mehrere Immobilien im In- und Ausland handeln, die entweder vermietet oder verpachtet werden sollen, oder aber nach einer gewissen Haltedauer mit Gewinn veräußert werden sollen.

Ertragsfähigkeit kritisch überprüfen

Wie genau der Initiator Erträge erwirtschaften will, sollte nicht nur genau im Fondsprospekt beschrieben sein – der Interessent ist auch selbst verantwortlich dafür, diese Angaben und die Reputation und Erfahrung des Anbieters selbst genauestens zu überprüfen. Für geschlossene Fonds existieren derzeit nur sehr geringe gesetzliche Vorgaben – ganz im Gegensatz zu Finanzmarktprodukten wie offene Fonds oder Wertpapieranlagen. Eine Investition in geschlossene Immobilienfonds erfordert daher eine gehörige Portion Basiswissen, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Renditechancen und Risikoeinschätzung

Geschlossene Immobilienfonds binden den Investor meist für viele Jahre an sein Investment – es besteht keine Möglichkeit, vor dem Ende der Laufzeit an das einmal investiere Kapital zu gelangen. Der Anleger ist zudem völlig abhängig vom Erfolg des Geschäftsmodells – tritt die erwartete Ertragsentwicklung nicht ein, kann es sogar zu Totalverlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Dafür wird der Anleger bei Erfolg jedoch auch mit attraktiven Renditen belohnt – im Durchschnitt zwischen 5 und 8 Prozent p. a. Um ein möglichst niedriges Anlagerisiko einzugehen, empfiehlt es sich, nur einen kleinen Teil des Anlagevermögens in geschlossene Immobilienfonds zu investieren – nach entsprechender Vorabinformation, ggf. mit Konsultation eines unabhängigen Fachberaters.  [Weitere Informationen über geschlossene Immobilienfonds]

Hoher Kreditanteil bei geschlossenen Immobilienfonds ist risikoreich

Montag, 15. April 2013

Eine aktuelle Untersuchung durch Finanztest gibt Anstoß zu der Frage, wie hoch Kredite zur Umsetzung von Projekten für geschlossene Immobilienfonds maximal sein dürfen, um nicht ein zu hohes Risiko einzugehen. Die aktuelle Gesetzgebung, welche spätestens im Sommer 2013 die Richtlinien der EU widerspiegeln muss, wird voraussichtlich eine auf maximal 60 Prozent begrenzte Fremdkapitalaufnahme für derlei Projekte vorschreiben. Die Fondsgesellschaften verweisen jedoch darauf, dass eine höhere Fremdkapitalaufnahme auch ein Plus an Rendite bedeuten kann. Initial liegen die Vorteile einer beabsichtigten Kreditfinanzierung nämlich auf der Hand:

So wird eine geringeren Investitionssumme notwendig, die durch die Anleger aufgebracht werden muss – dadurch kann der Fonds schneller platziert werden. Hinzu kommt der Vorteil, dass durch die Kreditmittel mehr bzw. teurere Objekte erworben werden können, die dann in der Regel auch mehr Erträge generieren. Trotzdem scheint mit der Höhe des Fremdkapitals auch das Anlagerisiko zu steigen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die erwarteten Renditen nicht realisiert werden können (weil z. B. erwartete Mietpreise nicht durchgesetzt werden können oder die erwartete Auslastung nicht eintritt).

Die Zinsen für die Bank resp. den Kreditgeber müssen allerdings trotzdem aufgebracht werden. Es bleibt dann also weniger für die Anleger übrig. Läuft es ganz schlecht, müssen die Anleger (welche bei geschlossenen Fonds prinzipiell unternehmerisch Beteiligte sind) die Kredite aus ihrem eingesetzten Kapital bezahlen – das kann sogar bis zum Totalverlust führen. Es muss also darauf geachtet werden, mit welchem Fremdkapitalanteil ein geschlossener Immobilienfonds ausgestattet werden soll: Liegt die Quote bei 50 Prozent oder mehr, geht der Anleger ein vergleichsweise hohes Risiko ein – dies sollte im Vorfeld gut überdacht werden! [mehr]

Geschlossene Flugzeugfonds: Investition in den Wachstumsmarkt Luftverkehr

Freitag, 04. Mai 2012

geschlossene Flugzeugfonds(Berlin, 04.05.2012) Der Anteilserwerb an einem geschlossenen Flugzeugfonds macht den Anleger im unternehmerischen Sinne zum Miteigentümer eines Flugzeugs. Ein mit dem Kapital der Anleger akquiriertes Flugzeug (z.B. ein Passagier- oder Frachtflugzeug) wird an eine Airline vermietet und generiert durch seinen Einsatz entsprechende Erträge. Im Gegensatz zu Immobilien- oder Schiffsfonds gehen eventuelle Risiken technischer Ausfälle in der Regel zu Lasten des Leasingnehmers, was im Umkehrschluss ein reduziertes Risiko für den Anleger bedeutet. Verglichen mit anderen Arten geschlossener Fonds zählen Flugzeugfonds zu den relativ neuen Fondsarten.

