Archiv für Mai 2011

Modernisierungskredit: Worauf kommt es an?

Montag, 23. Mai 2011

Modernisierungskredit (Berlin, 23.05.2011) Zur Realisation eines geplanten Umbaus bzw. einer Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahme einer Wohnimmobilie wird meist ein entsprechender Kredit benötigt. Dieser Kredit unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von einer Immobilienfinanzierung. Es handelt sich von der Grundbeschaffenheit her mehr um einen zweckgebundenen Ratenkredit, der unter bestimmten Voraussetzungen und Konditionen von vielen Banken offeriert wird. Bereits ab ca. 1.500 Euro können solche Darlehen in Anspruch genommen werden. Übliche Höchstgrenzen liegen bei 40.000 oder 50.000 Euro. Welche Kriterien besonders beachtenswert sind und welche Voraussetzungen für einen sinnvollen Vergleich vorliegen müssen, sollte dabei vor Anfragestellung vom Interessenten in Erfahrung gebracht werden.

Wie ist der Ablauf zur Erlangung eines Modernisierungskredits?

Die Anfrage erfolgt am besten über entsprechende Finanzierungsvermittler resp. unabhängige Immobilienportale im Internet oder über einen unabhängigen Fachberater, damit ein individuell angepasster, markgerechter und umfassender Vergleich möglich ist. Je nach persönlichen Verhältnissen sollten im Voraus die Belastungsgrößen für die monatliche Ratenzahlung etc. fixiert werden. Genaue Kenntnis über die benötigte Darlehenssumme und ggf. die Einbeziehung von Fördermöglichkeiten sollte vor einer Anfrage erlangt werden, was fachlich versierte Vermittler mit der Hilfe des Interessenten entsprechend ermitteln können. Eine Darlehensvergabe erfolgt im Gegensatz zu einer Immobilienfinanzierung ohne einen Grundbucheintrag als Sicherheitsleistung. Damit ist die Realisierung eines Modernisierungskredits viel unbürokratischer, ohne größere Nebenkosten und generell einfacher zu handeln als die Immobilienfinanzierung. Eine ggf. existierende Hypothekenbelastung der Immobilie ist bei der Voraussetzungsprüfung kein Problem. Nach positivem Entscheid steht das gesamte Darlehen in der Regel binnen weniger Tage zur Verfügung.

Wie sind die üblichen Konditionen?

Der Kredit wird üblicherweise zu Festkonditionen, d.h. zu einem jeweils über die gesamte Laufzeit festgelegten Zins und Ratenbetrag (zusammengesetzt aus Zins und Tilgungsanteil) vergeben. Dabei variieren die möglichen Laufzeiten meist zwischen 1 Jahr und 7 Jahren. Die Zinshöhe orientiert sich mehr an vergleichbaren Ratenkrediten als an einem Immobilienkredit, da hier unterschiedliche Sicherheiten maßgeblich sind. Bei einigen Kreditinstituten ist durch die Festlegung des Verwendungszwecks die Erzielung von günstigeren Konditionen als bei einem verwendungsfreien Ratenkredit möglich – es muss genau geprüft werden, welche Möglichkeiten jeweils bestehen! Wohneigentum wird durch die Zweckverwendung der gewährten Mittel nämlich substanziell erhalten oder gar im Wert erhöht, dies findet durchaus Berücksichtigung bei der Konditionierung der Kreditverträge. Oft gibt es auch die Möglichkeit, die erste Ratenzahlung nicht im Folgemonat der Kreditauszahlung, sondern z.B. erst nach 3 Monaten zu leisten. Ebenso sollten Sondertilgungen auf den gewährten Kredit kostenfrei möglich sein. Sollen Leistungen z.B. für Energiesparmaßnahmen mit dem Kredit bezahlt werden, ist unter Umständen gar die Inanspruchnahme von Fördermitteln möglich. Dies kann in Form von Tilgungszuschüssen oder auch einem generell verbilligten Kredit erfolgen. So bietet die KfW-Bankengruppe beispielsweise staatlich bezuschusste Modernisierungskredite für die Gebäudesanierung (CO2) oder die Wohnraummodernisierung im Sinne der Energieeinsparung an. Da die Voraussetzungen und Konditionen hierfür stetigen Änderungen unterworfen sind, sollte auch dies mit dem gewählten Berater eingehen erörtert werden.

