Tipps für den richtigen Angebotsvergleich bei einer Immobilienfinanzierung

Trotz der derzeit allgemein niedrigen Marktzinssituation existieren teils prägnante Unterschiede bei den Offerten der Kreditinstitute für angefragte Immobilienfinanzierungen. Dies liegt auch an den teilweise subjektiven Bewertungskriterien hinsichtlich des individuellen Objektes und der persönlichen Situation des Antragstellers. Also sollte auch in dieser allgemein günstigen Situation für eine neue Immobilienfinanzierung – aber auch für Anschlussfinanzierungen – eine detaillierte Prüfung nebst Vergleich mit möglichst vielen anderen Angeboten durchgeführt werden.

Wie sollte der Interessent hier vorgehen? Wichtig ist vor allem der sog. effektive Jahreszins, welcher in den Finanzierungsangeboten angegeben werden muss. Er ermöglicht eine repräsentative Gegenüberstellung der Zinsbelastung aus dem neuen Finanzierungsvertrag. Wichtig: Der Antrag sollte gleichlautend (also mit den identischen Eckdaten wie z.B. Darlehenssumme, Darlehensform, Tilgungssatz, Sollzinsbindungsfrist etc.) gestellt werden, denn nur so ist ein wirklich aussagekräftiger Vergleich verschiedener Angebote möglich. Um generell möglichst gut konditionierte Angebote zu erhalten, sollten das benötigte Fremdkapital, der Beleihungsauslauf und mögliche Förderungen im Vorfeld optimal abgestimmt werden – denn je weniger Kapital benötigt wird, umso besser werden die Konditionen sein.

Auch die Wahl der individuell passenden Darlehensform spielt hierbei eine wichtige Rolle. Wem dies alles zu viel ist, der sollte eine unabhängige Finanzierungsberatung von einem Fachmann in Anspruch nehmen. Nach Erhalt sollten die 3 besten Angebote herausgefiltert und nochmals beim jeweiligen Anbieter nachverhandelt werden. [mehr]

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