Archiv für Dezember 2011

Immobilienkredit für Selbstständige: Wie kann die aktuelle Zinssituation genutzt werden?

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Bei der Kreditprüfung für Immobiliendarlehen haben Selbstständige bzw. Freiberufler meist das Problem, dass die aktuelle Einkommenssituation von der Bank nur schwerlich sicher bewertet werden kann. Das Monatseinkommen eines Selbstständigen oder Freiberuflers ist in der Regel nicht gleichbleibend und die Umsatz- und Marktentwicklung seiner Unternehmung oft schwer einschätzbar. Anders als bei abhängig Beschäftigten ist so die Entscheidung für die Darlehensgewährung viel komplexeren Prüfungen unterworfen und fällt oft „sicherheitshalber“ entweder negativ aus oder wird mit schlechteren Konditionen als Risikoaufschlag versehen. Einfacher wird es für den Selbstständigen, wenn seine Selbstständigkeit schon lange Zeit erfolgreich besteht.

Kann dies zweifelsfrei dokumentiert werden (z.B. durch Vorlage der letzten 3 Jahresabschlüsse) und ist ein einleuchtendes, nachhaltiges Geschäftsmodell zu erkennen, wird die Bank eher zu einem positiven und gut konditionierten Angebot neigen. Liegt ein Angebot vor, sollte geprüft werden, ob die zukünftige monatliche Belastung auch ohne Probleme geschultert werden kann und genügend „Sicherheitsreserve“ für Umsatzrückgänge oder unvorhergesehene Ausgaben verbleibt. Zusätzlich sollten möglichst flexible Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbart werden, damit – bei guter Einkommensentwicklung – eine möglichst schnelle Entschuldung erreicht wird. Die aktuelle Zinssituation am Immobilienmarkt legt die Aufnahme einer Finanzierung baldmöglichst nahe – diese sollte jedoch wirtschaftlich auch vertretbar und mit einem nicht zu hohen Risiko behaftet sein. Eine sehr genaue Einschätzung der Situation kann vor der Anfrage an eine Bank auch schon z.B. durch einen professionellen Finanzberater geprüft werden.

Der beste Partner für Selbständige …

… ist eindeutig ein unabhängiger Finanzmakler, der auf die Angebote verschiedener Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen zurückgreifen kann. Er kann nicht nur die günstigsten Immobilienkredit Konditionen ermitteln, sondern den Besten Anbieter für Ihr Projekt ermitteln. Dadurch erhöhen sich die Chancen einer positiven Zusage und Sie ersparen sich viele mühsame Wege.

Kostenloses Girokonto und Visa-Karte bei der DKB Bank

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Bestes GirokontoDerzeit bietet die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit ihrem „DKB-Cash“ Konto ein kostenloses Girokonto mit DKB Visa-Kreditkarte an. Die DKB mit Sitz in Berlin ist ein Tochterunternehmen der BayernLB und hat mit über 2 Millionen Kunden bereits eine große Privatkundenbasis im Direct Banking. Mit diesem Angebot möchte die DKB weiter in den Privatkundenmarkt vordringen. Die Kontoführung im Internet nebst DKB-Visa-Karte (mit weltweit über 1 Millionen Geldautomaten für die kostenfreie Geldabhebung) sowie Partnerkarte und Girokarte (ebenfalls mit Partnerkarte) sind absolut kostenlos.

Daneben gibt es eine Guthabenverzinsung von 2,05 % p.a. auf das Visa-Card Konto sowie 0,5 % p.a. auf das Internet-Girokonto. Mit der Kontoeröffnung wird automatisch ein Sofort-Dispokredit mit max. 1.000,- Euro Verfügungsrahmen gewährt (Sollzinssatz variabel, derzeit bei 7,9 % p.a. bei vierteljährlicher Abrechnung). Außerdem wird der Kontoinhaber Mitglied im kostenlosen DKB-Club mit attraktiven Prämien für verdiente DKB-Plus-Punkte. Diese Punkte können durch die Nutzung von DKB Produkten oder auch durch Weiterempfehlungen verdient werden.

Die Kontoauszüge des Kontos werden automatisch in die Post-Box im Internet eingestellt, nur wenn ein Versand per Post gewünscht wird, fällt eine Portopauschale von einem Euro an. Der Einsatz der Girokarte innerhalb Europas ist ebenfalls kostenlos, wird die Karte außerhalb der Eurozone eingesetzt, fällt eine Gebühr in Höhe von 1,0 % vom Umsatz an, min. 0,77 Euro und max. 3,83 Euro.