Wie funktionieren Flugzeugfonds?

Prinzipiell sind alle geschlossenen Flugzeugfonds eine Art Leasingfonds. Der Zeithorizont für eine Vermietung der erworbenen Flugzeuge liegt zwischen 10 und 20 Jahren, meist als fester Vertrag über z.B. 10 Jahre Erstlaufzeit plus evtl. Verlängerungsoptionen. Die Airlines bedienen sich aus den Angeboten der Fondspartner meist aus Gründen des Kapitalaufwandes – so ist zunächst keine Liquidität für den Kauf eines Flugzeugs gebunden. Am Ende der Laufzeit steht der Verkauf oder die Weitervermietung des gebrauchten Flugzeugs, entweder an den bisherigen Leasingnehmer oder an weitere Interessenten. Über die langjährige Laufzeit ergibt sich für den Investor ein den ursprünglichen Kapitaleinsatz überschießender Gewinn. Der Kapitaleinsatz ist zudem sachwertgesichert, da das Flugzeug natürlich einen materiellen Wert darstellt. Meist werden sog. Garantiegeber eingebunden, die für die finanziellen Verpflichtungen der Leasingnehmer (z.B. der Airline) bürgen. Wartungskosten oder sonstige Ausgaben für technische Instandhaltung werden grundsätzlich vom Leasingnehmer getragen.

Wie können verschiedene Fondsangebote verglichen werden?

Ein sinnvoller Vergleich verschiedener Flugzeugfondsangebote ist nur durch ein genaues Studium der jeweiligen Emissionsprospekte und durch entsprechende Informationsbeschaffung über die jeweils beteiligten Unternehmen möglich. Hier existieren Fonds mit höherem Risiko (weil z.B. eher unbekannte Leasingnehmer als Mieter auftreten, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht über die Laufzeit garantiert werden kann) oder Fonds mit bekannten Garantie- und Leasingpartnern, die dann in der Regel etwas weniger Rendite bringen. Wichtig sind auch die prospektierte Laufzeit und die involvierten Kosten (z.B. für Marketing). Unter Umständen bestehen auch Währungsrisiken, je nachdem, wo der Leasingnehmer seinen Sitz hat. Ein weiterer beachtenswerter Punkt ist der Flugzeugtyp. Gerade hinsichtlich der Weitervermarktung (Anschlussleasing oder Veräußerung) ist es schon ein Unterschied, ob beispielsweise ein moderner Airbus A380 oder eine „alte“ Boeing 737 finanziert wird. Die steuerliche Behandlung der Erträge kann ebenfalls unterschiedlich sein, z.B. als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Ein entsprechend konservativer Verkaufsansatz ermöglicht oft eine steuerfreie Vereinnahmung des Verkaufserlöses (min. Haltedauer 10 Jahre).

Renditechancen sowie Vor- und Nachteile von Flugzeugfonds

Grundsätzlich können Flugzeugfonds Renditen zwischen 7 und 13 Prozent ermöglichen. Allerdings sollte der Anleger – statt nur auf die Rendite zu schielen – unbedingt auf die Konditionen des zugrunde liegenden Leasingvertrages achten. Neben Bonität und Risiko von Leasingnehmer bzw. Garantiegeber besteht insbesondere die Gefahr, dass ein Anschlussleasing nach der geplanten Erstlaufzeit nicht oder nicht in geplanten Umfang möglich ist. Das Flugzeug hat entsprechend an Wert verloren und darum ist es fraglich, ob es weiter verleast bzw. angemessen verkauft werden kann. Zusätzlich treten die allgemeinen Risiken von Investments in geschlossene Fonds auf. Doch es gibt auch einige Vorteile bei Investments in Flugzeugfonds: Ähnlich wie bei Immobilienfonds wird ja in einen Sachwert investiert, der somit eine inflationsgeschützte und in gewissem Maße auch insolvenzresistente Anlageform darstellt. Selbst bei Insolvenz einer betroffenen Gesellschaft ist immer noch das Flugzeug selbst vorhanden. Die Vermietung des Flugzeugs erfolgt in der Regel mit einer langjährigen Bindung, so dass diese Erträge ebenfalls sehr sicher sind. Unterstützend wirken sich zusätzlich die generell guten Marktaussichten des Luftverkehrs für die nächsten Jahre aus: Das Passagier- und Frachtaufkommen ist stetigem Wachstum unterworfen, was den Bedarf an entsprechenden Carriern erhöht.

