Archiv für die Kategorie 'Aktuelles'

EZB senkt den Leitzins erneut auf 1,0 Prozent

Freitag, 09. Dezember 2011

Der Leitzins hat wieder sein Rekordtief erreicht. Die Europäische Zentral EZB senkte den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte. Die hohen Wachstumserwartungen wurden wieder zurückgenommen, die die EZB erst für 2012 prognostizierte. Für das kommende Jahr wird eher mit einer Stagnation gerechnet und auch eine Rezession läge nicht fern.

Mit der erneuten  Zinssenkung will die EZB gegen die befürchteten Abwärtsrisiken ansteuern. Außerdem sind neue Notfallhilfen für das angeschlagene Bankensystem geplant, so Mario Draghi (EZB-Präsident).

Was bedeutet die Leitzinserhöhung für uns?

Inwieweit sich die Senkung auf die Baufinanzierung Zinsen bleibt erst mal abzuwarten. Normalerweise geben die Geschäftsbanken die Preissenkung auch Schritt für Schritt an den Kunden weiter, da sie ja nun weniger Geld für Kredite zahlen müssen.

Die Europäische Zentralbank (EZB)

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die zentrale Notenbank der Euroländer. Die Festlegung und Ausführung der europäischen Geldmarktpolitik ist eines der wichtigen Aufgaben der EZB. Dabei möchte die EZB für die Preisniveaustabilität bzw. einer max. Inflation in der Eurozone sorgen.

Leitzins

Der Leitzins ist der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren bzw. Geld leihen können. Eine Änderung des Leitzinses hat immer Einfluss auf die Zinspolitik der Banken. Kredite werden bei einer Senkung in der Regel billiger und Geldanlagen bekommen weniger Guthabenzinsen.

» Bauzinsen aktuell

Geldwerte Tipps für Immobilienfinanzierungen angesichts der aktuellen Situation

Donnerstag, 08. Dezember 2011

Zwar sind die Zinskonditionen aktuell allgemein sehr günstig für Immobiliendarlehen, doch es ist noch lange nicht alles Gold, was glänzt. Viele Kreditinstitute befürchten weitere Darlehensausfälle und die Konjunktur- sowie Inflationssorgen tragen zu einer hohen Bandbreite an offerierten Konditionen bei, da bei den Finanzentscheidern durchaus unterschiedliche Ansichten zur aktuellen Lage und den Zukunftsaussichten bestehen. Wie kann der Immobilieninteressent nun die für ihn günstigste Lösung finden?

Hier einige geldwerte Tipps zum Vorgehen:

1. Flexibilität vereinbaren: Die Zinssituation ist so günstig, dass gegen geringe Aufschläge (manchmal sogar kostenlos!) größere Flexibilität z.B. bei Sondertilgungsmöglichkeiten oder bei der Tilgungsrate vereinbart werden kann

2. Lange Zinsbindung erhöht die Sicherheit: Die Aufschläge für besonders lange Zinsbindungen bis 20 Jahre sind durch die generell niedrigen Zinsen verkraftbar und erhöhen die finanzielle Planbarkeit je nach persönlicher Situation sehr stark

3. Prüfung auf Zuschüsse und Förderungen: Trotz günstiger Zinsen für Regulärdarlehen verbilligen Förderkredite oder staatliche Zuschüsse das ganze Vorhaben noch einmal merklich – deshalb die Möglichkeit auf KfW-Darlehen checken

4. Wohn-Riester: Ggf. lohnt ein Darlehensvertrag mit entsprechender Riester-Förderung. Ein unabhängiger Finanzierungsberater kann hier helfen, die optimalste Variante zu finden

Die Kreditanfrage sollte erst erfolgen, wenn obige Punkte und der daraus resultierende Darlehensbedarf exakt geklärt sind. Die Anfrage sollte ferner so gestaltet sein, dass die wichtigsten Eckpunkte komplett vorgegeben sind, so dass der Angebotsvergleich einfacher durchzuführen ist. Trotz niedriger Bauzinsen sollten Darlehensnehmer nicht gleich das erste Finanzierungsangebot unterschreiben und keinesfalls auf einen unabhängigen Baufinanzierung Vergleich verzichten, denn selbst ein kleiner Zinsunterschied kann eine große Wirkung haben.

