Archiv für März 2010

Immobilienkredit – Verhaltener Optimismus bei deutschen Verbrauchern

Freitag, 05. März 2010

Das Forsa-Institut hat im Februar 2010 erneut eine repräsentative Umfrage bei Verbrauchern zum Thema Immobilienfinanzierung durchgeführt. Das Ergebnis: Die Deutschen sind aktuell verhalten optimistisch, wenn es um den Kauf einer eigenen Immobilie geht. Während im Januar noch 53,4 Prozent der Verbraucher angaben, der Erwerb einer Immobilie sei zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll, so glauben nunmehr nur noch 47 Prozent daran. Langfristig lässt sich aus den regelmäßigen Umfragen der Forsa zum Thema Immobilienfinanzierung allerdings ein Aufwärtstrend erkennen.

Männer sind zuversichtlicher bei der Immobilienfinanzierung

Was den Zeitpunkt für den Immobilienkauf betrifft, ist der Optimismus deutscher Bürger derzeit etwas rückläufig – dafür wächst das Selbstbewusstsein der zukünftigen Immobilienbesitzer: 35,1 Prozent aller Deutschen glauben, dass sie sich den Kauf bzw. den Bau einer eigenen Immobilie finanziell leisten können (im Januar betrug das Ergebnis diesbezüglich 33,6 Prozent). Männer sind mit 37,9 Prozent in dieser Hinsicht optimistischer als Frauen (32,6 Prozent).

Hypothekendarlehen weiter hoch im Kurs

Nach wie vor ist bleibt das Hypothekendarlehen mit 56 Prozent die bevorzugte Wahl bei der Immobilienfinanzierung. Fast ebenso viele Bürger setzen mit 54 Prozent auf einen Bausparvertrag oder auf den Einsatz von Eigenkapital. Verwunderlich ist allerdings, dass nur etwa 35,6 Prozent der Befragten bereits im Vorfeld die günstigen öffentlichen Fördermittel, wie zum Beispiel die Gelder der KfW-Bank, in die Finanzierung mit einplanen. Dabei sollten gerade solche Möglichkeiten zumindest in Betracht gezogen werden, da sie häufig die günstigeren Zinsen mitbringen.

Kreditangebote genau vergleichen

Auch wenn das Zinsniveau derzeit günstig erscheint, raten Experten zu einem sorgfältigen Immobilienkredit Vergleich der einzelnen Angebote. Schon minimale Zinsvorteile können sich bei einer hohen Darlehenssumme und langer Laufzeit deutlich auswirken.

Auslandsimmobilien finanzieren: Jetzt auch mit Wohn-Riester möglich

Donnerstag, 04. März 2010

Auslandsimmobilien finanzierenImmer mehr Bundesbürger setzen auf Immobilien als Altersvorsorge bzw. als inflationssichere und solide Kapitalanlage. Dabei stehen zunehmend auch Auslandsimmobilien im Fokus der Verbraucher. Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs im vorigen Jahr können Riester-Sparer nun mit dem Wohn-Riester Programm auch Auslandsimmobilien finanzieren.

Wohn-Riester gilt auch für Auslandsimmobilien innerhalb der EU

Bis vor kurzer Zeit galt das Wohn-Riester Programm lediglich für selbstgenutzte Immobilien innerhalb Deutschlands. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die Förderung landesbegrenzter Immobilien gegen das geltende EU-Recht verstößt. Deshalb wurde nun in Folge des Urteils ein neues Gesetz konzipiert, sodass die Riester-Förderung auch für Immobilien im europäischen Raum in Anspruch genommen werden kann. Die neuen Regelungen gelten bereits für Immobilien in EU-Ländern, sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island. Die Förderung kann allerdings nur dann beantragt werden, wenn der Lebensmittelpunkt bzw. der Hauptwohnsitz sich im entsprechenden Land befindet. Ferienhäuser, die lediglich als Urlaubsdomizil gelten, sind mit Riester nicht kompatibel.

Finanzierung gründlich und frühzeitig planen

Doch auch abgesehen von der Riester-Förderung sollte das facettenreiche Thema Auslandsimmobilie sorgfältig und umfassend betrachtet werden. Neben der Auswahl des passenden Objekts sollte vor allem die Finanzierung der Auslandsimmobilie mit Bedacht ausgesucht werden. Generell ist es empfehlenswert, die Finanzierung der Auslandsimmobilie über eine deutsche Bank abzuwickeln. Dann fallen Sprachbarrieren weg, die möglicherweise zu späteren bösen Überraschungen führen können. Darüber hinaus kann eine Finanzierung vor Ort möglicherweise auch nicht bedachte Schwierigkeiten oder deutliche Verteuerungen nach sich ziehen. Die meisten Banken, die hierzulande eine Auslandsimmobilie finanzieren, verlangen häufig einen hohen Einsatz von Eigenkapital bzw. hohe Sicherheitsleistungen. Da nicht jeder Käufer so einfach einen Kredit für einen Auslandsfinanzierung erhält, sollte die Finanzierungsanfrage auf alle Fälle vor dem Kauf sichergestellt werden.

