Archiv für Februar 2011

Immobilienrechner – Wie viel Haus ist finanzierbar?

Montag, 28. Februar 2011

ImmobilienrechnerEine Baufinanzierung ist keine alltägliche Angelegenheit. Schließlich kauft sich wohl niemand jedes Jahr ein neues Haus und lässt dieses von einer Bank finanzieren. Eine Baufinanzierung ist außerdem wohl die größte private Investition, die ein Mensch in seinem Leben tätigt. Bei einer Baufinanzierung sind meistens mehrere hundert tausend Euro notwendig – und diese können in den meisten Fällen nicht aus vorhandenen Mitteln komplett erbracht werden.

Viele Menschen sind daher auf eine Beratung angewiesen. Doch neben der Beratung ist es erforderlich die Ergebnisse der Beratung zu plausibilisieren und zu überprüfen. Hat der Bankberater wirklich den günstigsten Zinssatz angeboten, der aktuell auf dem Markt für Baufinanzierungskonditionen zu finden ist? Ist die Höhe des Kredits den jeweiligen Einkommensverhältnissen angemessen? All diese Fragen erfordern einen bestimmten Informationsstand, den sich ein künftiger Kreditnehmer innerhalb kürzester Zeit aneignen muss. Dies ist aber gar nicht so einfach, wenn gleichzeitig bedacht wird, wie kompliziert und umfangreich das Gebiet der Baufinanzierung ist.

Immokredit24 stellt neben diversen Immobilienrechnern umfangreiche Informationen, die für das Thema Baufinanzierung relevant sind, kostenlos für Verbraucher bereit. Der Budgetrechner ist beispielsweise ein Immobilienrechner, der Ihnen errechnet wie viel Ihr Haus maximal kosten darf und mit dem Tilgungsrechner können Sie die Restschuld, die nach einer bestimmten Sollzinsbindungsfrist noch übrig ist, und wie viel Zeit Sie noch für die Rückzahlung Ihres Darlehens benötigen, berechnen. Außerdem finden Sie jede Menge kostenloser Tipps und Tricks für den Bereich Immobilienfinanzierung in unserem Ratgeber Baufinanzierung. Dabei ist es unerheblich, welche Vorkenntnisse vorhanden sind. Alle Informationen sind sehr verständlich und ausführlich dargestellt. Ganz gleich, ob es sich um eine Finanzierung der Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen, Alt- oder Neubau handelt – für jeden Bereich sind hier passende Informationen dabei.

Darüber hinaus finden Sie weitere Immobilienrechner, die viele Entscheidungen erleichtern. So gibt es beispielsweise einen Angebotsvergleichsrechner, der kostenlos die aktuellen Angebote mehrerer hundert Banken bundesweit bündelt und die günstigsten Baufinanzierungskonditionen ermittelt. Mit Hilfe dieser Informationen und der Baufinanzierungsrechner kann ein Kreditnehmer nicht nur auf Augenhöhe mit dem Bankberater verhandeln, sondern auch aktiv seine Baufinanzierung gestalten.

Auf was müssen Bauherren und Immobilienkäufer bei der Baufinanzierung besonders achten?

Samstag, 26. Februar 2011

Am Anfang fühlen sich Bauherren und Immobilienkäufer oft mit der Planung und Durchführung der Baufinanzierung überfordert. Viele Begriffe und Verfahren hören sich sehr kompliziert an! Die Finanzierung einer Immobilie ist jedoch weniger kompliziert als sie sich vorstellen! Natürlich kommen viele neue Begriffe der Finanzwelt auf einen zu, die erstmal verstanden, verinnerlicht und sortiert werden müssen. Und jede Menge grundsätzliche Fragen müssen beantwortet werden, wie z.B. wie viel Immobilie kann man sich leisten, wie viel Geld wird einem die Bank als Darlehen zur Verfügung stellen, wie findet man das passende Grundstück und weitere Fragen, wie beispielsweise, wie viel Eigenkapital setze ich bei meiner Finanzierung ein, wie lange soll die Zinsfestschreibung erfolgen, wie hoch sollte der Tilgungssatz ausfallen, wie lange dauert die Bezahlung der Immobilie etc. Dies sind Wesentliche Fragen, die die Eckdaten der Baufinanzierung definieren. Einige dieser Fragen können nur mit einer entsprechenden Berechnung und andere müssen nach dem Gefühl beantwortet werden oder auch nach Betrachtung verschiedener Charts, die beispielsweise Aufschluss über die eventuelle Zinsentwicklung geben und so bei der Entscheidung der Zinsbindungsdauer beitragen können. Viele Details sind planbar und berechenbar, andere sollten mithilfe einer ausführlichen Beratung, auf die man ohnehin nicht verzichten sollte, beantwortet werden. Wir haben für Sie viele Details und Eckdaten erläutert und zusammengestellt, die Ihnen bei der Beantwortung vieler Fragen behilflich sein sollen. Diverse Baufinanzierungsrechner wie z.B. der Budgetrechner oder Haushaltsrechner helfen Ihnen anonym die Ein- und Ausgabenseite zu erfassen und zu errechnen, sowie die mögliche Höhe Ihrer max. Immobilienfinanzierung zu ermitteln.