Fazit

Die Investition in geschlossene Flugzeugfonds ist eine vergleichsweise sichere und aussichtsreiche Investition in einen stetig steigenden Markt. Neben wenigen speziellen Risiken treten allgemeine Risiken von unternehmerischen Beteiligungen auf, die jedoch im Vergleich zu anderen geschlossenen Fondsinvestments durch eine Sachwertabsicherung gemildert werden. Unbedingt anzuraten ist trotzdem jedem Interessenten, sich vor einem Engagement ausführlich sachbezogen zu informieren. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet sich z.B. bei der kostenlosen und unabhängigen Internetplattform www.investmentfonds24.eu.

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Fondsdepot-Vergleich trägt zur Renditemaximierung bei

Freitag, 13. April 2012

Fondsdepot Vergleich (Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.

Welche Anbieter für Fondsdepots gibt es?

Spezielle Fondsdepots werden von vielen Fondsgesellschaften angeboten. Ein solches Fondsdepot ist allerdings abhängig vom Emittenten und bietet meist nicht die Möglichkeit, Fonds anderer Emittenten oder andere Wertpapierarten zu verwahren. Für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist es zudem in der Regel nicht zwingend notwendig, ein spezielles Fondsdepot zu eröffnen – auch reguläre Wertpapierdepotkonten eines Kreditinstitutes (z.B. Depotkonten von Banken und Sparkassen) erfüllen diesen Zweck. Für die Auswahl des günstigsten Anbieters sollte sich der Anleger zunächst darüber klar werden, welche Anlagen er in seinem zukünftigen Depot verwahren möchte. Will er nur in Fonds investieren (z.B. einzelne Anteilskäufe oder Fondssparpläne) so kann ein reines Fondsdepot genutzt werden oder ein reguläres Depotkonto einer Bank bzw. Sparkasse.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Depotkontenanbieter?

Spezielle Fondsdepots sind – wie der Name schon sagt – nur für die Verwahrung von Fondsanteilen gedacht. Sie bieten oft Rabatte auf Ausgabeaufschläge und einen direkte Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeit mit dem Fondsemittenten. Einige Formen der Geldanlage, wie z.B. das fondsgebundene Ansparen von Vermögenswirksamen Leistungen, sind oft ausschließlich über ein spezielles Fondsdepot möglich. Aktiendepotkonten – gerade von Filialbanken – sind in der Regel teurer, dafür aber auch für verschiedenartige Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheine) geeignet. Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch vor allem die Depotkonten von Direktbanken. Sie bieten neben der Fondsanteilverwahrung die volle Funktionalität von Bankendepotkonten (also auch geeignet für Aktienanlagen usw.), sind jedoch mit oft sehr attraktiven Konditionen ausgestattet: So wird durch den Verzicht auf Beratung und Filialnetze eine Kostenersparnis generiert, die an den Kunden weitergegeben wird. Zusätzlich können bei den meisten Direktbanken fast alle in Deutschland zugelassenen Fonds gekauft und verkauft werden – meist sogar mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag. Auch auf die laufenden Kosten sollte der Interessent achten: So erheben einige Fondsdepotanbieter, aber vor allem auch Filialbanken Depotkontogebühren und Postengebühren für die Verwahrung von Wertpapierpositionen. Fondssparpläne aller Anbieter lassen sich problemlos bei einem Depotkonto einer Direktbank einrichten, zumeist sogar kostenlos. Wer schon im Vorfeld sicher weiß, dass er nicht nur ausschließlich Fondsanteile kaufen möchte, ist daher in jedem Fall mit einem vollwertigen Depotkonto bei einer Direktbank am günstigsten bedient. Wer Beratung benötigt, sollte ein Depotkonto bei einer Filialbank einrichten und wer bestimmte Vorteile bei speziellen Fondsanlagen nutzen möchte, ist je nach Anbieter ggf. mit einem speziellen Fondsdepot besser bedient.

Fazit

Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist nur möglich, wenn ein entsprechendes Wertpapierdepot besteht. Dies kann ein spezielles Fondsdepot oder auch ein allgemeines Depotkonto eines Kreditinstitutes sein – je nach gewünschter Anlageform können hier unterschiedliche Maßstäbe für die Bewertung des besten Angebotes gelten. Die aus Gebührensicht mit Abstand günstigsten Depotkonten bieten die großen Direktbanken in Deutschland an. Fondanteile bestimmter Fonds können dort oft mit großen Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag erworben werden und die Verwahrung ist kostenlos. Einen Vergleich der verschiedenen Konten bietet das Internetportal www.investmentfonds24.eu an. Hier kann sich der Interessent eine detaillierte und aussagekräftige Meinung bilden, welches Depotkonto für seine Anlagevorstellung am günstigsten ist. Ohne die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Konditionen wird sonst die mögliche Rendite der Kapitalanlage unnötig geschmälert.

