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Dr. Klein zeigt Stärke als Profi rund um die Immobilie

Freitag, 20. Januar 2012

Das Privatkundensegment der Dr. Klein & Co. AG geht gestärkt ins neue Jahr. Die Strategie der unabhängigen und ganzheitlichen Beratung rund um die Immobilie führte zu starkem Wachstum im Transaktionsvolumen und der Beraterzahl. Der Erfolg des Dr. Klein-Konzeptes zog 99 neue Berater an und ließ mit einem Plus von 18 Prozent die Beraterzahl auf 643 klettern. Im selben Zeitraum erhöhte sich das Volumen für vermittelte Finanzierungsprodukte um 18 Prozent, das für Versicherungen um 45 Prozent.

Dr. Klein & Co. AG hat maßgeblich zum Wachstum des Geschäftsbereichs Privatkunden im Hypoport-Konzern beigetragen. Im Segment der Finanzierungen weist der Geschäftsbereich für 2011 ein Transaktionsvolumen von rund 3,86 Mrd. Euro aus, was einer Steigerung von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2010: 3,10 Mrd. Euro). Mit einem Plus von 88 Prozent auf aktuell 27,5 Mio. Euro wuchs das Transaktionsvolumen über alle Versicherungsprodukte noch stärker (2010: 14,6 Mio. Euro). Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG kommentiert: „Immobilienprodukte zählen seit 1954 zur Kernkompetenz unseres Unternehmens. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich dies zu Zeiten des Immobilienbooms in Deutschland auszahlt. Aber auch abseits der momentanen Einflüsse bestätigt das Modell der ganzheitlichen Beratung, dass Eigenheimbesitzer heute vermehrt eine Gesamtberatung zur Finanzierung, Vorsorge und Absicherung wünschen.“

Wer an Finanzierungsprodukte für Immobilien denkt, denkt an Dr. Klein

Die Marke Dr. Klein positionierte sich im vergangenen Jahr noch stärker im Bereich der Immobilienprodukte. Deutlich erkennbar ist dies auf Konzernebene an der Steigerung im Transaktionsvolumen von 3,46 Mrd. Euro (2010: 2,73 Mrd. Euro). Noch stärker verdeutlicht das Wachstum im Bereich der Bausparprodukte die Verankerung bei Immobilienprodukten: Das Transaktionsvolumen für Bausparen erhöhte sich in 2011 auf 73,1 Mio. Euro (2010: 36 Mio. Euro). Das entspricht einem Wachstum von 103 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kredite für kleinere Anschaffungen fragten die Deutschen in 2011 generell weniger nach. Analog dazu entwickelte sich das Transaktionsvolumen für Ratenkredite mit 319,8 Mio. Euro (2010: 339,2 Mio. Euro leicht rückläufig.

Wer eine unabhängige Lösung für seine Versicherungen braucht, geht zu Dr. Klein

Durch die Optimierung der Versicherungsportfolien vieler Kunden trug Dr. Klein zu einem starken Wachstum über alle Versicherungsprodukte hinweg bei. Das Transaktionsvolumen im Bereich der Krankenversicherungen hat mit einem konzernweiten Plus von 103 Prozent auf aktuell 14,1 Mio. Euro (2010: 6,9 Mio. Euro) zugelegt. Lebensversicherungen und Geldanlagen verzeichneten einen Zuwachs im Abschlussvolumen von 77 Prozent auf 11,5 Mio. Euro (2010: 6,5 Mio. Euro). Der kleinste Produktbereich, die Sachversicherungen weisen mit rund 1,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (2010: 1,2 Mio. Euro) ebenfalls ein deutliches Wachstum von rund 59 Prozent aus.