Hausfinanzierung – Wie teuer darf das Haus sein?

Samstag, 19. Februar 2011

Viele Menschen haben eine feste Vorstellung von ihrem Traumhaus, mit Fußbodenheizung, Sauna, Garten und Garage. Wenn es jedoch an die Berechnung der Hausfinanzierung geht, wird oft der eine oder andere Wunsch nach hinten gestellt oder zerplatzt ganz und gar. Es ist auch unsinnig sich mit Macht zu übernehmen und dann nicht mehr für die monatliche Annuität aufkommen zu können, wie es viele tun! Und ganz klar ist, dass die Unterhaltung eines eigenen Hauses erstmal teurer ist, als die einer Mietwohnung.

Daher muss die erste Frage ganz klar lauten: Wie teuer darf unser Traumhaus effektiv sein? Und zweitens: Wie viel Geld stellt uns die Bank zusätzlich zu unserem Eigenkapital zur Verfügung? Als erstes werden ganz einfach die Einnahmen wie Gehälter, sonstige Einkünfte, Rentenzahlungen etc. den laufenden Ausgaben wie Miete, Strom, Telefon, Lebensunterhalt, Auto, Urlaub, Vereine, Versicherungen etc. gegenüber gestellt sowie zusätzliche Kosten, wie z.B. Wohngebäudeversicherung, Grunderwerbssteuer, Wasserkosten für die Bewässerung des Gartens, Gartentechnik, Müllabfuhr etc., die dann zu tragen kommen, wenn der Einzug ins Haus vollbracht ist plus einen zusätzlichen Puffer für Geschehnisse, die nicht kalkulierbar sind.

Nach Gegenüberstellung dieser monatlichen Ein- und Ausgaben addieren Sie noch die aktuelle Miete zum übrig gebliebenen Betrag und schon haben Sie die Summe, die Sie für die Abzahlung Ihres Darlehens verwenden können. Für die Berechnung der Hausfinanzierung gibt es auch eine Faustformel, die Sie wie folgt nachlesen können. Nutzen Sie auch unsere Hausfinanzierung-Rechner und berechnen Sie Ihre Hausfinanzierung im handumdrehen.

Weitere Informationen

» Hausfinanzierung – Grundlegende Informationen zum Thema Baufinanzierung / Hauskauf
» Welche Sicherheiten werden von einer Bank bei einer Hausfinanzierung verlangt?
» Haushaltsrechner – Wie hoch sind meine Ein- & Ausgaben und wie hoch ist meine mögliche Darlehensrate?

Hausbaumesse in Berlin und Brandenburg vom 05.- 06. März 2011

Freitag, 18. Februar 2011

“Das eigene Haus & Energie” in Berlin und Brandenburg

Die große Messe rund um die Themenschwerpunkte Hausbau, Baugrundstücke, Fördermittel, Finanzierung und Energielösungen findet am 05. und 06 März 2011 am Berliner Ostbahnhof statt. Die größte Informations- und Hausschau in Berlin und Brandenburg! Es erwarten Sie über 120 Aussteller, die Sie detailliert über die Bereiche Hausbau, Baugrundstücke, Finanzierungen und Energie informieren.

Nehmen Sie den Anlass war und erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch alles Wesentliche, indem Sie eingehend mit allen Hausbaufirmen über Möglichkeiten und Wünsche sprechen. Sie werden jeden Baustil finden ob nun Holzhaus, Fertighaus oder massive Bauweise, Ausbauhaus oder Villa.