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Geschlossene Solarfonds: Investition in Nachhaltigkeit

Dienstag, 20. März 2012

solarfonds(Berlin, 20.03.2012) Geschlossene Solarfonds stellen unternehmerische Beteiligungen an Photovoltaikprojekten dar, die primär über die festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom Erträge erwirtschaften. Die Beteiligung für private Investoren ist generell sehr attraktiv, da neben der diversifizierenden Risikoverteilungswirkung in einem Gesamtportfolio in der Regel auch eine überdurchschnittlich sichere und vergleichsweise moderate Rendite (etwa 4 bis 8 Prozent p.a.) auf der Vorteilseite stehen. Die Laufzeiten sind dabei überschaubar von 4 bis über 10 Jahre gestaffelt – grundsätzlich ist die Einspeisevergütung als wichtige Ertragskomponente gesetzlich auf 20 Jahre festgelegt. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, denn natürlich müssen – wie bei jedem Kapitalinvestment – verschiedene Argumente gegeneinander abgewogen werden. Steuerlich gelten die erzielten Einnahmen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und müssen entsprechend mit der Einkommensteuererklärung versteuert werden.

Das Umfeld für Solarstrom eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken

Strom aus Photovoltaikanlagen kann und wird in der nächsten Zukunft problemlos in das vorhandene Stromnetz eingespeist werden – gegen staatlich fixierte Vergütungen. Dies ist in sehr vielen Ländern – insbesondere in Europa – gesetzlich geregelt. Durch Standortanalysen sowie eine genaue technische Spezifikation der verwendeten Anlagen kann somit sehr genau kalkuliert werden, welche Erträge sich mit der jeweiligen, projektierten Anlage erzielen lassen. Diese vergleichsweise sehr genaue Renditevorhersage ist im Bereich der geschlossenen Fonds eher selten. Doch es gibt zwei besonders zu beachtende Haken: Der eine hängt wiederum mit der Technik zusammen. Zunächst einmal wird für die Solarzellen das teure und nicht immer einfach zu beschaffende Silizium benötigt – hier gab es in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit der rechtzeitigen Beschaffung und dem damit zusammenhängenden Fertigstellungstermin. Auch können technische Defekte auftreten, die vorher so nicht vorhersehbar waren – derlei Einflüsse schlagen sich direkt auf die zu erwartende Rendite nieder, denn solange nicht oder nicht wie geplant eingespeist werden kann, fließen auch keine entsprechenden Vergütungen. Der zweite Haken ist der Faktor Standort: Je nach Standort können Einflüsse wie Wetterkatastrophen oder unvorhersehbare Schattenmonate, aber natürlich auch politische Wirren für eine Störung im geplanten Betriebsablauf der Anlage sorgen. Treten Probleme auf und sind diese nicht oder nicht ausreichend versichert, kann aus der Kapitalanlage ein Misserfolg werden.

Der Vergleich von Solarfonds

Grundsätzlich sollte vor der Zeichnung von Solarfondsanteilen eine sehr detaillierte Information über das unterstützte Projekt seitens des Anlegers erfolgen. Hier sind insbesondere Standort, technische Ausstattung, geplantes Output bzw. Qualitätsfaktor und Versicherungsbackground wichtig. Einen guten Anhaltspunkt gibt auch immer die Fremdkapitalquote bzw. das Volumen der bisher platzierten Anteile: Vertrauen möglichst viele Geldgeber der Fondsgesellschaft, ist dies schon mal ein gutes Zeichen! Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Angeboten mit geschlossenen Fonds. Die verschiedenen Arten gegeneinander und auch Solarfonds untereinander zu vergleichen, setzt dabei ein hohes Maß an Fachwissen voraus und eine dedizierte Vorstellung darüber, wie das eigene Anlageportfolio mittels der Beimischung von geschlossenen Fonds optimiert werden kann. Gerade Anleger ohne entsprechendes Hintergrundwissen sollten daher professionelle Hilfe beanspruchen, z.B. im Internet unter www.investmentfonds24.eu.

Fazit

Geschlossene Solarfonds können unter risikodiversifizierenden und ggf. unter steueroptimierenden Gesichtspunkten das eigene Anlageportfolio optimieren. Die unternehmerische Beteiligung an der nachhaltigen Stromerzeugung birgt dabei entsprechende Chancen und Risiken, die vor einer Anteilszeichnung am besten mit professioneller Hilfe analysiert werden sollten. In jedem Fall sollte klar sein, dass das benötigte Kapital für die Laufzeit des Fonds zur freien Verfügung steht und sicher nicht benötigt wird, da eine Anteilsveräußerung während der Laufzeit nicht oder nur mit größeren Verlusten möglich ist. Beim Vergleich von Solarfonds ist auf bestimmte Eckdaten zu achten, die einen besonderen Einfluss auf die Rendite haben – grundsätzlich stellen Solarfonds eine vergleichsweise realistisch kalkulierbare Anlageform dar.

