Auslandsfinanzierung – was muss beachtet werden?
Die Gründe für eine Auslandsfinanzierung sind vielfältig. Die Kaufpreise sind dabei oft deutlich günstiger als in Deutschland. Das gesunde Klima und oftmals wunderschöne Landschaften verstärken den Wunsch nach der eigenen Immobilie im Ausland. Der Kauf einer Immobilie im Ausland erfordert allerdings viel Zeit. Auf keinen Fall darf eine Immobilie aufgrund der guten Urlaubsstimmung schnell abgeschlossen werden – dies ist höchst leichtsinnig. Der Vertragsinhalt muss geprüft und verstanden sein, bevor dieser unterschrieben wird. Bevor der Vertrag allerdings unterschrieben wird, muss die Finanzierung der Immobilie geklärt sein. Der größte Fehler wäre, den Kaufvertrag zu unterschreiben ohne vorher die Finanzierungsfragen geklärt zu haben. Dies kann den Käufer massiv unter Zeitdruck setzen. Es besteht dann die Gefahr, dass die Finanzierungen nicht verglichen werden und das erstbeste Angebot mangels Zeit akzeptiert wird. Außerdem wird dabei jede Kondition akzeptiert, was zu einer höheren finanziellen Belastung führen kann. Grundsätzlich ist eine Auslandsfinanzierung auch im Ausland möglich. Es muss allerdings beachtet werden, dass in den meisten Ländern die Baufinanzierungen variabel abgeschlossen werden. Es gibt dort keine Zinsfestschreibung, bei der ein vereinbarter Zinssatz für die nächsten zehn Jahre gilt. Bei den Auslandsbanken werden die Zinsen alle drei Monate angepasst, was zu hohen Zinsänderungsrisiken führen kann. Inländische Spezialbanken bieten dagegen Festzinsdarlehen für Auslandsfinanzierungen an. Die Verträge sind auch verständlich und müssen nicht übersetzt werden. Ein kompetenter Ansprechpartner für alle Angelegenheiten ist ebenfalls vorhanden. Dies erleichtert die gesamte Abwicklung der Auslandsfinanzierung ungemein. Die Vertragspartner unseres Top-Baufinanzierungsvermittler übernehmen für Auslandsfinanzierungen die komplette Vertragsabwicklung für das europäische Ausland. Sie stehen auch beratend zur Seite und klären über mögliche Risiken auf.