„Wohn-Riester“: Wie kann Immobilieneigentum günstig finanziert werden?

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Die staatlich geförderte Eigenheimrente, landläufig auch „Wohn-Riester“ genannt, erfreut sich nach wie vor nur gebremster Beliebtheit. Zu komplex die Struktur und zu gering die Anbieterzahl für entsprechende Verträge. Was genau ist „Wohn-Riester“ und wie genau kann jeder Immobilieninteressent die für sich günstigste Lösung finden? Die Eigenheimrente – so der offizielle Name – soll persönliches Wohneigentum als Baustein der individuellen Altersvorsorge fördern. Neben den klassischen Riesterprodukten wie Banksparplan, Rentenversicherung oder Fondssparplan gibt es seit 2008 auch die Möglichkeit der geförderten Eigenheimrente. Hierbei dürfen maximal 75% der in anderen „Riester“-Produkten angesparten Einlagen für den Kauf oder Bau einer Immobilie entnommen werden. Wer noch keine anderen Riester-Produkte besitzt, kann seit Ende 2009 mit entsprechenden Finanzierungsprodukten (z.B. Riester-Baufinanzierungen oder besonderen Bausparverträgen) von der Förderung profitieren.

Die geförderten Beiträge wandern dabei allerdings nicht auf ein Anlagekonto, sondern dienen der Tilgungsbeschleunigung und damit der Zinsentlastung. Es gibt einige Vorbedingungen für diese Variante, z.B. dass die Finanzierung bis spätestens zum Ende des 68. Lebensjahres abgeschlossen sein muss. Zudem bieten nicht sehr viele Kreditinstitute diese Kreditvariante an. Weiterer Nachteil: Die Begünstigungen werden per nachgelagerter Besteuerung im Alter wieder relativiert. Die Frage bei alldem ist, was für den Interessenten günstiger ist: Ein (von viel mehr Kreditinstituten angebotenes) konventionelles Immobiliendarlehen oder die Riester-Variante. Die Prüfung erfordert neben einem breit angelegten Vergleich entsprechendes Wissen über die verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten. Hier sollte der Interessent am besten die professionelle Hilfe eines unabhängigen Finanzberaters in Anspruch nehmen.

Euro-Krise macht Volltilgerdarlehen attraktiver

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Die Zinsen für Baufinanzierungen befinden sich derzeit auf historischen Tiefstständen. Die Euro-Krise schürt Expertenwarnungen vor einer wirtschaftlichen Flaute und abwanderndem Anlegerkapital. Die EZB hat derzeit keine andere Wahl, als die Leitzinsen trotz größer werdender Inflationsgefahr niedrig zu halten, um die Kreditnachfrage und die Wirtschaftstätigkeit im Euroraum anzukurbeln.

Die herkömmlichen (ebenfalls derzeit günstig zu bekommenden) Annuitätendarlehen bieten zwar für die vereinbarte Zinsbindungsfrist eine Planungssicherheit und homogene Raten bei moderater Gesamtbelastung, doch muss in den meisten Fällen viele Jahre später eine Anschlussfinanzierung mit heute unbekannten Konditionen abgeschlossen werden. Die aktuelle Zinssituation lässt daher insbesondere Volltilgerdarlehen wieder attraktiver werden, da diese in kürzerer Laufzeit mit festen Zinsen zur Entschuldung führen und so eine vollständige Planungssicherheit bieten. Bei niedrigen Zinssätzen sind die dafür notwendigen Raten heute eher auch für mittlere Einkommen bedienbar als zu Zeiten höherer Bauzinsen. Das hohe Einsparpotential ist abhängig von der vollständigen Kapitaldienstfähigkeit des Kreditnehmers, da Tilgungsaussetzungen oder Änderungen des Tilgungssatzes nicht möglich sind.

