Archiv für Januar 2010

Immobilienmesse – Augsburger Immobilientage 2010

Sonntag, 31. Januar 2010

Süddeutschlands größte Messe für Immobilien und Finanzierungen, Bauen und Sanieren

Die Augsburger Immobilientage 2010 sind der ideale Markplatz für Bauherren, Kapitalanleger und Immobilienkäufer, die sich eingehend über Themen der Immobilien- und Finanzwirtschaft informieren möchten. Im Detail erfahren Sie mehr über Wohneigentum & Wohntrends, Kapitalanlagen & Altersvorsorge, Denkmalschutz, aber auch Energiesparmaßnahmen und natürlich umfassende Informationen, die die Finanzierung Ihrer Immobilie betreffen.

Lassen Sie sich kostenlos beraten über eine maßgeschneiderte Finanzierungslösung unter Berücksichtigung von Förderungen und Ihren persönlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie Vorort mit Fachkräften, die ihr Handwerk verstehen! Es stehen Ihnen eine Vielzahl von Austellern zur Verfügung, die Sie an den Ständen über Fachvorträge zu aktuellen Angeboten und vieles mehr informieren.

Wann?
19. bis 21. Februar 2010
von 10 bis 18 Uhr

Wo?
Messezentrum Augsburg
Am Messezentrum 5
86159 Augsburg

Eintritt
kostenfreier Eintritt

Weitere Informationen » Augsburger ImmobilienTage 2010

Ratenkredit – nicht immer günstig

Freitag, 29. Januar 2010

Ein Ratenkredit ist hauptsächlich zur Finanzierung von Konsumausgaben oder kleinerer Anschaffungen gedacht. Er hat eine feste Rückzahlungsvereinbarung, sodass der Kreditnehmer daher auch eine feste Kalkulationsbasis hinsichtlich der monatlichen Belastung besitzt. Ratenkreditfinanzierungen werden immer beliebter, da die persönlichen Wünsche damit immer schneller erledigt werden können. Egal, ob ein neues Auto, ein neuer Fernseher oder eine neue Kücheneinrichtung – fast jeder Händler bietet mittlerweile die Möglichkeit den erfolgten Kauf zu finanzieren – oft auch zu 0%. Eine Null Prozent Finanzierung ist die günstigste Variante eines Ratenkredites. Allerdings sollte auch auf versteckte Gebühren geachtet werden. Manchmal werden auf den ersten Blick geringfügige Bearbeitungsgebühren erhoben. Bei einem Kreditbetrag von 1.000 Euro bedeutet eine Abwicklungsgebühr von 20 Euro eine Effektivverzinsung von 2,00% p.a.

Die meisten Banken versuchen im Rahmen eines Ratenkredites eine Restkreditversicherung bzw. eine Arbeitslosenversicherung mit anzubieten. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings sollte geprüft werden, ob solche Versicherungen im Einzelfall überhaupt Sinn machen. Eine Arbeitslosenversicherung greift beispielsweise nicht, wenn der Arbeitnehmer bei Vertragsunterschrift einen befristeten Arbeitsvertrag hatte. Die Banken prüfen allerdings diesen Umstand nicht. Für sie bedeutet der Abschluss einer Arbeitslosenversicherung bei einem Ratenkredit lediglich eine höhere Provision. Grundsätzlich nutzt jede Bank beim Abschluss eines Ratenkreditvertrages die so genannten Cross-Selling-Möglichkeiten. Hier wird versucht aus dem Gespräch einen bestimmten Finanzbedarf beim Kunden festzustellen und diesen abzudecken. Dies erhöht die Abschlussprovision für die Bank. Jedem Verbraucher sei geraten solche Angebote genau zu prüfen.  Häufig ist es so, dass ein Ratenkredit von den Menschen benötigt wird, die knapp bei Kasse sind. Weitere Finanzprodukte, wie beispielsweise Versicherungen, verursachen hier nur einen zusätzlichen Liquiditätsengpass.

