Archiv für November 2010

Die Immobilie als Altersvorsorge – in jeder Hinsicht eine lukrative Kapitalanlage

Donnerstag, 25. November 2010

Immobilie als Altersvorsorge (Berlin, 25.11.2010) Immobilieneigentum eignet sich aus verschiedenen Gründen ideal zur Altersvorsorge. Die hohe Wertstabilität durch Unabhängigkeit von der Inflationsentwicklung plus ggf. Eigennutzwert hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Insbesondere unter Berücksichtigung der auf jeden Fall notwendigen zusätzlichen Rentenvorsorge spielen Immobilien eine essentielle Rolle. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter halten oder gar verbessern möchte, muss sich frühzeitig um optimale Lösungswege bemühen. Jedoch gibt es auch bei der eigentlich so sicheren Immobilienanlage einige wichtige Punkte zu beachten, denn auch hierbei gibt es „Stolpersteine“.

Für wen ist diese Form der Altersvorsorge geeignet?

Immobilien gelten als substanzielle Werte, also als greifbare und daher wenig inflationär beeinflussbare Anlageform. Wohn- oder Geschäftsraum bzw. Grundfläche behalten auch bei Finanzkrisen oder generell negativen finanzpolitischen Einflüssen Ihren Sachwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn Wohnraum selbst genutzt wird und so nach dem Abtrag der Hypothekenschulden kein Kapital für Wohnzwecke mehr investiert werden muss. Aber auch als Kapitalanleger, der die Immobilie nicht selbst nutzt, kann man profitieren: In den ersten Jahren fallen durch Zinsbelastung und Darlehenstilgung Kostenbelastungen an, die als steuermindernde Werbungskosten geltend gemacht werden können. Werfen die Erträge aus Vermietung und Verpachtung dann später Gewinne ab (nach Tilgungsende, im Idealfall zum Rentenbeginn) sichert dies ein zusätzliches Einkommen im Alter. Je nach Lebenssituation ist also zwischen den verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Immobilien zu unterscheiden. Die Auswahl der besten Möglichkeit für die individuellen Verhältnisse sollte dabei gründlich geprüft werden. Diese Prüfung erfolgt bestenfalls mit einem unabhängigen Partner an der Seite des Immobilienkäufers.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil ist die schon erwähnte hohe Wertstabilität. Eine Investition in substanzielle Werte setzt jedoch voraus, dass diese Substanz initial auch richtig bewertet wurde, was durchaus nicht immer einfach ist. Wer in Krisenzeiten mit seiner Immobilie solide dastehen möchte, muss einige Punkte bedenken: Ist die Immobilie ggf. abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen (so kann z.B. bei gewerblichen Immobilien für Finanzdienstleister ein Mietausfall durch Insolvenz entstehen) oder ist die kreditfinanzierte Immobilie durch persönliche wirtschaftliche Negativentwicklung nicht mehr haltbar, weil Tilgung und Zinsen nicht mehr wie geplant geleistet werden können? Szenarien wie diese können zum eigenen Ruin führen und am Ende steht der Anleger ohne Immobilie aber mit einem großen Schuldenberg da. Die goldene Regel ist daher, sich vor der Investition in diese Altersvorsorge gründlich (ggf. mit der Hilfe von Experten) zu informieren und eine der persönlichen Risiko- und Einkommenssituation entsprechende Anlagealternative zu finden. Letztendlich ist eine einmal gekaufte Immobilie nicht so ohne weiteres wieder zu liquidieren. Bei der Anschaffung hingegen können ggf. sogar staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Die richtige Finanzierung

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die passende Finanzierung. Diese muss in jedem Fall den persönlichen Verhältnissen angepasst sein, ggf. mit flexibel gestaltbaren Eckdaten (z.B. Tilgungssatz oder Sondertilgungsmöglichkeiten). Der Vergleich von verschiedenen Darlehensgebern ist wichtig, denn schon kleine Unterschiede z.B. im Zinssatz können bei hohen Darlehenssummen und langen Laufzeiten einen erheblichen monetären Unterschied ausmachen. Der Darlehensnehmer sollte sich mit einem Finanzberater und bei Immokredit24 informieren und hier Vergleiche anfordern. Die richtige eigene Einschätzung (Sicherheiten, eigenes Einkommen, zukünftige Aussichten etc.) ist genauso wichtig wie die spätere Auswahl des Anbieters mit den für die eigene Situation günstigsten Konditionen.