Das Volltilgerdarlehen führt somit zu schneller Schuldenfreiheit zu einem im Voraus exakt planbaren Termin, was übrigens auch für eine ggf. notwendige Anschlussfinanzierung attraktiv ist. Hier ist der (Rest-) Darlehensbetrag bereits reduziert, so dass die Raten sehr gut bedienbar sind. Wichtig ist beim Volltilgerdarlehen – ebenso wie bei anderen Darlehensformen auch – dass ein möglichst breiter Angebotsvergleich erfolgt, um das Sparpotential noch weiter zu optimieren.

Hauskauf und Inflation – kommt die Inflation 2012?

Donnerstag, 24. November 2011

Die Befürchtungen auf eine merklich ansteigende Inflation in 2012 mehren sich: Die hohen Staatsverschuldungen aller Staaten in Europa drängen auf einer Verbesserung der Kostenquoten und haben zuletzt gar die Forderung nach einem Anwerfen der Banknotenpresse laut werden lassen. Expertenschätzungen gehen von einer Inflationsrate von über 3% in 2012 aus. Der Wert des Euros ist damit in Gefahr. Trotz Zinssenkungen durch die EZB zur Ankurbelung der Investitions- und Wirtschaftstätigkeit besteht kaum noch Spielraum für staatliche Engagements.

Die Banken schränken derzeit die Kreditvergabe stark ein, um nicht weitere Kreditrisiken einzugehen. Die Energiepreise (als besonders starke Preistreiber) werden nach aktuellen Einschätzungen weiter zulegen, auch bedingt durch den zunehmenden Verbrauch in den Schwellenländern. Die wacklige Stabilität des Finanzsystems in Europa hat auch Auswirkungen auf Immobilienerwerber und Bauherren: Zurzeit können zwar enorm günstige Zinskonditionen für Immobilienfinanzierungen erzielt werden, doch wird sich zeigen müssen, inwieweit die Unternehmen Preiserhöhungen durchsetzen müssen und was ein angespartes Eigenkapital realwirtschaftlich noch wert ist.

Wer jetzt zügig sein Immobilienprojekt realisiert, wird ggf. von niedrigen Zinsen und nur moderat beeinflusster Inflation profitieren. Doch ist dies kein Grund, zur Unvernunft zu neigen und die Bedeutung eines ausreichenden Eigenkapitals sowie einer geeigneten und günstigen Immobilie zu unterschätzen. In Übereinstimmung mit dem Marktverständnis ergibt sich für sowieso bestehende Planungen allerding zügiger Handlungsbedarf.

Immobiliendarlehen: KfW-Darlehen Änderungen zum 01.01.2012

Montag, 21. November 2011

KfW-DarlehenBei dem Erwerb von Immobilien oder bei Sanierung und Modernisierung können Fördermittel der staatlichen KfW-Bankengruppe beantragt werden. Werden die Voraussetzungen erfüllt, können so nicht nur direkte Zuschüsse erlangt werden, sondern ggf. auch vergünstigte Darlehen, die mit einem Immobiliendarlehen eines herkömmlichen Kreditinstitutes kombiniert werden können.

Aktuell stehen bei den diversen KfW-Förderprogrammen jedoch einige Änderungen zum 1.1.2012 an. Einige Förderprogramme werden stark gekappt oder gar ganz eingestellt. Die generelle Förderung des privaten Wohneigentums beispielsweise wird ab 1.1.2012 nur noch mit maximal 50.000 Euro (statt bisher: 75.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Darlehens) gefördert, dafür wird der Finanzierungsanteil auf 100% (von bisher 30%) erhöht.

Völlig gestrichen werden Förderungen für Modernisierungsmaßnahmen oder den altersgerechten Umbau einer eigenen Immobilie. Da der Antragseingang für die Bewilligung entscheidend ist (neben weiteren Voraussetzungen für die Erfüllung), kann jeder Interessent bei schneller Reaktion noch die Förderansprüche geltend machen.