Bei jedem Kredit eine Haushaltsrechnung durchführen

Montag, 25. Januar 2010

Jeder Kredit ist mit einer zusätzlichen finanziellen Belastung verbunden. Auch wenn die Kreditraten auf den ersten Blick als relativ gering erscheinen, können mehrere Kreditraten zu einem finanziellen Engpass führen. Die Kreditnehmer verlieren oft den Überblick über alle eingegangenen Verpflichtungen, und schätzen die eigene finanzielle Kraft einfach falsch ein. Es wird daher empfohlen vor jedem neuen Kredit eine aktuelle Haushaltsrechnung zu erstellen, bei der allen nachhaltigen Einnahmen dauerhaften Ausgaben gegenüber gestellt werden. Die Einnahmen sollten dabei realistisch berücksichtigt werden. Zuwendungen des Arbeitgebers wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sollten nur dann berücksichtigt werden, wenn diese vertraglich vereinbart werden. Freiwillige Leistungen des Arbeitgebers gelten nicht als nachhaltig. Gehaltssteigerungen, die auf die Bezahlung der Überstunden zurückzuführen sind, erscheinen ebenfalls als nicht nachhaltig. Bei den Ausgaben sind beispielsweise die Lebenshaltungskosten, Beiträge zu Versicherungen, Autounterhaltskosten und sonstige Verpflichtungen aufzuführen. Freiwillige Sparraten müssen nicht bei den Ausgaben angesetzt werden.  Auf diese Weise kann relativ unkompliziert ermittelt werden welcher finanzielle Spielraum einem potenziellen Kreditnehmer zur Verfügung steht. Der verbleibende Überschuss darf jedoch nicht vollständig für neue Kreditverpflichtungen eingeplant werden. Es muss immer ein Puffer für unvorhergesehene Ausgaben verbleiben. Ist kein Puffer vorhanden, so muss im Notfall ein neuer Kredit aufgenommen werden. Dies kann allerdings sehr schnell zur Überschuldung führen. Aus diesem Grund sollte eine Kreditaufnahme immer wohl überlegt erfolgen. In vielen Fällen ist es sinnvoll bestehende Kredite zu einem Kredit zusammenzufassen. Dies sorgt für die notwendige Transparenz und reduziert in vielen Fällen die laufende Belastung. Für kleine Engpässe kann auch ein Kredit ohne Schufa interessant sein. Meistens sind die Zinssätze für kleinere Kredite deutlich höher als für einen größeren Kredit. Dies hängt mit der Verteilung der so genannten Standardstückkosten zusammen, die bei der internen Kalkulation seitens der Banken verwendet werden.

Wohn-Riester-Darlehen – Zulagen vom Staat bei Baufinanzierung

Dienstag, 19. Januar 2010

Mit dem Wegfall der Eigenheimzulage haben sich die Befürchtungen über eine rückläufige Anzahl der Immobilienkäufe nur in geringem Umfang bestätigt: Die Anzahl der Käufer blieb relativ stabil. Zu verzeichnen war hingegen eher ein Preisverfall – dies ist ein Indiz dafür, dass die Eigenheimzulage ein Preistreiber war, der in den Preis automatisch einkalkuliert wurde. Der Traum von den eigenen vier Wänden bleibt nach wie vor der Hauptantrieb von vielen Kreditnehmern, die sich trotz allem für eine Baufinanzierung entscheiden. Doch die staatlichen Zuschüsse, die im Zuge der Haushaltssanierung eingespart werden mussten, bleiben so gut wie unersetzbar. Auch die günstigen Förderkredite der KfW und landeseigene Förderprogramme können den Ausfall der Eigenheimzulage nicht komplett kompensieren. Umso erfreulicher ist jedoch die Tatsache, dass mit „Wohn-Riester“ endlich direkte Zulagen vom Staat wieder erhältlich sind.

