Haufinanzierung jetzt sinnvoll?

Die Frage, ob eine Haufinanzierung sich in der aktuellen Situation lohnt, kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Sowohl die günstigen Zinsen als auch die relativ niedrigen Zinsen sprechen für eine Haufinanzierung. Die Preise für Immobilien in Deutschland sind in keinem Fall überteuert. Seit Mitte der 90-er Jahre haben sich die Immobilienpreise leicht seitwärts bewegt. In den Nachbarstaaten wie beispielsweise Frankreich sind die Immobilienpreise dagegen explosionsartig in den Himmel geschossen. Wertsteigerungen von bis zu 50% können dort verzeichnet werden. Im Bezug auf den deutschen Immobiliemarkt kann daher auf keinen Fall von einer Spekulationsblase ausgegangen werden. Eine Baufinanzierung zum jetzigen Zeitpunkt würde auf einem absolut soliden Fundament basieren. Vielmehr kann sogar von steigenden Preisen ausgegangen werden. So ist die Neubauquote in Bezug auf den tatsächlichen Bedarf zu niedrig. Immer dann, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, regelt der Markt dieses Missverhältnis über einen steigenden Preis. Insbesondere in den Ballungsräumen kann diese Entwicklung bereits beobachtet werden. Für eine Haufinanzierung spricht auch die mögliche Inflation. Derzeit überflutet die Zentralbank die Eurozone mit Geld. Dies gilt auch für Deutschland. Ein hoher Bestand an Geld im Zusammenspiel mit einer anziehenden Konjunktur liefert Sprengstoff für eine Inflationsgefahr. Insbesondere Kapitalinvestoren können sich nun gut positionieren. So können die Immobilien derzeit günstig erworben und finanziert werden. Die Mieterträge können an die Lebenshaltungskosten gekoppelt werden. Steigen die Lebenshaltungskosten im Zuge der Inflation, können höhere Renditen aus Bestandsobjekten generiert werden. Eine Hausfinanzierung sollte in Zeiten der niedrigen Zinsen mit einer relativ langen Zinsbindungsdauer ausgestattet werden. Zinsbindungen von 15-20 Jahren sind in der aktuellen Phase nichts Ungewöhnliches für eine Haufinanzierung.

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