Große Schwerpunkte bilden auch die Themen Erneuerbare Energien und Energiensparen im Neubau und Haussanierung. Erfahren Sie alles direkt von Energiedienstleistern, Erdwärmeanbietern, Solarheizungsexperten und Baustoffherstellern und wie Sie effektiv Ihre Nebenkosten senken können und dabei gezielt die Umwelt schonen.  Kompetente Energiesparspezialisten und namenhafte Hausanbieter zeigen Ihnen den heutigen Stand der Technik und deren Möglichkeiten.

Samstag u. Sonntag 11.00-18.00 Uhr
Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Karten:
Erwachsene 10 € pro Person
Kinder haben freien Eintritt

Service: Kostenfreie Parkplätze, Fahrstuhl, Kinderbetreuung, barrierefreie Zugänge, Hunde erlaubt

Weitere Informationen

» Hausbaumesse in Berlin und Brandenburg

Konstant-Darlehen bieten hohe Kalkulationssicherheit bei der Baufinanzierung

Donnerstag, 17. Februar 2011

Konstant-Darlehen(Berlin, 17.02.2011) Die mit Abstand bekannteste Form der Bau- bzw. Immobilienfinanzierung ist das Annuitätendarlehen. Doch das Angebot der Finanzierungspartner umfasst viele weitere Finanzierungsvarianten, die je nach persönlicher Situation oder den aktuellen Marktgegebenheiten eventuell die bessere Alternative darstellen. Ein solches Beispiel ist das sog. Konstant-Darlehen. Diese Finanzierungsform entstand aus der Kombination eines Annuitätendarlehens mit einem Bausparvertrag. Ziel ist die höchstmögliche Zinssicherheit. Die Finanzierungspartner (die Bausparkassen) lassen sich dies aber auch durch Aufschläge auf den aktuellen Marktzins bezahlen, weshalb immer gut verglichen werden sollte.

Wie funktioniert ein Konstant-Darlehen?

Bei einem Konstant-Darlehen bleibt die monatliche Rate bis zur vollständigen Darlehenstilgung immer konstant. Die Laufzeit kann dabei bis zu 30 Jahre betragen, eine Beleihung ist sogar bis zu einem Auslaufwert von über 110% möglich. Das alles liest sich zunächst gut und stellt natürlich für den Darlehensnehmer eine große Planungssicherheit dar. Grundsätzlich kann dabei beim Abschluss eines Konstant-Darlehens zwischen zwei Varianten gewählt werden. Bei beiden Varianten müssen faktisch zwei Verträge abgeschlossen werden, nämlich ein Bausparvertrag und ein Darlehensvertrag. Bei der Variante 1 nun wird ein Teil der Darlehensauszahlung als Sofortansparung auf den Bausparvertrag transferiert. Im Weiteren wird die monatliche Rate zu einem kleinen Teil als Bausparregelleistung und zum größeren Teil als Zinsleistung für das Darlehen aufgeteilt. Die Zuteilung des Bausparvertrages dient dann als Tilgungsleistung für das Darlehen und löst dieses somit ab. Bei der Variante 2 werden die beiden Verträge mit der identischen Summe für das Darlehen sowie die Bausparsumme abgeschlossen. Die monatlichen Raten dienen dann zu einem hohen Anteil der Ansparung auf den Bausparvertrag und zu einem kleineren Teil der Zinsbefriedigung für das Darlehen. Da der Bausparvertrag so relativ zügig zur Zuteilung gelangt, wird dieser Betrag inklusive Verzinsung dann als Tilgungsleistung herangezogen. Fortan wird dann die monatliche Rate zur weiteren Tilgung und Zinsleistung genutzt.

Welche Vor- und Nachteile birgt ein Konstant-Darlehen?