Dabei wird nicht eine Spareinlage oder ein Aktienfond, sondern ein Kredit aus dem Bereich der Baufinanzierung gefördert. Die Förderung gilt nur für eigengenutzte Immobilienobjekte, die ab 2008 gebaut oder gekauft wurden. Dabei können die Riesterzulagen, die für alle Anlageformen gelten, direkt in einen Immobilienkredit einbezahlt werden. So wird erreicht, dass die Baufinanzierung schneller zurückbezahlt wird. Mit Wohn-Riester wird ein Kreditnehmer schneller schuldenfrei und hat eine geringere Zinsbelastung, da die Riester-Zulagen die Darlehensschuld direkt reduzieren. Der auf diese Weise geförderte Kredit muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. So muss das Wohn-Riester-Darlehen spätestens bis zum Alter von 68 Jahren abbezahlt sein.

Auch die Wohn-Riester-Förderung wird wie die klassische Riester-Rente erst später versteuert. Hier gibt es zwei Wahlmöglichkeiten. Entweder entscheidet sich der Kreditnehmer für eine einmalige Besteuerung in Höhe von 70% des in der Immobilie gebundenen, steuerlich begünstigten Kapitals beim Renteneintritt – oder er entscheidet sich für eine sukzessive nachgelagerte Besteuerung über einen längeren Zeitraum. Im Gegensatz zur Eigenheimzulage ist die Riesterförderung allerdings nicht steuerfrei.

» Wohn-Riester-Beispiel

Baufinanzierung: Die 5 häufigsten Fehler – und wie man sie vermeidet

Freitag, 15. Januar 2010

(München, 14. Januar 2010) Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – dieser alte Werbeslogan gilt auch bei der Zusammenstellung der richtigen Baufinanzierungslösung. “Jede Immobilie muss auf ein sicheres Fundament gestellt werden, das gilt nicht nur für den Hausbau, sondern vor allem auch bei deren Finanzierung”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Welche die häufigsten Fehler bei der Baufinanzierung sind und wie sich diese vermeiden lassen, haben die Experten der Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Fehler Nr.1: Sich die Traumimmobilie “schön rechnen”

Bevor es mit der Auswahl der richtigen Immobilie losgeht, muss grundsätzlich klar sein, wie groß der individuelle finanzielle Spielraum ist bzw. welches Monatseinkommen langfristig zur Verfügung steht. Erste Orientierung gibt die bisherige Kaltmiete. Wer diesen Betrag bisher gut stemmen konnte, wird ihn auch als Darlehensrate bedienen können. Wirkliche Gewissheit bringt aber nur ein Kassensturz, bei dem sämtliche Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. “Beim Kassensturz ist es wichtig, alle Posten ehrlich über einen längeren Zeitraum aufzulisten und unregelmäßige Ausgaben wie Autoreparaturen, Nebenkosten des Immobilienkaufs oder Urlaub eher zu großzügig als zu knapp zu kalkulieren”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Denn nur wenn auch nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände auch dauerhaft Freude.” Bei der gründlichen Haushaltsrechnung helfen Online-Rechentools auf www.interhyp.de/rechner. Diese sind nicht nur schnell und kostenlos, sie erinnern auch an gelegentliche Kosten wie z.B. Abonnements.

Fehler Nr.2: Zu geringe Tilgung vereinbaren

Als Standard bieten die meisten Kreditinstitute eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent an. Je niedriger aber der Tilgungssatz ist, desto länger braucht der Darlehensnehmer, um wieder schuldenfrei zu werden. “In Zeiten niedriger Zinsen wie heute sollten Bauherren und Immobilienkäufer den erzielbaren Konditionsvorteil unbedingt in eine schnellere Schuldenfreiheit investieren. Denn wer beispielsweise statt der üblichen einprozentigen Tilgung 2 Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 13 Jahre. Und spart mit der direkten Tilgung mehr als ihm sichere Geldanlagen an Zinserträgen einbringen”, erklärt Haselsteiner.

Fehler Nr.3: Keine Vergleichsangebote einholen

Wer sich bei der Finanzierung der Immobilie auf das erstbeste Angebot verlässt, zahlt meist drauf. Denn zum einen werden oftmals Konditionen angeboten, die weit von den Top-Konditionen am Markt entfernt sind. Zum anderen sind die Angebote meist standardisiert und gehen nicht auf die individuelle Lebensplanung des Kreditnehmers ein. Daher lohnt sich der Weg zu unabhängigen Baufinanzierungsvermittlern, die nicht nur mit einem Knopfdruck auf die Produktpalette von über 200 Anbietern zugreifen können, sondern sich die Zeit nehmen, um die persönliche Lebenssituation des Kunden zu erfassen und darauf die Darlehensstruktur über Jahre hinweg auszurichten.