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Offene und geschlossene Immobilienfonds dienen unterschiedlichen Anlagestrategien

Montag, 06. Februar 2012

Immobilienfonds (Berlin, 06.02.2012) Die Kapitalanlage in Immobilienfonds ist seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil risikostreuender Depotstrategien. Bei geschlossenen Fonds sind die Immobilien sogar Umsatzspitzenreiter, bei den offenen Fonds stellen Immobilienengagements eine interessante Alternative zu den vielen Möglichkeiten der Verteilung auf verschiedene Assetklassen dar. Gerade in Zeiten niedriger Bauzinsen wie derzeit, fällt der Fokus oft auf den Immobilienmarkt, da Kredite günstig zu haben sind. Warum dann nicht in diese Anlageklasse investieren? Zur Auffindung des richtigen Fondstyps und der passenden Gewichtung im eigenen Depot gehört neben dem entsprechenden Basiswissen eine fundierte Kenntnis über die Fondsspezifika. Eine gängige Expertenempfehlung ist die möglichst breite Aufstellung der eigenen Vermögensanlage. Welche Vor- und Nachteile bieten dabei offene und geschlossene Immobilienfonds?

Unterschiede, Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile von offenen und geschlossenen Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind gesamtunternehmerische Beteiligungen an einem oder einer stark begrenzten Zahl von Immobilienprojekten. Der Kauf von Anteilen ist nur während der Zeichnungsphase möglich. Nach Schließung des Fonds sind in der Regel keine Käufe oder Verkäufe mehr möglich. Eine Ausnahme bildet hier der sog. Zweitmarkt, der jedoch mit einigen Nachteilen verbunden und nicht immer liquide ist. Dementsprechend intensiv ist die Kapitalbindung über eine mehrjährige Laufzeit, die zudem unternehmerischem Risiko unterworfen ist. Erträge werden durch Ausschüttungen erzielt, die meist aus den Mieteinnahmen resultieren. Offene Immobilienfonds stellen eine weit streuende Anlagealternative in z.B. Immobilienunternehmen, viele verschiedene Immobilienprojekte usw. dar – die Auswahl ist abhängig von den Entscheidungen des Fondsmanagements. Ein Anteilskauf und –verkauf ist börsentäglich jederzeit möglich, auf die Zusammensetzung des Fonds (also in welche Einzelwerte oder Projekte investiert wird), liegen außerhalb des Einflussbereichs des Fondsanteilseigners. Der Einstieg ist viel leichter als bei geschlossenen Fonds, da keine oder nur sehr geringe Mindestanlagebeträge existieren, die Anteile offener Fonds jederzeit einfach handelbar sind und eine gesetzliche Kontrolle mit entsprechenden Auflagen für die Fondsgesellschaft erfolgt. Gut prüfen sollte der Anleger allerdings die Kosten für z.B. Verwaltungs- oder Managementgebühren, da diese oft sehr unterschiedlich sind. Die Möglichkeiten der beiden Anlageformen sind also sehr verschieden: Während offene Fonds flexibel auf das Marktgeschehen reagieren können, kann das Fondsmanagement schnell Umschichtungen der Investments vornehmen. Ist die Branche allerdings im Abwind, wird auch der Fondswert sinken. Eine starke Abhängigkeit vom Markt bzw. der Branche ist gegeben. Ganz anders bei der geschlossenen Variante: Hier beteiligt sich der Anleger quasi an der Gesellschaft und ist von Finanzmarktschwankungen oder Börsenturbulenzen völlig unabhängig. Allerdings ist durch die lange Kapitalbindung, die meist hohen Mindestzeichnungssummen und die Festlegung auf eine bzw. sehr wenige Immobilien eine starke Abhängigkeit auf ein spezielles Projekt gegeben. Verläuft dieses nicht erwartungsgemäß, ist gar ein Totalverlust denkbar.

Steuerliche Aspekte

Bei geschlossenen Immobilienfonds ist die Rechtsform bzw. der genaue Tätigkeitszweck entscheidend für die Besteuerung. Meist unterliegen die Einnahmen der Besteuerung für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die noch bis vor wenigen Jahren als Steuersparmodelle konzipierten Fonds (Stichworte: Verlustzuweisungen und Sonderabschreibungen) wurden durch eine Reform des Steuerrechts in 2005 vom Markt weitgehend verdrängt. Bei offenen Fonds müssen die Steuerregelungen hinsichtlich Abgeltungssteuer und Spekulationsfrist beachtet werden. Die Besonderheit bei Immobilienfonds ist jedoch, dass je nach Anlageart ggf. Ausschüttungen ganz oder teilweise steuerfrei sein können. Bei Anlagen in Auslandsimmobilien sind ggf. andere Steuersätze oder die Regelungen eines Doppelbesteuerungsabkommens zu beachten.