Wie schon weiter oben beschrieben, sind die Planungssicherheit wie auch die Möglichkeit einer ausgedehnten Beleihungsgrenze sowie eine mögliche hohe Laufzeit prägnante Vorteile für den Darlehensnehmer. Weitere Vorteile können z.B. staatliche Förderungen für den Bausparvertrag (z.B. Wohnungsbauprämie, VL) oder auch die Möglichkeit einer anfänglichen bereitstellungsfreien Zeit (bis zu 6 Monate) sein. Nicht immer jedoch lohnt sich dies, denn der Aufpreis (verglichen mit dem Marktzinssatz für „normale“ Annuitätendarlehen) ist in vielen Fällen recht hoch. Hinzu kommt, dass eine frühes „Aussteigen“ so gut wie nicht möglich ist. Bei Annuitätendarlehen können (bei entsprechender Vereinbarung) z.B. Sondertilgungen zu einem früheren Finanzierungsende beitragen. Zusätzliche Kosten können auch in Form der Abschlussgebühren für den Bausparvertrag entstehen. Jeder Interessent ist also zunächst einmal gut beraten, vielfältige Vergleiche anzustellen und sich darüber klar zu werden, ob ihm die Sicherheit und die Ausgestaltungsmöglichkeiten seines Vertrages den verlangten Aufpreis wert sind. Gut geeignet für solcherlei Vergleiche (und auch für den späteren Abschluss) sind spezialisierte Internetportale (z.B. Immokredit24.com) oder entsprechende Finanzierungsberater. Zu berücksichtigen sind in jedem Falle auch die aktuellen Marktbedingungen. In Niedrigzinsphasen (wie aktuell noch vorherrschend) können durch die Finanzierungsvariante mit einem Konstant-Darlehen so beispielsweise relativ niedrige Zinsen auch für die Zukunft gesichert werden.

Fazit

Konstant-Darlehen können – je nach persönlicher Situation und Marktlage – eine interessante und lohnende Alternative zum herkömmlichen Annuitätendarlehen sein. Je klarer die Finanzierungsvorstellung und das Wissen über die alternativen Konditionen für die Realisation des Vorhabens sind, umso besser kann der Darlehensnehmer die Vor- und Nachteile einschätzen. Daher sollte ein Vertragsabschluss immer erst nach ausführlicher und breiter Informationseinholung erwogen werden.

Weitere Informationen

» Konstant-Darlehen – Baufinanzierung mit Kalkulationssicherheit
» Konstant-Darlehen – Vorteile und Nachteile

Baufinanzierung: Vergleich günstiger Immobilienfinanzierung Konditionen

Montag, 14. Februar 2011

Noch ist die Immobilienfinanzierung als relativ günstig anzusehen, auch wenn ein Anstieg der Zinsen in jüngster Zeit erkennbar ist. Bei Baufinanzierungen kommen hohe Kreditsummen zu tragen, wo selbst geringe Änderungen im Zinssatz eine erhebliche Erhöhung der Gesamtkosten mit sich bringt. Und wer den Schritt ins eigene Heim plant, sollte mit der Finanzierungs-Planung nicht zu lange auf sich warten lassen. Gleiches gilt für Anschlussfinanzierer! Im letzten Quartal 2010 lässt sich ein Anstieg der Marktzinsen deutlich erkennen, jedoch ist auf langfristiger Betrachtung der Zinsentwicklung die Finanzierung einer Immobilie immer noch deutlich günstiger, als wie beispielsweise in den achtziger und neunziger Jahren.

Baufinanzierung Konditionen effektiv vergleichen

Wer bei den Baufinanzierung Zinsen in vierstelliger Höhe sparen will, sollte auf einen Angebotsvergleich zurückgreifen. Unabhängige Baufinanzierungsvermittler bieten einen kostenlosen Vergleich der Baufinanzierung Konditionen an. Dabei vergleichen die Finanzierungspartner von Immokredit24 tagesaktuelle Baugeld Zinsen von bis zu über 250 Banken, Sparkassen und Bausparkassen. Außerdem wird das beste Finanzierungsmodell inkl. möglicher Förderungen, Rahmenbedingungen und exklusiver Optionen berücksichtigt. Nutzen Sie den kostenlosen Service unserer Top Baufinanzierer und drücken Sie Ihre Finanzierungskosten!

» Baufinanzierung Vergleich

Bauherren und Immobilienkäufer erhalten so einen einfachen, schnellen und effektiven Vergleich der Angebote und sparen außerdem Kosten, die durch manuelles Vergleichen entstehen würden.

Anschlussfinanzierer

Auch Anschlussfinanzierer sollten die Möglichkeit einer Umschuldung prüfen und einen kostenlosen Anschlussfinanzierung Vergleich für die Ermittlung des günstigen Finanzierungsangebotes anfordern.