Gewerbefinanzierung derzeit mit höheren Hürden verbunden

Dienstag, 27. Dezember 2011

Der Erwerb oder die Errichtung von Gewerbeimmobilien ist immer mit dem Ziel verbunden, (zusätzliche) Erträge zu erwirtschaften. Für diese Investition wird in der Regel eine Gewerbefinanzierung benötigt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kapitalaufnahme ist die positive Beurteilung der wirtschaftlichen Situation durch den oder die Kapitalgeber.

In Zeiten der Euro-Krise legen gerade die Kreditinstitute die Messlatte höher:

Banken und Sparkassen sind gehalten, Ihre Eigenkapitalbasis zu stärken und somit entweder neues Stammkapital einzubringen (was eher schwierig ist) oder aber die Kreditvergabe einzuschränken. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmer wird es damit schwieriger, an Kredite für die entsprechenden Vorhaben zu gelangen.

Obwohl Fachleute nicht von einer ernstzunehmenden Kreditklemme ausgehen, so werden insbesondere Investitionen in neue Geschäftsfelder darunter zu leiden haben: Nicht oder schlecht beurteilbare Kriterien für Neugründungen oder Neuausrichtungen werden das Nachsehen haben.

Hier bleibt der Gang zu privaten Investoren oder Private Equity Gesellschaften, um an dringend benötigtes Kapital zu gelangen. Das Problem liegt in der richtigen Beurteilung der Chancen und Risiken, was schon bei reinen Expansionen oder bei bekannten Modellen oft ein Problem ist und von unterschiedlichen Kreditgebern teils drastisch unterschiedlich bewertet wird.

Fazit: Es wird trotz eines eigentlich günstigen Zinsumfeldes schwieriger, Neuinvestitionen zu tätigen und die Wirtschaftsleistung anzukurbeln. Schon jetzt gehen einige mittelständische Unternehmen den bisher nicht üblichen Weg der Kapitalbeschaffung am Finanzmarkt.

Zu einer zusätzlichen Chancenerhöhung trägt ein unabhängige Finanzmakler, wie der Top Partner von Immokredit24, bei. Denn dieser arbeitet mit allen Anbietern, die für eine Gewerbefinanzierung in Frage kommen, zusammen und hat so einen großen Spielraum, was die Zusage und die Konditionen angeht.

Hauskauf mit Annuitätendarlehen

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Die am meisten beantragte Darlehensform bei Immobilienkäufen ist nach wie vor das Annuitätendarlehen. Gerade aktuell hat diese Form der Finanzierung viele Vorzüge: Niedrige Zinsen, relativ lange Zinsbindungsfristen und damit eine hohe Planungssicherheit, gleichbleibende monatliche Raten und meist flexibel verhandelbare Sondertilgungsmöglichkeiten ohne zusätzliche Gebühren. Als Sicherheit fungiert dabei die Immobilie selbst, da im Grundbuch eine erstrangige Hypothekenschuld zu Gunsten der Bank eingetragen wird. Einmal initiiert, läuft die Rückzahlung quasi von selbst, der Darlehensnehmer muss sich erst wieder um das Darlehen kümmern, wenn das Ende der Zinsbindungsfrist bevorsteht und ggf. eine Anschlussfinanzierung auf den Weg gebracht werden muss.

Die immer gleich hohen Raten setzen sich dabei aus jeweils dem Zins- und dem Tilgungsanteil zusammen. Der anfängliche Tilgungssatz wird dabei vertraglich vereinbart und kann im günstigsten Falle bei Bedarf angepasst werden. Durch die regelmäßigen Tilgungsraten reduziert sich nach jeder Ratenzahlung der Zinsanteil zu Gunsten des Tilgungsanteiles. Doch auch angesichts der aktuellen (niedrigen) Zinssituation sollte die Vertragsunterzeichnung nicht überstürzt werden, da – je nach persönlicher Einkommens- und Vermögenssituation – auch ausreichend Eigenkapital mit eingebracht werden sollte. Die Rückzahlungssicherheit sollte an erster Stelle stehen, um nicht das gesamte Projekt und die eigene finanzielle Situation zu gefährden. Hilfe zum Hauskauf und der Finanzierung kann der Interessent kostenlos bei unabhängigen Baufinanzierern erhalten.