Fazit

Grundsätzlich sind Immobilien als Altersvorsorge zu empfehlen, allein schon wegen der hohen Wertstabilität und ggf. Eigennutzwert. Unabhängigkeit von finanzmarktpolitischen Entwicklungen setzt jedoch auch ein eingehendes Studium nebst Analyse und Auswahl der „passenden“ Immobilie und deren Finanzierung voraus. Blauäugiges Investieren kann auch hier – wie bei jeder Kapitalanlage – zum persönlichen Ruin führen.

Weitere Informationen

» Immobilie als Altersvorsorge
» Alternative Möglichkeiten für das Immobilieninvestment zur Altersvorsorge
» Immobilienkauf als Altersvorsorge – die optimale Finanzierungsvariante
» Sicherheit in der Krise – wie sicher ist Immobilieneigentum?

Für Heidi das Loft, für Cindy der Bauwagen: Welche Immobilie die Deutschen für ihre Stars wählen würden

Donnerstag, 18. November 2010

(München, 18. November 2010) Die Deutschen sind überzeugt: Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sagen viel über den Charakter eines Menschen aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktforschungsinstitut Innofact gefragt, welcher Immobilientyp am besten zu den deutschen Prominenten passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass die Promi-Paare Heidi Klum und Seal oder Oli und Sandy Pocher als typische Loft-Besitzer betrachtet werden. Für die Ikonen des deutschen Informationsfernsehens Anne Will und Günther Jauch würden die Deutschen dagegen das klassische Einfamilienhaus als geeignete Wohnimmobilie wählen.

Deutsche Promi-Paare: ein Hauch von Jet-Set

Die drei Promi-Paare Heidi Klum und Seal, Oli und Sandy Pocher sowie Boris und Lilly Becker würden nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft passen. Loft-Besitzer gelten bei den Befragten als besonders “modebewusst” (82 Prozent), “weltoffen” (71 Prozent) und “sexy” (38 Pro­zent). Zudem werden ihnen häufiger als allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern die Attribute “interessant” (68 Prozent) und “wohlhabend” (83 Prozent) zugeordnet. Einziger Nachteil: besonders sympa­thisch wirken Loft-Bewohner nicht auf ihre Umwelt. Lediglich die Besitzer von Neubau­wohnungen konnten noch weniger Sympathiepunkte bei den Befragten sammeln.

TV-Ikonen: ohne Star-Potenzial, aber sehr familienfreundlich

Nicht ganz so viel Jet-Set-Flair wie die Promi-Paare versprühen Anne Will und Günther Jauch. Die beiden TV-Stars können sich die Deutschen am besten in einem klassischen Einfamilienhaus vorstellen. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst (78 Prozent) zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen wie “Sex-Appeal”, “unterhaltsam”, “modebewusst”, “interessant” oder “zum Verlieben” belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld – in Sachen Mondänität und Glamour also Fehlanzeige.