Für Eigenheimbesitzer reduziert die ganzheitliche Beratung Kosten und erhöht die Sicherheit

Auch im Bereich der Versicherungen rund um die Immobilie hat sich Dr. Klein in 2011 somit deutlich positioniert. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um Sachversicherungen, die direkt mit der Immobilie in Zusammenhang stehen. Vielmehr verweist der Immobilienexperte Dr. Klein im Rahmen der Konzeptberatung auch auf die Bedeutung einer soliden Absicherung gegen Krankheit oder Berufsunfähigkeit hin. „Eigenheimbesitzer können sowohl im Finanzierungs- als auch im Versicherungsbereich von einer fundierten Beratung nicht nur Sicherheit gewinnen, sondern oft auch Kosten einsparen“, sagt Gawarecki und verweist damit auf die bei Dr. Klein praktizierte  Konzeptberatung. Im Zentrum dieser Beratung steht die Kundensituation und nicht das Produkt. Auf die Kundensituation abgestimmt, werden alle Produkte der Finanzierung, Absicherung und Vorsorge harmonisiert und optimiert. Gerade bei Kunden, die Immobilien besitzen oder diese erwerben möchten, ist die Konzeptberatung sinnvoll. Oft können durch eine Vereinheitlichung der Versicherungsverträge Kosten eingespart werden, die zur Tilgung von Finanzierungsprodukten verwendet werden können.

Über die Dr. Klein & Co. AG

» Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Förderungen mittels KfW-Darlehen: Überblick und Neuregelungen

Donnerstag, 19. Januar 2012

Die staatliche KfW-Förderbank ermöglicht bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen die Förderung von baulichen Maßnahmen oder den Erwerb entsprechender Objekte. Dabei werden entweder Zuschüsse gewährt oder sehr zinsgünstige Darlehen vergeben, die im Zusammenspiel mit einer Immobilienfinanzierung bei einem Kreditinstitut zu einer vorteilhaften Gesamtfinanzierung führen können. Den Antrag auf Förderung stellt der Kreditnehmer in der Regel nicht direkt bei der KfW, sondern über das finanzierende Kreditinstitut, da auch die vergünstigten Förderdarlehen einer Grundschuldbesicherung bedürfen.

Seit Ende 2011 / Anfang 2012 gelten einige Neuregelungen bezüglich den Förderungsbedingungen – so wurde beispielsweise das Programm „Wohnraum Modernisieren (141)“ eingestellt, die Maximalbeträge für verschiedene Förderdarlehen geändert oder auch Ratenzahlungsintervalle (von bisher vierteljährlich auf nun monatlich) geändert. Das aktuelle Programm inklusive alle Voraussetzungen und Möglichkeiten kann jederzeit bei der KfW eingesehen oder bei der Hausbank erfragt werden. Gefördert werden vor allem energieeffiziente Sanierungen und Baumaßnahmen, altersgerechte Gestaltungen und ganz generell privates Wohneigentum.

Die Errichtung von sog. KfW-Effizienzhäusern wird besonders attraktiv gefördert: Hier kann der Bauherr je nach Effizienzgrad (z.B. 115%, 100%, 85%, 70%, 55% oder besser) Zuschüsse oder vergünstigte Baudarlehen bis 75.000 Euro Maximalbetrag und mit Tilgungsbonus beantragen. Wichtig ist neben der eigenen Information auch die fachliche Beratung durch einen professionellen Immobilienberater: Oft kann durch wenige Änderungen in der Projektplanung ein höherer Zuschuss erreicht werden – das rechnet sich bei der Planung des Gesamtfinanzierungsaufwandes!

» Überblick der KfW-Programme auf Immokredit24

Baufinanzierung: Zinsen günstig wie nie

Dienstag, 17. Januar 2012

Das Interhyp-Prinzip(München, 17. Januar 2012) Das Jahr 2012 beginnt vielversprechend für Immobilienkäufer und Bauherren: Die Pfandbriefrenditen – ein wichtiger Indikator für die Entwicklung von Baugeld – haben ein Rekordtief erreicht. Vergangenen Freitag lag die sogenannte DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe bei 2,40 Prozent, das ist der niedrigste Wert seit dessen Veröffentlichung 1980. “Einige Banken kalkulieren bereits mit diesem niedrigen Pfandbriefniveau, d.h. Häuslebauer und Eigenheimerwerber in Deutschland haben nun die Gelegenheit zu historisch günstigen Zinskonditionen zu finanzieren”, weiß Benjamin Papo, Vorstand bei der Interhyp AG.