Fazit

Der Modernisierungskredit ist die richtige Form der Finanzierung wenn Wohneigentum umgebaut, saniert oder modernisiert werden soll. Im Gegensatz zum Immobilienkredit wird hier jedoch auf die Grundschuldeintragung als Sicherheit verzichtet, was zu geringeren Nebenkosten aber auch zu geringfügig höheren Kreditzinsen führt. Wichtig ist die rechtzeitige (vor Kreditbeantragung!) Information über Möglichkeiten der Ausgestaltung unter Berücksichtigung möglicher Förderungen. Der Modernisierungskredit sollte am besten mittels eines fachkundigen und unabhängigen Vermittlers beantragt werden.

Weitere Informationen

» Modernisierungskredit – bis 50.000 EURO zu festen Konditionen und ohne Grundbucheintrag
» Modernisierungsdarlehen – Kredit oder Hypothek?

Baufinanzierung ohne Eigenkapital: Macht das Sinn?

Freitag, 20. Mai 2011

Die meisten Menschen träumen von der eigenen Immobilie, die ebenso ein Grundpfeiler für die Altersvorsorge sein kann. Die wenigsten hingegen haben genügend Eigenkapital, um ein solches Objekt aus eigener Tasche zu bezahlen bzw. nur noch einen kleinen Teil finanzieren zu müssen. Wie viel Eigenkapital nun sollte man haben bzw. ist gar ein Erwerb ohne eigene Mittel denkbar und sinnvoll?

Hier muss deutlich differenziert werden: Allgemein empfohlen werden 20 bis 30 Prozent Eigenkapital für ein Bauvorhaben (inkl. Nebenkosten). Können diese nicht aufgebracht werden, bieten verschiedene Kreditinstitute zwar auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital an, jedoch ist die Auswahl hier eher beschränkt und die Finanzierungsprodukte merklich teurer.

Je nach persönlicher Situation und Bonität kann hier nur zugegriffen werden, wenn verschiedene Eckdaten erfüllt werden: In eigenem Interesse sollten die bestehenden Verbindlichkeiten nicht das eigene Vermögen überschreiten, eine mindestens durchschnittliche – besser überdurchschnittliche – Bonität (z.B. Schufa) bestehen und die aus der Baufinanzierung entstehenden regelmäßigen Zusatzkosten (Abtrag, Zins) klar dargestellt werden können. Ist die Einkommenssituation unsicher, kann die Finanzierung einstürzen wie ein Kartenhaus. Man sollte sich vorher informieren und genauestens durchkalkulieren, ob es nicht mehr Sinn macht, einige Jahre zu warten und Eigenkapital anzusparen statt einen (teureren) Finanzierungsvertrag sofort abzuschließen.

Etwas anders hingegen sieht die Situation aus, wenn man zwar Eigenkapital besitzt, dieses aber nicht einsetzen kann oder möchte (z.B. wegen einer festgelegten Anlage oder nicht einfach zu liquidierenden Anlageformen). Hier ist ausreichend Rückhalt für unerwartete Situationen vorhanden, so dass eine relativ günstige Baufinanzierung das ggf. besser angelegte Kapital schützt. Alternativ gibt es auch Möglichkeiten kombinierter Finanzierungen, z.B. eine Bausparfinanzierung (Kombination aus Bausparvertrag und Baufinanzierung). An erster Stelle steht daher neben der eigenen Vermögensanalyse die weitreichende und detaillierte Information vom Fachmann.