Fehler Nr.4: Ohne Absicherung finanzieren

“Lastet die Finanzierung hauptsächlich auf einer Person, sollte diese entsprechend abgesichert sein”, rät Haselsteiner. Eine Risikolebensversicherung hilft den Hinterbliebenen im Todesfall die monatliche Rate weiter zu bedienen. Vorkehrungen gegen Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit wie z.B. der BaufiSchutz der Interhyp sorgen dafür, dass die Kreditraten auch beglichen werden können, wenn der Hauptverdiener nicht mehr oder nur noch bedingt seinem Beruf nachgehen kann.

Fehler Nr.5: Keine Reserven für Instandhaltung einplanen

Wer knapp kalkuliert hat, dessen Finanzierung kann bei unvorhergesehenen Reparaturen oder Modernisierungsarbeiten schnell ins Wanken geraten. Entsprechend wichtig ist es, Rücklagen zu bilden. “Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: Zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche zurücklegen”, empfiehlt Haselsteiner.

» Interhyp Baufinanzierung

Immobilienkredite im Vergleich – die richtige Strategie wählen

Donnerstag, 14. Januar 2010

Für jede Situation gibt es eine richtige Strategie. Die Richtigkeit stellt sich meistens später raus. Erst Jahre später wird es einem Kreditnehmer klar, dass sich eine längere Zinsfestschreibung gelohnt hat. Die künftige Entwicklung der Zinsen kann niemand hundertprozentig voraussagen. Mit Sicherheit lässt sich aber ein Trend ableiten. Es stellt sich daher die Frage welche Strategie für die aktuelle Situation gilt. Diese Frage interessiert insbesondere die Anschlussfinanzierer, deren Zinsfestbindung ausläuft.

Doch welche Variante wäre jetzt die richtige? Experten favorisieren derzeit zwei wesentliche Handlungsalternativen. Die sicherste Variante ist eine überdurchschnittlich lange Zinsfestbindung. Das aktuelle Zinsniveau für Zinsbindungen zwischen 15-20 Jahren ist verhältnismäßig günstig. Auf diese Weise lässt sich das Zinsänderungsrisiko für eine lange Zeit ausschalten. Ein Volltilgerdarlehen garantiert sogar einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit des Darlehens. Hier kann kaum etwas falsch gemacht werden. Trotzdem sollte nicht jedes Angebot blind angenommen werden.

Ein Immobilienkredit Vergleich bietet die Möglichkeit einen wirklich günstigen Zinssatz für die anstehende Anschlussfinanzierung zu finden. Eine weitere Strategie für die Anschlussfinanzierung besteht im Abschluss eines variablen Darlehens mit einem Cap. Selbstverständlich wird die Cap-Prämie in Abhängigkeit von dem Absicherungsniveau gewisse Kosten verursachen. Dadurch, dass das variable Zinsniveau so niedrig ist, ist eine Cap-Prämie in ihrer Höhe völlig akzeptabel. Diese Variante ist für risikofreudige Kreditnehmer zu empfehlen, die davon ausgehen, dass die variablen Zinsen noch eine Weile auf dem niedrigen Niveau bleiben. Eine Absicherung nach oben sollte aber trotzdem eingebaut werden. Vor allem, wenn es sich um größere Beträge handelt.  Wo aktuell die günstigsten Konditionen zu finden sind, zeigt ein Vergleich der Immobilienkredite, der jedem Interessierten durch die Baufinanzierungspartner von Immokredit24 kostenlos zur Verfügung steht.

Baufinanzierung 2010 – wohin geht die Reise?

