Fehler in der Baufinanzierungsplanung vermeiden

Durch die aktuelle Bauzinsen Entwicklung an den Finanzmärkten steigt die Nachfrage nach Immobilien als sichere Sachwerte weiter an. Doch sollte dem berechtigten Interesse keine vorschnelle Eile folgen, denn eine Immobilienfinanzierung will gut geplant sein. Ohne Planung läuft der Darlehensnehmer nicht nur Gefahr, zu viel zu bezahlen, sondern auch, dass das gesamte Projekt fehlschlägt, weil die finanziellen Auswirkungen nicht ausreichend bedacht wurden.

Um diese extreme Kontraproduktivität zu vermeiden, sollten folgende Punkte hinreichend geprüft bzw. bedacht werden: Zuerst sollte eine genaue Ist-Analyse der eigenen Vermögens- und Einkommenssituation erfolgen. Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung? Welche Ratenhöhe wäre verkraftbar, ohne jeden Monat auch den letzten verdienten Cent dafür aufbringen zu müssen? Anschließend muss eine Berechnung der tatsächlich entstehenden Kosten erfolgen, wenn das Immobilienprojekt umgesetzt wird. Hier müssen ALLE Kosten, inklusive Nebenkosten (wie Makler- und Notarkosten, Vermessung usw.) und laufende Kosten real bzw. eher mit großzügig kalkulierten Summen eingerechnet werden. Der Kreditinteressent sollte sich klarmachen, dass für unvorhergesehene Situationen eine gewisse Reserve eingeplant werden sollte. Es folgt die Auswahl der richtigen Finanzierungsform und des günstigsten Anbieters: Hier eine eher längere Laufzeit wählen, da die Zinsen aktuell niedrig sind und so eine bessere Planbarkeit erzielt werden kann. Grundsätzlich sollte sich der Interessent professionelle Hilfe in Form eines unabhängigen Finanzberaters holen, um nicht durch fehlendes Wissen und fehlende Marktkenntnis unnötige Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

» Was muss ich bei der Immobilienfinanzierung beachten?

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