Langfristige Konditionen wie Hypothekenzinsen entstehen durch Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Als Orientierungsgröße für Entstehung und Verlauf der Baugeldzinsen eignet sich daher die Renditeentwicklung von deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefsätzen wie die DGZF-Pfandbriefkurve. Um auf eine effektive Topkondition zu kommen, sind zum DGZF-Satz je nach Bank ab 0,30 Prozentpunkte Marge dazu zu rechnen.

“Der Großteil der Interhyp-Bankpartner passt seine Konditionen täglich an. Damit haben Immobilienkäufer Gelegenheit unmittelbar von den jüngsten Marktentwicklungen zu profitieren und ihr Eigenheim zum absoluten Tiefpreis zu finanzieren. Seit Anfang dieser Woche sind Immobilienkredite mit zehnjähriger Sollzinsbindung für sogar unter 3,0 Prozent effektiv erhältlich – das ist so günstig wie noch nie”, gibt Papo zu bedenken. Aber auch für Kapitalanleger ist die jetzige Situation ideal: Die niedrigen Zinsen wirken sich positiv auf die Finanzierungsbedingungen und dementsprechend auf die langfristig erzielbare Rendite aus.

Papos Empfehlung für Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer mit baldigem Finanzierungsbedarf lautet: “Angesichts vielerorts steigender Immobilienpreise sollten Interessenten mit Kaufwunsch nicht länger warten, sondern aktiv werden. Dabei gilt es, diesehr niedrigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern und so doppelt zu profitieren: Von einer geringen Darlehensrate bei gleichzeitig hoher Kalkulationssicherheit.”

1822direkt verstärkt den Geschäftsbereich Bau- und Immobilienfinanzierungen

Dienstag, 10. Januar 2012

Frankfurt/Main, 10.01.2012 – Die 1822direkt, ein Unternehmen der Frankfurter Sparkasse, baut ihr Geschäft in der Vermittlung von Bau- und Immobilienfinanzierungen weiter aus. Zu diesem Zweck erhöht die 1822direkt die Anzahl der persönlichen Berater ihres Immmobilien- und Baufinanzierungsteams für eine intensivere Kunden- und Interessentenbetreuung. Die bewährte Kooperation mit zwei der deutschlandweit größten unabhängigen Vermittler von Baufinanzierungen – der FINMAS GmbH und Prohyp GmbH – wird im neuen Jahr fortgeführt. Durch die Partnerschaften verfügt die 1822direkt über Angebote von über 150 Banken und Sparkassen und ermittelt aus diesem Pool das günstigste Angebot für ihre Kunden.

Über die Webseite www.1822direkt.com/baufinanzierung können Interessierte eine individuelle Finanzierungsanfrage stellen oder sich vorab über den Baufinanzierungsrechner Informationen zum Zinssatz (Zins-Check), zu Sparbeträgen (Miet-/Kaufrechner) sowie einen Richtwert zum maximalen Kaufpreis zu den eingegebenen Eckdaten (Budgetrechner) anzeigen lassen. Sobald eine Online-Anfrage bei der 1822direkt eingeht, setzt sich ein Kundenberater telefonisch mit dem Interessenten in Verbindung. In einem Beratungsgespräch werden gemeinsam die Grundlagen und Eckdaten des Finanzierungsvorhabens im Detail ermittelt. Ein persönlicher Finanzierungsvorschlag wird dem Interessenten innerhalb von 30 Minuten unterbreitet. Wird das Angebot angenommen, begleitet der Berater den Kunden anschließend durch den gesamten Prozess der Finanzierung bis zur Unterschrift.