Anschlussfinanzierung für ein Baudarlehen

Dienstag, 17. Mai 2011

Rückt das Ende der Zinsbindungsfrist für eine bestehende Baufinanzierung näher, muss sich der Darlehensnehmer unweigerlich Gedanken machen, wie die weitere Zukunft für die Darlehenstilgung aussehen soll. In den meisten Fällen kann die Restschuld nicht auf einen Schlag getilgt werden, daher gibt es folgende Möglichkeiten:

a) Weiterführung des alten Kredites beim bisherigen Kreditinstitut zu neuen Konditionen
b) Übertrag der Anschlussfinanzierung auf einen neuen (ggf. günstigeren) Anbieter
c) Rechtzeitige Anfrage eines Forward-Darlehens beim bisherigen Darlehensgeber UND bei anderen Anbietern

Das Forward-Darlehen kann bis zu 5 Jahre im Voraus vor Ablauf der Zinsbindungsfrist beantragt werden und sichert so die Zinsen für die Zukunft. Diese Art der Weiterführung lohnt allerdings nur, wenn in der Zukunft steigende Zinsen erwartet werden, da die Festschreibung des aktuellen Zinssatzes für die Zukunft natürlich Kosten (in Form von Zinsaufschlägen) verursacht. Dabei gilt: Je länger die Vorlaufzeit, umso höher der Zinsaufschlag für die Zinssatzsicherung. Sollten dann später die Zinsen am Markt sinken, hat man einen finanziellen Verlust generiert. Zu diesem Zweck gibt es auch die Möglichkeit, kurzfristig kündbare Forward-Darlehen mit dem Kreditinstitut zu vereinbaren. Für einen Zuschlag zwischen 0,2% und 0,4% kann man hier kurzfristige (z.B. zum Quartalsende) kündbare Darlehensverträge abschließen, um ggf. später auf eine günstigere Variante umzusteigen. Dies vermindert das Risiko, aber auch die Möglichkeit einer höheren Einsparung. Wie auch immer die Entscheidung später ausfällt, unabdinglich sind die rechtzeitige und ausführliche Informationsbeschaffung und der unabhängige Vergleich der Angebote verschiedener Anbieter. Nur wer sich in diesem Sinne richtig mit der Anschlussfinanzierung seines Darlehens auseinander setzt und diese in das passende Verhältnis zur individuellen Situation bringt, wird spürbare finanzielle Nachteile vermeiden.

Baufinanzierung Vergleich: Sinnvoll nur mit identischen Eckdaten bei der Anfrage

Donnerstag, 12. Mai 2011

Baufinanzierung Beratung(Berlin, 12.05.2011) Die Verwirklichung des eigenen Immobilientraums erfordert bei den meisten Bauherren eine adäquate Baufinanzierung. Doch die Unterschiede bei den diversen Angeboten liegen nicht nur bei den Sollzinsen. Vielmehr geht es um die optimal zugeschnittene Baufinanzierung unter Einbeziehung relevanter Eckdaten, die ebenso wichtig sind wie der Zinssatz. Letztendlich nutzt ein günstiger Zinssatz bei einem sonst unflexiblen Finanzierungsvertrag wenig, wenn sich persönliche Verhältnisse ändern.

Wie kann ein sinnvoller Vergleich angestellt werden?

Um das individuell optimale Baufinanzierungsangebot zu finden, sollte sich der angehende Bauherr zunächst Gedanken um die genaue Ausgestaltung seiner Finanzierung machen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die persönliche Vermögens- und Einkommenssituation. Werden z.B. größere Kapitalzuflüsse erwartet (z.B. Lebensversicherungen, Sonderzahlungen etc.)? Ist die derzeitige Einkommenssituation für die nächsten Jahre gleichbleibend einzuschätzen? Existieren Kapitalrücklagen für mögliche außergewöhnliche Belastungen während der Tilgungsphase? Wer nicht genau weiß, welche Belastungen er in Zukunft tragen kann, hat unter Umständen keinen Spielraum mehr wenn einmal ein unerwarteter Kapitalbedarf auftritt. Um Baufinanzierungsangebote sinnvoll vergleichen zu können, sollten die Anfragen bei den unterschiedlichen Anbietern mit gleichlautenden Eckdaten gestellt werden. Insbesondere sollten bei der Anfrage klar definiert werden:
- Darlehenshöhe
- Zinsbindungsfrist
- Tilgungssatz
- Sondertilgungsmöglichkeiten
- Weitere Flexibilisierungswünsche (z.B. Anpassung der Tilgungsrate etc.)
Angebote, die auf identischen Daten fußen können nun verglichen und ggf. nachoptimiert werden. Natürlich muss auch geprüft werden, ob Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Warum ist der individuelle Zuschnitt so wichtig?