Bis spätestens zum 16.12.2011 müssen die Ansprüche bei der KfW eingereicht werden. Es gibt aber auch neue Programme, die ab 2012 aufgelegt werden, hier sind insbesondere die „Optimierung der Wärmeverteilung“ (ab 1.4.2012) für bestehende Heizungsanlagen oder das von der Bundesregierung initiierte „Energieeffizient Bauen und Sanieren“-Programm inklusive fachmännischer Betreuung durch die Deutsche Energie-Agentur. Die Anträge werden bei der KfW bzw. über die Hausbank bei der KfW gestellt – der Interessent sollte sich vorher jedoch möglichst detailliert bei der KfW informieren.

Ausgezeichnet: Interhyp ist Deutschlands ‘Fairster Baufinanzierer’

Donnerstag, 17. November 2011

(München, 17. November 2011) Die erstmals vom Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEYvergebene Auszeichnung Fairster Baufinanzierer geht an Interhyp, Deutschlands größten Anbieter von privaten Baufinanzierungen. Das Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue hat die Fairness der 21 wichtigsten Baufinanzierer Deutschlands im Auftrag untersucht. In einer repräsentativen Online-Studie wurden mehr als 1.500 Bank- und Vermittlerkunden zu 21 Service- und Leistungsmerkmalen befragt. Dabei erreichte Interhyp in allen Kategorien Bestnoten und setzte sich so klar als “Fairster Baufinanzierer” unter den Vermittlern durch.

Zwischen September und Oktober hat ServiceValue in einer repräsentativen Online-Studie mehr als 1.500 Bank- und Vermittlerkunden zu 21 Service- und Leistungsmerkmalen befragt. Jeder Teilnehmer durfte bis zu zwei Baufinanzierer bewerten, bei denen er in den vergangenen 24 Monaten Kunde war. Die Verbraucher gaben insgesamt rund 1.800 Urteile ab, die anschließend von den ServiceValue-Experten ausgewertet und sechs Fairness-Kategorien zugeordnet wurden.

Dabei hat Interhyp in allen Kategorien – konkret: ‘faires Produktangebot’, ‘faire Kundenkommunikation’, ‘faires Preis-Leistungsverhältnis’, ‘faire Kundenberatung’, ‘fairer Kundenservice’ sowie ‘Nachhaltigkeit & Verantwortung’ – Bestnoten bekommen und so den Gesamtsieg unter den Vermittlern mit dem Urteil ‘sehr gut’ erzielt.

“Die Auszeichnung als ‘Fairster Baufinanzierer’ bringt unser Geschäftsmodell sehr schön auf den Punkt: Als der führende Spezialist für die private Baufinanzierung vergleichen wir die Angebote von mehr als 300 Banken. Das schafft größtmögliche Transparenz und gibt unseren Kunden die Sicherheit, die für sie optimale Lösung zu bekommen”, so Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, zum Gesamturteil.

EZB senkt Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent

Donnerstag, 03. November 2011

Das Interhyp-PrinzipNach zweimaligen diesjährigen Leitzinserhöhungen – 07.04.2011 von 1,00 Prozent um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent und am 07.07.2011 um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 1,50 Prozent – erfolgte nun eine Senkung des Leitzinses wiederum um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent.

Dies spiegelt höchstwahrscheinlich den Ernst der Lage wieder – aufgrund der Staatsschuldenkrise bestehen hohe Konjunkturrisiken. Hinzu kommt, dass die gehebelten EU-Bürgschaften für das historische Finanzdesaster in Griechenland einen folgenschweren Einfluss auf die europäischen Finanzmärkte haben.

Trotz aktueller inflationsrisiken senkte der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, den Leitzins und ermöglicht Banken und Unternehmen leichter und günstiger und Kredite zu kommen. Mit einem niedrigeren Zinssatz wird so versucht die Konjunktur anzukurbeln.

Was bedeutet die Leitzinserhöhung für uns?

Inwieweit sich die Senkung auf die Baufinanzierung Zinsen bleibt erst mal abzuwarten. Normalerweise geben die Geschäftsbanken die Preissenkung auch Schritt für Schritt an den Kunden weiter, da sie ja nun weniger Geld für Kredite zahlen müssen.

Die Europäische Zentralbank (EZB)

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die zentrale Notenbank der Euroländer. Die Festlegung und Ausführung der europäischen Geldmarktpolitik ist eines der wichtigen Aufgaben der EZB. Dabei möchte die EZB für die Preisniveaustabilität bzw. einer max. Inflation in der Eurozone sorgen.