Sprachschwierigkeiten?

Sollte die Finanzierung der Auslandsimmobilie doch bei einer Bank vor Ort im betreffenden Land abgeschlossen werden, so sollte unbedingt ein unabhängiger Dolmetscher mit ins Boot geholt werden, der die Verhandlungsgespräche führt und übersetzt. Ein Kreditvertrag sollte – ebenso wie der Kaufvertrag der Immobilie – stets in zweisprachiger Ausführung verlangt werden.

Auf Kleinigkeiten kommt es oftmals an

Es lohnt sich nicht, am falschen Ende zu sparen. Gerade bei Auslandsimmobilien kommt es auf kleine Details an, die schlussendlich über den Erfolg oder Misserfolg der Kapitalanlage entscheiden. Möglicherweise wird dazu auch die Heranziehung eines Spezialisten erforderlich, wie etwa eines Notars, Rechtsanwalts oder Steuerberaters. Sie können hinsichtlich der Kaufentscheidung die endgültige Sicherheit vermitteln.

Weitere Informationen zur Finanzierung von Auslandsimmobilien:

» Auslandsfinanzierung
» Auslandsimmobilien finanzieren – Anbieter und Länder
» Wohn-Riester

Zinsvergleich bzw. Baufinanzierung Vergleich – die Strategie für ein gutes Gefühl

Mittwoch, 03. März 2010

Eine Baufinanzierung ist oftmals eine Entscheidung fürs Leben. Eine durchschnittliche Baufinanzierung dauert ca. 20 bis 25 Jahre. Wer Verpflichtungen für eine so lange Zeit eingeht, muss sich bewusst machen was dies bedeutet. Während der gesamten Laufzeit sind Zinsen an die finanzierende Bank zu zahlen. Neben den Zinsen erfolgt die Tilgung. Gerade anfänglich ist der Tilgungsanteil oft ziemlich klein und der Zinsanteil relativ groß. Wenn eine Baufinanzierung scheitert, dann meistens in der Anfangsphase. Der Grund hierfür ist meistens die zu hohe Belastung und die Selbstüberschätzung der Kreditnehmer. Aus diesem Grund ist es sinnvoll die Zinsbelastung am Anfang so gering wie möglich zu halten. Doch woher die Sicherheit nehmen, dass die frisch abgeschlossene Baufinanzierung tatsächlich zinsgünstig ist? Am besten sollte man vor dem Abschluss eines Kreditvertrages einen Zinsvergleich bzw. Baufinanzierung Vergleich durchführen. Dabei müssen nicht mehrere Bankfilialen persönlich aufgesucht werden. Bequem und schnell geht es von Zuhause aus auch über unser Kreditportal. Hier stehen Finanzierungsangebote zahlreicher Banken zur Verfügung. Die Banken, die diesem Internetportal angeschlossen sind, repräsentieren dabei fast die gesamte Bankenlandschaft und haben sich insbesondere auf Baufinanzierungen spezialisiert. Ein Interessent bekommt daher Angebote vom Spezialisten. Mit nur wenigen Eingaben kann bereits ein persönliches Angebot erstellt werden. Natürlich kann auch ein Angebot der Hausbank eingeholt werden. Dieses kann auch zum Zinsvergleich herangezogen werden. Ein Kreditnehmer kann selbst objektiv entscheiden welches Angebot das günstigste ist. Dabei sollte der Effektivzinssatz als Messlatte herangezogen werden. Mit einem Baufinanzierung Vergleich wird auf jeden Fall der richtige Schritt zu einer erfolgreichen Baufinanzierung getan. Eine Verpflichtung ist nicht an den Baufinanzierung Vergleich gekoppelt – und es entstehen auch keine Kosten.

Günstige Baufinanzierung – 3 gute Gründe für Interhyp

Mittwoch, 03. März 2010

3 Jahre Mannheim – 3 gute Gründe für Interhyp

(Mannheim/München, 2. März 2010) Seit März 2007 ist Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, in der Dynamostraße 17 mit einer Niederlassung vertreten.“In den vergangenen drei Jahren konnten wir knapp 2.000 Mannheimern helfen, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen”, erklärt Peer Gottwein, Leiter der Interhyp-Niederlassung Mannheim und fügt hinzu: “Ein guter Zeitpunkt, um zu zeigen, welche Vorteile sich Immobilienkäufer durch den Gang zu einem Vermittler erwarten können.”

1. Beratung vom Spezialisten

Der Immobilienkauf ist in der Regel die größte finanzielle Entscheidung im Leben, entsprechend wichtig ist bei der Finanzierung dieses Vorhabens eine kompetente und unabhängige Beratung. “Als Vermittler haben wir uns auf den Bereich Baufinanzierung spezialisiert und kennen daher nicht nur alle relevanten Produkte, sondern haben täglich den gesamten Markt im Blick”, erklärt Gottwein und ergänzt: “Der persönliche Interhyp-Berater steht dem Darlehensnehmer vom Antrag bis zur Auszahlung zur Seite und erstellt dank seiner Markt- und Produktexpertise ein Finanzierungskonzept, das genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist.”