Welche Fondsart für wen?

Geschlossene Immobilienfonds sollte der Anleger nicht als alleiniges Investment erwerben. Die Beteiligungen eignen sich je nach Depotstruktur und Risikobereitschaft als zusätzliche Stütze für ein risikoaverses, breit aufgestelltes Vermögensmanagement bei entsprechender Vermögensgröße. Zu beachten sind die jeweils individuellen Regelungen des jeweiligen Fonds für z.B. Risikobeteiligung, Mindestanlage und steuerliche Behandlung. Offene Immobilienfonds sind durch die geringe Mindestanlage und durch die jederzeit mögliche Handelbarkeit prinzipiell für jeden Anleger geeignet, der sich nicht nur auf z.B. Aktien- oder Rentenpapiere stützen möchte. Die Wertentwicklung ist jederzeit nachvollziehbar, eine Abhängigkeit von Finanzmärkten und Branchenentwicklungen ist jedoch im Gegensatz zu der geschlossenen Variante gegeben.

Fazit

Die optimale Vermögensanlage sollte möglichst breit gestreut sein. Bei entsprechendem Vermögen und dem notwendigen Vorwissen können geschlossene Immobilienfonds eine sehr gute Diversifizierungsmöglichkeit darstellen, die zudem noch unabhängig von Kapitalmarktschwankungen sind. Offene Immobilienfonds sind einfacher zu handeln und können auch von Anlegern mit kleinem Vermögen als Depotbeimischung erworben werden. Der Einstieg ist einfach, jedoch sollte sich im Zuge einer sinnvollen Vermögensanlage vorher gut informiert werden, welcher Fonds zur eigenen Risikobereitschaft passt. Hilfreich hierfür sind z.B. die Internetseiten auf www.investmentfonds24.eu.

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Kostenloses Girokonto und Visa-Karte bei der DKB Bank

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Derzeit bietet die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit ihrem „DKB-Cash“ Konto ein kostenloses Girokonto mit DKB Visa-Kreditkarte an. Die DKB mit Sitz in Berlin ist ein Tochterunternehmen der BayernLB und hat mit über 2 Millionen Kunden bereits eine große Privatkundenbasis im Direct Banking. Mit diesem Angebot möchte die DKB weiter in den Privatkundenmarkt vordringen. Die Kontoführung im Internet nebst DKB-Visa-Karte (mit weltweit über 1 Millionen Geldautomaten für die kostenfreie Geldabhebung) sowie Partnerkarte und Girokarte (ebenfalls mit Partnerkarte) sind absolut kostenlos.

Daneben gibt es eine Guthabenverzinsung von 2,05 % p.a. auf das Visa-Card Konto sowie 0,5 % p.a. auf das Internet-Girokonto. Mit der Kontoeröffnung wird automatisch ein Sofort-Dispokredit mit max. 1.000,- Euro Verfügungsrahmen gewährt (Sollzinssatz variabel, derzeit bei 7,9 % p.a. bei vierteljährlicher Abrechnung). Außerdem wird der Kontoinhaber Mitglied im kostenlosen DKB-Club mit attraktiven Prämien für verdiente DKB-Plus-Punkte. Diese Punkte können durch die Nutzung von DKB Produkten oder auch durch Weiterempfehlungen verdient werden.

Die Kontoauszüge des Kontos werden automatisch in die Post-Box im Internet eingestellt, nur wenn ein Versand per Post gewünscht wird, fällt eine Portopauschale von einem Euro an. Der Einsatz der Girokarte innerhalb Europas ist ebenfalls kostenlos, wird die Karte außerhalb der Eurozone eingesetzt, fällt eine Gebühr in Höhe von 1,0 % vom Umsatz an, min. 0,77 Euro und max. 3,83 Euro. [Weitere Informationen zum kostenlosen Girokonto]

Tagesgeldkonto: Renditekiller oder echte Anlagealternative?

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Schaffung von Eigenkapital für einen Immobilienkauf, die Altersvorsorge oder schlicht als Ansparung für eine größere Anschaffung sollte neben einer relativ großen Sicherheit des eingesetzten Kapitals auch eine möglichst attraktive Rendite bringen. Die Banken werben hierfür immer wieder mit Tagesgeldkonten, teils sogar mit „Gimmicks“, wie Sonderverzinsungen mit begrenzter Laufzeit oder Starteinlagen. Wer sich auf das Sparen mit einem Tagesgeldkonto einlässt, sollte zunächst einmal einen ausführlichen Vergleich der angebotenen Konditionen möglichst vieler verschiedener Kreditinstitute anstellen. Auch sind die Höchstbeträge und die Laufzeiten, für die der angepriesene Zins gilt, zu beachten.