Leitzins

Der Leitzins ist der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren bzw. Geld leihen können. Eine Änderung des Leitzinses hat immer Einfluss auf die Zinspolitik der Banken. Kredite werden bei einer Senkung in der Regel billiger und Geldanlagen bekommen weniger Guthabenzinsen.

» Bauzinsen aktuell

Forward Darlehen: Ausgiebiger Vergleich ist Grundvoraussetzung für eine günstige Umschuldung

Dienstag, 01. November 2011

Forward Darlehen sind ein sehr beliebtes Instrument zur Sicherung günstiger Zinskonditionen, insbesondere für Umschuldungen und Anschlussfinanzierungen. Gerade in Niedrigzinsphasen wie derzeit werden daher häufig Forward Darlehen zur Finanzierung oder Weiterführung von Immobiliendarlehen genutzt. Ein Vergleich der Konditionen und Voraussetzungen bei den unterschiedlichen Anbietern sollte unbedingt durchgeführt werden, da der Darlehensnehmer so im Regelfall sehr viel Geld sparen kann. Die Vorlaufzeit vor Inanspruchnahme des Darlehens darf bis zu 60 Monate betragen, so dass sich ein „Umschauen“ nach günstigen Konditionen bereits lange vor Ende der Zinsbindungsfrist bei einer bestehenden Baufinanzierung bzw. vor Beginn des eigentlichen Bauvorhabens bei einer Neufinanzierung lohnen kann. Gerade wenn zukünftig eher steigende Zinsen erwartet werden, sollte der Interessent deshalb nicht lange zögern und sich die günstigen Konditionen reservieren. Aufpassen muss der Kreditnehmer allerdings nicht nur bei den Zinskonditionen, sondern auch bei den unterschiedlichen Voraussetzungen und Vertragsmodalitäten.

Die Möglichkeiten für die Flexibilisierung (hierunter werden allgemein die Möglichkeiten zur Anpassung von Tilgungssatz und Sondertilgungsmöglichkeiten verstanden) sowie beispielsweise die Kriterien für den Laufzeitbeginn der Zinsbindungsphase sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. So werben einige Anbieter mit geringen Aufschlägen für die Fixierung des Darlehenszinses während der Vorlaufzeit, zählen diesen Vorlauf aber bereits zur vereinbarten Zinsbindungsfrist hinzu. Letztlich entscheidet nur der Gesamtaufwand über die realen Kosten, weshalb der Zahlungsplan gut studiert werden sollte. Die Anfrage sollte bei möglichst vielen Anbietern unter Verwendung möglichst gleicher Eckdaten (Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz etc.) erfolgen. Notwendige Optimierungen vor der Anfrage sollte ebenfalls geprüft werden, hier insbesondere die Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Förderungen oder der Rückbehalt eines gewissen Eigenkapitals für Nebenkosten oder unvorhersehbare Ereignisse.

Fordern Sie doch gleich beim Testsieger 2011 (1. Platz Finanztest 04.2011 – Forward Darlehen) und Entwickler des Forward-Darlehens einen kostenlosen und unabhängigen Forward Darlehen Vergleich an. Dieser ermittelt aus einen großen Pool von Anbietern, dass für Sie günstigste Immobilienfinanzierungsangebot.

» Kostenlosen und unabhängigen Forward Darlehen Vergleich beim Testsieger 2011 anfordern!

Dr. Klein berät unabhängig und legt damit deutlich zu!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das Privatkundensegment der Dr. Klein & Co. AG hat in den ersten neun Monaten 2011 deutlich mehr Finanzierungen und Versicherungen vermittelt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Volumen für vermittelte Finanzierungsprodukte erhöhte sich um 17 Prozent, das für Versicherungen um 77 Prozent.