Die Verstärkung des Immobilien- und Baufinanzierungsteams stimmt Alexander Naumann, Bereichsleiter Vertrieb bei der 1822direkt, optimistisch für das Geschäftsjahr 2012: „Neben unseren etablierten Geschäftsfeldern, wie etwa dem Giro-, Tagesgeld- oder Depotkonto, setzen wir unseren erfolgreichen Trend auch im Bereich der Bau- und Immobilienfinanzierung fort. Mit klar strukturierten, übersichtlichen Beratungsprogrammen wollen wir künftig noch mehr Menschen auf ihrem Weg in die eigenen vier Wände begleiten.“

Mehr Informationen zur Baufinanzierung über die 1822direkt finden Sie unter: www.1822direkt.com/baufinanzierung

Über die 1822direkt
Die 1822direkt wurde 1996 als 100%ige Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse gegründet, in deren Namen und Auftrag sie handelt. Als Vertriebsgesellschaft der Frankfurter Sparkasse vermittelt sie Bankprodukte an Privatkunden über das Internet oder per Telefon. Das Produktportfolio umfasst neben Tagesgeld-, Giro- und Depotkonten auch Festgeld- sowie unterschiedliche Wertpapieranlagen. Außerdem vermittelt die 1822direkt Ratenkredite, Baufinanzierungen und individuelle Versicherungsangebote für ihre Kunden. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.1822direkt.com.

Baufinanzierung 2012: Das bringt das neue Jahr

Montag, 02. Januar 2012

(München, 28. Dezember 2011) Mit 2011 geht ein Jahr historisch niedriger Zinsen für Bauherren und Immobilienkäufer zu Ende. Interhyp nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um auf die wichtigsten Marktentwicklungen und deren Folgen für Baugeld-Konditionen einzugehen und gibt Tipps, worauf Häuslebauer und Eigenheimbesitzer in 2012 achten sollten.

IMMOBILIENMARKT - Angebotsmangel, steigende Preise und Steuern

In Zeiten geringer Guthabenverzinsung, hoher Inflation und volatiler Aktienmärkte haben viele Deutsche auf die als sicher geltende Immobilie gesetzt. So war das Jahr 2011 von einer starken Immobiliennachfrage geprägt, die vor allem in Ballungszentren zu steigenden Preisen geführt hat: Laut Marktbericht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) wurden beispielweise bei Bestandswohnungen in München Preissteigerungen von 9,7 Prozent seit dem Frühjahr erreicht. Auch in anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg ist der Markt stellenweise wie leergekauft, entsprechend ähnliche Preisentwicklungen sind dort zu sehen.

In solch umkämpften Immobilienmärkten ist es wichtiger denn je, schnell und verbindlich einen Kauf zusagen zu können. Interhyp hat auf diesen veränderten Markt reagiert und bietet seit 2011 einen neuen Service an, die VorausBeratung: Kaufinteressenten klären mit ihrem Interhyp-Berater bereits ohne konkretes Objekt ihren Finanzierungsbedarf, um mit einem fertigen Finanzierungskonzept in der Tasche ihre Chance auf den Zuschlag für ihre Wunschimmobilie zu erhöhen.

Neben dem vielerorts ausgeprägten Angebotsmangel an Immobilien wird zudem in 2012 auch deren Erwerb in einigen Bundesländern teurer: Die Grunderwerbsteuer steigt auf fünf Prozent in Schleswig-Holstein (ab Januar), Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (voraussichtlich zum 1. März), Berlin (zum 1. April), und Mecklenburg-Vorpommern (voraussichtlich Mitte 2012).

Interhyp rät: Wer die Möglichkeit hat, sein Kaufvorhaben noch vor den geplanten Erhöhungen unter Dach und Fach zu bringen, sollte sich beeilen. Immobilienkäufer, die vor der Steueranhebung den Kaufvertrag unterschreiben, zahlen den bisherigen Satz – und können so leicht mehrere Tausend Euro sparen.

BAUGELD – Auch 2012: niedrige Zinsen langfristig sichern

Robert Haselsteiner, Zinsexperte der Interhyp AG, analysiert das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick auf 2012: “In 2011 haben Baugeldkunden in Deutschland massiv von der Schuldenkrise im Euroland profitiert und Vorteile aus der Tatsache ziehen können, dass deutsche Bundesanleihen von internationalen Investoren als letzter Hort der Sicherheit innerhalb des Euroraumes gesehen wurden. Nicht nur die Flucht aus den Staatsanleihen von Krisenländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien, sondern auch Verkäufe von italienischen und französischen Staatstiteln haben die Zinsen in diesen Ländern auf Niveaus steigen lassen, die wir seit 1994 nicht mehr gesehen hatten.