Einige der Ausgestaltungsmöglichkeiten (insbesondere Vereinbarungen zu flexiblen Anpassungen von Sondertilgungen und Tilgungssätzen) verteuern die Baufinanzierung etwas – das Kreditinstitut erhebt oft einen Zinsaufschlag dafür. Doch trotzdem kann sich dies rechnen: Ändert sich z.B. die Einkommenssituation durch Jobverlust oder Berufswechsel und die monatliche Belastung kann nicht angepasst werden, kann dies im schlimmsten Fall zum Verlust der Immobilie führen. Doch auch der positive Fall, z.B. unerwartete Kapitalzuflüsse und mögliche kostenfreie Sondertilgungen können zur früheren Schuldenfreiheit führen, die sonst nicht oder nur mit zusätzlichen Kosten möglich gewesen wäre. Manche Flexibilisierungsmöglichkeiten bieten die Kreditinstitute nach entsprechender Verhandlung sogar „kostenlos“ (also ohne Zinsaufschlag) an. Wird die geplante Baufinanzierung nicht individualisiert, kann dies erhebliche finanzielle Folgen haben.

Baufinanzierung – Vergleich beim unabhängigen Baufinanzierer

Wichtig für die erfolgreiche Suche nach der passenden und günstigen Baufinanzierung ist das Wissen um die notwendigen Merkmale für die individuelle Anpassung. Außerdem sollten ein Marktüberblick sowie ein breites Basis-Know-how bestehen, damit alle Möglichkeiten ausgereizt werden können. Nicht jeder nun ist ein Fachmann auf diesem Gebiet. Gut beraten ist deshalb der unerfahrene Interessent, sich einen unabhängigen Profi zu suchen, der ihn von Anfang bis Ende unterstützt. Entsprechende Immobilienportale (z.B. Immokredit24.com) bieten ihre Hilfe für den Darlehensnehmer kostenlos und effizient über Internet an. Hier kann der angehende Bauherr in aller Ruhe recherchieren. Er erhält Tipps und Basisinformationen, kann sich unabhängig zur Finanzierung unter Berücksichtigung seiner individuellen Situation beraten lassen und nach einem begleiteten Antrags- und Vergleichshandling die optimale Baufinanzierung abschließen. In den meisten Fällen können die Profis schon vor Antragstellung wichtige Punkte optimieren und die Erfolgsaussichten beurteilen. Dies spart nicht nur Zeit – es spart insbesondere Geld, was bei einer nicht optimierten Vorgehensweise leicht verloren geht.

Fazit

Ein Bauvorhaben soll eigene Immobilienvorstellungen möglichst günstig realisieren und so ein Standbein für die Altersvorsorge bilden. Doch beim Vergleich der Angebote für die Baufinanzierung sollte nicht nur auf den Zinssatz geachtet werden. Entscheidend ist die individuelle Anpassbarkeit der relevanten Eckdaten auf die persönliche Situation. Ein sinnvoller Vergleich ist nur unter Zugrundelegung der entsprechend notwendigen Eckdaten möglich. Dabei ist es grundsätzlich empfehlenswert, sich für die optimale Vertragsgestaltung unabhängige Beratung einzuholen.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Vergleich – Top Baufinanzierer mit solider Beratung
» Was muss ich bei der Baufinanzierung beachten? – Die wichtigsten Eckdaten der Baufinanzierung

Wichtige Eckdaten beim Baufinanzierung-Vergleich

Dienstag, 10. Mai 2011

Ganz klar, dass beim Baufinanzierung Vergleich immer der Zins den größten Stellenwert bekommt, da selbst ein kleiner Zinsunterschied bei einer hohen Kreditsumme, die über einen langen Zeitraum hinweg getilgt wird, einen großen Geldbetrag ausmachen kann. Wer ist also der günstigste Anbieter mit dem besten Bankangebot und den niedrigsten Gesamtkosten? Diese Frage ist im Vorfeld vielleicht die wichtigste, jedoch sollte ein effektiver Immobilienkredit-Vergleich sich nicht nur auf die Höhe der Zinsen beschränken, sondern vielmehr das Gesamtpaket der Finanzierung beinhalten.