» Anschlussfinanzierung Vergleich

Der richtige Zeitpunkt für die Umschuldung

Freitag, 11. Februar 2011

(Berlin, 11.02.2011) Für viele Eigenheimbesitzer liegt der Gedanke der Umschuldung nicht fern, da sich die Zinsen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Selbst ein kleiner Zinsunterschied von beispielsweise 1,5% kann bei einer 6-stelligen Summe eine Ersparnis im 4-stelligen Bereich ausmachen. Jedoch ist eine Umschuldung nicht immer ganz einfach – Bindung an einer lang vereinbarten Zinsbindung und in den meisten Fällen verlangt die darlehensführende Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung in beträchtlicher Höhe. Die Bezahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung sollte die Darlehensnehmer jedoch nicht gleich abschrecken. Oft lohnt trotzdem der Wechsel und wann erfahren Sie wie folgt:

Die Zinsbindung beträgt noch mehr als fünf Jahre

In den meisten Fällen lohnt sich eine Umschuldung der Baufinanzierung nicht, es sei denn, die Dauer der Zinsbindung beträgt über zehn Jahre oder die Bank nimmt das Darlehen zurück, wenn eine entsprechende Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt wird. Wie hoch diese ausfallen könnte erfahren Sie mit unserem Vorfälligkeitsentschädigungsrechner.

Die Zinsbindung beträgt noch ein bis fünf Jahre

Dann ist der Abschluss eines Forward-Darlehens empfehlenswert. Mit einem Forward-Darlehen werden aktuelle Baufinanzierung-Konditionen gegen einen kleinen Zinsaufschlag bereits heute gesichert und das geht bis zu 60 Monate im Voraus. Der Darlehensvertrag startet dann erst zum Zeitpunkt der Darlehensablösung und profitiert wird von niedrigen Zinsen. Die Umschuldung mit einem Forward-Darlehen ist gerade dann lohnenswert, wenn in Zukunft steigende Zinsen (siehe Zins-Chart) erwartet werden.

Die Zinsbindung endet in den nächsten zwölf Monaten

In diesem Fall ist eine Umschuldung der bisherigen Baufinanzierung ohne Weiteres möglich. Ein kostenloser Vergleich zur Baufinanzierung bei einem unabhängigen Baufinanzierungsvermittler ist empfehlenswert. Je nach Höhe der Darlehenssumme wäre auch eine lange Zinsbindung aufgrund des niedrigen Zinsniveaus ratsam. Dabei sollte die bereitstellungsfreie Zeit bis zur Anschlussfinanzierung für die gesamte Zeitspanne vereinbart werden.

Baufinanzierung: Bei Sondertilgungsoption gilt “Je früher, desto besser”

Donnerstag, 10. Februar 2011

(München, 10. Februar 2011) Gut zwei Drittel aller Darlehensnehmer haben bei ihrer Baufinanzierung neben der monatlichen Kredittilgung zusätzlich auch noch die Möglichkeit einer Sondertilgung vereinbart. Doch obwohl meist nur eine schriftliche Vorankündigung bei der Bank genügt, wird die Option zur außerplanmäßigen Tilgung tatsächlich selten ausgeschöpft. “Wer jetzt über größere Sparguthaben verfügt, sollte unbedingt prüfen, ob er seine Sondertilgungsmöglichkeiten wahrnehmen kann”, rät Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und fügt hinzu: “Denn eine Extrazahlung verkürzt nicht nur die Gesamtlaufzeit des Darlehens – sie stellt im momentanen Zinsumfeld auch eine der rentabelsten Anlageformen für Erspartes dar.”

Die Nicht-Ausübung der Sondertilgungsoption kommt Sparern in Zeiten niedriger Guthabenverzinsungen teuer zu stehen: Denn während man derzeit im Schnitt auf ein Tagesgeldkonto bestenfalls 2 Prozent Zinsen pro Jahr erhält, kosten bestehende Baufinanzierungen meist 5 Prozent und mehr.

Neben dieser großen Zinsdifferenz übersehen Immobilienbesitzer oftmals, wie sehr sich die Ausübung ihres Sonderzahlungsrechts auszahlt – selbst wenn sie nur ein einziges Mal genutzt wird. “Wer zum Beispiel bei einem 200.000 Euro-Kredit, der zu 5 Prozent bei zehnjähriger Sollzinsbindung aufgenommen wurde, nach fünf Jahren 10.000 Euro außerplanmäßig zurückzahlt, verringert die geleisteten Zinszahlungen durch den Zinseszinseffekt zusätzlich um 2.800 Euro und verkürzt die Gesamtlaufzeit des Darlehens um 3,5 Jahre”, rechnet Zinsexperte Haselsteiner vor.