Falls also die Schleusen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten geöffnet werden, sollte das zu fallenden Zinsen in den Krisenländern führen, während die Zinsen für längere Bundesanleihen vorerst deutlich steigen könnten, da viele Investoren ihre spekulativen Positionen ‚Short Krisenländer – long Bundesanleihen‘ schließen und die Belastungen für Deutschland über Transferleistungen in den folgenden Jahren drastisch zunehmen würden. Das könnte in Deutschland auch zu einem deutlichen Anstieg der Baugeldkonditionen in den ersten Monaten von 2012 führen.

Mittelfristig gehen wir aber davon aus, dass die EZB alles daran setzen wird, die Zinsen in Euroland sehr tief zu halten, um den Effekt der kontrollierten Inflationierung zu erreichen. Das sollte im Verlauf von 2012 auch deutschen Hypothekenkunden wieder zugutekommen.”

Das Gebot der Stunde heißt aber auf jeden Fall: Die aktuell historisch tiefen Zinsen sichern und möglichst langfristig festschreiben. Damit wird die Immobilieninvestition mit Kalkulationssicherheit versehen und zukünftige Unwägbarkeiten an den Kapitalmärkten können ohne Stress für die Finanzierung des eigenen Heimes beobachtet werden. Interhyp rät zudem, neben möglichst langen Zinsfestschreibungen von 15 Jahren oder mehr eine anfängliche Tilgungshöhe von mindestens zwei Prozent zu vereinbaren. So nutzen Immobilienkäufer die niedrigen Zinsen für eine schnelle Entschuldung.

Immobilienkredit für Selbstständige: Wie kann die aktuelle Zinssituation genutzt werden?

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Bei der Kreditprüfung für Immobiliendarlehen haben Selbstständige bzw. Freiberufler meist das Problem, dass die aktuelle Einkommenssituation von der Bank nur schwerlich sicher bewertet werden kann. Das Monatseinkommen eines Selbstständigen oder Freiberuflers ist in der Regel nicht gleichbleibend und die Umsatz- und Marktentwicklung seiner Unternehmung oft schwer einschätzbar. Anders als bei abhängig Beschäftigten ist so die Entscheidung für die Darlehensgewährung viel komplexeren Prüfungen unterworfen und fällt oft „sicherheitshalber“ entweder negativ aus oder wird mit schlechteren Konditionen als Risikoaufschlag versehen. Einfacher wird es für den Selbstständigen, wenn seine Selbstständigkeit schon lange Zeit erfolgreich besteht.

Kann dies zweifelsfrei dokumentiert werden (z.B. durch Vorlage der letzten 3 Jahresabschlüsse) und ist ein einleuchtendes, nachhaltiges Geschäftsmodell zu erkennen, wird die Bank eher zu einem positiven und gut konditionierten Angebot neigen. Liegt ein Angebot vor, sollte geprüft werden, ob die zukünftige monatliche Belastung auch ohne Probleme geschultert werden kann und genügend „Sicherheitsreserve“ für Umsatzrückgänge oder unvorhergesehene Ausgaben verbleibt. Zusätzlich sollten möglichst flexible Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbart werden, damit – bei guter Einkommensentwicklung – eine möglichst schnelle Entschuldung erreicht wird. Die aktuelle Zinssituation am Immobilienmarkt legt die Aufnahme einer Finanzierung baldmöglichst nahe – diese sollte jedoch wirtschaftlich auch vertretbar und mit einem nicht zu hohen Risiko behaftet sein. Eine sehr genaue Einschätzung der Situation kann vor der Anfrage an eine Bank auch schon z.B. durch einen professionellen Finanzberater geprüft werden.

Der beste Partner für Selbständige …

… ist eindeutig ein unabhängiger Finanzmakler, der auf die Angebote verschiedener Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen zurückgreifen kann. Er kann nicht nur die günstigsten Immobilienkredit Konditionen ermitteln, sondern den Besten Anbieter für Ihr Projekt ermitteln. Dadurch erhöhen sich die Chancen einer positiven Zusage und Sie ersparen sich viele mühsame Wege.