Jede Finanzierung muss individuell betrachtet werden, da die Randbedingungen immer variieren. Eine nicht geringer wichtige Frage ist beim Baufinanzierung-Vergleich die Wahl der Zinsbindungsfrist bzw. Sollszinsbindung. Diese steht in Abhängigkeit mit dem monatlichen Einkommen sowie weiterer in Zukunft liegender lebensbedingter Umstände. Die Zinsbindungsfrist sichert den Zinssatz für das Darlehen über einen bestimmten Zeitraum von beispielsweise 10 oder 20 Jahren. Je länger dieser Zeitraum gewählt wird, desto höher fällt der Zinsaufschlag der Bank aus. Fällt dieser Zeitraum sehr kurz aus, so ist dieses Darlehen vergleichsweise billig. Allerdings steigt mit einer kürzeren Laufzeit auch das Risiko, da sich der Zins zum Ende der Zinsbindungsfrist erheblich erhöhen könnte und dementsprechend die Finanzierung verteuert.

Immobilienfinanzierungen mit langfristigen Laufzeiten sind im Vergleich zu Finanzierungsvarianten mit kurzfristigen Laufzeiten mit deutlich weniger Risiko verbunden, jedoch sind die Zinsaufschläge entsprechend höher. Ein weiterer wichtiger Faktor spielt die Höhe der anfänglichen Tilgung, denn je höher diese angesetzt wird, desto geringer ist auch die Restschuld zum Ende der Laufzeit. Das Zinserhöhungsrisiko wird so deutlich reduziert!

Neben diesen Eckdaten müssen beim Baufinanzierung-Vergleich noch viele weitere Faktoren berücksichtigt und individuell angepasst werden, die eine maßgeschneiderte Finanzierung Ihrer Immobilie erst ermöglichen. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie in unserem Ratgeber Baufinanzierung – Was muss ich bei der Baufinanzierung beachten?

Baufinanzierung für gewerbliche und private Objekte

Montag, 09. Mai 2011

Gewerbliche Immobilien dienen auf die ein oder andere Art immer einem Zweck: Maximierung des Gewinns. Je nach Verwendung (z.B. Wohnimmobilien oder gewerbliche Nutzfläche) unterscheiden sich jedoch in hohem Maße die Möglichkeiten für die Finanzierung und auch für zusammenhängende Kriterien, z.B. Förderansprüche und Risikoprämie. Werden gewerbliche Immobilien durch Investitionsgesellschaften mehr oder weniger mittels privaten Investoren finanziert, ergibt sich hieraus ein ganz anderes Risikoprofil als bei reinen Finanzierungen durch Kreditinstitute.

Durchaus existieren Finanzierungen mit hohem und höchstem Risikoprofil (z.B. unternehmerische Erweiterungen im Ausland), aber es gibt auch Möglichkeiten einer soliden und weitgehend inflationsunabhängigen Anlage (z.B. Immobilienfonds). Baufinanzierungen für gewerbliche Objekte sind daher also je nach Zweckbestimmung, Größe und Ort sehr differenziert zu betrachten. Niemand sollte hierin ohne vorherige ausgiebige Information investieren resp. sich an einem solchen Projekt beteiligen. Oft stellen Finanzierungen durch Privatleute die einzige Alternative für den Bauherrn dar, da Banken oder öffentliche Geldgeber nicht zur Verfügung stehen. Bezüglich der gesetzlichen Bestimmungen gibt es hier sehr viel mehr zu beachten als bei rein privaten Finanzierungsprojekten. Bei Beteiligungsgesellschaften gelten entsprechende Vorschriften des Finanzmarktsektors.

