Geld der KfW-Bank wird nur zögerlich vergeben

Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW-Bank) sind in der Regel deutlich günstiger als die klassischen Darlehen bei den Banken. Der Antrag entsprechender KfW-Gelder erfolgt über die Hausbank, die die Weiterleitung, Abwicklung sowie auch die Darlehensauszahlung an den Kunden vornimmt.

KfW-Kredit wird von Banken oft an Bedingungen geknüpft

Allerdings ist keine Bank dazu verpflichtet, die Förderdarlehen der KfW-Bank an ihre Kunden weiter zu vermitteln. Viele Kreditinstitute vergeben KfW-Kredite nur unter bestimmten Bedingungen. Dies fand die Stiftung Warentest in einer Umfrage heraus. Insgesamt wurde bei 133 Kreditvermittlern und Instituten nachgehakt – und im Ergebnis erklärten sich nur 10 Sparkassen sowie Genossenschaftsbanken dazu bereit, einen KfW-Kredit ohne jedwede Bedingungen an neue Kunden zu vergeben.

KfW-Gelder oft nur in Verbindung mit Immobilienkredit

Andere Kreditinstitute vergaben den Förderkredit der KfW-Bank nur dann, wenn der Immobilienbesitzer eine Kreditsumme von mindestens 25.000 Euro in Anspruch nehmen wollte. Weitere Banken vermittelten das KfW-Darlehen unterdessen nur in Verbindung mit einem weiteren Immobilienkredit über die entsprechende Bank.

Wer ein Haus baut oder kauft und eine Baufinanzierung benötigt, sollte jedoch auf alle Fälle nachfragen, ob die Einbindung eines KfW-Kredits möglich ist. Denn die Konditionen für KfW-Darlehen sind besonders günstig. Auch bei An-, Um- und Ausbaumaßnahmen können oftmals attraktive KfW-Fördergelder in Anspruch genommen werden.

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