Immobilienfinanzierung aktuell: Woher das Geld nehmen?

Dienstag, 20. Dezember 2011

Allerorts ist von niedrigen Zinsen die Rede. Erst kürzlich hat die EZB erneut den Leitzinssatz gesenkt, um die Refinanzierung von Krediten zu verbilligen und so die Konjunktur zu beleben. Fachleute empfehlen die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung in Zeiten wie diesen, da die Zinskosten historisch niedrig sind. Auch wenn der Wunsch nach der eigenen Immobilie da ist, so sollte der vernünftig planende Interessent nichts überstürzen. Ist keine genügende Eigenkapitalbasis vorhanden (in der Regel sollten dies mind. 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten sein), so kann eine überstürzte Fremdkapitalaufnahme schnell zum finanziellen Fiasko werden. Kann die Rückzahlungsfähigkeit nicht aufrechterhalten werden, verliert der Darlehensnehmer im ungünstigsten Fall die Immobilie und hat trotzdem noch Schulden offen.

Neben der Schaffung einer gesunden Eigenkapitalbasis und einem möglichst sicheren, ausreichenden Einkommen sollte daher vor Kreditaufnahme auch eruiert werden, woher das Geld kommen soll. Die sicherlich günstigste Möglichkeit ist eine Förderung (z.B. über die staatliche KfW-Bank) zu beantragen. Daneben kann auch eine Anfrage an den Arbeitgeber gestartet werden: Viele – insbesondere große – Firmen offerieren ihren Mitarbeiten günstige Darlehen, um Bindung und Motivation zu erhöhen. Das Darlehen über ein Kreditinstitut muss dann noch fehlende Fremdmittel abdecken. Oft werden Bausparverträge zur Erzielung günstiger Darlehenskonditionen abgeschlossen, welche allerdings eine relativ lange Ansparphase erfordern. Wer das Kapital zeitnah benötigt, kommt dann um ein Bankdarlehen oder ein Bausparsofortdarlehen nicht herum.

Hausfinanzierung mit Ratentilgungsdarlehen

Freitag, 16. Dezember 2011

Neben dem herkömmlichen Annuitätendarlehen gibt es bei der Hausfinanzierung auch das Ratentilgungsdarlehen, bei welchem die Tilgungsraten stets konstant bleiben. Durch die abnehmende Zinsbelastung hieraus entstehen immer geringer werdende finanzielle Gesamtbelastungen über die Laufzeit hinweg. Das Ratentilgungsdarlehen setzt also den Schwerpunkt auf die Tilgung, hierdurch entsteht im Vergleich zum Annuitätendarlehen eine insgesamt geringere Kapitalbelastung für den Kreditnehmer. Derzeit sind Baukredite generell günstig zu bekommen, so dass gerade mit einem Ratentilgungsdarlehen die Zinsbelastung extrem niedrig gehalten werden kann.

Doch nicht für jeden sind die weit weniger als die Annuitätendarlehen beworbenen Ratentilgungsdarlehen zu empfehlen: Der Nachteil liegt insbesondere darin, dass besonders am Anfang eine relativ hohe regelmäßige Belastung auftritt, da die Tilgungsrate und die zu Beginn noch hohen Zinsbelastungen getragen werden müssen. Ferner bieten weniger Kreditinstitute überhaupt entsprechend passende Varianten an, da sich mit diesem Modell weniger Zinsmargen erzielen lassen als mit dem klassischen Annuitätendarlehen.

Geeignet sind die Ratentilgungsdarlehen daher besonders für einkommensstarke Kreditnehmer, die ggf. zusätzlich über genügend freies Kapital verfügen, um unvorhergesehene Ereignisse notfalls aus eigenen Mitteln abdecken zu können. Wenn sichergestellt ist, dass die monatlichen Leistungen für die Rückführung des Darlehens und die meist separat zu zahlenden Zinsen immer problemlos abgedeckt sind, können entsprechende Darlehensnehmer gerade aktuell extrem günstige Immobiliendarlehen erlangen. Eine ausführliche Vorabinformation indes sollte unbedingt z.B. bei einem unabhängigen Finanzberater in Anspruch genommen werden, der die Hausfinanzierung auf Ihre persönlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse abstimmt.