Oft werden Tagesgeldkonten auch nur in Kombination mit Giro- oder Depotkonten angeboten, für die dann wieder eine Gebühr fällig wird. Ergo: Wachsamkeit ist Trumpf. Der Interessent sollte immer genau die Bedingungen und Konditionen studieren, bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet. Derzeit sind mit Tagesgeldkonten zwischen 0,5 und etwa 3 Prozent Zinsen p.a. zu erwirtschaften, was inflationsbereinigt allerding kaum noch einen Zuwachs realisiert. Allerdings ist das Kapital aufgrund des Einlagensicherfonds (die Einlagensicherung variiert von Bank zu Bank, daher auch dies hinterfragen!) extrem sicher. Bei risikoreicheren Anlagen, also z.B. Wertpapiere oder Anleihen, können über bestimmte Zeiträume teils auch größere Verluste auftreten. Die persönliche Risikobereitschaft und der Anlagehorizont sind also von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidung für oder gegen eine Anlage mittels Tagesgeldkonten.

Fondssparplan für Einsteiger und Profis: Vermögensaufbau mit professionellem Management

Dienstag, 15. November 2011

Broker(Berlin, 15.11.2011) Ein Fondssparplan ist vergleichbar mit einem herkömmlichen Banksparplan, jedoch werden die regelmäßigen Einzahlungen für die Anlage in einen oder mehrere Investmentfonds verwendet. Die so angesammelten Fondsanteile im Anlegerdepot bedeuten einen steten Vermögensaufbau, der neben dem relativ einfachen Handling auch eine integrierte Risikostreuung enthält. Diese Form der Kapitalanlage findet auch Verwendung in den zertifizierten Altersvorsorgeprodukten vieler Anbieter oder wird als Vermögensaufbauplan durch Kreditinstitute vertrieben. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Fondssparplan zu initiieren: Mittels vertraglicher Bindung an einen Anbieter (z.B. Fondsgesellschaft) oder durch eigene Einrichtung und Verwaltung bei der Depotbank.

Möglichkeiten von Fondssparplänen interessant für Einsteiger und Profis

Für Einsteiger bieten gerade Fondssparpläne eine ideale Möglichkeit, in die Welt der Investmentfonds einzutauchen. Durch die regelmäßige Anlage entsteht ein Cost-Average-Effekt, der einen Einstieg zum falschen Zeitpunkt unmöglich macht: Durch den regelmäßigen fixen Anlagebetrag werden bei teureren Preisen weniger Anteile und bei günstigeren Preisen mehr Anteile gekauft. Diese Käufe ergeben nach mehrjähriger Laufzeit einen Durchschnittspreis, der an der generellen Entwicklung des Fonds partizipiert. Der Anleger muss sich dabei keine Gedanken über Einzeltitel und Marktentwicklungen machen. Doch auch für den erfahrenen Anleger kann sich das Engagement in Fondssparpläne rechnen. Wer nicht die Zeit oder Lust hat, sich täglich mit den aktuellen Marktentwicklungen und den daraus resultierenden Umschichtungen im Wertpapierdepot zu beschäftigen, findet in Investmentfonds das ideale Anlageinstrument. Fondssparpläne sind in der Regel ab 50 Euro monatlich möglich und sinnvoll, daraus resultiert nach einigen Jahren eine hübsche Summe für die Altersvorsorge oder für die Erfüllung eines größeren Wunsches. Dabei kann Anlageschwerpunkt oder Risikostruktur durch Auswahl des bzw. der entsprechenden Fonds individuell bestimmt werden.

Vor- und Nachteile von Fondssparplänen

Neben den geschilderten Vorteilen rückt insbesondere die Streuung des Anlagekapitals als risikomindernder Faktor in den Vordergrund: Durch Vermeidung von Einzeltiteln gilt ein Totalverlust als ausgeschlossen. Zudem hat der Anleger die freie Wahl, in welche Assetklasse er investieren möchte. Investmentfonds gibt es beispielsweise auf Aktien, Renten, Immobilien, Rohstoffe, geldmarktbezogenen oder nach Themen oder geografischen Gesichtspunkten unterteilt. Es gibt natürlich auch gemischte Fonds oder Superfonds, die mehrere Anlageklassen kombinieren. Die Zahl der möglichen Produkte und der Risikomöglichkeiten ist schier unerschöpflich. Der Fondssparplan kann zudem jederzeit beendet oder ausgesetzt werden, ohne dass zusätzliche Gebühren entstehen. Viele (gerade vertraglich gebundene) Angebote bieten dabei Rabatte auf die Ausgabeaufschläge oder die Verwaltungsgebühren von Investmentfonds an. Die Nachteile halten sich in Grenzen: Da der Anleger entscheiden muss, welcher bzw. welche Fonds für den Fondssparplan in Frage kommen, muss vorab eine gewisse Sachkenntnis erworben werden. Auch sollten Gebühren bzw. Ausgabeaufschläge gut geprüft und verglichen werden, um nicht unnötig wertvolle Rendite zu verschenken. Da offene Investmentfonds sehr gut in ihrer Wertentwicklung verfolgt werden können (Veröffentlichung von Ausgabe- und Rücknahmepreisen in der Regel börsentäglich), tendieren unerfahrene Anleger gerade in Baissephasen dazu, schnell noch alle Anteile zu verkaufen und den Fondssparplan auszusetzen. Die historische Entwicklung hat jedoch gezeigt, dass durch den beschriebenen Cost-Average Effekt bei langfristiger Anlage eine überdurchschnittlich gute Wertentwicklung erfolgt, wenn die Käufe auch in der Baissephase nicht ausgesetzt werden.