Immobilien und Spareinlagen sind Anlagerenner

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Trotz Euro-Krise und fortgesetzter Schuldenproblematik der Euroländer bleiben die Privatvermögen in Deutschland stabil. Für die große Mehrheit der Bundesbürger ist die Geldanlage bzw. das Sparverhalten von enormer Wichtigkeit. Die Anlageformen kurzfristige Geldanlagen und Immobilien sind dabei aktuell diejenigen mit der höchsten Bevorzugung. Die inflationsgeschützte Anlage in Sachwerte erfährt durch Immobilien und mittlerweile vermehrt auch durch Edelmetalle einen regen Zulauf. Die Anleger möchten eine sichere, wertstabile und altersvorsorgewirksame Wertanlage realisieren, wozu auch eine günstige Finanzierung gehört. Diese ist durch die starken Zinssenkungen der Vergangenheit und noch nicht zu starkem Preisauftrieb sehr attraktiv geworden. Die Spareinlagen dienen dabei der schnellen Verfügbarkeit, z.B. für geplante Anschaffungen oder als zusätzliche, liquide Eigenkapitalbasis.

Anlagen, die den Risiken und Schwankungen des Finanzmarkts unterworfen sind – wie beispielsweise Aktien oder Anleihen – erfahren durch entsprechende Profispekulanten zwar einen Umsatzschub, der jedoch in weiten Teilen nicht von substanziellen Privatanlegern getragen wird. Die Kapitalanlagequote über Wertpapiere ist hierzulande im internationalen Vergleich sehr gering. Dies ist realwirtschaftlich allerdings nicht unbedingt gerechtfertigt: Viele Unternehmen in Deutschland sind exzellent aufgestellt und werden an den Märkten nur moderat bewertet. Anleger mit entsprechender Sachkenntnis und einem ausreichend langen Atem könnten hier von hervorragenden Anlagechancen profitieren – auch diese Aufklärung ist Aufgabe der Politik- und Wirtschaftsfachleute hierzulande. Der Trend in Richtung Immobilie hingegen ist nach wie vor positiv zu werten, denn Immobilien bilden einen wichtigen Grundstock der persönlichen Altersvorsorge.

Immobilienfinanzierung aktuell: Woher das Geld nehmen?

Dienstag, 20. Dezember 2011

Allerorts ist von niedrigen Zinsen die Rede. Erst kürzlich hat die EZB erneut den Leitzinssatz gesenkt, um die Refinanzierung von Krediten zu verbilligen und so die Konjunktur zu beleben. Fachleute empfehlen die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung in Zeiten wie diesen, da die Zinskosten historisch niedrig sind. Auch wenn der Wunsch nach der eigenen Immobilie da ist, so sollte der vernünftig planende Interessent nichts überstürzen. Ist keine genügende Eigenkapitalbasis vorhanden (in der Regel sollten dies mind. 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten sein), so kann eine überstürzte Fremdkapitalaufnahme schnell zum finanziellen Fiasko werden. Kann die Rückzahlungsfähigkeit nicht aufrechterhalten werden, verliert der Darlehensnehmer im ungünstigsten Fall die Immobilie und hat trotzdem noch Schulden offen.

Neben der Schaffung einer gesunden Eigenkapitalbasis und einem möglichst sicheren, ausreichenden Einkommen sollte daher vor Kreditaufnahme auch eruiert werden, woher das Geld kommen soll. Die sicherlich günstigste Möglichkeit ist eine Förderung (z.B. über die staatliche KfW-Bank) zu beantragen. Daneben kann auch eine Anfrage an den Arbeitgeber gestartet werden: Viele – insbesondere große – Firmen offerieren ihren Mitarbeiten günstige Darlehen, um Bindung und Motivation zu erhöhen. Das Darlehen über ein Kreditinstitut muss dann noch fehlende Fremdmittel abdecken. Oft werden Bausparverträge zur Erzielung günstiger Darlehenskonditionen abgeschlossen, welche allerdings eine relativ lange Ansparphase erfordern. Wer das Kapital zeitnah benötigt, kommt dann um ein Bankdarlehen oder ein Bausparsofortdarlehen nicht herum.