Für private Investoren gilt jedoch grundsätzlich die gleiche Regel wie bei privaten Baufinanzierungen: Vor Vertragsschluss sollten ausgiebige Informationen, sinnvolle Vergleiche und ggf. Rat von unabhängigen Experten eingeholt werden. Auch die Frage nach flexiblen Vertragsanpassungen steht im Raum und sollte detailliert geklärt werden – ändert sich die persönliche Einkommenssituation, kann es schwierig werden wenn fixe Raten weitergezahlt werden müssen oder einmal investiertes Geld nicht zurückgefordert werden kann. Diese Maßnahmen schützen im Falle von auftretenden Komplikationen vor hohen finanziellen Verlusten und unterstützen so den primären Zweck für Privatleute: Die Altersvorsorge.

» Gewerbliche Immobilienfinanzierung
» Private Immobilienfinanzierung

Baufinanzierungsrechner hilft bei der sinnvollen Vorausplanung einer Immobilienfinanzierung

Freitag, 06. Mai 2011

Baufinanzierungsrechner(06.05.2011) Wer eine Immobilie erwerben oder neu errichten bzw. umbauen möchte, sollte sich vorher hinreichend über die Kosten und die Möglichkeiten einer passenden Finanzierung informieren. Dies ist meist nicht einfach. Es gibt nicht nur viele verschiedene Anbieter, sondern auch verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung – außerdem sollte vorher eine detaillierte Analyse der Vermögensverhältnisse durchgeführt werden. Kann die Belastung einer Finanzierung geschultert werden? Was ist besser – Kaufen oder Mieten? Wie hoch sind die Nebenkosten? Wie lange dauert es, bis die Schulden getilgt sind? Diese und andere Fragen sollten für eine risikoarme und tragfähige Finanzierung von vorn herein geklärt werden. Immokredit24.com stellt hierfür einen kostenlosen, mehrschichtigen Baufinanzierungsrechner auf seinen Internetseiten zur Verfügung.

Die Möglichkeiten des Baufinanzierungsrechners

Ein Baufinanzierungsrechner hilft dem Interessenten bei der Beantwortung seiner Fragen und ermöglicht eine übersichtliche und realistische Vorabkalkulation für die Finanzierung. Der finanzielle Spielraum wird so ermittelt und die bestmöglichen Varianten für den Finanzierungsvertrag können entsprechend angepasst werden. Hierzu muss der Interessent immer einige Fragen und Daten angeben, worauf dann das Programm die entsprechenden Berechnungswerte ausgibt. Im Einzelnen können folgende Themen detailliert analysiert werden:

- Der Vergleich von vorliegenden Angeboten anhand der Eingabe von Eckdaten wird im Angebotsvergleichsrechner automatisch vollzogen und das bestmögliche Finanzierungsangebot ermittelt

- Der Budget- bzw. Finanzierungsrechner hilft bei der Ermittlung des maximal möglichen Immobilienwertes. Die Gesamtkosten setzen sich aus verschiedenen Aspekten zusammen und werden oft von den Darlehensnehmern unterschätzt.

- Der Haushaltsrechner stellt eine Ein- und Ausgabenbilanz auf und ist so ideal geeignet, um die mögliche Höhe einer tragfähigen Darlehensrate zu ermitteln

- Beim Kauf-/Mietrechner wird dargestellt, ob es besser ist eine Immobilie als Eigentümer zu besitzen oder zu mieten. Wie ist der Interessent für die Altersvorsorge unter Berücksichtigung der Mittelverwendung besser aufgestellt?

- Zum wichtigen Thema Nebenkosten gibt es den Notarkosten- und Grunduchrechner. Diese Kosten fallen bei einer Änderung im Grundbuch an und sollten unbedingt in der Finanzplanung entsprechend berücksichtigt werden.

- Der Tilgungsrechner schafft Klarheit über Restschuldhöhe und die Zeit bis zur vollständigen Tilgung bzw. wie viel nach Ende der Zinsbindungsfrist übrig bleibt.

- Der Volltilgungsrechner ist sinnvoll für Interessenten, die eine realistische Erwartung an die völlige Schuldenfreiheit haben. Ist bereits ein Zeitpunkt ins Auge gefasst, können hier die Daten für eine entsprechende Finanzierung berechnet werden.

- Der Vorfälligkeitsentschädigungsrechner kann einen Richtwert für ein eventuell vorzeitig getilgtes Darlehen ermitteln – damit herrscht Klarheit über diese zusätzlichen Kosten!