2. Umfassender Vergleich

Interhyp ist keine Bank, sondern ein Vermittler mit Zugriff auf die Angebote von mittlerweile mehr als 250 Banken und Sparkassen. Aus dieser Produktvielfalt können die Interhyp-Finanzierungsberater gezielt die Angebote vergleichen und anbieterunabhängig die für den Kunden beste Lösung ermitteln. So bekommt der Darlehensnehmer schnell und individuell das Angebot, das optimal zu ihm passt. “Selbstverständlich prüfen wir auch die Einbindung von staatlichen Fördermitteln wie z.B. zinsgünstige KfW-Programme oder Wohnriester-Darlehen und bauen diese in die Finanzierung mit ein – vorausgesetzt der Darlehensnehmer kann so günstiger finanzieren”, beschreibt Gottwein das übliche Vorgehen.

3. Beste Konditionen

Entscheidend bei der Baufinanzierung ist nicht nur der Zinssatz, sondern auch die maßgeschneiderte Ausrichtung der Finanzierung. Daher kümmert sich der Interhyp-Berater um eine individuelle Finanzierungsstruktur und findet neben passenden Fördermittel auch attraktive Zusatzausstattungen wie z.B. mehrmaliger Tilgungswechsel während der Laufzeit, kostenlose Sondertilgungsoptionen oder Darlehen, deren monatelange Bereitstellung keine Zinsen kostet. “Dank der großen Anbieterauswahl und durch unsere Position als Marktführer können wir unseren Kunden eine maßgeschneiderte Finanzierung zu besten Konditionen bieten”, so Gottwein.

Die Interhyp-Niederlassung Mannheim wurde am 5. März 2007 mit einem 6-köpfigen Team eröffnet. Dank der hohen Nachfrage von Darlehensnehmern aus Mannheim und Umgebung konnte Peer Gottwein sein Team auf mittlerweile 12 Personen ausbauen.

» Interhyp – Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen

Immobilienbarometer deckt auf: Jeder sechste Immobilienkäufer hat kein Interesse an der Wertentwicklung seiner Immobilie

Montag, 01. März 2010

Berlin/München, 01.03.2010. Knapp neun von zehn deutschen Immobilienkäufern suchen aktuell eine Immobilie zur Eigennutzung. Überraschend dabei: Jeder sechste Käufer interessiert sich überhaupt nicht für den Wert seiner Immobilie in der Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Dabei wurden im Februar über 2.600 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

Die Mehrheit der deutschen Immobilienkäufer glaubt jedoch an moderate Wertzuwächse. Über 46 Prozent rechnen mit einer Wertentwicklung, welche die Inflation ausgleicht. Rund sechs Prozent erwarten sogar eine hohe Steigerung des Werts. Knapp 13 Prozent sind hingegen pessimistisch. Sie befürchten einen Wertverlust ihres Objekts.

Deutlich positiver werden die Renditechancen allerdings von denjenigen bewertet, die einen Immobilienerwerb als Kapitalanlage anstreben: Über acht Prozent rechnen mit einem hohen Wertzuwachs und über 65 Prozent vertrauen auf den Inflationsschutz einer Immobilie. Nur vier Prozent der Kapitalanleger interessieren sich überhaupt nicht für die Wertentwicklung ihrer Immobilie.

Hauptgrund für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses ist die Altersvorsorge. Dies wird sowohl von den Eigennutzern (49 Prozent) als auch den Kapitalanlegern (51 Prozent) ähnlich bewertet. Auch das derzeitige Zinsniveau wird von Kapitalanlegern (50 Prozent) und Eigennutzern (37 Prozent) häufig als Grund für den Immobilienerwerb genannt. Doch es gibt auch Unterschiede: Während Eigennutzer oft Mietzahlungen vermeiden wollen (47 Prozent), geben Kapitalanleger häufig an, dass sie in Immobilien investieren, weil diese sich als krisensicher erwiesen haben (41 Prozent).

Die Top-5-Gründe der Deutschen für den Immobilienkauf im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Mietzahlungen vermeiden (42 Prozent)

3. Günstiges Zinsniveau (39 Prozent)

4. Unabhängigkeit vom Vermieter (28 Prozent)

5. Immobilien sind krisensicher (22 Prozent)

“Seit Mitte 2009 sind die Baugeldkonditionen auf langjährige Tiefstände von unter vier Prozent gesunken – dieses günstige Zinsumfeld bringt viele Deutsche dazu sich jetzt intensiv mit dem Thema Immobilienkauf zu beschäftigen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Der hiesige Immobilienmarkt hat sich in der Krise als äußerst robust erweisen. Dies hat das Vertrauen in die Immobilie vieler Anleger nachhaltig gestärkt.”