Hausfinanzierung: 10 Tipps für das Gelingen und Finden einer perfekt passenden Finanzierung

Montag, 19. Dezember 2011

Hausfinanzierung(Berlin, 19.12.2011) Wer plant, eine Immobilie zu erwerben oder zu bauen, muss sich auf die Suche nach der passenden Finanzierung machen. Dabei ist entscheidend, dass diese den angehenden Hauseigentümer nicht übermäßig belastet und bei Bedarf flexibel auf etwaige Veränderungen reagieren kann. Anhand der folgenden 10 Tipps kann der Interessent leichter entscheiden, ob eine Finanzierung Sinn macht und wenn ja, wie häufige „Fallen“ vermieden werden.

1. Eigenkapital und Einkommensverhältnisse prüfen

Das passende Traumhaus ist gefunden? Prima. Doch jetzt muss sich der Interessent genau überlegen, ob er sich das auch leisten kann. Experten empfehlen einen Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent, abhängig vom regelmäßig zu erwartenden Einkommen und von der Darlehenssumme. Kostet das Haus (bzw. der Neubau) also beispielsweise 300.000 Euro, so sollten schon mindestens 60.000 Euro vorhanden sein. Je höher der Eigenkapitalanteil und je höher und sicherer das regelmäßige Einkommen (wie z.B. Gehalt), umso günstiger und risikoärmer wird die Finanzierung.

2. Die genauen Kosten reell abschätzen

Zu beachten ist hierbei, dass bei einer Immobilie nicht „nur“ der Kauf- bzw. Herstellungspreis, sondern auch diverse Nebenkosten berücksichtigt werden müssen. Hierzu zählen u.a. Notar- und Grundbuchkosten, Vermessungskosten usw. – außerdem müssen natürlich Lebenshaltungskosten und ggf. weiter zu zahlende Mieten während der Bauphase berücksichtigt werden. Vergünstigend können sich ggf. Eigenleistungen auswirken.

3. Einen Berater hinzuziehen

Man kann nicht alles selber wissen: Je nach persönlicher Situation muss die passende Finanzierungsform für die Hausfinanzierung gefunden werden (siehe unten) und ferner sollte vor der Anfrage eine Bedarfs- und Anfrageoptimierung durchgeführt werden. Hierzu sollte am besten ein professioneller Berater mit dem entsprechenden Know-how und einer breiten Marktübersicht hinzugezogen werden – dazu sind auch passende Immobilienportale im Internet, wie z.B. Immokredit24.com, geeignet.

4. Passende Finanzierungsform wählen

Für das benötigte Fremdkapital stehen unterschiedliche Finanzierungsformen zur Verfügung. Die günstigste Variante sind meist Förderkredite. Daher sollte zuerst geprüft werden, ob die Voraussetzungen für Förderungen (z.B. durch die KfW-Bank) vorliegen. Hiermit kann dann ggf. schon ein Teil des benötigten Fremdkapitals abgedeckt werden. Anschließend muss die passende Finanzierungsform aus den Angeboten der Kreditinstitute ausgewählt werden. Die gängigsten Finanzierungsvarianten sind das Annuitätendarlehen (sehr gut planbar, da immer gleichbleibende Raten und fest vereinbarter Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit), das Volltilgerdarlehen (führt zu schnellerer Entschuldung durch höhere Tilgung, daher nur für einkommensstarke Darlehensnehmer geeignet), das variable Darlehen (mit regelmäßigen Anpassungen des Zinssatzes, aber deutlich gesteigerter Flexibilität), das CAP-Darlehen (als Abart des variablen Darlehens, jedoch mit Vereinbarung einer Zinshöchstgrenze) sowie das Bauspardarlehen.

5. Notwendige Flexibilisierungsoptionen klären

Damit später eine schnellere Entschuldung oder die Anpassung an sich verändernde Einkommensverhältnisse möglich ist, sollten möglichst viele Flexibilisierungsoptionen im Finanzierungsvertrag vereinbart werden. Hierzu zählen u.a. kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeiten, eine kostenfreie Anpassung des Tilgungssatzes usw.

6. Aussagekräftigen Angebotsvergleich durchführen

Ist die Anfrage unter Vorgabe der wichtigsten Eckdaten (Darlehenssumme, Tilgungssatz, Zinsbindungsfrist, Flexibilisierungsmöglichkeiten) erfolgt, erleichtert dies den folgenden Vergleich enorm. So können aus den Angeboten (es sollten möglichst viele Anbieter abgefragt werden) leichter die günstigsten Varianten für den individuellen Bedarf gefiltert werden.