Montag, 11. Januar 2010

(Berlin, 11.01.2010) In Deutschland sind die Baufinanzierungskonditionen immer noch auf dem Tiefstand. In den letzten Monaten scheint aber die Tiefsohle durchschritten worden zu sein: Die Tendenz zeigt nach oben. Für eine bezeichnende Bewegung nach unten ist kaum noch Luft vorhanden. Die Ankündigung der Exit-Strategie bei den Zentralbanken zeigt nun ihre Wirkung.

Aktuelle Strategie bei der Baufinanzierung

Diejenigen, die im Jahr 2009 – und insbesondere in der zweiten Jahreshälfte – eine Baufinanzierung abgeschlossen oder im Rahmen einer Anschlussfinanzierung die ausgelaufenen Zinsen verlängert haben, können sich nun zurücklehnen und sich auf die Schulter klopfen. Die Konditionen des Jahres 2009 waren historisch niedrig. Günstigere Finanzierungen waren in den Vorjahren nicht möglich. Auch die aktuellen Konditionen sind sehr günstig und sollten auf keinen Fall verpasst werden. Aktuell wird empfohlen die Angebotzinsen langfristig zu sichern. Eine Baufinanzierung mit einer Zinsfestschreibung über 15 oder gar 20 Jahre macht durchaus Sinn und ist immer noch sehr günstig.

Entwicklung im Jahr 2010

Die meisten Geldhäuser rechnen damit, dass im ersten Quartal des Jahres 2010 die Zinsen nur moderat zunehmen werden. Ab Mitte/Ende März wird aber mit einer deutlichen Anziehung des Zinsanstieges am langen Ende der Kapitalmarktkurve gerechnet. Dies bedeutet, dass spätestens ab diesem Zeitpunkt die Konditionen für Baufinanzierungen nicht mehr zu den heutigen Tiefpreisen zu haben sein werden. Der nachhaltige Abzug der Liquidität aus dem Markt sorgt auch dafür, dass bei den steigenden Zinsen auch keine Korrekturbewegung nach unten zu erwarten sein wird. Die Banken sind immer noch bereit die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten an ihre Kunden weiterzugeben. Da viele Programme der EZB in diesem Jahr ablaufen, ist damit zu rechnen, dass die Banken gerade im Bereich der Baufinanzierungen sehr schnell den Hebel umlegen werden. Teurere Refinanzierungen der Banken werden sich im Verlaufe des Jahres 2010 negativ auf die Baufinanzierungskonditionen auswirken.

Fazit

Für Baufinanzierer ist es nun kurz vor Zwölf. Es besteht nun die letzte Chance auf den abfahrenden Zug aufzuspringen und sich die günstigen Konditionen für eine Baufinanzierung langfristig zu sichern. Diejenigen, die über Abschluss einer Baufinanzierung nachdenken, sollten deshalb nicht lange fackeln und sich am besten heute noch die attraktiven Baufinanzierungskonditionen sichern.

Starke Plattform, starke Angebote

Der Besuch auf immokredit24.com hilft die Welt der Kreditfinanzierung besser zu verstehen und günstige Finanzierungen und Kredite ausfindig zu machen. Ein Muss für Jeden, der sich mit den Themen Finanzierung und Online-Kredite auseinandersetzt und sich eingehend informieren möchte.

Weitere Informationen:

» Grundlegende Informationen zum Thema Baufinanzierung / Immobilienfinanzierung
» Kredit, Kreditvergleich und Kreditrechner