- Die Länge der Zinsbindung (z.B. 10, 15 oder 20 Jahre) ist entscheidend für die Zinshöhe und damit für die Gesamtkosten. Ein aktuell niedriges Zinsniveau sollte gesichert werden – doch wie lange? Der Zinsbindungsrechner gibt Auskunft!

- Schließlich hilft der Zinsrechner bei der Ermittlung des Nominal- bzw. Effektivzinses eines vorliegenden Angebotes. Kurze Eingabe der Eckdaten genügt!

Fazit

Für die Informationsbeschaffung und die Detailanalyse für eine geplante Immobilienfinanzierung sollte im Vorfeld eines Abschlusses genügend Zeit eingeplant werden. Es bewahrt vor finanziellen Schäden, einen entsprechenden Wissensvorsprung umzusetzen. Zu diesem Zweck kann man im Internet kostenlose Baufinanzierungsrechner nutzen, die alle wichtigen Punkte vorab darstellen können. So kann ein optimales Angebot herausgefunden und individuell maßgeschneidert werden. Gerade für Nicht-Profis gibt es im Bereich Immobilienfinanzierung viele „Stolperfallen“, die es zu umschiffen gilt. Anhand klarer Daten und entsprechender Erklärungen wird dem Antragsteller dargestellt, wie hoch seine Belastungen und sein Risiko sein werden. Die meisten Fragen werden dadurch bereits beantwortet.

Einfluss der makroökonomischen Entwicklung auf die Baufinanzierungszinsen

Mittwoch, 04. Mai 2011

Nach Durchlaufen einer Niedrigzinsphase mit entsprechend günstigen Zinskonditionen für Baufinanzierungen steht die Frage im Raum, wann und in welcher Höhe Zinsanpassungen durch die Zentralbanken vorgenommen werden. Gibt es gar generelle Zyklen, die Zinsniedrig- und Zinshochphasen immer wieder absolvieren? Regelmäßigkeiten sind zwar nach langfristiger Betrachtung der vergangenen Entwicklungen nur sehr begrenzt auszumachen, doch wie in so vielen Bereichen gilt auch hier: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel!

Grundsätzlich sind Zentralbanken auf Währungsstabilisierung aus, auf Rezessionsabwehr und das Erreichen einer mild-moderaten Teuerungsrate. Durch die meist verzögerte Auswirkung von Zinsanhebungen oder Zinssenkungen allein schon wird eine gewisse Schwankungsbreite erreicht – doch auch finanzmarktpolitische und globale wirtschaftliche Einflüsse prägen mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsphasen eine Art „immer schwankende Fieberkurve“ für die Zinshöhen. Zeichnet sich auf ökonomischer Basis in den verschiedenen Sektoren (z.B. Rohstoffmärkte, Konsumentenstimmung) eine Beruhigung ab, steigen Gewinnaussichten und Investitionsfreudigkeit der Unternehmen. Gibt es globale Beeinträchtigungen (sei es z.B. durch Militärinterventionen, Katastrophen oder wirtschaftliche Panik) wirkt sich das oft direkt an den Finanzmärkten aus. Auf diese Entwicklungen reagieren Zentralbanken, wenn eine gewisse Regulierungsnotwendigkeit abzusehen ist. Der direkte Einfluss ist daher verzögert und begrenzt, da man sinnvollerweise mit „kreativer Vernunft“ zu Zinsschritten greifen sollte.

Nichtsdestotrotz ist der angehende Darlehensnehmer immer gut beraten, Phasen mit historisch durchschnittlich niedrigen Zinsphasen nach Möglichkeit zu einem Vertragsabschluss zu bevorzugen. Liegt die Maßnahme in einer Hochphase, sollte diesem Umstand durch einen hohen Flexibilisierungsanteil und mit entsprechenden Vertragsmodalitäten begegnet werden. Zukünftige Entwicklungen können natürlich nicht oder nur sehr begrenzt vorausgesehen werden, aber durch einen Blick auf historische Entwicklungen kann man von Wahrscheinlichkeiten für die weitere Entwicklung schließen.