Ein Blick auf die etwas anderen Promis

Die etwas kantigeren Prominenten Charlotte Roche, Cindy aus Marzahn und Jürgen Vogel können sich die Deutschen am besten in einer etwas ungewöhnlicheren Wohnlage vorstellen. So ordnen die Befragten die Komikerin Cindy aus Marzahn klar als Bauwagen-Besitzerin ein. Das ist wenig verwunderlich, denn Bauwagen-Bewohner belegen in Sachen Unterhalt­samkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” gute Werte im oberen Mittelfeld. Auch wenn Charlotte Roche und Jürgen Vogel sich nicht als Bauwagen-Eigentümer eignen, so passen sie nach Ansicht der Deutschen dennoch am besten in eine alternative Wohnanlage. Bewohner von alternativen Wohngemeinschaften gelten als überaus liebenswert. So könnte sich fast jeder Dritte (31 Prozent) vorstellen, sein Herz an einen Bewohner oder eine Bewohnerin einer solchen Wohnanlage zu verlieren.

Anschlussfinanzierung: Alle (zehn) Jahre wieder

Samstag, 13. November 2010

(München, 11. November 2010) Ein Großteil der Sollzinsbindungen bestehender Baufinanzierungsdarlehen läuft zum Jahreswechsel ab, etliche Immobilienbesitzer mit laufendem Kredit benötigen also zum Jahresbeginn eine so genannte Anschlussfinanzierung. “Auch wenn man im Idealfall bereits Monate vorher Vergleichsangebote für die Anschlussfinanzierung einholen sollte, ist es jetzt noch nicht zu spät für einen Wechsel, um so von extrem niedrigen Konditionen zu profitieren”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Im Schnitt dauert es 25 bis 30 Jahre bis die eigenen vier Wände abbezahlt sind. Da viele Darlehensnehmer ihren Zinssatz standardmäßig auf 10 Jahre festschreiben, benötigen sie nach Ablauf dieses Zeitraumes noch eine Anschlussfinanzierung. “Das Ende der Sollzinsbindung abzuwarten, ohne rechtzeitig Angebote anderer Anbieter eingeholt zu haben, kann teuer werden”, warnt Haselsteiner und erklärt: “Der Ablauf eines Baukredits ist der ideale Zeitpunkt, um die Konditionen und Rahmenbedingungen für die fällige Anschlussfinanzierung neu zu verhandeln und an die veränderte Lebenssituation anzupassen, Zinsvorteile herauszuholen und so Tausende Euro zu sparen.”

Im Idealfall prüfen Darlehensnehmer sechs bis zwölf Monate vor dem Ende der bisherigen Zinsbindung ihre bestehenden Vertragsbedingungen und holen aktuelle Vergleichsangebote ein. “Aber auch für Haus- und Wohnungsbesitzer, bei denen die Zinsfestschreibung ihres Immobiliendarlehens bereits Ende 2010 abläuft, muss es noch nicht zu spät sein, um die Anschlussfinanzierung noch dieses Jahr ohne Stress unter Dach und Fach zu bringen: Erfahrene Baufinanzierungsspezialisten nehmen Anschlussfinanzierern den intensiven Vergleich der Angebote ab und ersparen ihnen durch geschickte Anpassungen nicht nur viel Geld, sondern können auch die Rückzahlungsdauer des Kredits deutlich verkürzen”, weiß Haselsteiner.

Wer seine Anschlussfinanzierung noch vor der Weihnachtspause fixieren möchte, sollte sich nicht zu viel Zeit lassen: Erfahrungsgemäß dauert es einige Tage, bis der Darlehensnehmer die nötigen Unterlagen zusammenstellt und dem Baufinanzierungsexperten übergibt. Hat sich der Kunde für eine bestimmte Finanzierungslösung entschieden, benötigt die finanzierende Bank noch gut zwei Wochen zur Prüfung des Darlehensantrags.