Auch der Ausübungszeitpunkt der Sondertilgung spielt eine wesentliche Rolle. Da durch die Extrazahlung die Kreditschuld sofort verringert wird, steigt zugleich der Tilgungsanteil der monatlichen Rate und beschleunigt zusätzlich die Schuldenfreiheit. Haselsteiner empfiehlt Darlehensnehmern daher den Termin der Sondertilgungszahlung gemäß dem Motto ‘je früher, desto besser’ zu wählen. Erfolgt bei einem 200.000 Euro-Darlehen eine Sondertilgung in Höhe von 10.000 Euro bereits nach zwei statt nach fünf Jahren, verringern sich die geleisteten Zinszahlungen sogar um 4.800 Euro und der Darlehensnehmer wird vier Jahre schneller schuldenfrei.

Forward-Darlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

Donnerstag, 10. Februar 2011

Das Forward-Darlehen ist das optimale Baufinanzierungsintrument für die Sicherung günstiger Baufinanzierung Konditionen. Bis zu 60 Monate können Konditionen für ein Immobiliendarlehen mit dem Forward-Darlehen im Voraus gesichert werden.

Derzeit liegen die marktüblichen Zinsen für ein Darlehen noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vergleich zu den letzten zwei Jahrzehnten war der Zins im Durchschnitt doppelt so hoch bei circa 7,5 bis 8,5 %. Gerade das heutige Zinsniveau ist für Bauherren und Immobilienkäufer mehr als verlockend und viele Eigenheimbesitzer würden gerne sofort von der aktuellen Marktsituation profitieren, selbst wenn das vorhandene Darlehen noch ein paar Jahre läuft. Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich im Prinzip um ein gewöhnliches Annuitätendarlehen, das mit Sondervereinbarungen kombiniert wird. Und diese Sondervereinbarungen ermöglichen die Sicherung aktueller günstiger Konditionen, die dann bis zu 60 Monate später abgerufen werden können. Das Risiko steigender Zinsen wurde damit abgefangen. Die Höhe des Forward-Darlehens resultiert dann aus der Restschuld des auslaufenden Darlehens.

Fazit

Der Abschluss eines Forward-Darlehens lohnt sich in Zeiten mit einem niedrigen Zinsniveau. Die Zinsersparnis könnte zur Erhöhung der Tilgungsrate genutzt werden und eine entsprechend schnellere Entschuldung ermöglichen. Sollte Ihr Darlehen in den nächsten Jahren auslaufen, dann ist eine Überprüfung der Nutzung des Forward-Darlehens zur Anschlussfinanzierung in jedem Fall empfehlenswert.

Gewerbliche Immobilienfinanzierung – unterschiedliche Risikostrukturen erfordern Know-how und professionelle Partner

Freitag, 04. Februar 2011

Gewerbeimmobilienfinanzierung(Berlin, 04.02.2011) Die gewerbliche Immobilienfinanzierung basiert auf einer Vielzahl von Variationsmöglichkeiten. Ob als Kapitalanlage oder nutzbares Betriebsvermögen – aller Erwerb von gewerblichen Immobilien hat immer auch das Ziel, zum Gewinn beizutragen oder selbst Gewinn abzuwerfen. Dabei ist oft von entscheidender Bedeutung, wie und mit welchem Partner das Objekt finanziert wird: Die falsche Finanzierung kann fatale Folgen für den Bauherr oder den Investor haben – sogar bis zur Insolvenz.

Grundsätzliche Unterteilung von gewerblichen Immobilienfinanzierungen

Die durch das Objekt und dessen Erwerbszweck beeinflusste Risikostruktur bedingt die Finanzierungsform und auch den Kreditgeber. Nicht für alle Nutzungsarten und Objekte stehen alle Kreditgeber und Finanzierungsvarianten zur Verfügung. Zunächst einmal muss nach dem Zweck des Objekterwerbs differenziert werden: Soll die Immobilie gewerblich genutzt werden (z.B. als Bürogebäude oder als Einkaufscenter) oder dient die Immobilie eher Wohnzwecken (z.B. bei Kapitalanlagen durch eine Wohnungsbaugesellschaft)? Natürlich gibt es auch Mischformen, die dann ganz besonderer Betrachtung hinsichtlich der Gewichtung und der damit verbundenen Finanzierung bedürfen. Welche Nutzungsart auch immer: Der Investor möchte natürlich langfristig einen finanziellen Vorteil aus dem Erwerb oder dem Neubau ziehen.