Steuerliche Aspekte

Seit 1.1.2009 gilt für Fondssparpläne (wie für viele andere Wertpapiergeschäfte auch) die Abgeltungssteuer. Jede Einzahlung führt zu einem Fondskauf, der – genauso wie eine Ausschüttung des Fonds – entsprechend steuerlich berücksichtigt wird. Die Neuregelung des Steuerrechts seit 2009 hat Fondssparpläne etwas unattraktiver gemacht, da vorher Sonderregelungen galten – wie z.B. die Steuerfreiheit nach einer Haltezeit der Fondsanteile von über 1 Jahr. Nichtsdestotrotz ist die Kapitalanlage mittels eines Fondssparplans noch zu empfehlen, da eine automatische Optimierung und Risikostreuung des eingesetzten Kapitals erfolgt. Schichtet das Fondsmanagement innerhalb des Fonds einzelne Titel um, ist das steuerlich für den Anleger ohne Bedeutung – ganz im Gegensatz zum eigenen Investment in Einzeltitel.

Fazit

Fondssparpläne sind eine vergleichsweise einfache und risikoaverse Kapitalanlage, die zum privaten Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge gleichermaßen geeignet sind. Wichtig sind die Auswahl der Fonds, die zur persönlichen Anlageeinstellung und Risikoneigung passen sollten und der Vergleich der Kosten und Gebühren der verschiedenen Anbieter. Ob vertraglich gebunden oder selbst verwaltet – Fondssparpläne sind jederzeit kontrollierbar und bieten transparente Informationen zur Wertentwicklung und zur Anlagepolitik, ohne dass der Anleger täglich am Börsengeschehen teilhaben muss. Gezielte Informationen und weiterführende Thematik können z.B. unter www.investmentfonds24.eu auf einfache Weise eingesehen werden.

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Was muss beim Kauf von Investmentfonds beachtet werden?

Montag, 07. November 2011

Offene Investmentfonds erfreuen sich seit Jahren starker Beliebtheit. Entsprechend groß ist das Angebot der Fondsgesellschaften. Es kommt für den Anleger darauf an, den bzw. die richtigen Fonds für sein Depot auszuwählen, damit das eingesetzte Kapital entsprechend seinen Anlagevorstellungen investiert wird. Immer wieder werden beim Kauf von Investmentfonds Fehler gemacht, weil der Käufer sich nicht vorab über Anlagestrategie, Risikoprofil und Kostenstruktur des einzelnen Fonds informiert hat. Zunächst sollte sich der Anleger informieren, wie und wo er die Fondsanteile kaufen möchte.

Die bisher noch immer größte Zahl der Privatanleger kauft Fondsanteile über Hausbank oder mittels Depot bei der Fondsgesellschaft. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Kostenseite oft von Nachteil: Obwohl mittlerweile die meisten Depots kostenlos geführt werden, sind die anfallenden Gebühren bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen im Vergleich zu Online-Brokern deutlich höher. Dies ist naturgemäß bedingt durch den Aufwand (z.B. Filialen, Berater), welchen „die Bank um die Ecke“ natürlich einrechnen muss. Bei einem Online-Broker hingegen können die gleichen Fondsanteile in den meisten Fällen viel günstiger erworben werden, da Ausgabeaufschläge reduziert angeboten werden oder gar ganz wegfallen.

Um die Rendite noch weiter zu steigern, sollten die Bedingungen des Fonds anhand des Fondsprospektes sehr genau studiert werden. In welche Werte legt der Investmentfonds an? Wie oft wird die Zusammensetzung geprüft und ggf. umgeschichtet? Wie hoch sind Verwaltungs- und Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag? Mit ein wenig Übung und den notwendigen Basisinformationen kann jeder Anleger so selbst zur optimalen Gestaltung seines Fondsdepots beitragen. Diese Basisinformationen können über Internet bzw. bei einem unabhängigen Berater erworben werden. Die persönliche Beratung bei einem Kreditinstitut hingegen hat meist den Nachteil, dass der Berater vorrangig die Fonds verkaufen möchte, an denen das Institut am besten verdient.