7. Nachverhandeln!

Wurden die besten Angebote gefunden, sollte durchaus versucht werden, weitere Verbesserungen durch persönliche Nachverhandlung mit dem jeweiligen Kreditinstitut zu erreichen. Viele Kreditinstitute können durch eine solche Vorgehensweise zu weiteren kleinen Zugeständnissen bewegt werden, was letztlich für den Darlehensnehmer eine große finanzielle Erleichterung bedeuten kann.

8. Zwischenfinanzierungsbedarf klären

Bei üblichen Hausfinanzierungen für Neu- oder Anbauten werden die Darlehensbeträge meist gestaffelt nach Fertigstellung und entsprechendem Nachweis in Raten ausbezahlt. Doch in der Realität fallen oft schon vorher größere Summen an, die bezahlt werden müssen. Dies reicht von der Rechnung vom Vermessungsbüro bis zum Unternehmer für die anfänglichen Erdarbeiten. Es sollte also im Vorfeld bereits geklärt werden, wann was zu bezahlen ist. Bei reinen Hauskäufen wird dies in der Regel nicht notwendig sein.

9. Vor der Unterschrift alles in Ruhe durchlesen

Bevor ein – in der Regel langjährig verbindlicher – Finanzierungsvertrag unterschrieben wird, sollte der Darlehensnehmer sich in Ruhe alle Vereinbarungen (auch das „Kleingedruckte“) sorgfältig durchlesen. Ist etwas nicht verständlich oder benachteiligt es den Darlehensnehmer nach eigener Ansicht übermäßig, muss unbedingt Rücksprache mit dem Berater und der Bank gehalten werden.

10. Während der Darlehenslaufzeit immer wieder ein Blick auf die Finanzmärkte werfen

Eine Hausfinanzierung läuft in der Regel viele Jahre und ist für beide Seiten verbindlich. Doch nicht nur, wenn das Ende der Zinsbindungsfrist näherkommt, sollte sich der Darlehensnehmer am Markt nach einer günstigen Anschlussfinanzierung umsehen. Manchmal können sich Umschuldungen oder rechtzeitig vereinbarte Weiterfinanzierungen (Stichwort: Forward-Darlehen) durchaus rentieren, sogar wenn das Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Es kann sich also lohnen, von Zeit zu Zeit einmal einen Blick auf die aktuellen Angebote anderer Anbieter zu werfen. Auch hierbei können Immobilienportale wie Immokredit24.com wertvolle Dienste leisten!

Weitere Informationen

» Hausfinanzierung im Detail
» Hausfinanzierung – Fragen und Antworten

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Tagesgeldkonto: Renditekiller oder echte Anlagealternative?

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Schaffung von Eigenkapital für einen Immobilienkauf, die Altersvorsorge oder schlicht als Ansparung für eine größere Anschaffung sollte neben einer relativ großen Sicherheit des eingesetzten Kapitals auch eine möglichst attraktive Rendite bringen. Die Banken werben hierfür immer wieder mit Tagesgeldkonten, teils sogar mit „Gimmicks“, wie Sonderverzinsungen mit begrenzter Laufzeit oder Starteinlagen. Wer sich auf das Sparen mit einem Tagesgeldkonto einlässt, sollte zunächst einmal einen ausführlichen Vergleich der angebotenen Konditionen möglichst vieler verschiedener Kreditinstitute anstellen. Auch sind die Höchstbeträge und die Laufzeiten, für die der angepriesene Zins gilt, zu beachten.

Oft werden Tagesgeldkonten auch nur in Kombination mit Giro- oder Depotkonten angeboten, für die dann wieder eine Gebühr fällig wird. Ergo: Wachsamkeit ist Trumpf. Der Interessent sollte immer genau die Bedingungen und Konditionen studieren, bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet. Derzeit sind mit Tagesgeldkonten zwischen 0,5 und etwa 3 Prozent Zinsen p.a. zu erwirtschaften, was inflationsbereinigt allerding kaum noch einen Zuwachs realisiert. Allerdings ist das Kapital aufgrund des Einlagensicherfonds (die Einlagensicherung variiert von Bank zu Bank, daher auch dies hinterfragen!) extrem sicher. Bei risikoreicheren Anlagen, also z.B. Wertpapiere oder Anleihen, können über bestimmte Zeiträume teils auch größere Verluste auftreten. Die persönliche Risikobereitschaft und der Anlagehorizont sind also von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidung für oder gegen eine Anlage mittels Tagesgeldkonten.