Interhyp beschleunigt Wachstum und steigert Finanzierungsvolumen auf 1,88 Milliarden Euro

Mittwoch, 10. November 2010

(München, 10. November 2010) Die Interhyp AG, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, beschleunigt das Wachstumstempo im dritten Quartal 2010: Das von Interhyp erfolgreich vermittelte Finanzierungsvolumen stieg um 34 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro (Q3 2009: 1,41 Mrd. EUR). Das entspricht 11.871 abgeschlossenen Finanzierungen – und damit einem Anstieg um 24 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2009 (9.595). Der Rohertrag wuchs um 50 Prozent auf 21,7 Millionen Euro (Q3 2009: 14,4 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 1,2 Millionen Euro (Q3 2009: 0,5 Mio. EUR), der Nettogewinn lag bei 0,9 Millionen Euro (Q3 2009: 0,5 Mio. EUR).

“Dieses Wachstumstempo belegt einmal mehr: Unser Geschäftsmodell und unsere Prozesse sind sehr gut auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt, so dass wir mit unserer Beratungskompetenz und der Leistungsfähigkeit von über 250 Banken auf der Plattform direkt vom wieder größer werdenden Interesse an der eigenen Immobilie profitieren”, erläutert Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG.

Baufinanzierungsrechner: Rentiert sich eine Kapitalanlageimmobilie?

Samstag, 06. November 2010

(München, 4. November 2010) Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist insbesondere in den Metropolen immens und auch die Kapitalanleger sind zurück: So sucht laut Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 bereits jeder siebte Käufer eine Immobilie zur Vermietung – Tendenz steigend. Mit einem neuen Online-Rechner hilft Interhyp, Deutschlands größter Anbieter privater Baufinanzierungen, die Wirtschaftlichkeit einer Kapitalanlageimmobilie zu berechnen. Mit Hilfe dieses kostenlosen Online-Tools können potenzielle Anleger ab sofort die Entwicklung einer Immobilieninvestition einfach und schnell mit einer festverzinslichen Geldanlage vergleichen.

Schon mit wenigen Angaben zu Vergleichszeitraum, Objektwert, Finanzierungsbedarf, Kaltmiete und Zinsen sowie der Möglichkeit Parameter wie die Wertentwicklung individuell zu definieren, lässt sich schnell ein erster Vergleich der Anlageformen erstellen. Dabei weist der Kapitalanlagerechner nicht nur die Wertentwicklung der beiden Anlageformen über den Berechnungszeitraum aus, sondern auch den nötigen Anlagezins, um die Wertentwicklung der Immobilienanlage zu erreichen.

Dabei zeigt sich im aktuellen Niedrigzinsumfeld, wie attraktiv die Immobile sein kann: Unterstellt man über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren bei einem Kaufpreis einer Wohnung von 250.000 Euro in einer Großstadt und einem Eigenkapitalanteil von 100.000 Euro nur eine konservative Wertentwicklung und eine ebenfalls sehr vorsichtige Mietsteigerung von jeweils 1,5 Prozent p.a. bei einer Kaltmiete von 800 Euro, muss die Geldanlage mindestens 4,75 Prozent bringen – was im aktuellen Marktumfeld mit einer sicheren Geldanlage kaum zu erreichen ist.

» Baufinanzierungsrechner
» Immobilie als Kapitalanlage

Bausparen – aber richtig! Wo liegen die Unterschiede und auf was sollte zwingend geachtet werden?

Mittwoch, 03. November 2010

Bausparen(Berlin, 03.11.2010) Bausparangebote gibt es inzwischen wie Sand am Meer: Nicht weniger als 100 Tarife gibt es von diversen Anbietern. Der Interessent sollte sich sein Ziel klar vor Augen halten: Soll am Ende ein günstiges Darlehen für ein reales Bauvorhaben in Anspruch genommen werden oder ist das Hauptziel eher im Bereich Sparen (also der Erzielung von möglichst hohen Zinserträgen) angesiedelt?