Je individueller die benötigte Finanzierung, umso besser die Chance auf gute Gewinne

Egal, ob es sich um ein reines Kapitalinvestment mit Renditeerwartung (z.B. durch Mieteinnahmen) oder eine wirtschaftliche Nutzungsoptimierung (z.B. ein neues Bürogebäude) handelt: Wichtig ist, dass die Finanzierung möglichst ideal zu den wirtschaftlichen Verhältnissen und dem finanziellen Spielraum des Kreditnehmers passt. Hier ist – wie bei privaten Immobilienfinanzierungen auch – immer ein möglichst hoher Anteil Eigenkapital von Vorteil. Dieses kann direkt mit eingebracht werden oder dient der Liquiditätserhaltung bei der folgenden Erfüllung des Tilgungsplanes. Die Immobilie als Kapitalanlage ist berechtigterweise noch immer ein Renner unter den Anlagemöglichkeiten. Doch wie bei jeder anderen Form der Geldanlage auch, ergeben sich Risiken, die es abzuwägen gilt. Ganz ähnlich verhält sich dies bei einem rein gewerblich geplanten Verwendungszweck für die Immobilie, wobei die Risiken zwischen den einzelnen Arten natürlich etwas unterschiedlich gelagert sind.

Wer finanziert was?

Die gewerbliche Wohnimmobilienfinanzierung gilt durch die meist breite Streuung auf viele Mieter als relativ sichere Kapitalanlage, die zudem weitgehend inflationsunabhängig ist. Diese wird in der Regel von Wohnungsbaugenossenschaften oder vergleichbaren Einrichtungen über Kreditinstitute, Hypobanken oder auch Versicherungsgesellschaften finanziert. Gewerblich genutzte Immobilien dagegen werden meist durch Spezialanbieter finanziert, dies können beispielsweise extra gegründete Kapitalanlagegesellschaften sein oder auch Immobilienfonds, Leasinggesellschaften oder spezialisierte Banken. Natürlich gibt es auch den Firmeninhaber, der z.B. ein neues Lagerhaus für sein Ladengeschäft finanzieren möchte, doch ist diese Finanzierung volumenmäßig im Verhältnis zu der Finanzierung als Direktinvestment eher gering. Für jede Finanzierungsart einer gewerblich nutzbaren Immobilie empfiehlt sich immer die Aneignung von erweitertem Know-how im Zusammenspiel mit einem vertrauenswürdigen Finanzierungspartner. Die Bewertungskriterien, mögliche Projektbeurteilungen und die optimale Einbindung der individuellen Situation unterliegen einem äußerst komplexen Verfahren, welches ohne das entsprechende Vorwissen nicht realisiert werden kann. Nicht unerwähnt sollen hier die Immobilienfinanzierungen für öffentliche Projekte (z.B. Schulen, Schwimmbäder usw.) bleiben, die noch einmal anderen Kriterien unterliegen und meist durch die öffentliche Hand oder auch mittels privaten Geldgebern (sog. Public Private Partnerships) finanziert werden.

Fazit

Für die renditestarke und weitgehend inflationssichere Kapitalanlage oder zur Erweiterung des wirtschaftlichen Spielraumes eines Unternehmens müssen oft gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Anspruch genommen werden. Dabei sind nicht nur die Konditionen des Darlehensgebers zu beurteilen, sondern auch das wirtschaftliche Umfeld und die individuelle Situation des Objektes und seines Erwerbers. Die notwendige Portion Basiswissen kann man sich bei entsprechenden Immobilienportalen (wie z.B. Immokredit24.com) im Internet aneignen und mit dem professionellen Finanzierungspartner Schritt für Schritt sinnvoll realisieren.

Weitere Informationen

» Gewerbliche Immobilienfinanzierung
» Gewerbliche Immobilienfinanzierung – Fragen & Antworten