Immobilienblase auch in Deutschland möglich?

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Als Immobilienblase wird gemeinhin die spekulative Kursübertreibung am Immobilienmarkt verstanden. Die Preise für Immobilien werden dabei nicht mehr von realwirtschaftlichen Aspekten bestimmt, sondern durch psychologische angetriebene Gewinnstrategien und durch im spezifischen Objekt liegende Eigenschaften. Verbunden mit der Immobilienblase ist das relativ schnelle „Zerplatzen“, also der ruckartige und alles übergreifende Preisverfall. Fachleute sehen die Ursachen für eine solche Blasenbildung in Phasen mit extrem niedrigen Zinsen, die mit einer Erhöhung der Liquidität einhergehen.

Durch die zunehmende Inflation wird der Anreiz zum Erwerb von Sachwerten wie Immobilien über alle Maßen hinaus erhöht. Die genaue Entstehung erfolgt dabei schleichend und ist nur schwer prognostizierbar. Aktuell stellt sich die Frage, ob eine solche Entwicklung auch in Deutschland möglich ist, da die Anfänge der beschriebenen Geldpolitik – hervorgerufen durch die Euro-Krise – bereits sichtbar sind. Beruhigend wirken hierzulande die jedoch die im Vergleich recht konservativen Finanzierungsmöglichkeiten und der geringe Fremdkapitalanteil.

Bisher hat dies – sogar im Vergleich mit europäischen Nachbarländern – zu einer relativ starken Widerstandsfähigkeit gegen spekulative Preisaufblähungen geführt. Sollten sich jedoch die Auswirkungen der Schuldenkrise weiterhin verstärken, wird es auch in Deutschland zu nicht vorhersehbaren Entwicklungen am Sachwertemarkt kommen. Politik und Wirtschaft sind gefordert, beruhigend auf die Märkte einzuwirken, um den auf eine Blase folgenden großen Verfall um jeden Preis zu verhindern.

Zinsentwicklung 2011/2012: Wie sehen die Prognosen aus?

Montag, 12. Dezember 2011

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilienfinanzierung zu beginnen, stellt sich die Frage nach dem günstigsten Einstiegszeitpunkt. Am besten gleich starten oder doch noch ein wenig warten? Damit eng verknüpft sind die Zinsprognosen für die Zukunft, da je nach Entwicklung der Leitzinsen im Euroland auch die Zinskonditionen für Immobiliendarlehen steigen oder fallen. Da wir uns momentan fast am unteren Ende der Zinskurve für die Leitzinsen befinden, legt dies den Gedanken nahe, schnell noch ein günstiges Darlehen zu beantragen anstatt länger zu warten. Derzeit befinden sich die Märkte in Europa in einer schwer einzuschätzenden Situation – selten war es schwieriger für die Experten, eine Prognose für die nahe Zukunft abzugeben.

Unter den sehr vielen Einflussfaktoren finden sich u.a. wirtschaftliche und politische Einflüsse, die nicht vorhersehbar sind. Ein fundierter Tipp für jeden Immobilieninteressenten ist es deshalb, die geplante Finanzierung zeitnah aufzunehmen, sofern Objekteigenschaften, Einkommenssituation und Eigenkapitalbasis stimmen. Es sollte auf eine lange Zinsbindung geachtet werden. Die so gewonnene Zinssicherheit mit derzeit historisch niedrigen Zinsen führt zu einer planbaren und realisierbaren Finanzierung des gewünschten Objekts. Das Warten auf ggf. noch günstigere Zinsentwicklungen unterliegt nicht nur dem „Risiko“ einer gesamtwirtschaftlichen Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung im Euroland (= Zinsanstieg!), sondern auch – bei gegenläufiger Entwicklung – einem nicht auszuschließenden moderaten Anstieg der Teuerungsrate, was letztendlich auch zu höheren Herstellungskosten bzw. Kaufpreisen für die Immobilie führt.