Bausparen erfordert vorherige Information über Varianten und Möglichkeiten staatlicher Förderung

Wer einen Bausparvertrag abschließen möchte, muss sich vorab über die verschiedenen Tarife und Gestaltungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Anbieter informieren. Prinzipiell ist es immer ein Sparvertrag mit einer Bausparkasse. Dabei ist der Zweck per Definition grundsätzlich die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen unter Ausnutzung staatlicher Förderung. So können VL (Vermögenswirksame Leistungen) zur Gewährung der Arbeitnehmersparzulage sowie Wohnungsbauprämien beantragt werden. Generell sind diese Förderungen abhängig von Einkommenshöchstgrenzen des Arbeitnehmers und können im Falle der Arbeitnehmersparzulage bis zu 9% von max. 470 Euro jährlich und im Falle der Wohnungsbauprämie 8,8% von max. 512 Euro (bzw. bei Ehegatten 1024 Euro) betragen. Ob nun mit oder ohne staatliche Förderung: Bausparen kann immer interessant sein! Dabei sollte der Sparer sich möglichst von vorn herein über sein Ziel im Klaren sein: Soll nach Ablauf der Ansparphase (plus ggf. Sperrphase) Wohnungseigentum erworben und mit einem vergünstigten Darlehensvertrag finanziert werden oder dient der Sparvertrag der Erzielung von Kapitalzuwächsen und soll nach der Ansparphase ausgezahlt werden? Für beide Varianten gibt es unterschiedliche Angebote der entsprechenden Bausparkassen, die verglichen werden sollten.

Bausparsumme, Mindestsparzeit, Bewertungszahl und Co. – Kennzeichen des geeigneten Bausparvertrages

Bei jedem neuen Bausparvertrag muss eine Bausparsumme festgelegt werden. Dies ist die Summe, die nach dem Ende der Ansparphase zu einem vorab vertraglich festgelegten Zinssatz als Bauspardarlehen gewährt wird. Je nach Höhe wird eine Abschlussgebühr von 1 bis 1,6% dieser Summe fällig. Die Mindestsparzeit wird im Vertrag definiert und umfasst einen Zeitraum von 12 bis 80 Monaten. Während dieser Sparphase werden regelmäßige (meist monatliche) Einzahlungen (die Sparraten) auf das Bausparkonto eingezahlt. Anhand des Zinssatzes, der Sparrate und der Mindestsparzeit wird die sog. Bewertungszahl errechnet, die Auskunft über den Stand bis zur Zuteilungsreife des Vertrages gibt. Ist die notwendige Bewertungszahl erreicht, erfolgt die Zuteilung. Hier nun kann der Sparer entscheiden, ob er das Darlehen in Höhe der Differenz der Bausparsumme und des angesparten Guthabens in Anspruch nehmen möchte oder ob das Guthaben ausgezahlt werden soll. Das Bauspardarlehen ist prinzipiell ein Annuitätendarlehen mit vorher fixiertem Zins. Jedoch besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Gewährung des Darlehens, die Bausparkasse prüft trotz des bestehenden Bausparvertrages Bonität und weitere Ausfallrisiken, meist ist das Darlehen auch über zusätzlich abzuschließende Risikolebensversicherungen abzusichern. Das angesparte Guthaben jedoch wird in jedem Fall ausgezahlt.

Fazit: Welcher Tarif ist der richtige für welche Zielsetzung?

Zunächst sollten die Anlageziele des Bausparvertrages genau definiert werden. Wird als Priorität die Erzielung eines möglichst hohen Guthabenzinses festgelegt, werden das Bauspardarlehen und der spätere Zinssatz dafür unwichtig. Hier sollte auf einen hohen Guthabenzinssatz sowie die Möglichkeit der Anpassung der Regelbesparung geachtet werden. Ist dagegen in erster Linie das spätere Darlehen interessant, sollten beim Vertrag diejenigen Tarife gewählt werden, die besonders günstige Darlehenszinsen beinhalten. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Bausparvertrag nicht mit regelmäßigen Sparbeiträgen zu besparen, sondern die notwendige Zahlung auch als sofortige Einmalzahlung vorzunehmen.

Weitere Informationen:

» Bausparen
» VL-Bausparvertrag