Damit entwickelt sich das Transaktionsvolumen der Dr. Klein & Co. AG nahezu proportional zum Wachstum des gesamten Transaktionsvolumens des Privatkundenbereichs des Hypoport-Konzerns. In den ersten neun Monaten 2011 vermittelte der unabhängige Finanzdienstleistungskonzern rund 2,85 Mrd. Euro an privaten Finanzierungen. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber den Neunmonatszahlen von 2010 (2,26 Mrd. Euro). Das Transaktionsvolumen über alle Versicherungsprodukte erhöhte sich um 116 Prozent und beläuft sich aktuell auf 20,6 Mio. Euro (9M 2010: 9,5 Mio. Euro). Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG sieht darin eine Bestätigung des eigenen Geschäftsmodells: „Kunden verlangen heute eine unabhängige Beratung, basierend auf ihrer ganzheitlich betrachteten Finanzierungs-, Versicherungs- und Vorsorgesituation. Sowohl unsere bundesweite Präsenz mit rund 600 Versicherungs- und Finanzierungsspezialisten als auch unser Zugang zu allen bedeutenden Produktpartnern ermöglicht ebendiese Unabhängigkeit und Ganzheitlichkeit. Dies spiegelt sich schlussendlich in unseren Zahlen wider.“

Starke Verankerung bei Finanzierungsprodukten für Immobilien

Mit rund 2,55 Mrd. Euro vermitteltem Transaktionsvolumen für private Immobilienfinanzierungen ist der Privatkundenbereich des Konzerns fest im Baufinanzierungsmarkt verankert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht diese einem Wachstum von 30 Prozent (9M 2010: 1,96 Mrd. Euro). Auch Bausparprodukte wurden in diesem Jahr vermehrt nachgefragt: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Transaktionsvolumen für Bausparen am stärksten von allen Finanzierungsprodukten um 108 Prozent auf 59,47 Mio. Euro (9M 2010: 28,52 Mio. Euro). Das Transaktionsvolumen für Ratenkredite legte im dritten Quartal 2011 um 27 Prozent auf 85,6 Mrd. Euro zu (Q3 2010: 67,4 Mrd. Euro). Wie der Gesamtmarkt bewegte sich das Ratenkreditvolumen des Konzerns für das erste Halbjahr unter Vorjahresniveau und steht aktuell auf 246 Mio. Euro (9M 2010: 268 Mio. Euro). „Anders als einige Banken und Staaten legen Privatkunden in Deutschland heute großen Wert darauf, dass ihre Kredite einen sicheren, realen Gegenwert haben. So halten sich viele zurück, wenn es um kleinere Anschaffungen wie Autos oder den neuen Fernseher geht. Immobilien sind aber gefragter denn je, auch um mögliche Auswirkungen zunehmender Staatsschulden auf die eigene Altersvorsorge und auf Ersparnisse abzufedern“, so Gawarecki.

Vertrauen in Staat sinkt: Immer mehr Bürger kümmern sich selbst um Gesundheit und Alter

Bei den Versicherungen ist das Abschlussvolumen am stärksten im Bereich der Lebensversicherungen und Geldanlagen gestiegen. Ein Plus von 128 Prozent auf 10,5 Mio. Euro (9M 2010: 4,6 Mio. Euro) zeugt von der steigenden Nachfrage nach diesen Produkten. Die eigene Gesundheit wird über Zusatz- oder private Krankenversicherungen vermehrt selbst abgesichert: Das Transaktionsvolumen ist in diesem Produktbereich um 111 Prozent auf 8,8 Mio. Euro (9M 2010: 4,2 Mio. Euro) angestiegen. Der kleinste Spross, die Sachversicherungen, überschritten in diesem Jahr die Millionengrenze und stehen mit einem Zuwachs von 67 Prozent auf 1,2 Mio. Euro (9M 2010: 725 TEUR). „Das enorme Wachstum in der Versicherungssparte führen wir auf die zunehmende Bedeutung wirklich unabhängiger Beratung einerseits und ein kontinuierlich sinkendes Vertrauen in staatliche Renten- und Krankenversicherungen andererseits zurück“, kommentiert Gawarecki die Zahlen. Der Versicherungsbestand über alle Sparten hat dabei um 52,7 Prozent auf 42,6 Mio. Euro (9M 2010: 27,9 Mio. Euro) zugelegt.

Über die Dr. Klein & Co. AG

» Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.