Hausfinanzierung mit Ratentilgungsdarlehen

Freitag, 16. Dezember 2011

Neben dem herkömmlichen Annuitätendarlehen gibt es bei der Hausfinanzierung auch das Ratentilgungsdarlehen, bei welchem die Tilgungsraten stets konstant bleiben. Durch die abnehmende Zinsbelastung hieraus entstehen immer geringer werdende finanzielle Gesamtbelastungen über die Laufzeit hinweg. Das Ratentilgungsdarlehen setzt also den Schwerpunkt auf die Tilgung, hierdurch entsteht im Vergleich zum Annuitätendarlehen eine insgesamt geringere Kapitalbelastung für den Kreditnehmer. Derzeit sind Baukredite generell günstig zu bekommen, so dass gerade mit einem Ratentilgungsdarlehen die Zinsbelastung extrem niedrig gehalten werden kann.

Doch nicht für jeden sind die weit weniger als die Annuitätendarlehen beworbenen Ratentilgungsdarlehen zu empfehlen: Der Nachteil liegt insbesondere darin, dass besonders am Anfang eine relativ hohe regelmäßige Belastung auftritt, da die Tilgungsrate und die zu Beginn noch hohen Zinsbelastungen getragen werden müssen. Ferner bieten weniger Kreditinstitute überhaupt entsprechend passende Varianten an, da sich mit diesem Modell weniger Zinsmargen erzielen lassen als mit dem klassischen Annuitätendarlehen.

Geeignet sind die Ratentilgungsdarlehen daher besonders für einkommensstarke Kreditnehmer, die ggf. zusätzlich über genügend freies Kapital verfügen, um unvorhergesehene Ereignisse notfalls aus eigenen Mitteln abdecken zu können. Wenn sichergestellt ist, dass die monatlichen Leistungen für die Rückführung des Darlehens und die meist separat zu zahlenden Zinsen immer problemlos abgedeckt sind, können entsprechende Darlehensnehmer gerade aktuell extrem günstige Immobiliendarlehen erlangen. Eine ausführliche Vorabinformation indes sollte unbedingt z.B. bei einem unabhängigen Finanzberater in Anspruch genommen werden, der die Hausfinanzierung auf Ihre persönlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse abstimmt.

Immobilienblase auch in Deutschland möglich?

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Als Immobilienblase wird gemeinhin die spekulative Kursübertreibung am Immobilienmarkt verstanden. Die Preise für Immobilien werden dabei nicht mehr von realwirtschaftlichen Aspekten bestimmt, sondern durch psychologische angetriebene Gewinnstrategien und durch im spezifischen Objekt liegende Eigenschaften. Verbunden mit der Immobilienblase ist das relativ schnelle „Zerplatzen“, also der ruckartige und alles übergreifende Preisverfall. Fachleute sehen die Ursachen für eine solche Blasenbildung in Phasen mit extrem niedrigen Zinsen, die mit einer Erhöhung der Liquidität einhergehen.

Durch die zunehmende Inflation wird der Anreiz zum Erwerb von Sachwerten wie Immobilien über alle Maßen hinaus erhöht. Die genaue Entstehung erfolgt dabei schleichend und ist nur schwer prognostizierbar. Aktuell stellt sich die Frage, ob eine solche Entwicklung auch in Deutschland möglich ist, da die Anfänge der beschriebenen Geldpolitik – hervorgerufen durch die Euro-Krise – bereits sichtbar sind. Beruhigend wirken hierzulande die jedoch die im Vergleich recht konservativen Finanzierungsmöglichkeiten und der geringe Fremdkapitalanteil.

Bisher hat dies – sogar im Vergleich mit europäischen Nachbarländern – zu einer relativ starken Widerstandsfähigkeit gegen spekulative Preisaufblähungen geführt. Sollten sich jedoch die Auswirkungen der Schuldenkrise weiterhin verstärken, wird es auch in Deutschland zu nicht vorhersehbaren Entwicklungen am Sachwertemarkt kommen. Politik und Wirtschaft sind gefordert, beruhigend auf die Märkte einzuwirken, um den auf eine Blase folgenden großen Verfall um jeden Preis zu verhindern.