Archiv für die Kategorie 'Erneuerbare energien'

Mit dem “Ökokredit” Energie und Geld sparen

Donnerstag, 04. Dezember 2008


Die Zukunft der Baufinanzierung heißt Interhyp
(München, 4. Dezember 2008) Vor dem Hintergrund gestiegener Strom- und Heizungskosten machen sich viele Immobilienbesitzer Gedanken, wie sie sich durch eine energetische Sanierung ihres Eigenheims einer weiteren Preisspirale – zumindest teilweise – entziehen können. Großes Einsparpotenzial gibt es aber nicht nur durch die Nutzung energiesparender Systeme, sondern auch bei deren Finanzierung: Ab sofort haben Immobilienbesitzer die Möglichkeit, umweltschonende Um- und Ausbauten von bestehenden Wohnhäusern über den neuen “Ökokredit” zu finanzieren – und zwar ganz ohne Grundbucheintragung.

Heutzutage gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die dabei helfen sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel zu schonen, zum Beispiel der Einbau von Photovoltaikanlagen, Solarthermen oder Wärmepumpen. “Für die Finanzierung von energiesparenden Maßnahmen können je nach Höhe der Summe und Zweck ganz unterschiedliche Kreditformen in Frage kommen”, erläutert Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

So sind bei geringen Kreditbeträgen meist so genannte Ratenkredite sinnvoll, da sie keine kostenpflichtige Grundschuldeintragung benötigen. Zinsgünstiger sind Modernisierungsdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), allerdings sind hier festgelegte Emissionsauflagen zu erfüllen und eine Grundschuldeintragung erforderlich.

Eine dritte Variante bietet ab sofort der “Ökokredit”: Zur Finanzierung von umweltschonenden Um- und Ausbauten von bestehenden Wohnhäusern können Darlehen in Höhe von 3.000 bis 30.000 Euro auch ohne Eintragung der Grundschuld aufgenommen werden. Durch den “Ökokredit” werden folgende Modernisierungsmaßnahmen finanziert:

• Nutzung erneuerbarer Energien
• Schutz baulicher und kultureller Werte
• CO2-Reduzierung
• Ökologischer Innenausbau
• Ökologische Außengestaltung
• Sonstige ökologische oder soziale Projekte

Der Immobilienbesitzer kann zwischen einer Laufzeit von einem bis zwölf Jahren wählen und während der Darlehenslaufzeit jederzeit Sondertilgungen in Höhe von bis zu 100 Prozent vornehmen.

DKB-Energie – bis zu 60.000 Euro Finanzierungssumme zur Realisierung von regenerativen Systemen zur Nutzung umweltfreundlicher Energien

Freitag, 08. August 2008

Mit dem neuen Finanzierungsprogramm DKB-Energie bietet die Deutsche Kreditbank eine attraktive Möglichkeit, die Integration von nachhaltigen Wärme- und Energiesystemen in neue oder bestehende Eigenheime zu finanzieren. DKB-Energie kann sowohl als Einzelfinanzierung als auch in Ergänzung zu einer bereits laufenden Baufinanzierung eingesetzt werden. Anfragen und Anträge zur Finanzierung können sofort auf immokedit24.com gestellt werden.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) bietet jetzt ein spezielles Finanzierungsprogramm an, das Hausbauer und Eigentümer für die Anschaffung und Integration ökologischer und nachhaltiger Energie- und Wärmesysteme verwenden können. Unter dem Namen „DKB-Energie“ können Kreditsummen bis zu einer Höhe von 60.000 Euro aufgenommen werden – mit flexiblen Laufzeiten von sechs bis 15 Jahren und einem festen Zinssatz von effektiv 5,99 Prozent für alle Laufzeiten.

Hintergrund des außerordentlich attraktiven Angebotes sind die zu erwartenden EU-Gesetzgebungen, die Deutschland in Zukunft zu einer noch deutlicheren Verminderung seiner CO2-Emission verpflichten. In diesem Zusammenhang wird auch vom Staat künftig eine konsequente Fortsetzung der Förderung regenerativer Energie- und Heizsysteme erwartet. Das führt zu einer höheren Nachfrage nach entsprechenden Systemen und Technologien.

DKB-Energie kann von Bauherren ebenso in Anspruch genommen werden, wie von Besitzern bereits bestehender Wohnimmobilien. Der Kredit kann dabei als Ergänzung zu einer bereits laufenden Bau- oder Hausfinanzierung genutzt werden, sofern er ausschließlich der Finanzierung der Anschaffung und Integration regenerativer Systeme zur Wärme- und Stromerzeugung dient. Dazu zählen unter anderem Photovoltaikanlagen, Solarthermen, Erdwärme- und Wärmepumpensysteme sowie moderne Pelletheizungen.

Photovoltaikanlagen dienen der Ausnutzung der Sonneneinstrahlung und zur Gewinnung von so genanntem Solarstrom. Sie wandeln die Sonnenenergie in elektrische Energie um, und helfen, den Gesamtenergiebedarf eines Objektes wesentlich zu reduzieren. Solarstrom erspart dem Klima bis zu 90 Prozent der schädlichen Emissionen und verursacht darüber hinaus auch wesentlich weniger sonstige Schadstoffe.

Solarthermische Anlagen wandeln die Sonnenenergie in Wärmenergie um. Sie kommen bisher vorrangig für die Warmwasserbereitung zum Einsatz, zunehmend aber auch zur Raumbeheizung. Praktisch jedes Bauobjekt kann mit Solarstrom- oder Solarthermik-Anlagen ausgestattet werden. Bei der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung, die in Deutschland gemessen wird, kann pro Jahr mit etwa 1.000 kWh pro Quadratmeter Sonnenkollektorfläche gerechnet werden.

Wärmepumpensysteme beruhen auf dem Entzug der in der Umwelt gespeicherten Wärme und ihrer Umwandlung zu nutzbarer Heizwärme. Über ein Austauschsystem wird ein flüssiges Trägermedium in einen in der Erde befindlichen Wärmekollektor gepumpt, wo es dem Erdreich die Wärme entzieht und sie dann an den Heizkreislauf des Gebäudes abgibt.

Pelletheizungen sind moderne Holzheizungen. Dabei sind Holzpellets praktischer und sparsamer, als Holzstücken. Holz verbrennt generell klimaneutral, da es nur soviel CO2 abgibt, wie der Baum zuvor im Laufe seines Lebens aufgenommen hat.

Details zur DKB-Energie Finanzierung unter Ratgeber Baufinanzierung.

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