Die optimale Gestaltung einer Anschlussfinanzierung

Eine laufende Immobilienfinanzierung sollte in regelmäßigen Abständen immer wieder mal mit den Konditionen anderer Anbieter verglichen werden. Insbesondere dann, wenn das Ende der Sollzinsbindungsfrist näher rückt – denn dann lohnt sich der Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut oft besonders. Während der Sollzinsbindung ist die Umschuldung schwieriger, weil dann Vorfälligkeitsentschädigungen und ggf. weitere Gebühren fällig werden – doch schon bis zu 5 Jahre vor Ende der vereinbarten Zinsbindung kann der Darlehensnehmer sich um eine möglichst günstige Anschlussfinanzierung bemühen.

Gerade in Zeiten niedriger Zinsniveaus wie derzeit, können so beispielsweise über Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus günstige Konditionen für eine kommende Anschlussfinanzierung fixiert werden. Wie bei einer Erstfinanzierung auch, muss sich der Darlehensnehmer jedoch um einige Punkte kümmern, damit auch wirklich eine individuell passende und günstige Lösung dabei herauskommt: Hierzu zählen der detaillierte Vergleich möglichst vieler Anbieter, der Einbau individueller Eckpunkte (wie Tilgungssatzflexibilität oder kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeiten) und die genaue Kalkulation inklusive Nebenkosten (z.B. Notar- und Grundbuchkosten bei der Umschreibung der Hypothek im Falle eines Anbieterwechsels).

Wie viel der Darlehensnehmer durch die Vereinbarung neuer Konditionen sparen kann, hängt letztlich von der umfassenden Planung und dem Vergleich und natürlich von den Möglichkeiten am Zinsmarkt ab – günstig wirkt sich aber in jedem Fall aus, wenn der Beleihungsauslauf für den Neuvertrag möglichst unter 60% liegt. [mehr]

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