Baufinanzierung Vergleich – eine Chance für jeden Bauherren

Donnerstag, 07. Januar 2010

Eine Baufinanzierung ist eine echte Herausforderung für viele Bauherren. In erster Linie geht es um eine sichere Zusage. Die Konditionen spielen für einige Bauherren nur eine untergeordnete Rolle. Hier lohnt es sich aber durchaus genauer hinzuschauen. Bereits ein Zinsvorteil von 0,5% bedeutet bei einem Darlehen über 200.000 Euro eine jährliche Ersparnis von ca. 1.000 Euro. Niemand hat Lust, so viel Geld einfach zu verschenken. Viele Bauherren befinden sich unter Zeitdruck. Oft ist es so, dass zuerst Kaufverträge abgeschlossen werden und erst danach wird nach einer Finanzierung gesucht. Wenn die Kaufpreisfälligkeit näher rückt, geht es für viele Bauherren primär um eine Finanzierungszusage. Dies ist nicht die optimale Vorgehensweise. Der Bauherr muss auf diese Weise fast jedes Angebot akzeptieren und verschenkt damit bares Geld. Ein Bauherr sollte aber vor dem Kauf seine künftige finanzielle Belastung aus der Immobilienfinanzierung kennen. Dafür muss er jedoch nicht unbedingt zur Bank gehen. Im Internet kann über einen Baufinanzierung Vergleich auf Basis des bekannten Kaufpreises ein Finanzierungsangebot eingeholt werden. Dieses wird aus den verschiedenen Angeboten zahlreicher Banken erstellt. Die Angebotserstellung ist dabei kostenlos und jedem zugänglich. Die Angebote aus dem Baufinanzierung Vergleich sind unverbindlich: Innerhalb kürzester Zeit wird eine Berechnung durchgeführt und ein Angebot unterbreitet. Dabei wird neben dem Nominal- und Effektivzinssatz die Höhe der künftigen monatlichen Rate aufgeführt. Ein Bauherr hat somit eine feste Kalkulationsgrundlage für Kaufpreisverhandlungen. Jeder Bauherr, der bereits ein Baufinanzierungsangebot besitzt oder eins benötigt, sollte unbedingt einen Baufinanzierung Vergleich durchführen. Bereits geringe Zinsvorteile können eine deutliche jährliche Ersparnis bedeuten. Die Chance sollte auf jeden Fall genutzt werden.

Zinsfestbindung bei einer Baufinanzierung

Montag, 04. Januar 2010

Die meisten Baufinanzierungsdarlehen in Deutschland haben eine Bindungsklausel hinsichtlich der Darlehensverzinsung. Der ursprünglich vereinbarte Zinssatz gilt meistens für mehrere Jahre. Im Regelfall beträgt die durchschnittliche Zinsfestbindungsdauer zehn Jahre. Damit hat der Kreditnehmer eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der laufenden Belastung. Selbst wenn die Kapitalmarktzinsen stark ansteigen, bleibt die Nominalverzinsung während der Zinsfestschreibungsdauer konstant. Anders sieht es bei variabel verzinslichen Baufinanzierungen aus. Hier wird der Nominalzins meistens an die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen angepasst. Bei fallenden Marktzinsen profitiert der Kreditnehmer von einer rückläufigen Zinsbelastung. Bei steigenden Zinsen besteht für den Kreditnehmer ein so genanntes Zinsänderungsrisiko. Bei starken Zinsanstiegen kann es zu einer starken Zinsbelastung aus der Baufinanzierung kommen. In manchen Fällen kann dies dazu führen, dass die laufende Kreditverpflichtung nicht mehr ordentlich bedient werden kann. In den USA beispielsweise gibt es im Bereich der Baufinanzierung keine Zinsfestschreibungen. Bei zu knappen, im Hinblick auf die finanziellen Verhältnisse, kalkulierten Raten führt ein Zinsanstieg zu einem starken Liquiditätsengpass. Aus diesem Grund waren die Auswirkungen der steigenden Zinsen auf die Hypothekenkredite während der Immobilienkrise so gravierend. Bei einer Zinsfestschreibung besteht für die Dauer der Zinsbindung kein Zinsänderungsrisiko. Nach Ablauf der Zinsbindung wird meistens ein neuer Zinssatz für die nächsten Jahre vereinbart. Das Zinsänderungsrisiko besteht damit immer zum Ablauf der bestehenden Zinsfestbindungsdauer. Aus diesem Grund wird empfohlen, sich bei einem niedrigen Zinsniveau langfristige Zinsen zu sichern. In Zeiten der niedrigen Zinsen sind beispielsweise Zinsbindungsdauern von 15 Jahren und länger absolut an der Tagesordnung. In Hochzinsphasen wird dagegen empfohlen kurze Zinsbindungen einzugehen, um die Chance zu wahren bei Ablauf der Zinsbindung von niedrigeren Zinsen zu profitieren.